Wanderberichte Aktive 2019

Bericht von der Dreikönigswanderung

am 06. Januar 2019

Zur Galerie

Sabine Engl schreibt: „Geh ich, oder geh ich nicht?!“, das dachten am Dreikönigstag bestimmt einige, als sie am Vormittag aus dem Fenster blickten und überlegten, ob sie der Einladung des Schwäbischen Albvereins der OG Gosheim folgen sollten. Viele haben sich dann wohl doch wegen dem wenig einladenden Wetter dagegen entschieden, so dass es ein kleiner Haufen von fünf winterharten Wanderkollegen war, die Hubert auf den Dreifaltigkeitsberg führen durfte. Nachdem wir in Böttingen aus unseren Autos stiegen, wurden wir gleich von einem kalten Wind mit Schneeverwehungen begrüßt. Da war dick einpacken angesagt. Interessant war es den SpeedFlyern zuzuschauen. Mit Ski und Gleitschirm ausgestattet, schwebten sie über die geschlossene Schneedecke. Nachdem wir endlich den Wald erreichten, waren wir vor den Windböen geschützt und es war angenehm in der schönen Winterlandschaft unterwegs zu sein. Mühsam mussten wir durch den tiefen Schnee waten, aber alle freute es, dass es diesen Winter doch noch Schnee für uns gab.

 

Angekommen auf dem Dreifaltigkeitsberg, stärkten wir uns und pflegten die Kontakte zu den anderen umliegenden Ortsgruppen. Das offizielle Programm eröffnete Stefan Schrode der 1. Vorsitzende der OG Spaichingen. Er freute sich über die Besucher, bemerkte aber auch, dass wegen dem schlechten Wetter der Saal nicht so gut gefüllt war, wie die Jahre zuvor. Die Sternsinger der Gergoriank-Schola Spaichingen sangen mehrstimmig und stimmgewaltig über Christi Geburt und den Frieden, um dann wie alle anderen Sternsinger auch für das diesjährige Sternsingerprojekt Geld zu sammeln. Pater Alfons sinnierte über einen Leitsatz von Leonardo da Vinci „Binde deinen Karren an einen Stern“. So kann es sein, dass dieser Karren als Synonym steht für alles, was zu tun ist, was uns in diesem neuen Jahr an Herausforderungen oder Verpflichtungen erwartet. Und der Stern, soll uns Orientierung geben, ein Wegweiser sein. Verbinde die Aufgabe mit einem Ziel und vergiss den Christlichen Glauben nicht im Rucksack der Lebenswanderung. In der Ansprache von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher ging es um den Wunsch Tradition und Moderne in Einklang zu bringen. Tadelnde Worte gab es für die Auswirkungen des Abgasskandals auf die lokale Wirtschaft. Jedoch ist unverkennbar, dass wir den Klimawandel bekämpfen müssen um die Erde bewohnbar zu erhalten. Ganz klar steht fest „Die Erde braucht uns nicht“ und wir sind nur „Gast“ auf diesem Planeten. Der Gauvorsitzende Klaus Butschle erfreute unser Gemüt mit zwei heiteren Beiträgen. Um dann noch den Albverein als behäbigen Dampfer zu bezeichnen, der sich immer auch dem Wandel der Zeit anpassen muss. So gibt es viele ältere Mitglieder, aber die jungen aktiven Leute, die kommen so langsam nach, so dass unser Schiff immer weiter fahren kann. Rückblickend war er dankbar für das vergangene Vereinsjahr und wünscht allen Ortsgruppen gutes Gelingen bei der Arbeit im neuen Jahr. Mit diesen guten Wünschen hat unsere kleine Gruppe den Heimweg angetreten. Nachdem der stürmische Wind nachgelassen hatte, war es noch ein schöner Marsch durch die herrliche Winterlandschaft Richtung Heimat und in ein hoffentlich schönes und erfolgreiches Wanderjahr 2019 hinein.