Aktuelles....
SAV-Ortsgruppe Gosheim auch auf facebook und insta
Einladung zum Tagesausflug der Albvereinssenioren am Donnerstag, 11. Juni 2026
Warum denn in die Ferne schweifen………
Leider habe ich nicht den für unsere Gruppe passenden Bus gefunden und mit einem nicht mal halbvollen Bus wollen wir auch nicht reisen. Darum bleiben wir in der Nähe.
Wir machen uns einen schönen, abwechslungsreichen Tag in Bad Dürrheim, ohne Stress, ohne Herausforderungen, passend für alle. Die Wanderschuhe bleiben zuhause. Lasst euch überraschen.
Um 8:30 Uhr ist Abfahrt in Fahrgemeinschaften am Haus der Vereine nach Bad Dürrheim. Eine Anmeldung ist notwendig bis Freitag, 5. Juni 2026 auf Telefon 07726 3891222, auch AB.
Manfred und Johanna freuen sich auf den gemeinsamen Tag mit euch.
Einladung zum Offenen Singen am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 19:30 Uhr im
Kath. Gemeindehaus in Gosheim
Helene Hermle hat die Lieder zusammen gestellt.
Einladung zur Überraschungswanderung am Sonntag, 14. Juni 2026
Das Geheimnis ist gelüftet. Die Dreifürstenstein-Hirschkopf-Runde führt uns ca.10,5 km auf traumhaften Wegen und schmalen Pfaden, direkt am Albtrauf
entlang. Am Wanderparkplatz Schluchten in Burladingen-Salmendingen startet unsere Wanderung.
Wir haben spektakuläre Ausblicke auf die Burg Hohenzollern, ins Steinlachtal und weit darüber hinaus.
Highlights sind der Dreifürstenstein mit seiner Geschichte als „Dreiländereck“ sowie der Hirschkopf mit Blick auf den Mössinger Bergrutsch.
Da die Wege schmal und wurzelig sind, ist Trittsicherheit wichtig und Wanderstöcke empfohlen.
Ein Rucksackvesper kann mitgenommen werden. Auf der Hälfte der Strecke werden wir eine Pause machen. Am Ende der Wanderung ist eine Schlusseinkehr geplant.
Wir treffen uns um 10:00 Uhr am Vereinsheim und bilden Fahrgemeinschaften.
Auf viele Mitwanderer und gutes Wanderwetter freuen sich Christoph und Corinna Götz.
Einladung zur Schwoba-Challenge, die 4te am Samstag, 27. Juni 2026
Das Motto der diesjährigen Challenge lautet
„Nett hier - abr bischt scho mol uf´m Heiberg gsi“.
Wir treffen uns um 3.45 Uhr am Vereinsheim in Gosheim.
Die Streckenlänge beträgt ca. 48 km. Mit etwa 1000 hm geht es ein bisschen gemütlicher zu als in den letzten Jahren. Geplant sind mehrere Verpflegungsstationen (Ritterschmaus, Bergmahlzeit, Snacks, Kaffee, Zopf, Gipfelschnaps), so dass ihr für unterwegs nur das Notwendigste zum Essen und Trinken mitnehmen braucht. Gegen 17 Uhr werden wir wieder in Gosheim sein und den schrittreichen Tag mit einem Abschlusshock ausklingen lassen.
Die Strecke führt uns diesmal über den schönen Heuberg. Schäferweg, Jakobsweg, Donauwellen, Donaubergland, Wiesen, Täler und Orte mit Geschichten usw. Als Erinnerung erhält jeder Teilnehmer noch ein kleines Geschenk und das Challenge-Diplom.
Voraussetzungen für die Heuberg-Runde sind:
Sehr gute Grundfitness (die Tour wurde mit einer mittleren Geschwindigkeit von
ca. 4-4,5 km/h und mit Pausenzeiten an den Rastpunkten von 10 bis max 30 Minuten kalkuliert, Gehzeiten von ca. 2-3 Std. am Stück sind ohne Probleme machbar), Trittsicherheit (auch bei Dunkelheit), gutes und eingelaufenes Schuhwerk, entsprechende Kleidung (ggf. Wechselwäsche), Stirnlampe (mit Ersatzbatterien), Handy (aufgeladen und mit Powerbank), ausreichend zum Trinken, Müsliriegel, Erste-Hilfe-Set/Blasenpflaster.
