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Einladung zur Gaulehrwanderung Heuberg-Baar-Gau am 15. Mai 2022

 

Unterwegs am Oberen Neckar auf historischen Wegen

 

Die Gaulehrwanderung des Heuberg-Baar-Gau vom Schwäbischen Albverein e.V. führt in diesem Jahr ins Obere Neckartal. Zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald geht es von Villingendorf aus, auf historischen Wegen ins Neckartal. Über die Fischweiher von Villingendorf geht es zur Neckarburg. Nach einer Exkursion von Dr. Hecht (Gaukulturwart) auf der Neckarburg und der Besichtigung der St. Michaelskapelle ist eine Rast auf dem Hofgut Neckarburg geplant (Einkehrmöglichkeit). Nach einer Stärkung geht es wieder aus dem Neckartal heraus. Wir werden mit einem herrlichen Blick auf den Umlaufberg des Neckars belohnt. Bevor es wieder zurück nach Villingendorf geht.

 

Eine Anmeldung zu dieser Wanderung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich Willkommen. Für diese Wanderung ist gutes Schuhwerk, und dem Wetter entsprechende Kleidung Voraussetzung. Vesper und Getränke ist nach eigenem Bedarf mitzuführen.

 

Treffpunkt: 10 Uhr Rathausparkplatz Villingendorf
(Parkmöglichkeiten ebenfalls an der Schule)

 

                        Die Anfahrt muss selbst organisiert werden.

 

Strecke: 11 km
Auf-/Abstiege: 210m/210m

 

Kontakt: Thomas Pfister
Tel.: 0170 3489623
wanderwart.heubergbaargau@gmail.com

 

 

Bericht zur Morgenwanderung am Sonntag, 08. Mai 2022

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Doris Schrenk schreibt: Wie hieß es in der Einladung – das hört sich doch ganz gut an?

 

Es  hat sich gut angehört - 20 Frühaufsteher  hatten Lust bekommen bei der Morgenwanderung  ins Donautal dabei zu sein und unser Wanderführer Thomas Weinreich hat uns nicht zu viel versprochen. Schon auf der Fahrt nach Leibertingen konnten wir die erwachte Natur mit ihren vielen bunten Frühlingsfarben bewundern.  Am Parkplatz angekommen,  tauchten wir  bald  in einen  Buchenwald mit frischem Blattgrün  ein und wanderten auf schönsten Wegen Richtung Burg Wildenstein. Vom  Bandfelsen aus  genossen wir die herrliche Aussicht ins Donautal, nach Irndorf,  auf den Eichfelsen, das Schloss Werenwag und die Burg Wildenstein. Dies war gerade das richtige Plätzchen unser Rucksackvesper auszupacken, die Mütter wurden sogar noch mit einem Muttertagssekt verwöhnt. Gut gestärkt zogen wir auf schmalen Pfaden  weiter, erhaschten immer wieder Blicke auf die sich fast senkrecht erhebenden Kalksteinfelsen und auf die Donau, die sich durchs Tal schlängelt. Nach kurzer Zeit sahen wir die imposante Burg aus dem 11. Jahrhundert mit Brücke und Burgmauern vor uns – stolz und mächtig thront sie auf einem Felsvorsprung. Und nun wurde uns auch klar, was die noch versprochene Überraschung war. Auf der Burg fand nämlich das Mittelalterfest statt. Wir konnten die vielen Ritterlager,   Handwerkkünstler, wie zum Beispiel Schmid, Seilmacher oder Korbmacher bewundern und verschiedenen Klängen lauschen, überall rauchten Feuer und leckere Sachen wurden angeboten. Mit so einem „Programmpunkt“ hatten wir natürlich nicht gerechnet. Gut dass wir schon zeitig dort waren und alles in Ruhe anschauen konnten, nachmittags füllte sich  der Markt  mit vielen Besuchern – das war dann das  Zeichen für uns wieder aufzubrechen. Weiter durch den Wald, nochmal ein bisschen auf und ab und wir erreichten  wieder unsere  Autos. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Einkehrschwung auf der Skihütte in Gosheim und ließen es uns bei Kaffee, leckeren Kuchen, Bier und Wurst  gutgehen. Vielen Dank an Thomas und Karin, die für uns einen schönen Wandertag perfekt vorbereitet hatten.

