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Wir wünschen allen Besuchern unserer Seite ein gutes neues Jahr 2020

Bericht zum Dreikönigstreffen am Montag, 06. Januar 2020

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Sabine Engl schreibt: Bei schönstem Wander wetter traf sich eine stattliche Gruppe Albvereinler um gemeinsam beim Dreikönigstreffen auf dem Dreifaltigkeitsberg das Wanderjahr 2020 zu eröffnen. Als wir nach unserem gemütlichen Fußmarsch auf dem Dreifaltigkeitsberg ankamen, herrschte dort schon reges Treiben, denn auch von den vielen umliegenden Ortsgruppen wurde es als Wanderziel angepeilt und so war der Pilgersaal bis auf den letzten Platz besetzt, als Stefan Schrode als Gastgeber der Ortsgruppe Spaichingen das Programm eröffnete. Nach einer kurzen Ansprache, bei der er allen viel Gesundheit und viele schöne Wandererlebnisse wünschte, kamen auch schon die Sternsinger. Die Mitglieder der Gregorianik-Schola von Spaichingen gaben in ihrer wohlklingenden Stimmenvielfalt schöne Lieder über die Geburt Jesu zum Besten und gingen anschließend mit ihrer Sammelbüchse herum, um für die diesjährige Sternsingeraktion zu sammeln. In der anschließenden Ansprache von Superior Pater Alfons Schmid ging es um ein orientalisches Sprichwort: „Mein Garten, sagte der Reiche und sein Gärtner lächelte.“, das er so interpretierte, dass Jesus der Gärtner in unserem Lebensgarten ist, und wir ihm alles zu verdanken haben. In Bezug auf das Weihnachtsevangelium erinnerte er uns, welche Kraft und Wirkung das Wort haben kann.

 

Wir entscheiden, was wir damit bezwecken möchten. Lobend erwähnte er, dass der Albverein die Sternsinger zu dieser Veranstaltung einlädt und so Geld für Kinder in Not spendet. Mit dem Satz „Sing, bet und geh auf Gottes Wegen“, gab er uns den Segen für das neue Wanderjahr. In der Rede von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher wurden wir mit Daten, Zahlen und Fakten wieder in die Realität zurück geholt. Er erläuterte uns das Ungleichgewicht dieser Welt. Angefangen bei der bröckelnden EU in Bezug auf den Brexit, Waffenverkäufe in Länder, in denen dann durch Krieg viele Menschen sterben. Die Bemühungen beim Kampf gegen die Klimaerwärmung. Hier treffen verschiedene Nationen mit unterschiedlichen Interessen aufeinander und so gibt es nicht die erwünschten Fortschritte. Er befürwortet die Unterstützung der Drittländer, um dort Wachstum und Fortschritt zu schaffen, damit die Gerechtigkeit auf dieser Welt gefördert wird. Wir können global nur weiterkommen, wenn wir die richtigen Projekte unterstützen. Dieser Blick über den Tellerrand hat viele nachdenklich gestimmt. Gauobmann Klaus Butschle brachte in seinem Vortrag den Albverein mit den Worten Tradition und Kultur in Verbindung. Es warten neue Geschichten auf uns. Er erzählte uns seine Geschichte, die er im letzten Jahr

 

erlebt hat und die ihn geprägt hat. Er war allein als Pilger unterwegs. Pilgern heißt „Beten mit den Füßen“. Seine Erfahrung war eine wunderbare innere Ruhe und Gelassenheit. Dieses Gefühl kann Wandern geben. In dem humorvollen Teil seiner Ansprache erzählte er die Adventsgeschichte eines  10-jährigen Jungen. Er hatte seine Krippe mit vielen speziellen Figuren aus seiner Spielzeugkiste ausgestattet und war stolz auf sein „fetziges Krippele“. Da mussten wir doch ziemlich schmunzeln. Die musikalische Umrahmung von Franz Samson lockerte das Rahmenprogramm auf und als Abschluss wurde gemeinsam das Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt …“ gesungen. Und so machten auch wir uns wieder auf den Heimweg mit den besten Wünschen für ein gutes und erlebnisreiches Wanderjahr.