Bei einem Abbruch der Tour ist jeder Teilnehmer selbst dafür verantwortlich, wie er wieder nach Gosheim zurückkommt. Bei den Verpflegungsstellen gibt es die Möglichkeit mit dem „Humpeltaxi“ wieder zur nächsten Station oder nach Gosheim zu gelangen. Allerdings sind hier die Plätze sehr begrenzt.
Damit wir planen können, bitten wir um eure Anmeldung per E-Mail. Der Teilnahmebeitrag beträgt für Mitglieder des Schwäbischer Albvereins, Ortsgruppe Gosheim, 30€ bzw. 35€ für Nicht-Mitglieder
E-Mail-Adresse [email protected]
Betreff „Schwoba-Challenge 2026“
Anmeldeschluss 13.06.2026
Konto-Nummer DE90 6435 0070 0000 6064 04
Verwendungszweck „Schwoba-Challenge 2026“
Wetterklausel / Änderungen:
Die Wanderung findet nicht statt, wenn Gewitter, Stark-/Dauerregen, Hagel, Sturm vorhergesagt sind. Die Teilnehmer werden spätestens 2 Tage vor Tourstart per E-Mail informiert.
Die genauen Details zur Tour erhaltet ihr rechtzeitig per E-Mail vor der Tour.
Wir freuen uns auf eure Teilnahme.
Euer Wanderführer Peter Wolf und das Orga-Team
Bericht zur Seniorenwanderung am
Donnerstag, 21. Mai 2026
Priska Messmer schreibt: Unsere Wanderführerin Helene Hermle hatte eine Wanderung zur Nikolauskapelle organisiert. Mit 16 Teilnehmern waren wir mal wieder eine große Gruppe, die sich überraschen ließ. Über Wehingen und Deilingen kamen wir zum Ausgangspunkt in der Nähe der Schörzinger Schutzhütte. Von dort führte uns ein schöner Waldweg zur neuen Nikolauskapelle. Unserem Förster Andreas sind dabei unterwegs die frischen Tannenspitzen aufgefallen und er hat uns daran erinnert, dass es früher üblich war, daraus Zuckerwasser herzustellen.
Ein Egon Koch aus Schörzingen hat 2015 mit der Planung dieser neuen Kapelle begonnen. Viel Arbeit ging voraus, bis die Bauarbeiten 2017 mitten im Wald beginnen konnten. Von Helene erfuhren wir, dass bereits 1601 in der Nähe eine Nikolauskapelle umgebaut und renoviert wurde und im Jahr 1815 wieder abgerissen. Geschichtlich erforscht, wisse man, dass schon vor 830 Jahren in der Nähe eine Grafschaft Hohenberg mit dem Städtchen Hohenberg angesiedelt war. Von Helene erfuhren wir auch, dass 1449 der Friede durch die Freie Reichsstadt Rottweil gestört wurde und die Burg und das Städtchen dabei verschwunden sind. Für uns war es so schön im Wald, dass wir ausgeprägt über die Vergangenheit diskutiert haben.
Anschließend waren wir mal wieder bei Helenes Tochter Simone im Garten zu Kaffee und sehr leckeren Kuchen eingeladen. An schön gedeckten Tischen sind wir in Wehingen wahrlich wieder in der Gegenwart angekommen. Vielen Dank Simone und Helene für eure Mühe im Vorfeld und eure liebe Gastfreundschaft.
Bericht der Abenteuerkids vom
Freitag, 22 Mai 2026
Sabine Engl schreibt: Die Abenteuerkids zu Gast bei den Bienen und ich zu Gast bei den Abenteuerkids. Bei schönstem Wetter trudelten die Kids am Vereinsheim ein, um dann in Fahrgemeinschaften nach Mahlstetten zu fahren. Rainer Lang, schon seit über 40 Jahren Imker, und seine Tochter Melanie begrüßten uns ganz herzlich.