 

 

Einladung zur Wanderung am 22. Mai 2022

 

Warum denn in die Ferne schweifen…

 

Dieses Mal möchten wir mit Euch eine der Donauwellen Premiumwanderungen machen, wir haben uns die Kraftsteinrunde ausgesucht.

 

Start ist auf dem Risiberg, von dort aus geht es, vorbei am Rußberg, durch das Ursental und die wundervolle Heidelandschaft des Naturschutzgebietes Kraftstein.

 

Die knapp 11 Kilometer sind bis auf einen steilen Abstieg ins Ursental und den ebenso steilen Aufstieg zur Bräunisburg moderat. Für den Abstieg ist Trittsicherheit erforderlich. Wanderstöcke sind empfehlenswert.
Ein kleines Rucksackvesper kann mitgenommen werden. Wir werden auf der Hälfte der Strecke eine Pause machen. Im Waldeck auf dem Risiberg haben wir eine Schlusseinkehr geplant. Treffpunkt ist um 12:00 Uhr am Vereinshaus, von wo wir in Fahrgemeinschaften auf den Risiberg fahren. Wir freuen uns auf viele Mitwanderer bei hoffentlich gutem Wanderwetter. Christoph und Corinna Götz

 

 


Einladung zum Lemberghüttenfest

am Donnerstag, 26. Mai 2022

– Christi Himmelfahrt -

Auf, auf,

auf den Lemberg n’auf!

Am Vatertag da laden wir wieder ein,

ab 10.00 Uhr sollt ihr alle unsere Gäste sein.

Es gibt lecker Essen und Trinken

und beim Luftballonwettbewerb

 wieder tolle Preise winken!

D’Lemberger spielen für euch auf,

da gibt’s gute Laune zu Hauf!

Sollte es nicht das beste Wetter sein,

setzt ihr euch einfach in das Zelt hinein.

Wer meint, der Weg sei ihm zu weit,

der ruft unter 0177 6058792 an den Anton Seitz

und fragt, ob es im Lembergtaxi noch ein Plätzle geit,

Das wird bestimmt ein toller Tag,

wir freuen uns auf euch, das ist keine Frag!

125 Jahre OG Gosheim,

und immer noch so viel Schwung,

da gibt es viele Angebote für alt und jung.

Kommt vorbei und schaut´s euch an

was man mit uns erleben kann!

 

 

 

Im Rahmen des Festes präsentieren wir uns auch als Verein, der dieses Jahr auf eine 125-jährige Geschichte zurückblicken kann. Ein Verein mit Tradition und doch zeitgemäß. Bei uns gibt es Angebote für alt und jung, kommt vorbei und schaut, was man mit uns erleben kann.

 

 

 

Wir freuen uns wieder über viele leckere Kuchenspenden von unseren fleißigen und begabten Bäckerinnen. Kuchenabgabe am Donnerstagmorgen von 7:30 – 8:15 Uhr beim Vereinshaus, oder um 8:30 Uhr auf dem Lembergparkplatz.

 

Wir laden die ganze Einwohnerschaft zum traditionellen Lemberghüttenfest recht

 

herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

 

 

Bericht zum „Tag des Baumes“ am Samstag, 23. April 2022

 

Doris Schrenk schreibt: Mittlerweile ist es schon Tradition geworden, dass sich der

 

Obst- und Gartenbauverein und der Albverein am Tag des Baumes treffen, um gemeinsam einen Obstbaum auf der Streuobstwiese in der Au zu pflanzen. Dieses Jahr wurde die Apfelsorte „Topaz“ ausgewählt. Doch wer denkt, das ist doch immer dasselbe, der irrt sich. Wir sind nun schon viele Jahre dabei und immer wieder lernen wir dazu. Alle erhielten von Franz Herberg und Michael Sauter viele fachmännische Tipps und manches wurde sogar in einem Rollenspiel veranschaulicht. Inzwischen stehen  viele verschiedene Obstbäume auf der Wiese -  noch ein paar sonnige Tage, dann entfalten sie ihre ganze Blütenpracht. Und wenn dann im Herbst viele Äpfel geerntet werden können – dann hat sich die Mühe gelohnt. Vielen Dank an den OGV fürs Durchführen der Aktion.

