Wanderberichte 2022

 

Bericht zur Morgenwanderung am Sonntag, 08. Mai 2022

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Doris Schrenk schreibt: Wie hieß es in der Einladung – das hört sich doch ganz gut an?

 

Es  hat sich gut angehört - 20 Frühaufsteher  hatten Lust bekommen bei der Morgenwanderung  ins Donautal dabei zu sein und unser Wanderführer Thomas Weinreich hat uns nicht zu viel versprochen. Schon auf der Fahrt nach Leibertingen konnten wir die erwachte Natur mit ihren vielen bunten Frühlingsfarben bewundern.  Am Parkplatz angekommen,  tauchten wir  bald  in einen  Buchenwald mit frischem Blattgrün  ein und wanderten auf schönsten Wegen Richtung Burg Wildenstein. Vom  Bandfelsen aus  genossen wir die herrliche Aussicht ins Donautal, nach Irndorf,  auf den Eichfelsen, das Schloss Werenwag und die Burg Wildenstein. Dies war gerade das richtige Plätzchen unser Rucksackvesper auszupacken, die Mütter wurden sogar noch mit einem Muttertagssekt verwöhnt. Gut gestärkt zogen wir auf schmalen Pfaden  weiter, erhaschten immer wieder Blicke auf die sich fast senkrecht erhebenden Kalksteinfelsen und auf die Donau, die sich durchs Tal schlängelt. Nach kurzer Zeit sahen wir die imposante Burg aus dem 11. Jahrhundert mit Brücke und Burgmauern vor uns – stolz und mächtig thront sie auf einem Felsvorsprung. Und nun wurde uns auch klar, was die noch versprochene Überraschung war. Auf der Burg fand nämlich das Mittelalterfest statt. Wir konnten die vielen Ritterlager,   Handwerkkünstler, wie zum Beispiel Schmid, Seilmacher oder Korbmacher bewundern und verschiedenen Klängen lauschen, überall rauchten Feuer und leckere Sachen wurden angeboten. Mit so einem „Programmpunkt“ hatten wir natürlich nicht gerechnet. Gut dass wir schon zeitig dort waren und alles in Ruhe anschauen konnten, nachmittags füllte sich  der Markt  mit vielen Besuchern – das war dann das  Zeichen für uns wieder aufzubrechen. Weiter durch den Wald, nochmal ein bisschen auf und ab und wir erreichten  wieder unsere  Autos. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Einkehrschwung auf der Skihütte in Gosheim und ließen es uns bei Kaffee, leckeren Kuchen, Bier und Wurst  gutgehen. Vielen Dank an Thomas und Karin, die für uns einen schönen Wandertag perfekt vorbereitet hatten.

 

 

Bericht zur Wanderung am

Karfreitag, 15. April 2022

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Sabine Engl schreibt: Die Freude war groß, dass wir mal wieder alle gemeinsam miteinander nach Beuron pilgern konnten. In der frühen Morgendämmerung um 6.00 Uhr war reges Treiben an der Quirinskapelle, das freute auch unseren Wanderführer Andreas Mauch. Zum Auftakt läuteten die Glocken der Kapelle und bevor es los ging beteten wir alle gemeinsam ein Vaterunser. Dann zog die Gruppe los, querfeldein ging es nun gemütlich, aber zielstrebig, über den Heuberg. Unterwegs machten wir an der Zenokapelle eine kurze Pause. In Renquishausen besichtigten wir noch den schön geschmückten Osterbrunnen vor dem Rathaus. Dann ging es wieder zum Ort hinaus und bei der Mariengrotte machten wir eine längere Vesperpause, bei der jeder mit Genuss und Appetit seine mitgebrachte Jause verzehrte. Denn mittlerweile hatten wir doch schon etwa die Hälfte des Weges geschafft. Schön war es bei der Grotte. Der Himmel strahlte in schönstem Blau, die Sonne zeigte sich und das Gezwitscher der Vögel entspannte Körper, Seele und Geist. Gut gestärkt ging es weiter. Bereits nach dem Abstieg nach Bärenthal verabschiedeten sich einige Teilnehmer. Der nun folgende Anstieg war anspruchsvoll und verlangte viel Kraft und Ausdauer und auch gesundheitliche Fitness. Aber das ist es ja, dass auf dieser Strecke jeder soweit mit gehen kann, wie er es sich zutraut und schafft.