Wir erfuhren so viel über die alte Tradition der Imkerei. Nicht nur, dass die fleißigen Bienen den leckeren Honig sammeln und produzieren und die viertwichtigste Nutztierart sind, sondern auch wie es in so einem Bienenstock zugeht. Wie erkennt man eine Königin, welche Aufgaben haben die Arbeiterbienen und was sind Drohnen. Die Kinder, aber auch die Erwachsenen, lauschten den Ausführungen von Rainer Lang und seiner Tochter. Doch nicht nur theoretisch haben wir viel erfahren. An einem speziellen Schaukasten konnten wir das Gelernte gleich anwenden. Die Königin wurde in dem Gewusel an Bienen gesucht und auch gefunden. Und der Schwänzeltanz wurde beobachtet. Damit zeigt eine Biene ihren „Kolleginnen“, wo es einen guten Sammelplatz gibt, sozusagen in Bienensprache.
Nachdem wir so viel gelernt und gesehen hatten, gab es einen netten Gruß aus der Imkerküche, ein leckeres Honigbrot. Nach der Stärkung wurden noch die Tiere auf dem angrenzenden Riegerhof besucht. Mit vielen neuen Eindrücken und einem „süßen“ Geschenk im Gepäck ging es wieder nach Hause. Vielen Dank an Rainer Lang und seine Tochter Melanie für den Einblick in die Welt der kleinen Tiere, die Großes leisten. Danke auch an Rafael Lang, der die Idee dazu hatte.
Bericht vom Lemberghüttenfest am Donnerstag,14. Mai 2026
Sabine Engl schreibt: Vatertag ist Wandertag. Aber wenn das Wetter so unlustig ist wie dieses Jahr, dann zieht es nicht alle vor die Tür. Absagen war für uns keine Option, sondern das Beste draus machen. Ein kleines Zeltdorf sorgte dafür, dass unsere Gäste trotz des kurzen Regenschauers am späten Vormittag alle trocken geblieben sind.
Und als sich dann im Laufe des Nachmittags noch die Sonne zeigte, wurden weitere Sitzgelegenheiten im Freien aufgebaut. Nach und nach trudelten die Gäste ein und freuten sich über ein warmes Mittagessen oder einen heißen Kaffee mit einem leckeren Stück Kuchen. Die Stimmung war gut, D‘Lemberger haben zünftig aufgespielt. Dafür sind wir sehr dankbar, hatten sie doch alle eine sehr anstrengende Zeit hinter sich mit dem großen Musikfest, das am Wochenende vorher ganz Gosheim und die umliegenden Gemeinden zusammenführte. Die Familiengruppe traf sich um 11.00 Uhr um gemeinsam den Lemberg zu erklimmen. Für die Kinder war auch einiges geboten. Schon unterwegs konnten die Kugelbahnen erkundet werden. Oben angekommen konnten die Kinder einen Luftballon auf die Reise schicken. Mal schauen, wo der Wind ihn hingetragen hat. Wer Lust hatte konnte sich mit Tatoos verschönern lassen oder im Spielhäuschen Unterschlupf finden. Der Wald ist ein schöner Spielplatz, da braucht es nicht viel Animation. Und da gab es auch noch das Wettnageln, angeboten von unseren jungen Erwachsenen, dem Team U28. Mit wie vielen Schlägen ist der Nagel „versenkt“, nun war Geschicklichkeit und Treffsicherheit gefragt, da gab es viel zu lachen. Für unsere älteren Besucher war wieder das Lembergtaxi im Einsatz und brachte auf Wunsch die Gäste sicher hinauf auf den Berg und auch wieder hinunter. Wir bedanken uns bei allen Besuchern aus nah und fern und freuen uns euch wiederzusehen, wenn es nächste Jahr heißt: „Am Vatertag geht es auf den Lemberg hinauf.“
Lemberghüttenfest 2026 – Wir sagen Dankeschön
Herzlichen Dank an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, die für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die uns besucht haben. Danke!
Bericht zur Wanderung am Sonntag,
26. April 2026 - Marbach Trilogie
Am Sonntagmorgen sind 15 gut gelaunte Gosheimer*innen auf zwei gut gelaunte Reutlingerinnen gestoßen und haben gemeinsam das Umland des Haupt- und Landesgestüts Marbach erwandert. Anders als die Gestütshöfe St. Johann (2024) und Offenhausen (2025) ist Marbach mit seiner 500-jährigen Tradition, das Herzstück der Pferdezucht auf der Schwäbischen Alb und das älteste Gestüt in Deutschland.