 

 

Bericht zur Wanderung am

Karfreitag, 15. April 2022

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Sabine Engl schreibt: Die Freude war groß, dass wir mal wieder alle gemeinsam miteinander nach Beuron pilgern konnten. In der frühen Morgendämmerung um 6.00 Uhr war reges Treiben an der Quirinskapelle, das freute auch unseren Wanderführer Andreas Mauch. Zum Auftakt läuteten die Glocken der Kapelle und bevor es los ging beteten wir alle gemeinsam ein Vaterunser. Dann zog die Gruppe los, querfeldein ging es nun gemütlich, aber zielstrebig, über den Heuberg. Unterwegs machten wir an der Zenokapelle eine kurze Pause. In Renquishausen besichtigten wir noch den schön geschmückten Osterbrunnen vor dem Rathaus. Dann ging es wieder zum Ort hinaus und bei der Mariengrotte machten wir eine längere Vesperpause, bei der jeder mit Genuss und Appetit seine mitgebrachte Jause verzehrte. Denn mittlerweile hatten wir doch schon etwa die Hälfte des Weges geschafft. Schön war es bei der Grotte. Der Himmel strahlte in schönstem Blau, die Sonne zeigte sich und das Gezwitscher der Vögel entspannte Körper, Seele und Geist. Gut gestärkt ging es weiter. Bereits nach dem Abstieg nach Bärenthal verabschiedeten sich einige Teilnehmer. Der nun folgende Anstieg war anspruchsvoll und verlangte viel Kraft und Ausdauer und auch gesundheitliche Fitness. Aber das ist es ja, dass auf dieser Strecke jeder soweit mit gehen kann, wie er es sich zutraut und schafft.

 

Wer den Aufstieg geschafft hatte, konnte sich noch mit einem Schnäpschen von einem unbekannten Gönner stärken. Auf unserer Querfeldeinstrecke mussten wir feststellen, dass sich die Landschaft in den letzten Jahren auch verändert hat, so sind manche Wege wegen Verwucherung nicht mehr begehbar und wir mussten uns neue Pfade suchen. Aber unser Wanderführer hatte die Strecke gut im Blick und führte uns bestens Richtung Beuron. Das letzte Stück, der Abstieg nach Beuron war mehr ein Fitnessparcours, als ein Wanderweg, hier lagen Bäume und Äste über dem Weg und so kamen wir nochmal ordentlich ins Schwitzen, bis wir dann endlich unser Ziel, das Kloster Beuron vor Augen hatten. Dort angekommen machten wir eine längere Pause. Wer wollte, konnte einen Besuch in der Klosterkirche machen, wieder andere nutzten die Gelegenheit im gegenüberliegenden Cafe eine Stärkung zu sich zu nehmen. Denn einige Wenige hatten vereinbart, auch den Rückweg noch in Angriff zu nehmen. Auf demselben Weg wie hin, ging es dann auch wieder zurück nach Gosheim zur Quirinskapelle. Es war wunderbares Wanderwetter und die kleine Gruppe war gut unterwegs, so erreichten wir um 17.30 Uhr wieder die Kapelle. Zum Abschluss gingen wir noch auf Kehlen zum Weißen Kreuz, dort beendeten wir einen herrlichen Wandertag in netter Gesellschaft mit guten Gesprächen und auch Momenten der Stille und Ruhe auf dem Weg, der uns trotz der Anstrengung auch Entspannung und Freude bereitet hat.

