Wanderungen unserer Senioren

Bericht zur Seniorenwanderung am Donnerstag, 21. Mai 2026

Priska Messmer schreibt: Unsere Wanderführerin Helene Hermle hatte eine Wanderung zur Nikolauskapelle organisiert. Mit 16 Teilnehmern waren wir mal wieder eine große Gruppe, die sich überraschen ließ. Über Wehingen und Deilingen kamen wir zum Ausgangspunkt in der Nähe der Schörzinger Schutzhütte. Von dort führte uns ein schöner Waldweg zur neuen Nikolauskapelle. Unserem Förster Andreas sind dabei unterwegs die frischen Tannenspitzen aufgefallen und er hat uns daran erinnert, dass es früher üblich war, daraus Zuckerwasser herzustellen.

Ein Egon Koch aus Schörzingen hat 2015 mit der Planung dieser neuen Kapelle begonnen. Viel Arbeit ging voraus, bis die Bauarbeiten 2017 mitten im Wald beginnen konnten. Von Helene erfuhren wir, dass bereits 1601 in der Nähe eine Nikolauskapelle umgebaut und renoviert wurde und im Jahr 1815 wieder abgerissen.  Geschichtlich erforscht, wisse man, dass schon vor 830 Jahren in der Nähe eine Grafschaft Hohenberg mit dem Städtchen Hohenberg angesiedelt war. Von Helene erfuhren wir auch, dass 1449 der Friede durch die Freie Reichsstadt Rottweil gestört wurde und die Burg und das Städtchen dabei verschwunden sind. Für uns war es so schön im Wald, dass wir ausgeprägt über die Vergangenheit diskutiert haben.

 

Anschließend waren wir mal wieder bei Helenes Tochter Simone im Garten zu Kaffee und sehr leckeren Kuchen eingeladen. An schön gedeckten Tischen sind wir in Wehingen wahrlich wieder in der Gegenwart angekommen. Vielen Dank Simone und Helene für eure Mühe im Vorfeld und eure liebe Gastfreundschaft. 

Bericht von der Seniorenwanderung am Donnerstag, 9. April 2026

Priska Messmer schreibt: Unsere Wanderführerin Brigitte Hauser hat uns zu einer Wanderung nach Egesheim in Ferdi`s Bienenpark eingeladen. Der frühere „Hirsch-Post“-Wirt Ferdi hat uns persönlich durch seinen mit viel Fleiß erschaffenen Bienenpark geführt. Ferdi ist nicht nur fleißig, er ist auch recht unterhaltsam und hat uns viel aus seinem über 30-jährigen Imkerleben erzählt. Wir haben von ihm erfahren, dass Bienen launisch sind und ihr Stachel sehr gefährlich ist. Aber Ferdi hat schon viel ertragen müssen und ist jetzt immun. Er hat uns von den Bienenköniginnen erzählt, dass sie in 3 Jahren bereits 90-jährig seien. Bei ihrem Hochzeitsflug fliegen ihr mindestens 10 Drohnen hinterher und zum Dank werden sie nachher von ihr umgebracht. Und spätestens im Herbst werden alle noch lebenden Drohnen vom Bienenvolk vernichtet. Sie dürfen also den Winter nicht überleben. Aber die Natur hätte dafür gesorgt, dass die Königin einen Eierstock zur Drohnenproduktion und einen für Arbeiterinnen hat und so wird wieder sicher für Nachschub gesorgt.  Ferdi konnte uns unendlich viel vom Bienenleben erzählen. Aber wir staunten auch, was er handwerklich alles für seine Bienen herstellt. Für Wildbienen hat er mehrere Insektenhotels im Park, alte Waben werden in der Sonne geschmelzt und mit kleinen schnuckeligen Bienenhäuschen fängt er mit neuen Völkern an. Selbst den Durst können die Bienen aus selbst hergestellten kleinen Brunnen stillen.

Außerdem hat Ferdi für genügend Bänke und Stühle zum Ausruhen und Verweilen für seine Gäste gesorgt. Man kann lange im Park verweilen, wenn man zudem die vielen klugen Sprüche am Wegesrand auf sich einwirken lassen will.

 

Anschließend konnten wir noch in der Hirsch-Post von Ferdi einkehren. Seine Frau hat für uns Kaffee gemacht und Helene und Brigitte haben uns mit Torten verwöhnt. Wir schließen uns dem herzlichen Dankeschön unserer Seniorenleiterin Anita Mauch gerne an. Liebe Brigitte, unsere Seniorenwanderung mit dir war etwas Besonderes.  Im Bienenpark haben wir viel erfahren, viel gesehen und viel mit Ferdi gelacht. Vielen, vielen Dank.

