Aktuelles....

SAV-Ortsgruppe Gosheim auch auf facebook

Der Albverein bei der Dorfputzete am Donnerstag, 04. Mai 2017

 

Frühjahrsputz gefällig – kommt lasst uns anpacken!

 

Der Müll muss weg, da sind wir natürlich wieder dabei. Ein sauberes Dorf ist uns wichtig.

 

Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Bauhof, Silcherstraße 1.

 

Handschuhe sind empfohlen.

Einladung zur Wanderung „Auf der 3. Etappe des HW1 Tuttlingen – Donauwörth“ am Sonntag, 7. Mai 2017

 

…. und weiter geht´s auf dem HW1…. Wir treffen uns um 9:00 Uhr am Vereinshaus und fahren in Fahrgemeinschaften zum Parkplatz beim Lochenstein.

 

Von dort aus wandern wir am Albtrauf entlang übers Hörnle, durchqueren den Ort Albstadt-Laufen und genießen dann  von der Ruine Schalksburg und dem  Böllat eine herrliche Aussicht ins weite Land. Unterwegs machen wir eine Rast und verzehren das mitgebrachte Rucksackvesper. Nach ungefähr 17 km erreichen wir unser Etappenziel: das Sportheim in Pfeffingen, wo wir kurz einkehren werden. Dort steht ein PKW bereit, der die Fahrer zum Lochenstein bringt. Mit  Rucksackvesper, guten Wanderschuhen und eventuell  Wanderstöcken sind wir bestens ausgerüstet. Die reine Gehzeit beträgt ca.

 

4 Stunden. Wanderführerin Doris Schrenk freut sich über viele Mitwanderer. Alle Interessierten, auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen.

 

Bericht vom Tag des Baumes am Samstag, 22. April 2017

 

Am Samstag, 22.04.2017 wurden wir vom Schwäbischen Albverein, wie in den Vorjahren, vom Obst- und Gartenbauverein zum Tag des Baumes eingeladen. Auf der Streuobstwiese des Obst-und Gartenbauvereins, unterhalb des Radweges Richtung „Autunnel“, pflanzten wir gemeinsam den Apfelbaum der Sorte „Sonnenwirtsapfel“. Das Pflanzloch war schon vorbereitet. Sachkundig wurden die Wurzeln geschnitten, der Kronenschnitt durchgeführt und ein Pflanzpfahl eingeschlagen. Schnell waren die Wurzeln mit einem Pflanzerde-Gemisch umhüllt und gut angegossen.

 

Vor und während der Arbeit wurde über manche Frage des Streuobstbaues diskutiert. Ein Thema waren die vergangenen Frostnächte und die Schäden, die wahrscheinlich an bereits offenen Baumblüten entstanden sind.

 

Wir erfuhren auch, dass manche Bäume schon zwei Jahre nach der Pflanzung die ersten Früchte tragen. Dies ist allerdings von der Sorte abhängig und nicht der Regelfall.

 

Nach getaner Arbeit ließen wir im Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins den interessanten Nachmittag gemütlich ausklingen. 

 

Bericht zur Ostermontagswanderung in Stuttgart am 17. April 2017

 

Priska Messmer schreibt: Am Ostermontag hatte sich das Risiko mit dem Wetter für die

 

21 Teilnehmer wieder gelohnt, denn mit entsprechender Kleidung waren die Temperaturen zum Wandern angenehm und unseren Regenschirm mussten wir nur ab und zu benutzen. Als Freunde wurden wir von unseren beiden Wanderführern Franz Häring und Gerhard Lang am Stuttgarter Bahnhof herzlich begrüßt, denn sie kennen uns schon seit ein paar Jahren als pflegeleichte Wandergruppe – „Hent se gsagt“.