Erster Halt war der Geschichtsort Grafeneck. Von einer Burg des 15 Jhd. zum Jagdschloss und zur Sommerresidenz erweitert, war sie bis Mitte des 18. Jhd. Residenz der Herzöge und erlebte dann den Niedergang. Im 19. Jhd. ging der Ort an die Samariterstiftung nach Stuttgart und wurde ein Ort des Verbrechens.
Bis heute gedenkt man an das dunkle Kapitel, denn Grafeneck ist die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland. Heute ist es nicht nur Gedenkstätte, sondern wieder ein sicherer Wohnort für Menschen mit geistiger Behinderung.
Über die Fauserhöhe, ein Weiler Richtung Münsingen ging es durch Wälder und Frühlingslandschaften durch das Tiefental zur Lauter. Dort haben beeindruckende Baumfällarbeiten des Bibers die Landschaft der Lauter geprägt und verwandelt. Der Ort lud zum Rasten ein und ging entlang der Lauter weiter zum Höhenweg oberhalb von Wasserstetten und Dapfen. Hier trifft der Planetenweg Gomadingen auf den HW5 und Burgenweg und in gemütlichem Tempo sind wir zurück nach Marbach gewandert. Abschluss war das Restaurant Sonne im Albgold Areal, das nicht nur zum Nudelschlemmen sondern auch zum Shoppen im Marktladen einlud. So landet unsere Alblinse auch auf dem Gosheimer Teller und wird die eine oder den anderen an den wunderschönen Tag in und rund um Marbach erinnern. Wir, Monika Böning und Petra Henger, haben uns sehr über den Besuch aus Gosheim gefreut.
Wir Gosheimer bedanken uns bei den Wanderführerinnen Monika und Petra für den tollen Wandertag, den sie uns beschert haben.
Bericht von den Abenteuerkids am
Freitag, 24. April 2026
Die Abenteuerkids unterwegs in der Natur
Juliane Thiess schreibt: Am Freitag trafen sich 19 Kinder und 4 Erwachsene, um gemeinsam in Richtung Autunnel zu laufen. Schon auf dem Weg stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Dort angekommen, erkundeten die Kinder die umliegenden Wiesen und entdeckten mit viel Neugier die Vielfalt der Blumen und Pflanzen. Anschließend wurden vorhandene Asthaufen genutzt, um gemeinsam ein Tipi zu bauen. Es war spannend zu beobachten, wie die Kinder dabei vorgingen, Ideen entwickelten und zusammenarbeiteten.
Mit Klebeband gestalteten die Kinder anschließend bunte Blütenarmbänder. Auch hier zeigte sich die Kreativität jedes Einzelnen auf ganz unterschiedliche Weise. Nebenbei wurden auch einige Blumensträuße für die Mamas gepflückt.
Nach knapp zwei Stunden kreativem Austoben in der Natur machte sich die Gruppe schließlich wieder auf den Rückweg in Richtung Vereinsheim.
Bericht von der Seniorenwanderung am Donnerstag, 9. April 2026
Priska Messmer schreibt: Unsere Wanderführerin Brigitte Hauser hat uns zu einer Wanderung nach Egesheim in Ferdi`s Bienenpark eingeladen. Der frühere „Hirsch-Post“-Wirt Ferdi hat uns persönlich durch seinen mit viel Fleiß erschaffenen Bienenpark geführt. Ferdi ist nicht nur fleißig, er ist auch recht unterhaltsam und hat uns viel aus seinem über 30-jährigen Imkerleben erzählt. Wir haben von ihm erfahren, dass Bienen launisch sind und ihr Stachel sehr gefährlich ist. Aber Ferdi hat schon viel ertragen müssen und ist jetzt immun. Er hat uns von den Bienenköniginnen erzählt, dass sie in 3 Jahren bereits 90-jährig seien. Bei ihrem Hochzeitsflug fliegen ihr mindestens 10 Drohnen hinterher und zum Dank werden sie nachher von ihr umgebracht. Und spätestens im Herbst werden alle noch lebenden Drohnen vom Bienenvolk vernichtet. Sie dürfen also den Winter nicht überleben. Aber die Natur hätte dafür gesorgt, dass die Königin einen Eierstock zur Drohnenproduktion und einen für Arbeiterinnen hat und so wird wieder sicher für Nachschub gesorgt. Ferdi konnte uns unendlich viel vom Bienenleben erzählen. Aber wir staunten auch, was er handwerklich alles für seine Bienen herstellt. Für Wildbienen hat er mehrere Insektenhotels im Park, alte Waben werden in der Sonne geschmelzt und mit kleinen schnuckeligen Bienenhäuschen fängt er mit neuen Völkern an. Selbst den Durst können die Bienen aus selbst hergestellten kleinen Brunnen stillen.