 

Bericht vom Seniorennachmittag am Donnerstag, 12. März 2026

Bei angenehmen Witterungsverhältnissen traf sich eine kleine Gruppe von Albvereinsseniorinnen und -senioren, um oberhalb von Spaichingen und Balgheim eine kleine Rundwanderung zu starten. Unterwegs gab es Frühlingsboten wie das Leberblümchen, Veilchen oder Seidelbast zu sehen. Oberhalb von Balgheim gab es einen schönen Ausblick ins Faulenbachtal. Auf dem Rückweg gab uns Manfred Weber an einer passenden Stelle einen kurzen Einblick in die Industrieentwicklung von Spaichingen von der holzverarbeitenden Industrie zur modernen Metallindustrie. Anschließend fuhren wir auf den Dreifaltigkeitsberg zur Besichtigung der Krippenausstellung. Frau Irma Schwellinger, die die Krippenausstellung betreut, gab uns eine informative Führung durch die Ausstellung.

 

Eine Einkehr in der Gaststätte „Dreifaltigkeitsberg“ rundete für die Interessierten den Nachmittag ab.

2026

Bericht zum Seniorennachmittag am Donnerstag, 12. Februar 2026

 

Franz Herberg schreibt: Am 12. Februar 2026 trafen sich 21 Senioren im Vereinshaus zu einem abwechslungsreichen Nachmittag.

 

Priska und ihr Reisefreund Ulli berichteten uns von ihrer Reise nach Japan.

 

Die Reise führte von Zürich mit einer Zwischenlandung in Honkong nach Osaka.

 

Die Weiterreise im Land erfolgte mit dem Shinkhansen, dem berühmten Hochgeschwindigkeitszug, der für seine Pünktlichkeit und Schnelligkeit (bis zu 320km/h) bekannt ist. Besonders beeindruckend war der Besuch der Hauptstadt Tokyo mit dem Tokyo Skytree, dem zweithöchsten Turm der Welt, auch die Sauberkeit der Stadt war auffallend. Sehr bewegend war auch der Aufenthalt in Hiroschima mit seinen Gedenkstätten. Weitere Höhepunkte waren eine Flussbootsfahrt, ein Spaziergang durch einen eindrucksvollen Bambuswald sowie der Besuch mehrere Tempel und Schreine. Dabei erfuhren die Zuhörer Interessantes über die japanischen Religionen Shinto und Buddhismus, die das kulturelle Leben des Landes prägen.

 

Mit vielen herrlichen Bildern und persönlichen Erzählungen nahm Ulli die Anwesenden mit auf eine schöne Reise.

 

Es war ein gelungener und informativer Nachmittag, der mit Kaffee und Berliner beendet wurde. Ein herzlicher Dank an Priska und Ulli und dem Bewirtungsteam.

 

2025

 

 

Priska Messmer schreibt: Zur offiziellen Verabschiedung unseres Organisators Erwin

 

Wintermantel kamen 33 Senioren. Er wollte nun nach 6 Jahren dieses Amt in jüngere Hände übergeben. Nun übernimmt Anita Mauch die Arbeit für die Senioren des Albvereins und wird bestimmt seine Ideen        weiterführen. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft.

 

Mit Wanderführerin Annemarie Hermle machten wir nur eine kleine Wanderung zur Gosheimer Heilig-Kreuz-Kirche. Dort haben wir zur Ehre Gottes gesungen und dabei hat uns Wolfgang Hermle freundlicherweise an der Orgel begleitet. Zudem hat Organist Wolfgang Hermle am Altar die Aufgabe übernommen, uns über die Kirchengeschichte in Gosheim aufzuklären. Das war eine spannende Neuigkeit in allernächster Nähe. Wir haben ihm gerne zugehört.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg habe sich die Zahl der Gemeindemitglieder verdoppelt und so wurde die alte Kirche zu klein. Pfarrer Schilling habe mit der Planung einer neuen Kirche 1952 begonnen und Pfarrer Franz Dreher setzte 1958 die Planung fort. Schon 1961 konnte die neue Kirche Heilig Kreuz durch Weihbischof Walter Sedlmeier eingeweiht worden. Beeindruckend sind heute noch die Ausmaße des Kreuzes über dem Altar und auch die Größe dieser modernen Kirche. Wir hatten das Glück, dass die Sonne die Fenstergestaltung ins beste Licht rückte. So konnte Wolfgang Hermle spielerisch auf die Thematik der bunten Glasfenster eingehen. Von seiner langjährig gespielten Pfeifenorgel erzählte er uns, dass 22 verschiedene Klänge aus 1516 Pfeifen kommen können und dass die Orgel aus Überlingen stamme.  