 

Schon in der S-Bahn stellten wir fest, dass durch den milden März auch in Stuttgart die Vegetation sehr weit voran ist, sogar die Kastanienbäume waren bereits in voller Blüte. Ab Hedelfingen wanderten wir dann an den steilen Rebhängen hoch, da konnten wir nebenbei nur erahnen, wie schwer und gefährlich die maschinelle Arbeit der Stuttgarter Winzer ist. Es war auch interessant von Gerhard Lang zu erfahren, dass die Rebstöcke bis zu 100 Jahre alt werden können. In den Weinbergen sieht man weit, wir haben unter anderem die Grabkapelle auf dem Wirtenberg wieder erkannt und unter uns lag überschaubar die Hafenanlage von Untertürkheim. Frisch grün war jetzt der Buchenwald im Naturschutzgebiet Wangener Höhe, wo wir an kleinen Parzellen mit Gartenhäuschen vorbeikamen, die als grüne Inseln für die Stuttgarter zur Verfügung stehen.

 

Auch der Berg „Hoher Bopser“ (485 m hoch) ist mit dem bekannten Fernsehturm im Stadtteil Degerloch ein interessantes Naherholungsgebiet. Auf unserem Wanderweg kamen wir in dieser Gegend auch an den großen Sportanlagen der Stuttgarter Kickers vorbei. Nur zur Mittagsrast waren wir unter dem Fernsehturm, bevor wir dann auf dem abwechslungsreichen Natur-Freunde-Weg mit seinen vielen Aussichtspunkten weitergingen, wie z.B. die bekannte Schillerhöhe mit Sicht bis zum Killesberger Bismarckturm und auf den uns bekannten Scherbolino. Wir mussten von Weitem staunen, wie hoch dieser Schuttberg tatsächlich ist. Auch die bekannte Schillereiche am Bopser Hang war ein Muss für uns, denn sie ist vor 170 Jahren zum Gedenken an den Nationaldichter Friedrich Schiller gepflanzt worden. Hier soll er seinen Saufkumpanen aus seinem Drama „Die Räuber“ vorgelesen haben. Heute ist es ein Kultplatz. Auch von der Aussichtsplattform im Weißenburgpark mit Teehaus und Marmorsaal hatten wir eine schöne Panoramasicht auf bekannte Gebäude im Talkessel von Stuttgart, auf die wir aufmerksam gemacht wurden.

 

Dass Wandern und Gucken hungrig macht, das wissen unsere Wanderführer Franz und Gerhard. Schnell waren wir mit der S-Bahn in unserem bekannt guten Restaurant am Max-Eyth-See. Durch unsere Wanderführer haben wir auf unserer 10 km langen Wanderstrecke viel Neues von Stuttgart gesehen, deshalb freuten wir uns, dass wir mit einer Einladung für nächstes Jahr nach Hause gehen konnten.

 

Karfreitagswanderung nach Beuron am 14. April 2017

 

Fam. Weinreich schreibt: Am Karfreitagmorgen um 06:00 Uhr trafen sich 34 Personen und 3 Hunde bei der Quirinskapelle. In der Morgendämmerung beteten wir zusammen das „Vater unser„. Danach machten wir uns bei genialem Wanderwetter auf den Weg nach Beuron. Unser erster kurzer Halt war bei der Zeno –Kapelle, so dass sich die Gruppe wieder sammelte.

Am Grillplatz bei Renquishausen stärkten wir uns mit dem mitgebrachten Rucksackvesper, bevor wir ins Tal der Bära abstiegen. In Bärenthal angekommen machten wir unser diesjähriges Gruppenbild, danach trennten sich die ersten Wanderer von uns, die restlichen gingen weiter und bewältigten den Aufstieg Richtung Irndorf und gelangten so nach Beuron. Nach dem Besuch der Klosterkirche fuhren die meisten nach Fridingen, wo sie im Gasthaus Löwen das bestellte Essen zu sich nehmen konnten.

 

Vier Wanderer und ein Hund machten sich von Beuron auch wieder auf den Rückweg nach Wehingen. Wir gingen an der Bära entlang über Egesheim, Reichenbach bis nach Wehingen. Unterwegs sahen wir Biberdämme und eine Biberburg.