Außerdem hat Ferdi für genügend Bänke und Stühle zum Ausruhen und Verweilen für seine Gäste gesorgt. Man kann lange im Park verweilen, wenn man zudem die vielen klugen Sprüche am Wegesrand auf sich einwirken lassen will.
Anschließend konnten wir noch in der Hirsch-Post von Ferdi einkehren. Seine Frau hat für uns Kaffee gemacht und Helene und Brigitte haben uns mit Torten verwöhnt. Wir schließen uns dem herzlichen Dankeschön unserer Seniorenleiterin Anita Mauch gerne an. Liebe Brigitte, unsere Seniorenwanderung mit dir war etwas Besonderes. Im Bienenpark haben wir viel erfahren, viel gesehen und viel mit Ferdi gelacht. Vielen, vielen Dank.
Bericht der Familiengruppe –
Karfreitagswanderung mit Osterweg
Katharina Siedler schreibt: Am Karfreitag machte sich die Familiengruppe gemeinsam auf den Weg – vom Parkplatz der Fitnessmeile bis hin zur Anglerhütte in Gosheim. Bei frischer Frühlingsluft und inmitten unserer schönen Heimat entstand entlang des Weges ein ganz besonderer Osterweg: Die Kinder durften ihre im Vorfeld gebastelten Dekorationen an verschiedenen Stationen aufhängen und aufstellen. Mit viel Liebe zum Detail wurde so ein Weg geschaffen, der Groß und Klein gleichermaßen erfreute.
Auch in diesem Jahr wurden die Bastelpakete wieder mit großer Begeisterung angenommen: Insgesamt 58 Stück wurden von den Familien abgeholt und zu Hause mit viel Herzblut gestaltet. Ein herzliches Dankeschön gilt zudem allen Familien, die darüber hinaus noch größere Bastelarbeiten angefertigt und unseren Osterweg damit auf ganz besondere Weise bereichert haben.
Auf dem Weg warteten zudem viele liebevoll gestaltete Stationen auf die Kinder: Es konnte gespielt werden, an einer Eiermalstation kreativ gestaltet werden, ein Gästebuch lud zum Eintragen ein und bei der Lembärsuche, mit passender Geschichte, gab es einiges zu entdecken. Ergänzt wurde der Weg durch viele weitere, wunderschön gebastelte Stationen von engagierten Familien und Gruppierungen.
Ein weiteres Highlight für die Kinder war die Klangstation der Abenteuerkids, die mit viel Freude entdeckt und ausprobiert wurde.
Das wunderbare Wetter machte diesen Tag perfekt – nach der Wanderung konnten wir noch gemütlich draußen an der Anglerhütte in Gosheim beim Angelsportverein zusammensitzen und unser gemeinsames Frühstück genießen.
Ein ganz besonderer Dank gilt der Familie Winz sowie dem Angelsportverein Gosheim, die es uns ermöglicht haben, diesen schönen Platz für unseren Abschluss zu nutzen.
Anmerkung der Ortsgruppe: Die ganzen Osterferien über konnte der Weg noch bei größtenteils herrlichem Wetter erkundet werden. Das war eine tolle Bereicherung und wurde sehr gute angenommen. Vielen Dank an die Organisatorinnen Annika Stier und Katharina Siedler und allen engagierten Familien.
Bericht zur Karfreitagwanderung am
03. April 2026
Sabine Engl schreibt: Eine bunt gemischte Gruppe, vom Teenageralter bis zum rüstigen Senior über 80 Jahren, traf sich am frühen Morgen um 6.00 Uhr an der Quirinskapelle um gemeinsam nach Beuron zu laufen.