 

Mit einem passenden nachdenklichen Satz von Karl Rahner hat Wolfgang Hermle die Kirchenführung beendet „Glauben heißt, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang aushalten“. Zuletzt durften wir sogar zu Orgelklängen diese von uns neu entdeckte Kirche verlassen.

 

In der Pizzeria Taormina hat sich Wanderführerin Annemarie Hermle bei Erwin Wintermantel gerne mit einem Geschenk der Seniorengemeinschaft und guten Wünschen für seine geleistete Arbeit bedankt. Zum ersten Mal im neuen Jahr saßen wir so noch gemütlich beisammen und hatten dann auch die Möglichkeit unser Abendessen einzunehmen.

 

 

 

Bericht zum Seniorennachmittag am Donnerstag, 13. November 2025

 

Annemarie Hermle schreibt: Elf wanderbegeisterte Albvereinler zwischen 63 und 82 Jahren waren wieder am 2.Donnerstag im Monat unterwegs. Aixheim war das Ziel mit dem Thema „Dem Biber auf der Spur“. Der Brandegartweiher war das Ziel, an dem man vieles sah bezüglich dem Biber. Der Förster Siggi erzählte viel zum Thema, aber auch über die Landschaft um Aixheim. Theresia und Ulrich Gruler sagen wir herzlichen Dank, sowie Förster Siggi, für diesen gelungenen Nachmittag. Nach der Wanderung gab es eine gemütliche Einkehr im Sportheim Aixheim mit einem zünftigen Vesper.

 

Bericht zur Seniorenwanderung am Donnerstag, 09. Oktober 2025

 

Annemarie Hermle schreibt: 16 wanderbegeisterte Albvereinler zwischen 63 und 90 Jahren waren wieder am zweiten Donnerstag im Monat unterwegs. Das erste Ziel war die St. Georgs Kirche in Aixheim die 1902-1904 erbaut wurde im Stil der Neugotik. Das Wappen von Aixheim zeigt in blau hinterlegt „einen silbernen St. Georg auf silbernem Pferd, einen silbernen Drachen bekämpfend“. Einen reichlich bestückten Erntedankaltar in verschiedenen Gruppen aufgebaut, sahen wir. Nach einem Gebet und einem Lied ging es weiter zum 2,5 km entfernten Brandegartweiher der 5 m tief ist und 9000 m³ Wasser fasst. Ein idyllischer Anblick. Dort erwartete uns Ernst Gruler, der den Angelverein Aixheim 1977 mitbegründet hat. Beim Bau der Hütte, wie auch beim Bau des Angelweihers und den Außenanlagen war er beteiligt und bis 2019 im Vorstand tätig. Zu Gründonnerstag/Karfreitag werden Fische nach Bestellung ausgeliefert. Das jährliche An- und Abfischen ist traditionell. In dem Weiher gibt es Karpfen, Regenbogenforellen, Flussbarsche und Zander. Gleich gegenüber ist eine Mariengrotte. Sie wurde aus Katzenköpfen (so heißen die Steine) vom Heuberg 1980 erbaut und 2014 restauriert, mit denselben Steinen. Anschließend wurde sie im Rahmen einer Maiandacht von Pfarrer Sabu eingeweiht. Nach einem Aperitif ging es, bei sonnigem Wetter, zu Fuß an die Kirche zurück. Der gesellige Abschluss, bei Kaffee/Torte oder Vesper, fand im Sportheim Aixheim statt. Aixheim wurde am 01.01.1975 zu Aldingen eingemeindet. Herzlichen Dank an Ernst Gruler, sowie Theresia und Ulrich Gruler für diesen gelungenen Nachmittag.

 

Die nächste Seniorenwanderung findet am 13.11.25 statt, mit dem Förster Klaus Butschle, den viele kennen.