 

Nach 42,5 km und 9 Stunden am Ziel angekommen, ging eine sehr schöne aber doch anstrengende Karfreitagswanderung zu Ende.

Mal sehen ob sich im nächsten Jahr mehr zu dieser Herausforderung zusammenfinden?!

 

Bericht zur Wanderung in der Baar am Sonntag 02. April 2017

Zur Galerie

 

Priska Messmer schreibt: Am Sonntag hatten wir mit unserem Wanderführer Erwin Wintermantel wieder eine längere Anfahrt nach Neudingen unter dem Fürstenberg. Schon unterwegs besichtigten wir in Pfohren das ehemalige Wasserschloss Entenburg, das uns allen unbekannt war. Dieses Schloss nahe der Donau wurde im Mittelalter von einem Grafen zu Fürstenberg gebaut und der Sage nach wollte der Graf direkt vom Schlafzimmerfenster auf seine Enten schießen; daher kommt wahrscheinlich der Name. Heute ist alles ums Schloss trocken und wird von Privatleuten bewohnt. Ihrem Esel Kasimir waren wir 30 Gaffer ganz und gar nicht sympathisch, denn er hat uns nach Esel Manier lauthals angebrüllt.

 

Immer mit freier Sicht in die gesamte Baar-Landschaft ging es von Neudingen langsam, aber stetig zum Fürstenberg hoch. Wir sahen den Wartenberg, der uns von letztem Jahr noch in guter Erinnerung war. Den imposanten Kuppelbau der Gruftkirche der Fürstenberger in Neudingen schauten wir uns von oben an. Auch die Städte Donaueschingen und Bad Dürrheim, der  Lupfen und der Himmelberg waren nicht weit weg. Der Fürstenberg ist mit seinen 918 m ein Vorberg der Schwäbischen Alb (Zeugenberg). Auf dem Plateau stand früher die Burgstadt Fürstenberg, sie war erster Stammsitz der Grafen und später Fürsten. Die Stadt wurde dann im 30-jährigen Krieg zerstört und durch einen Großbrand unbewohnbar. Heute steht nur noch die 1964 gebaute Augustiner Kapelle mit ihrem typisch badischen Staffelgiebel auf dem Fürstenberg. Die kleine offene Kapelle wurde zu Ehren von Kurienkardinal Augustin Bea, der aus dem nahen Riedböhringen stammte, errichtet. Das wunderschöne Wetter und die schöne Aussicht konnten wir hier oben in Ruhe genießen, bevor wir über das neue Städtchen Fürstenberg uns auf den Rückweg machten.

 

Die ganze Zeit waren unzählige Paragleiter oftmals in schwindelnder Höhe über uns. Wir konnten sogar Gleitschirmfliegern beim schwierigen Start zuschauen. Interessant, wie sie dabei mit den vielen Schnüren zurechtkommen mussten. Der Fürstenberg muss ein Eldorado für Paragleiter sein.

 

Bevor wir in Gutmadingen in einem Feinschmeckerrestaurant ganz rustikal in einer ehemaligen Scheune mit durchweg leckeren Speisen uns verwöhnen ließen, besichtigten wir noch die schöne neogotische Kirche St. Konrad. Schon von außen und erst recht innen war die Kirche aus Muschelkalk und Sandstein ein Unikat. Wir wurden am Sonntagmittag über Geographie und Geschichte aus dieser Gegend von Inge und Erwin umfangreich informiert. Auch das gewisse Wintermantel Schmankerl in Form von Kirche und Küche haben wir wieder gerne angenommen

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.

Wir gratulieren

 

Karin Koch, Franziska Romankewicz, Doris Schrenk, Thomas Weinrich!

 

 

Sie haben nach der umfangreichen und zeitraubenden Ausbildung bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg die Prüfung zum Wanderführer mit Erfolg bestanden.