Nach dem Glockengeläut und einem Vaterunser starteten wir in zügigem Tempo unsere Tour. Die ersten Kilometer waren sehr beschwerlich, da die Wiesen noch mit Schnee bedeckt waren und man bei jedem Schritt einige Zentimeter eingesunken ist. So zog sich das Teilnehmerfeld ziemlich weit auseinander, bis wir alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten und spätestens an der Zenokapelle waren alle wieder beieinander. Von da an war der Weg angenehmer zu gehen und bis wir in Renquishausen ankamen zeigte sich sogar die Sonne. Die obligatorische Vesperpause machten wir an dem Bildstöckle vor dem Eingang in die Mariengrotte. Zum einen waren dort die Bänke abgebaut und zum anderen hatten wir so ein schönes Plätzchen in der wärmenden Sonne. Nachdem alle wieder gut gestärkt waren, ging es weiter des Weges. Viele von uns kennen die 20 Kilometer lange Strecke zwischenzeitlich schon auswendig und so ist allen bekannt, dass es nach dem Abstieg nach Bärenthal auf der anderen Seite wieder hinaufgeht.
Für manche war in Bärenthal nach knapp 15 Kilometer die Tour zu Ende. Sie hatten ihr angepeiltes Tagesziel erreicht. Nach einer kurzen Pause ging es für den Rest weiter. Die letzten Kilometer lagen vor uns. Nach dem Aufstieg ging es noch eine Weile auf ebenen Wegen weiter, bevor wir in die „Fitnessmeile von Beuron“ einstiegen. Hier mussten wir mal mit großen Schritten über einen umgefallenen Baum steigen, die Füße stets hochheben, damit man nicht in den Brombeerhecken hängenbleibt und sich zwischendurch auch mal unter einem Baum durchhangeln. So wurden zum Schluss nochmal alle Muskeln beansprucht. Schon bald nach diesem Hindernislauf sah man das Ziel vor Augen, das Kloster in Beuron. Hurra, wieder geschafft. Und diese Freude teilten wir mit vielen anderen, die an diesem Tag auch nach Beuron pilgerten. Ist es doch zwischendrin immer wieder auch der persönliche Kreuzweg, den man auf sich genommen hat und in der Natur können sich die Gedanken frei entfalten. Auch das ein oder andere tiefsinnige Gespräch unterwegs ist Balsam für die Seele. Ein Besuch in der Klosterkirche beendete für die meisten diesen mittlerweile schon traditionellen Wandertag mit dem Albverein. Für einige ging es zum Abschluss noch in den Berggasthof Knopfmacher. Das Wetter war optimal und so nahm ein
kleiner Teil der Gruppe auch noch den Weg zurück in Angriff. Für diese war dann in Böttingen der Weg zu Ende und sie machten eine Schlusseinkehr im Schützenhaus. Einmal mehr zeigte sich, der Albverein ist eine tolle Gemeinschaft, keiner bleibt allein und für jeden ist etwas dabei.
Vorstellung unserer Kinder- und Jugendabteilung
Hallo, wir sind Maria und Bibiana von den „Albverein Abenteuer Kids“ der Albvereinsortsgruppe Gosheim. Maria macht eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und Bibiana ist staatlich anerkannte Erzieherin. Außerdem haben wir beide die „Juleika“ (Jugendleiterkarte).
Wir bieten für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren einmal im Monat eine Gruppenstunde an. Unsere Gruppe gibt es seit November 2019. Und dann kam Corona. Wir konnten leider jetzt schon längere Zeit keine Gruppenstunde mehr anbieten.
Wenn es das Wetter zulässt, sind wir dann draußen um Gosheim herum unterwegs. Im derzeitigen „Digitalen Zeitalter“ kommt die Natur leider zu kurz. Wir wollen den Kindern unsere schöne Natur, den Wald, unsere Wanderwege… und auch das, was drum herum wächst zeigen, damit dies nicht ganz in Vergessenheit gerät. Dabei darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.
Außerdem bieten wir Aktionstage an. Hierbei dürfen auch ältere Kinder mit machen, der Aktionstag das „FuFaFe“, Dort gehen wir schon seit einigen Jahren hin und die Kinder und Jugendlichen freuen sich immer darauf. Dieses „Fuchsfarmfestival“ wird von der Schwäbischen Albvereinsjugend organisiert und mit einem abwechslungsreichen Programm durchgeführt. Wir freuen uns schon sehr darauf. Auch wäre es schön, wenn wir euch Kids bald mal wieder ein Angebot für eine gemeinsame Aktivität machen könnten.