 

 

Bericht über die Waldweihnacht und den Wanderabschluss 2019 am Samstag, 07. Dezember 2019

 

Priska Meßmer schreibt: Auch dieses Jahr war das Wetter für unsere Waldweihnacht optimal. Schon in der Abenddämmerung trafen wir uns für die kleine Wanderung zur Längenbergkapelle. Mit dem Abendhimmel und der klaren Sicht auf das Lichterpanorama der umliegenden Gemeinden im Tal hatten wir bereits unterwegs unser erstes WOW-Gefühl. Gleich neben der Kapelle war ein schöner Platz für die vereinseigenen Krippenfiguren im Kerzenschein hergerichtet,  Maria, Josef und das Jesuskind waren schon vorab warm eingekleidet, sodass mit dem Kerzenlicht und mit den vielen Fackeln gleich eine heimelige Atmosphäre aufkam. Als Überraschung durften wir noch die „Herbergssuche“ hören.  In die heutige Zeit zurückgeholt wurden wir mit einer modernen Weihnachtsgeschichte vom Paul mit seinem nagelneuen Auto. Die Geschichte lehrte uns, dass wir mit einer kleinen Geste eine große Freude bereiten können und dass der Paul am Nachmittag des Heiligen Abends erfahren hatte, was Jesus damals gemeint hatte, als er sagte, „es ist seliger, zu geben ……“. Weihnachtliche Lieder, vorgetragen vom Offenen Singen, machten die beschauliche Stimmung vollkommen und luden zum Mitsingen ein.

 

Es war wieder eine stimmungsvolle Waldweihnacht am richtigen Ort.

 

Das Nebenzimmer im Gasthaus Krone war beim anschließenden Wanderabschluss voll besetzt - worüber wir uns freuten;  außerdem konnten auch neue Gäste begrüßt und  für die Zukunft im Verein willkommen geheißen werden. Auch wurde vielen mit einem netten Geschenk für ihre Mitarbeit und für vieles Mitwandern ein „Dankeschön“ zum Ausdruck gebracht. Die alten Hasen Manfred Weber (Seniorenbetreuung), Manfred Mayer (Offenes Singen), Paul Koller (Vereinsheim) und alle Wanderführer sind für den Verein wichtig und wurden mit einer kleinen Aufmerksamkeit überrascht. Dieses Jahr freute sich die Vorstandschaft besonders über unsere beiden Jugendlichen Bibiana Mauch und Maria Weinreich. Sie kamen als Kinder mit ihren Eltern in den Albverein und möchten heute durch regelmäßige Gruppenstunden neue Grundschulkinder für den SAV begeistern. Der Verein dankte ihnen mit einem Geschenk für ihr wertvolles Engagement. Außerdem konnten 12 Erwachsene und 6 Kinder für fleißiges Wandern geehrt werden. In einem interessanten Filmvortrag konnten wir nochmal sehen, wo wir überall unterwegs waren. Das heutige Technikzeitalter machte es sogar möglich, dass wir bereits die vorangegangene Waldweihnacht ansehen konnten. Es ist jedes Mal schön, die Aktivitäten wie Schneeschuhwandern, am sehr frühen Morgen querfeldein nach Beuron zu laufen, das Lemberghüttenfest, die Gebirgswanderungen, die Klettertouren (nix für Feiglinge), die Landschaftspflege, die schöne Morgenwanderung mit allem Pipapo oder die Begeisterung der Kinder beim Rübengeister schnitzen nochmal im Nachhinein anschauen zu können. Wir konnten im vergangenen Jahr auch viel Neues sehen und entdecken z.B. die interessante Baarwanderung, Schloss Lichtenstein bei der HW1 Wanderung, Stuttgart ist immer ein Highlight im Wanderjahr und auch der Rußberg in unserer Heimat ist jederzeit eine gemütliche Wanderung wert. Wir hatten 2019 die Traufgänge neu im Programm und der Klosterfelsenweg im Donautal war für uns eine Neuentdeckung. Die aufmerksamen Wanderer und Schnelldenker wurden in einem Quiz mit Preisen  belohnt. Wie der nette Abend verspricht auch der Wanderplan 2020 wieder interessant und kurzweilig zu sein. Gerne nehmen wir das Angebot des SAV Gosheim wieder an. 

 

