Wanderberichte Aktive 2020

Bericht zur Schneeschuhwanderung am Sonntag, 09. Februar 2020

 

Maria Weinreich schreibt: Wir trafen uns um 7 Uhr am Vereinsheim in Gosheim, um dann gemeinsam in Fahrgemeinschaften nach Schetteregg in Österreich zu fahren. Es kamen insgesamt 12 Erwachsene zusammen, um gemeinsam einen tollen Schneeschuhtag zu verbringen. In Schetteregg angekommen, staunten wir, wie viel Schnee es hatte. Die Sonne kam auch heraus und der Himmel strahlte in schönstem Blau. Wanderführer Thomas Weinreich hatte vor Ort eine kleine Überraschung für uns, denn bevor wir los gingen gab es leckeren selbstgemachten Hefezopf mit Kaffee. Nach dieser leckeren Stärkung zogen alle ihre Schneeschuhe an und es ging los. Geplant war eine Tour von

 

3 Stunden mit etwa 9 km. Gemeinsam gingen wir dann etwas Bergauf in Richtung der oberen Falzalpe. Auf der Strecke gab es eine tolle Aussicht nach unten ins Tal und zur Skipiste. Wir liefen zeitweise auf dem Weg und dann auch mal wieder querfeldein durch den Tiefschnee. Bei der oberen Falzalpe vorbei, ging es weiter geradeaus in Richtung Hammeratsbergvorsäß. Dort machten wir dann unsere Mittagsrast nach etwa

 

1 ½ Stunden, bei toller Sicht und strahlender Sonne. Gemeinsam ging es dann weiter in Richtung Rehenbergvorsäß erst auf dem Weg und dann wieder querfeldein durch den Schnee, wo wir an einer kleinen Kapelle, in Rehenbergvorsäß ankamen. Dort gab es dann ein kleines Fotoshooting für unser Gruppenfoto. Anschließend ging es wieder etwas Bergauf querfeldein durch den Schnee in Richtung Schetteregg zurück. Wir kamen an der einladenden  Einkehrmöglichkeit „Leo´s Hütte“ vorbei, dort machten wir dann unsere letzte Rast. Nach dieser Pause ging es zurück zum Parkplatz nach Schetteregg. Nach der Rückkehr in Gosheim machten wir unsere Schlusseinkehr in der Pizzeria Taormina.

 

Wir möchten Danke sagen unserem Wanderführer Thomas Weinreich für diesen herrlichen Tag.

 

Bericht zum Dreikönigstreffen am Montag, 06. Januar 2020

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Sabine Engl schreibt: Bei schönstem Wander wetter traf sich eine stattliche Gruppe Albvereinler um gemeinsam beim Dreikönigstreffen auf dem Dreifaltigkeitsberg das Wanderjahr 2020 zu eröffnen. Als wir nach unserem gemütlichen Fußmarsch auf dem Dreifaltigkeitsberg ankamen, herrschte dort schon reges Treiben, denn auch von den vielen umliegenden Ortsgruppen wurde es als Wanderziel angepeilt und so war der Pilgersaal bis auf den letzten Platz besetzt, als Stefan Schrode als Gastgeber der Ortsgruppe Spaichingen das Programm eröffnete. Nach einer kurzen Ansprache, bei der er allen viel Gesundheit und viele schöne Wandererlebnisse wünschte, kamen auch schon die Sternsinger. Die Mitglieder der Gregorianik-Schola von Spaichingen gaben in ihrer wohlklingenden Stimmenvielfalt schöne Lieder über die Geburt Jesu zum Besten und gingen anschließend mit ihrer Sammelbüchse herum, um für die diesjährige Sternsingeraktion zu sammeln. In der anschließenden Ansprache von Superior Pater Alfons Schmid ging es um ein orientalisches Sprichwort: „Mein Garten, sagte der Reiche und sein Gärtner lächelte.“, das er so interpretierte, dass Jesus der Gärtner in unserem Lebensgarten ist, und wir ihm alles zu verdanken haben. In Bezug auf das Weihnachtsevangelium erinnerte er uns, welche Kraft und Wirkung das Wort haben kann.

 

Wir entscheiden, was wir damit bezwecken möchten. Lobend erwähnte er, dass der Albverein die Sternsinger zu dieser Veranstaltung einlädt und so Geld für Kinder in Not spendet. Mit dem Satz „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“, gab er uns den Segen für das neue Wanderjahr. In der Rede von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher wurden wir mit Daten, Zahlen und Fakten wieder in die Realität zurück geholt. Er erläuterte uns das Ungleichgewicht dieser Welt. Angefangen bei der bröckelnden EU in Bezug auf den Brexit, Waffenverkäufe in Länder, in denen dann durch Krieg viele Menschen sterben. Die Bemühungen beim Kampf gegen die Klimaerwärmung. Hier treffen verschiedene Nationen mit unterschiedlichen Interessen aufeinander und so gibt es nicht die erwünschten Fortschritte. Er befürwortet die Unterstützung der Drittländer, um dort Wachstum und Fortschritt zu schaffen, damit die Gerechtigkeit auf dieser Welt gefördert wird. Wir können global nur weiterkommen, wenn wir die richtigen Projekte unterstützen. Dieser Blick über den Tellerrand hat viele nachdenklich gestimmt. Gauobmann Klaus Butschle brachte in seinem Vortrag den Albverein mit den Worten Tradition und Kultur in Verbindung. Es warten neue Geschichten auf uns. Er erzählte uns seine Geschichte, die er im letzten Jahr

 

erlebt hat und die ihn geprägt hat. Er war allein als Pilger unterwegs. Pilgern heißt „Beten mit den Füßen“. Seine Erfahrung war eine wunderbare innere Ruhe und Gelassenheit. Dieses Gefühl kann Wandern geben. In dem humorvollen Teil seiner Ansprache erzählte er die Adventsgeschichte eines  10-jährigen Jungen. Er hatte seine Krippe mit vielen speziellen Figuren aus seiner Spielzeugkiste ausgestattet und war stolz auf sein „fetziges Krippele“. Da mussten wir doch ziemlich schmunzeln. Die musikalische Umrahmung von Franz Samson lockerte das Rahmenprogramm auf und als Abschluss wurde gemeinsam das Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt …“ gesungen. Und so machten auch wir uns wieder auf den Heimweg mit den besten Wünschen für ein gutes und erlebnisreiches Wanderjahr.