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Bericht zur Überraschungswanderung am Sonntag, 05. Februar 2017

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Priska Messmer schreibt: Von wegen „Wer rastet, der rostet“, alle Altersgruppen von nur

 1 Jahr bis bereits 86 Jahren waren bei der Winterwanderung trotz schlechter Wetterprognosen dabei. Wie von der Wanderführerin Doris Schrenk versprochen, war es für die 24 Teilnehmer eine gemütliche Wanderung ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Die Wachholderheide um Kraftstein bei Mahlstetten mit ihren ausgedehnten Wandermöglichkeiten war nämlich unser Wanderziel.

 Die typischen Wacholderhecken auf unserer 7 km langen Wanderstrecke sind durch jahrhundertelange Beweidung von Schafen und Ziegen entstanden, weil die stachligen Pflanzen vom Fraß verschont blieben. Gott sei Dank, denn für uns Menschen sind die Hecken mit ihren Beeren wertvoll für die Küche oder auch zur Herstellung von einem lecker Schnäpschen. Die ätherischen Öle finden in der Naturheilkunde ihre Verwendung, das alles erfuhren wir von unserer Wanderführerin. Doris Schrenk und ihre Familie hatten aber noch eine Überraschung für uns vorbereitet. Beinahe am Ende der Wanderung hatten sie schon im Voraus eine Picknickstelle ausgekundschaftet. So konnten uns Doris und Siegbert mit Glühwein, Punsch, Kaffee, Kuchen und Zopfbrot bewirten. Selbst Sohn Martin hatte ein Lagerfeuer gemacht, damit wir uns auch wärmen konnten. Für unser Wohlbefinden war bestens vorgesorgt, auch der Wettergott war uns wohlgesonnen, denn er hatte uns in dieser gemütlichen Runde nicht  nass werden lassen.

 So konnten wir wieder eine schöne Erfahrung mit nach Hause nehmen, weil wir sehr wohl wissen, dass diese Wanderung mit viel Liebe und Fleiß für uns vorbereitet wurde.

 

Bericht zur Schneeschuhwanderung am Sonntag, 21. Januar 2017

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Sabine Engl schreibt: Was waren wir doch für brave Geschöpfe, dass uns so ein Kaiserwetter beschieden war für diesen Wandertag. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Wintertemperaturen konnte Wanderführer Andreas Mauch 25 interessierte Wanderfreunde zu unserer Schneeschuhwanderung begrüßen. Darunter auch einige Jugendliche und Kinder, was uns immer sehr freut.

Nachdem wir in Reichenbach angekommen waren, verteilte unsere Organisatorin Doris Schrenk die Schneeschuhe an alle und erklärte uns wie wir diese anzuschnüren haben.

Da wir eine Schneeschuhwanderung auf Grund der schlechten Schneeverhältnisse die letzten drei Jahre nicht durchführen konnten, war es für den ein oder anderen etwas ganz Neues und Spannendes. Nach einer kurzen Eingewöhnungsstrecke auf ebenem Gelände ging es dann gleich etwas steil bergauf zum Kreuz auf dem Scheibenbühl. Das hier bereits 1944 von dem Reichenbacher Oskar Mauthe aufgestellt wurde, weil seine Söhne unversehrt aus dem Krieg heimgekommen waren. Man hatte einen schönen Blick direkt auf Reichenbach. Nach dieser kurzen Verschnaufpause ging es nochmal zügig bergauf bis zur Lauhütte, das waren schon sportliche Höhstleistungen, zu denen wir animiert wurden. "Unterwegs auf den Spuren der Yeti", da fragte sich ein junger Teilnehmer, ob die Yeti wohl verrückt waren! Nicht unweit  von der Reichenbacher Lauhütte entfernt kamen wir an den Klingelfelsen. Bekannt ist dieser Felsen, weil man von hier aus gleichzeitig auf vier Kirchtürme blicken kann. Auf der anderen Seite sah man Bubsheim, mit seinen zwei Kirchtürmen, den Königsheimer Kirchtum erkannte man auch sehr schön und unterhalb hätte man die Kirche von Egesheim sehen können, aber die zu hohen Hecken versperrten leider etwas die Sicht. Aber was noch viel beeindruckender war, war der Blick in die Ferne. Wir sahen die Alpen die sich wie ein wundervolles Hintergrundbild am Horizont abzeichneten. Die Yeti waren wohl doch nicht verrückt, bestimmt haben sie sich auch an den Schönheiten dieser herrlichen Winterlandschaft erfreut.