Wer den Aufstieg geschafft hatte, konnte sich noch mit einem Schnäpschen von einem unbekannten Gönner stärken. Auf unserer Querfeldeinstrecke mussten wir feststellen, dass sich die Landschaft in den letzten Jahren auch verändert hat, so sind manche Wege wegen Verwucherung nicht mehr begehbar und wir mussten uns neue Pfade suchen. Aber unser Wanderführer hatte die Strecke gut im Blick und führte uns bestens Richtung Beuron. Das letzte Stück, der Abstieg nach Beuron war mehr ein Fitnessparcours, als ein Wanderweg, hier lagen Bäume und Äste über dem Weg und so kamen wir nochmal ordentlich ins Schwitzen, bis wir dann endlich unser Ziel, das Kloster Beuron vor Augen hatten. Dort angekommen machten wir eine längere Pause. Wer wollte, konnte einen Besuch in der Klosterkirche machen, wieder andere nutzten die Gelegenheit im gegenüberliegenden Cafe eine Stärkung zu sich zu nehmen. Denn einige Wenige hatten vereinbart, auch den Rückweg noch in Angriff zu nehmen. Auf demselben Weg wie hin, ging es dann auch wieder zurück nach Gosheim zur Quirinskapelle. Es war wunderbares Wanderwetter und die kleine Gruppe war gut unterwegs, so erreichten wir um 17.30 Uhr wieder die Kapelle. Zum Abschluss gingen wir noch auf Kehlen zum Weißen Kreuz, dort beendeten wir einen herrlichen Wandertag in netter Gesellschaft mit guten Gesprächen und auch Momenten der Stille und Ruhe auf dem Weg, der uns trotz der Anstrengung auch Entspannung und Freude bereitet hat.

 

Bericht zur Wanderung vom

Sonntag, 03. April 2022

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Sabine Engl schreibt: Das Wetter hatte sich von frühlingshaften Temperaturen gewandelt in eine Landschaft im Winterkleid, und dann auch noch neblig und trüb. Da konnten sich viele wohl nicht aufraffen und so war es nur ein kleines aber feines Grüppchen, das die Einladung zur Wanderung auf dem Schäferweg angenommen hatte. Wandern in der Gruppe macht Spaß, egal ob es viele oder auch mal wenig Teilnehmer sind. Aber wir hatten tierische Unterstützung, denn es waren auch drei Hunde mit dabei, die genauso wie wir Menschen ihre Freude an der winterlichen Landschaft hatten.

 

Nach einer Fahrt auf den Wanderparkplatz bei Böttingen, Richtung Mahlstetten, ging es auf dem Kreuzweg zur Kapelle am Alten Berg. Ein wenig konnte man in der Ferne die Alpen erahnen, es war zwar trüb, aber die Luft war frisch und lud zum tief Durchatmen ein.

 

So waren wir auf frisch beschneiten Wald- und Wiesenwegen unterwegs und genossen die schöne Winterlandschaft. Am Schäferbrunnen erklärte uns Wanderführerin Maria Weinreich, wie das Tal und der Brunnen zu seinem Namen kamen. Nach dem Anstieg zum Allenspacher Hof machten wir Bekanntschaft mit dem ältesten Baum im Kreis Tuttlingen. Eine Linde, die hier schon seit dem Jahr 1450 stehen soll. Unglaublich, was uns dieser Baum alles erzählen könnte, war so mein Gedanke, als ich mich für ein Foto neben dem Baum platzierte. Weiter ging es Richtung Glatter Felsen. Hier hatten wir am Grat entlang einen schönen Blick in das Lippachtal und auf das gegenüberliegende Dorf Mahlstetten. Nach dem Abstieg zur Lippachmühle machten wir unsere verdiente Mittagspause. Jeder packte sein Rucksackvesper aus und stärkte sich für den anstehenden Aufstieg auf Mahlstetter Höhe. Nun ging es gemächlich wieder zurück zum Schäferbrunnen, den wir ein zweites Mal erreichten, da unser Rundweg wie eine 8 (Acht)

 

angelegt war. Der Rückweg war nochmal mit einem Anstieg verbunden und so blieben wir

 

immer schön auf Betriebstemperatur, so konnte uns das Wetter nichts anhaben. Nach einer kleinen Ortsrunde in Böttingen gingen wir geradewegs neben der Skipiste hinauf zum Parkplatz wo unsere Autos standen. Maria Weinreich hatte ihre Premiere als Wanderführerin bestens gemeistert. Sie ging auf alle Mitwanderer ein und beantwortete Fragen, wenn es welche gab, perfekt. Zum Abschluss entschloss sich ein Teil der Gruppe noch mit einem kurzen Besuch in der Gosheimer Skikhütte den Nachmittag, bei Kaffee und Kuchen, abzurunden. Kurzum, es war ein gelungener Wandertag hier in nächster Umgebung und wir freuten uns auch über einen Neuzugang, der hoffentlich auch wieder mal mit dabei ist, wenn es heißt „der Albverein ist unterwegs“. Auf jeden Fall hat uns Maria schon für nächstes Jahr wieder eine Wanderung in Aussicht gestellt, mal schauen, wo sie uns dann hinführt.

 

 

Bericht zur Wanderung am

Sonntag 06. März 2022

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Sabine Engl schreibt: Es war eine Wanderung der Wetterlage angepasst, denn wir konnten den Nachmittag bei trockenem Wetter in unserer schönen Umgebung genießen.