 

Bericht zur Seniorenwanderung am Donnerstag, 10. September 2025 zum Geyerbad

 

Priska Messmer schreibt: Mit Franz und Hilde Herberg waren 21 neugierige Senioren zum vielversprechenden Geyerbad auf dem Heuberg unterwegs. In Fahrgemeinschaften fuhren wir über Wehingen, Obernheim und dann zum Oberdigisheimer Weiler Geyerbad. Wir waren erstaunt, dass wir auf einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Albhochfläche angekommen waren, und nirgends war ein Bad. Aber in der Chronik kann man nachlesen, dass Geyerbad sich von dem Wort „Gir=Schwefelkies“ ableitet und hier im 17ten und 18ten Jahrhundert eine Schwefelquelle war, die von den Umwohnern zum Baden benutzt wurde. Das Schwefelbassin war eine Vertiefung hinter dem heutigen Gasthaus Glöckle. Wir haben einen schönen und kurzen „Senioren-Spaziergang“ durch den Weiler Geyerbad gemacht und sind dann zum Einkehren ins Gasthaus Glöckle. Die resolute Wirtin hat unseren Ansturm in ihrer gut besuchten Wirtschaft mit dem gewünschten Kaffee und Kuchen oder Vesper souverän gemanagt. So waren wir heute bei schönem Wetter urig schwäbisch auf dem Land unterwegs. Wir danken unseren Wanderführern für diesen Geheimtipp.

 

 

 

Bericht zum Seniorennachmittag am

10. April 2025 in Ebingen

 

Priska Messmer schreibt: Mit unserer neuen Seniorenbegleiterin Anita Mauch waren wir in Ebingen und besichtigten die dort ansässige Kaffeerösterei der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb. Seit 2009 betreibt die Lebenshilfe in Albstadt das „Kaffeewerk Zollernalb – die Genussrösterei“. Durch die stellvertretende Betriebsleiterin Simone Reiser haben wir viel Wissenswertes über diese kleine Kaffeerösterei erfahren. Das Kaffeewerk Zollernalb ermöglicht Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben in einem ganz besonderen Arbeitsumfeld. Denn nach handwerklichen Verfahrensweisen wird frisch geröstet, verpackt und verkauft. Zunächst liegt aber die Verantwortung bei ihren Spezialitäten-Händlern und der Deutschen Röstergilde, die die qualitativ hochwertigen Sorten direkt in den einzelnen Ursprungsländern sorgsam auswählen. Mit den Kaffeeplantagen aus Südamerika, Mexiko, Indonesien und Indien werden fair gehandelte Konditionen und Bio-Qualität ausgehandelt. Kaffeebohnen können 800 verschiedene Aromen enthalten und werden 2x im Jahr geerntet, gewaschen, getrocknet und sortiert. Nach kurzer Lagerdauer wird dann der Rohkaffee in Ebingen bei ca. 200 Grad in einer rotierenden Trommel ungefähr 18 bis 22 Minuten schonend geröstet. Wir haben auch koffeinfreie Bohnen gesehen. Diese Kaffeebohnen werden ausgeschwemmt und erhalten dadurch eine deutlich dunklere Farbe. Die Abteilung Vertrieb konnten wir wegen Bauarbeiten nicht besichtigen. Die Kunden der Kaffeerösterei sind Dritte Weltläden, Gastronomie und auch Einzelhandel. Nach der Besichtigung des warmen Arbeitsplatzes (im Sommer bis zu 40 Grad) haben wir uns noch frisch gerösteten Kaffee und leckeren Kuchen gegönnt und uns auch reichlich mit Kaffee für zu Hause eingedeckt. Diese kundenfreundliche Besichtigung hat sich für beide Seiten gelohnt. Wir danken Anita Mauch für Ihre Idee mit uns Senioren eine kleine Kaffeerösterei auf sozialer Basis zu besichtigen. Wir haben stressfreie und zufriedene Mitarbeiter kennengelernt.

 

Bericht zum Seniorennachmittag am Donnerstag, 13. März 2025

 

Manfred Weber schreibt: Das Wetter war nicht einladend, um die Märzenbecherblühte im Lippachtal zu bewundern. Vroni Hermle sah sich dadurch gezwungen ihr Vorhaben kurzfristig zu ändern.

 

So wurden wir in die Albvereinsstube im Haus der Vereine zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Vroni hat für uns im Ort zwei Zöpfe besorgt und die waren dann echt lecker zu dem guten Kaffee, der von drei Teilnehmern mitgebracht wurde. Bei Gesang, guter und auch teilweiser erregter Unterhaltung über kontroverse Themen, verging die Zeit im Fluge und nachdem das Wetter wieder freundlicher schien, machten sich Einige noch auf den Weg in den Längenberg. Danke Vroni, Du hast richtig entschieden!