Der gefrorene Schnee knirschte unter unseren Schneeschuhen, als wir in einer großen Runde im Wald und querfeldein wieder zur Lauhütte zurück kamen. Da wurden wir schon erwartet und von dem Wirteteam Raphael und Rebecca Reiser, sowie Andrea Marquart und Nora Schuler auf das Beste bewirtet. Gestärkt gingen wir auf direktem Weg bergab zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nach sportlichen 6 km Schneeschuhwandern kann ich nur sagen: „Jederzeit wieder, es hat sehr viel Spaß gemacht!“

Bericht vom Dreikönigstreffen auf dem Dreifaltigkeitsberg am 06. Januar 2017

 

Priska Messmer schreibt: Bei schönem Winterwetter im Pulverschnee machten sich 16 Wanderfreunde schon um 11.00 Uhr auf den Weg zum Wandertreffen des Heuberg-Baar-Gaus. Wir konnten dann auch einen gemeinsamen Platz aussuchen, in Ruhe Mittagessen, sowie nebenbei dem langjährigen Alleinunterhalter Franz Samson zuhören und viele bekannte Lieder mitsingen.

Zum Beginn des Dreikönigstreffens freute sich der Vorsitzende des OG Spaichingen Stefan Schrode, dass die Einladung so zahlreich angenommen wurde, denn der Pilgersaal war wieder voll. Schrode erwähnte, dass das Dreikönigstreffen des Heuberg-Baar-Gaus dieses Jahr nun bereits zum 45 Mal stattfindet. Für den OG Spaichingen sei ihr Jubiläumsjahr 2016 mit besonderen Aktionen sehr arbeitsintensiv gewesen und er freue sich wieder auf ein normales Jahr 2017. So wünschte er auch dem Gauverband zum 125-jährigen Jubiläum gutes Gelingen und allen Vereinen des Heuberg-Baar-Gaus immer viele Teilnehmer und schöne Erlebnisse.

Nach dem Segen der Sternsinger wurden wir auch vom neuen Hausherrn Pater Superior Alfons Schmid mit einem „Herzlich Willkommen“ im Pilgersaal des Dreifaltigkeitsberg begrüßt. Er erinnerte uns, so wie die Hl. Drei Könige mit verschiedenen Hautfarben sich damals auf den Weg machten, so würden wir heute Flüchtlingen aus verschiedenen Nationen in Deutschland begegnen. Seine Ordensgemeinschaft hätte schon früh erkannt, dass die heutigen Fluchtursachen mit guter Ausbildung und Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort bekämpft werden können. Die Spenden hätten sie früher im Kongo und heute in Tansania dafür verwendet. Auch Papst Franziskus ermahne uns, dass Jesus alle im Licht sehen möchte.

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher meinte, wir hätten hier beim Albverein heute eine zufriedene Zeit, wir seien gesund, hätten frische Luft und so viel Geld hatten wir noch nie in Deutschland. Amerika verspreche sogar noch mehr Wachstum und weitere Geldmengen. Wir müssten mit Verantwortung die Güter gerechter verteilen, dann gibt es weniger Krieg, damit  könnten alle in Zukunft leben.

Klaus Butschle, Vorsitzender des Heuberg-Baar-Gaus freute sich, dass so viele Ortsgruppen das Dreikönigstreffen seit Jahrzehnten mit einer Wanderung verbinden, zumal heute das Wetter einen wunderschönen Beitrag geleistet hätte. Der Heuberg-Baar-Gau feiere am 3. November  sein 125-jähriges Jubiläum in Wurmlingen. Wurmlingen sei durch den verstorbenen  Ehrengauvorsitzenden Fritz Schray 26 Jahre Mittelpunkt und immer ein besonderer Anlass gewesen.  Seine Prologe waren legendär. Ein kleiner Textausschnitt aus dem Prolog von 1978 trifft auch auf unsere diesjährige Wandereröffnung zu:

 

„Scho uf em Weg her war`s a Pracht im Glitzerschnee wenn d`Sonne lacht. A so a schöner Winterfriede war ons noh ganz selte b'schiede. Die Sicht ens Land naus ischt halt schö, em Winter bsonders mit em Schnee. Wenn sich d`r Blick in d`Ferne weitet, sieht ma de ganze Gau ausbreitet“. Auch eine weitere Weisheit nehmen wir Wanderer gerne von unserem ehemaligen Gauvorsitzenden zu Herzen: „Wer viel wandert, wird net rond, ischt bewandert ond bleibt gsond. Wer guat schtolpert, ka net falle! Des wünsch i mit „Alb-Heil“ ons alle“.

 

So wünschte auch unser heutiger Gauvorsitzender Klaus Butschle: Bleibt mit mir guter Dinge und guter Laune – wir haben allen Grund dazu. Mit diesem schönen Gruß sind wir gerne im Sonnenschein zu unseren Autos zurück gewandert. 

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.

Wir gratulieren

 

Karin Koch, Franziska Romankewicz, Doris Schrenk, Thomas Weinrich!

 

 

Sie haben nach der umfangreichen und zeitraubenden Ausbildung bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg die Prüfung zum Wanderführer mit Erfolg bestanden.