 

Der Ausschuss war unterwegs

Sabine Engl schreibt: Trotz oder gerade wegen Corona gab es für das Team vom Ausschuss einiges zu tun. Wir waren in den letzten zwei Jahren nicht untätig und haben mit viel Engagement und teilweise auch ungewöhnlichen Aktionen versucht das Vereinsleben irgendwie attraktiv und sinnvoll zu gestalten. Es war eine schwere Zeit, denn es gab lange Phasen, in denen keine gemeinsamen Wanderungen und Veranstaltungen möglich waren, obwohl wir vorsorglich natürlich geplant hatten, in der Hoffnung etwas machen zu können. Auch wir vom Ausschuss hatten in dieser Zeit keine Möglichkeit  in gemütlicher Runde zusammen zu kommen. Das haben wir nun nachgeholt. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir zusammen mit unseren Partnern für ein Wochenende ins Kleinwalsertal. Schon die Fahrt war ein Erlebnis. Am Bodensee entlang konnte man sehen, wie die ersten Frühlingsboten, wie Osterglocken und Forsythien in voller Pracht erstrahlten. Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel machten wir eine Vesperpause. Mit einem rustikalen Bauernvesper mit Brot, Wurst, Käse und allerlei Gemüsesnacks, war Bestens für uns gesorgt.  Als Nachtisch dann noch etwas Süßes, was will man mehr. Vom blühenden Bodensee ging es ins verschneite Kleinwalsertal, nach Riezlern. Dort angekommen starteten wir an der Talstation der Ifenbahn unsere Schneeschuhwanderung. Nach ca. 6 km und 350 hm Aufstieg erreichten wir die Schwarzwasserhütte auf 1651 m, unser Tagesziel. Da gab es erst einmal etwas zu trinken und einen leckeren Kuchen. Nach dem Bezug der Nachtlager  trafen wir uns zum Abendessen in der gemütlichen Gaststube. Lecker war das Essen, nach einem Tag an der frischen Luft und mit viel Bewegung schmeckte es allen wunderbar. Bei einem lustigen Wissensspiel gab es viel zu lachen und alle hatten Spaß. Schon vor der Nachtruhe um  22.00 Uhr zog es manche in ihr Schlaflager. Am nächsten Morgen hatten sich einige vorgenommen den Sonnenaufgang um  6.30 Uhr zu bestaunen. Was sich auch wirklich gelohnt hat. Der Himmel leuchtete in schönen Rottönen, schon lange bevor sich der glühend rote Ball hinter den Berggipfeln zeigte. Ein großartiges Naturschauspiel. Und dann war sie wieder da, die Sonne und dazu der strahlend blaue Himmel. Nach einem gemeinsamen Frühstück genossen wir noch eine ganze Weile die wärmende Sonne und die Ruhe auf dem Berg, bevor wir wieder gemütlich ins Tal hinab gestiegen sind. Passend zur Mittagszeit kamen wir in Riezlern an, wo es in einer schönen Gastwirtschaft noch ein leckeres Mittagessen gab. Danach traten wir die Heimfahrt an. In diesen zwei Tagen nutzten wir mehrfach die Gelegenheit um in verschiedenen Gesprächsrunden über die vielfältigen Themen unserer Vereinsarbeit zu diskutieren und arbeiteten einige Vorschläge und Ideen für die Zukunft aus. Wir hatten viel Spaß, gute Gespräche und eine wunderbare Gemeinschaft. Danke an Doris und Thomas für die Organisation. Alle waren sich einig, es hätte nicht schöner sein können!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Wechsel in der Vorstandschaft der OG Gosheim

1. Vorstand Doris Schrenk, 2. Vorstand Andreas Mauch

Aktion „Schickt uns eure Wandertipps“ läuft !

Einfach zum Nachwandern

Leider können wir  in dieser Zeit nur auf diese Weise mit euch wandern gehen.  Vielleicht hat der eine oder andere nun Lust bekommen, diese schöne Tour selbst zu erleben. Wenn ja,  seid ihr  herzlich zum Nachwandern eingeladen. Wer möchte, kann uns dann an dieser oder auch an einer anderen Wanderung  gerne teilhaben lassen, entweder in Schrift oder Bild. Gerne veröffentlichen wir eure Zeilen oder Fotos dann auf unserer Homepage oder auch im Blättle. Wäre doch schön, wenn wir während dieser Zeit wenigstens  auf diese Art und Weise zusammen auf Wandertour gehen.  Bitte schickt die Beiträge und/oder Fotos an unsere  E-Mail-Adresse: savg-anmeldung@online.de

 

 

Vorstellung unserer Kinder- und Jugendabteilung

 

Hallo, wir sind Maria und Bibiana von den „Albverein Abenteuer Kids“ der Albvereinsortsgruppe Gosheim. Maria macht eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und Bibiana ist staatlich anerkannte Erzieherin. Außerdem haben wir beide die „Juleika“ (Jugendleiterkarte).