Anmerkung der Vorstandschaft:
Wir freuen uns sehr, zwei so engagierte junge Damen in unserem Verein zu haben und wissen ihr Engagement sehr zu schätzen.
Jubiläumsfeier „125 Jahre Lembergturm“ am Donnerstag, 09. Mai 2024
war ein tolles Fest
So oder ähnlich könnte die Fortsetzung unserer Festschrift lauten.
Der Turm erzählt:
Wo soll ich nur anfangen. Ich bin immer noch überwältigt von dem Besucheransturm zu meinem 125-jährigen Geburtstag. Die Ortsgruppe Gosheim vom Schwäbischen Albverein hat für mich ein tolles Fest ausgerichtet. Eine ganze Woche lang, war hier bei mir auf dem Lemberg geschäftiges Treiben. Los ging es schon am Montag, als am späten Nachmittag eine ganze Gruppe Männer und ein paar Frauen begannen mehrere Zelte aufzubauen. Da wurde geschafft und gewerkelt und irgendwie hatte ich das Gefühl trotz der vielen Arbeit und dem etwas kühlen Wetter hatten alle viel Spaß dabei. Bei einem zünftigen Vesper ließen sie nach getaner Arbeit den Abend ausklingen. Schon am nächsten Morgen ging es weiter. Immer wieder kamen große Fahrzeuge mit verschiedensten Materialien auf dem Lemberg an und ich war gespannt, was sich die Albvereinler alles für mich ausgedacht haben. Bereits am Dienstagnachmittag ging es weiter. Ein großes Team an Schaffern war wieder am Werk und so konnte ich zuschauen, wie der Festplatz mit einer hübschen Dekoration und vielen Sitzgelegenheiten immer schöner wurde.
Aber natürlich wurde auch viel Nützliches gebraucht. Die vielen Kochutensilien konnten nur bedeuten, dass es auch etwas Leckeres zu Essen geben wird, geschweige denn, die Masse an Getränken, die extra für mein Fest angeliefert wurde. Und das alles den steilen Weg auf den Lemberg hinauf. Hut ab vor den vielen Helfern, ihnen war nichts zu viel um mir ein schönes Fest auszurichten. Und dann kam da noch das Highlight des Tages für mich. Mit einer wunderschönen Tannengirlande und bunten Blumen wurde ich geschmückt, außerdem bekam ich ein Festbanner umgehängt. Die ganze Nacht habe ich gespannt darauf gewartet, wie es denn nun weitergeht. Am Mittwoch wieder, zig Fuhren kamen hier bei mir auf dem Lemberg an und für alles fanden die fleißigen Schaffer zu meinen Füßen einen Platz. Ich wurde immer gespannter, denn jetzt hieß es, nur noch einmal schlafen und dann ist der große Festtag da. Endlich, am Donnerstag, 09. Mai 2024 war der denkwürdige Tag gekommen. Ich hatte Geburtstag und das tatsächlich schon zum 125. Mal. Wenn ich so an mir hinunterschaue, würde ich sagen, ich habe mich ganz gut gehalten. Naja, ich habe ja auch erst vor kurzem eine Sanierung erhalten, die mich wieder fit macht für die nächsten Jahre. Dafür bin ich dem Hauptverein in Stuttgart sehr dankbar. 90.000 € soll das ganze Projekt gekostet haben. Teilweise gab es auch großzügige Spenden, besonders meine „Heimatgemeinde“ Gosheim hat sich mit einem schönen Betrag an den Kosten beteiligt, habe ich die Leute reden hören. Danke dafür! Geschenke habe ich auch bekommen. Die Fa. Holzbau Weiss hat aus den alten Dielen, die bei mir ausgetauscht wurden, ein schönes Spielhäuschen gebaut und die Fa. Paul Hermle hat das notwendige Blech für das Dach beigesteuert. Dieses schöne Kleinod wurde kurz vor meinem Fest aufgestellt. Da habe ich einen tollen Blick drauf und freue mich jetzt schon auf die kleinen Besucher, die es mit Leben erfüllen. Von der Ortsgruppe Gosheim bekam ich eine liebevoll gestaltete Infotafel, auf der ich den Besuchern vorgestellt werde, wer ich bin und seit wann es mich gibt. Kommen doch viele Wanderer hier vorbei, die mich noch nicht kennen. Naja und dann noch dieses tolle Fest zu meinen Füßen, die Gäste kamen