 

Andreas Mauch begrüßte ein kleines Grüppchen an Wanderlustigen, die sich an diesem Nachmittag zusammengefunden hatten. In Fahrgemeinschaften ging es vom Vereinsheim nach Wehingen-Harras. Dort starten wir unsere Rundwanderung auf den Gemarkungen von Wehingen und Obernheim. Die „alte Straße“ führte uns anfangs stetig bergauf Richtung Obernheim. Auf der Anhöhe ging es dann zum Aussichtspunkt „Krummes Eck“.

 

Von hier aus hatten wir einen schönen Ausblick auf die gegenüberliegende Seite, den „Schlossberg“ auch „Schlossbuckel“ genannt, die Ausläufer der Lützelhalb und die abfallende sogenannte „Sommerhalde“. Und ganz im Hintergrund konnte man sogar den Lemberg mit Turm erkennen. Im Tal konnten wir unseren Blick schweifen lassen vom  Ortsteil Harras, über den Ortsrand von Wehingen bis ganz im Hintergrund den Ort Gosheim. Nicht nur unsere zwei neu zugezogenen Mitwanderer konnten feststellen, wie schön wir es hier auf dem Heuberg haben und wie viele Wege es doch noch gibt, auf denen man noch nicht unterwegs war, auch die Alteingesessenen entdeckten wieder das ein oder andere Neue. Auf unserer gemütlichen Wanderung erfuhren wir auch sehr viel über die Forstwirtschaft. So konnte uns Wanderführer Andreas Mauch davon berichten, was mit all dem Holz, das entlang unserer Wegstrecke lagerte, alles gemacht wird. Da liegt nicht nur Brennholz, da gibt es Holz, das für Paletten und Fassadenverkleidungen oder Terrassendielen verwendet wird. Aus manchen Hölzern werden auch Fenster gemacht. Einen ganz besonderen Holzstapel haben wir dann auch noch etwas genauer angeschaut, dabei handelte es sich um makellose dicke Weißtannenstämme, aus denen ein Blockhaus gebaut wird, die haben wir dann auch gleich auf unser Gruppenfoto mit aufgenommen. Bestimmt wird das ein ganz besonders schönes Haus werden. Ein weiteres Highlight war auch die „Sau-Suhle“, die wir mitten im Wald neben unserer Laufstrecke entdeckt haben. Da konnte man sehen, wie die Wildschweine das Gelände regelrecht umpflügen, so aufgewühlt war der Boden. Und dann noch ein Wasserloch dabei. Da geht’s denen ja richtig gut, wenn sie des Nachts hier tätig sind. Zurückgekommen an unseren Autos entschloss sich ein Teil der Gruppe noch zu einem gemütlichen Abschluss in der Skihütte Gosheim mit einem heißen Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen. Es war ein schöner Nachmittag mit netten Gesprächen und interessanten Informationen. Danke dafür an unseren Wanderführer Andreas Mauch.

 

 

 

Bericht zur Wanderung „Rund um den Turm“, am Sonntag, 06. Februar 2022

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Luana Steyerer schreibt: In der Ausschreibung hieß es „wenn möglich als Schneeschuhwanderung“, das war wegen fehlendem Schnee leider nicht möglich. Das Wetter war eher unfreundlich, wolkenverhangen und windig. Trotzdem fanden sich zehn „laufwillige“ Wanderer vor dem Vereinsheim ein.  Unser Wanderführer Thomas Weinreich und seine Frau, freuten sich über unsere Teilnahme. In Fahrgemeinschaften fuhren wir pünktlich kurz nach 11 Uhr nach Deilingen zur „Hütte am Turm“. Dort angekommen  folgten wir gut gelaunt unserem Führer, ebenso seiner Hündin. Unser  knapp 7 km langer Rundweg führte uns um den „Wandbühl“  (einer der  10 Tausender) und an der

 

„ Josef-Albrecht-Hütte“  vorbei.  Es waren ca. 130 HM zu bewältigen, was sehr gut gelang. Teilweise, besonders wo über freie Hochflächen der Wind darüber fegte, war es eher glatt. An diesen Stellen unterbrachen wir unsere angeregten Gespräche. Die meiste Zeit aber, gingen wir gut geschützt durch den Wald. Hier lag streckenweise gar kein Schnee. Unser Wanderführer hat die Strecke den Begebenheiten und der Wandergruppe angepasst. Nach ca. 1 Std 45 Min sind wir wieder am Ausgangsziel angekommen. Die Hütte am Turm war geschlossen, weshalb wir umdisponierten und in der  „Gosheimer Skihütte“  unseren Abschluss machten. Nachdem wir nun auch fürs leibliche Wohl gesorgt hatten, verabschiedeten wir uns gegenseitig dankend bei unserem Wanderführer Thomas und seiner Frau. Trotz unfreundlichem Wetter, war es eine gelungene  und gesellige Wanderung. Hoffen wir, dass wir diese nächstes Jahr mit Schneeschuhen, wiederholen können.