 

Wir bieten für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren einmal im Monat eine Gruppenstunde an. Unsere Gruppe gibt es seit November 2019. Und dann kam Corona. Wir konnten leider jetzt schon längere Zeit keine Gruppenstunde mehr anbieten. Vor kurzem haben wir im Gemeindeblatt ein „Wanderspiel“ für Familien mit Kindern angeboten.

 

Wir hoffen, dass Corona bald vorbei ist und wir wieder Gruppenstunden anbieten können. Wenn es das Wetter zulässt, sind wir dann draußen um Gosheim herum unterwegs. Im derzeitigen „Digitalen Zeitalter“ kommt die Natur leider zu kurz. Wir wollen den Kindern unsere schöne Natur, den Wald, unsere Wanderwege… und auch das, was drum herum wächst zeigen, damit dies nicht ganz in Vergessenheit gerät. Dabei darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.

 

Außerdem bieten wir Aktionstage an. Hierbei dürfen auch ältere Kinder mit machen. Durch Corona ist dieses Jahr bis jetzt der einzige Aktionstag das „FuFaFe“, das dieses Jahr nur als eintägige Veranstaltung angeboten werden kann. Dort gehen wir schon seit einigen Jahren hin und die Kinder und Jugendlichen freuen sich immer darauf. Dieses „Fuchsfarmfestival“ wird von der Schwäbischen Albvereinsjugend organisiert und mit einem abwechslungsreichen Programm durchgeführt. Am kommenden Wochenende werden wir mit 6 Kindern/Jugendlichen daran teilnehmen. Wir freuen uns schon sehr darauf. Auch wäre es schön, wenn wir euch Kids bald mal wieder ein Angebot für eine gemeinsame Aktivität machen könnten. Wir melden uns, sobald Corona es zulässt!

 

Anmerkung der Vorstandschaft:

 

Wir freuen uns sehr, zwei so engagierte junge Damen in unserem Verein zu haben und wissen ihr Engagement sehr zu schätzen.

 

 

Auch die Alten träumen noch!

 

Wir sind wieder gewandert. So wie wir Älteren noch wandern, sagen wir spazieren. Das war wieder mal ein schöner Donnerstag mit den Anderen zusammen. Ganz ohne Masken oder Larven. Es war doch so als hätten wir Larven. Hab ich jemand getroffen und wurde ich angesprochen, musste ich doch öfters sagen, „lupf die Maske, damit ich weiß mit wem ich rede“. Aber jetzt sind wir ja alle geimpft. „Das ist gut so“, hat mal einer gesagt. Erwin Wintermantel bringt uns jetzt in Schwung. Und nach dem Spazierengehen sind wir wieder zusammengesessen bei Kaffee und Kuchen. In Gemeinschaft schmeckt doch alles besser.

 

Dann war ich auch wieder beim Singen. Mit Sing und Sang…usw. beim Singen sind wir noch flott, wir Alten. Wolfgang Hermle hat wie früher den Takt vorgegeben. Ja, wie früher - durften wir doch „ewig“ lang nicht mehr miteinander singen. So langsam war doch alles wie fast im Ghetto. Aber jetzt haben Manfred und Berta Mayer mal wieder eingeladen und wir haben wieder gesungen, freudig und froh. Die Wanderlieder singen wir auch noch gerne, mit Betonung auf „Singen“. Neidvoll haben wir die Einladung zur Bergtour gelesen. Da können wir nicht mehr dabei sein. Wir singen: S ´ist Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht…….. Wir haben doch so viele schöne Lieder.

 

Dann bin ich aufgewacht. O Schreck, alles nur Träume! Träume??