in Scharen und haben diesen Tag mit mir gefeiert. Es war schön anzusehen, wie sie sich wohl fühlten und das tolle Programm genossen haben. So spielte der Musikverein ein schönes Frühschoppenkonzert und umrahmte den Festakt, bei dem ich die Glückwünsche der 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe Gosheim Doris Schrenk annehmen durfte. Sie und ihr Ausschussteam waren für die Planung und Organisation des Festes verantwortlich. Aus Stuttgart überbrachte der Präsident des Hauptvereins Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß die Glückwünsche und vom Heuberg-Baar-Gau war Klaus Butschle mit einem Grußwort vertreten. Auch Bürgermeister Kielack von Gosheim war erfreut, dass ich schon so lange Zeit hier oben „die Stellung halte“. Im Anschluss spielte die Musikgruppe „Alphornklang und Schwobablech“ und unterhielt die Gäste mit ihrer zünftigen Musik. Für die Kinder war auch viel geboten, gab es doch den Luftballonwettbewerb und bei der Märchenerzählerin „Karin erzählt“ konnten sie sich in die Welt der Märchen entführen lassen. Es wurde gelacht, gegessen und getrunken, bis zum Abend. Ich hatte viel Freude an diesem herrlichen Tag. Immer wieder haben Gäste auch die Gelegenheit genutzt und sind die neuen Treppenstufen hinaufgestiegen um den wunderbaren Ausblick zu genießen oder einen Luftballon steigen zu lassen. Ich werde diesen Tag noch lange in guter Erinnerung behalten. Danke, danke, danke ….
Übrigens, wer noch mehr über mich und die schönen Feste zu meinen früheren großen Geburtstagsjubiläen erfahren möchte, der kann dies in der Festschrift „125 Jahre Lembergturm“ nachlesen. Diese kann man weiterhin für 4 € über jedes Ausschussmitglied der Ortsgruppe Gosheim erwerben.
Dank der Ortsgruppe Gosheim für die Unterstützung bei dem Jubiläumsfest
Nach einer langen Zeit der Vorbereitung und Planung ist es nun geschafft. Das Jubiläumsfest war unseres Erachtens ein voller Erfolg. Wir sind stolz und dankbar, dass wir das Fest in dieser Form durchführen konnten. Dafür war die Hilfe und Unterstützung vieler Menschen notwendig.
Bedanken möchten wir uns hier besonders bei:
- Der Gemeinde Gosheim für die stete Unterstützung bei allen formalen Angelegenheiten
- Den Mitarbeitern vom Bauhof, die die schweren und sperrigen Materialien für das Fest auf den Lemberg und wieder herunter gebracht haben
Der Fa.Gruler Bau für die benutzung des Werbezaunes
- Dem Musikverein für das Ausleihen des Zeltes und sonstigem Equipment und vor allem für das schöne Frühschoppenkonzert
- Der Narrenzunft für das Ausleihen der Zelte, sowie die Mithilfe beim Auf- und Abbau
- Der Fa. Paul Hermle und dem Skiclub für die Ermöglichung der Wasserversorgung
- Dem Turnverein für das Ausleihen der elektronischen Kasse
- Der Bergwacht für die Transferfahrten und die Gewährleistung der Sicherheit
- Dem DRK Gosheim für den Sanitätsdienst
- Der Feuerwehr für den Parkplatzdienst
Der Fa. Schuler für die Benutzung ihrer Parkfläche
- Klaus Hermle für die Überlassung des Anhängers als Lagermöglichkeit, sowie den Fahrdienst für Instrumente, Musiker und das DRK
- Tom Hermle für die Überlassung des Anhängers als Lagermöglichkeit
- Bei den vielen Helfern, die uns vor, während und nach dem Fest tatkräftig unterstützt haben.
- Bei den vielen Bäckerinnen und Bäckern für die Kuchenspenden, das Kuchenbuffet war an Vielfalt kaum zu überbieten.
Ganz besonders bedanken wir uns auch bei den vielen
Gästen, die uns besucht haben und dieses Fest zu dem gemacht haben, was es war, eine megatolle Geburtstagsfeier für unseren eisernen Jubilar.
Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe Gosheim