 

Ich schau ins nächste Gemeindeblatt, da muss doch was drin stehen, das die Träume wahr macht. Da bin ich fast sicher, das hoff ich doch!

 

 

Sehnsucht: (eines Albvereinlers)

 

Ein wunderschöner Platz hier oben beim Weißen Kreuz. Der weite Blick ins Land bis zu den Schwarzwaldbergen, der Feldberg, der Blick über Gosheim.

 

Es ist ruhig geworden im Ort, leider  - Corona!

 

Wie war das schön, wenn die Musikkapelle spielte, bei Festen, an Fasnacht, an Prozessionen, Tagwacht, an Weihnachten.

 

Alles ist stumm, auch der Gesangverein, der Kirchenchor. Könnten sie doch bald wieder spielen, singen und wir wieder fröhlich sein, beisammen sein.

 

Die Abendsonne geht langsam unter, hinter dem Schwarzwald.

 

Wir wissen, sie geht auch wieder auf.  Nach der Nacht kommt sicher der Morgen und dann auch die Sonne.  Sie wird wieder strahlen, auch über und für Gosheim.

 

Und was wir jetzt nicht können, auch aus Rücksicht auf die Nächsten, das holen wir nach ….ganz bestimmt!

 

 

 

Ja ganz bestimmt… sind wir vom Albverein für euch da, sobald es die Bestimmungen zulassen. Und auch jeder andere Verein wartet schon sehnsüchtig darauf „seine Leute“ wieder zusammen zu trommeln und voll durchzustarten mit all dem, was momentan „auf Eis liegt“. Jetzt in der Adventszeit werden die Häuser geschmückt und beleuchtet um Hoffnung auszusenden und die dunkle Jahreszeit zu erhellen. Denken wir daran, wie schön es war letztes Jahr bei der Albvereinsweihnacht mit Kerzenschein und Musik an der Längenbergkapelle und das gemütliche Beisammensein beim anschließenden Wanderabschluss. Diesen Samstag hätten wir uns wieder gemeinsam auf den Weg gemacht… Schade!

 

Hoffnung ist der Atem der Zukunft

 

Sabine Engl schreibt: Vor einigen Tagen erhielt ich von einem treuen und langjährigen Mitglied unseres Albvereins eine nette Kurzgeschichte. Sie hat meine Seele berührt und ich denke, dass so manch einer von uns Albvereinlern dasselbe fühlt und denkt. Der Autor möchte nicht genannt werden, diesen Wunsch respektiere ich, aber einer Veröffentlichung hat er zugestimmt:

 

Der Traum eines Gosheimer Albvereinlers

 

„Wir waren wieder eine schöne Gruppe. Treffpunkt am Haus der Vereine: Viele waren da von meinen Freunden, all die gut bekannten. Wir wanderten miteinander, wir sprachen und erzählten. Der Blick ging über die schöne Landschaft. Die Wegstrecke war vom Wanderführer wieder gut gewählt, halt so wie immer. Und zum Abschluss kehrten wir in unserer Hütte auf dem Lemberg ein. Ist die schön geworden mit der neuen Küche. Höchste Zeit, dass wir mal wieder hier sind. Zuhause angekommen merkte ich eine innere Zufriedenheit, Freude über den schönen Tag. Am kommenden Donnerstag gehe ich wieder zum Offenen Singen, das tut sogar meiner Seele gut und die Woche drauf geh ich mit den Senioren. Gute Aussichten!

 

Welch ein Schreck, ich bin aufgewacht, alles nur ein Traum, ein böses Erwachen. Und nun nach dem Schreck frag ich mich, wie wird es weitergehen?

 

Es wird, es muss weitergehen, trotz Corona, aber die Welt wird eine andere sein. Wir warten geduldig darauf, es wird noch eine schöne Weile dauern. Aber dann……!“

 

Aber dann…, ja dann geht es los! Wir von der Ortsgruppe Gosheim haben selbstverständlich wieder einen schönen und abwechslungsreichen Wanderplan für das kommende Jahr zusammen gestellt. Und wenn es dann wieder los gehen kann, stehen wir in den Startlöchern und freuen uns auf die sehnsüchtig erwarteten gemeinsamen Unternehmungen.