Bericht zur Wanderung der Gosheimer Vereine am Samstag, 09. November 2019

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Annemarie Hermle schreibt: Zum  ersten Mal waren wir am Samstag 09.11.19 mit unserem neuen Bürgermeister Andre Kielack als Wanderführer unterwegs in einer Gruppe von 23 Teilnehmern. Er führt nun die Tradition von Altbürgermeister Bernd Haller fort. Vom Dürbheimer Schützenhaus ging es den Panoramaweg zum Dreifaltigkeitsberg hoch. Wir liefen auf schön ausgebauten Wanderwegen. Die verwunschenen Wege, die auch zum Ziel geführt hätten, nutzten wir auf Grund der Schneelage nicht. Am Anfang gab es Waldtiere, holzgeschnitzt, zu bestaunen – das bekannte Dürbheimer Moor wurde uns von Herrn Kielack erklärt – und zwischendurch gab es immer wieder tolle Ausblicke. Den Rottweiler Thyssenturm sah man von einer ganz anderen Seite aus – hier sieht er nicht wie ein Spielzeugturm aus, sondern riesig, fast imposant. Der Dreifaltigkeitsberg (983 m) war das erste große Etappenziel – hier konnte man eine herrliche Aussicht genießen und kurz in der Kirche verweilen. An der Abzweigung Richtung Dürbheim lauschten wir einem Lied, das uns von ein paar Mitgliedern des Offenen Singens vorgetragen wurde. Zügig ging es dann Richtung Hirnbühl, mit 972 m die höchste Erhebung der Gemeinde Dürbheim. Danach ging es über schneeverharschte Grünflächen Richtung Schotterwerk Brugger, das in 3. Generation geführt wird. Wir standen vor der riesigen Aushebung – die Werkhallen unten, sowie die Arbeitsgeräte, waren wie eine Spielelandschaft. Auf der Gefällstrecke ging es an der Alten Heusteige wieder Richtung Schützenhaus. Eine gelungene Rundwanderung von ca. 11 km. Allen Wanderfreunden hat es sehr gut gefallen. Herr Kielack verabschiedete sich und wir fuhren ins Gasthaus Krone nach Gosheim zum gemütlichen Abschluss, in angenehmer Atmosphäre. Freuen wir uns auf die Wanderung 2020 mit unserem Bürgermeister Andre Kielack.

 

 

Bericht zum Bergwochenende vom 20. bis 21. Juli 2019

 

Sabine Engl schreibt: „Hoch hinauf ins Gimplhaus“, so hieß es in der Einladung zu diesem genialen Wochenende in den Bergen, das wir dank der guten Vorbereitung von Doris Schrenk und Thomas Weinreich erleben durften.

 

Pünktlich um 5:30 Uhr startete der Bus, beladen mit einer 25-köpfigen Gruppe wanderbegeisterter Albvereinler und auch einiger Gastwanderer. Von jung bis etwas älter war alles vertreten, was dank den umfangreich ausgearbeiteten Wandermöglichkeiten unserer Wanderführer möglich war.

 

Während der Anreise ins Tannheimer Tal in der Nähe von Reutte, konnte jeder noch seinen fehlenden Schlaf nachholen. Als wir dann nach 3,5 Std. die Gruppe der Klettersteigler in Grän an der Gondel absetzen konnten, zeichnete sich für diesen Tag schon herrliches Wanderwetter bei strahlend blauen Himmel ab. Die Gruppe, die den Klettersteig machte, fuhr mit der Gondel auf das Füssener Jöchle und startete von da aus den Aufstieg auf die Rote Flüh. Es waren größtenteils sehr erfahrene Kletterer dabei, deshalb gab es keine Probleme mit dem Aufstieg.

 

Die zweite Gruppe fuhr mit dem Bus noch ein Stück weiter nach Nesselwängle (1136 m) und wurde dort vom Bus abgesetzt. Hier konnten wir als erstes den Luxus genießen, dass unser Gepäck für die Übernachtung im Gimplhaus mit einer Materialseilbahn transportiert wurde, so hatten wir nur unseren Wanderproviant als Marschgepäck dabei. Was auch völlig ausreichend war, denn die 500 Höhenmeter Aufstieg zum Gimplhaus (1659 m) waren ziemlich steil. Oben angekommen, machten wir eine ausgiebige Vesperpause und die Gruppe teilte sich noch einmal, denn einige blieben am Gimplhaus und genossen den schönen sonnigen Tag zum Relaxen auf der Terrasse. Der Rest der Gruppe machte sich nochmals auf den Weg um das Gipfelkreuz der Roten Flüh auf 2108 m zu erklimmen um dann mit der Gruppe der Klettersteigler zusammen zu treffen.

 

Dieser Aufstieg war gut zu bewältigen, denn wie immer durfte jeder in seinem Lauftempo gehen. Das letzte Stück bis zum Gipfelkreuz war dann doch etwas anspruchsvoller und wir durften auch noch ein Stück Klettersteig-Feeling genießen. Denn auch hier musste man sich an der steilen Felswand mithilfe eines Drahtseils hinauf hangeln. Oben angekommen wurden wir für die Mühen des Tages aufs genialste belohnt. Zum einen stand da ein Gipfelkreuz ca. 3 m hoch und es zu berühren war schon ein Highlight, aber auch der Ausblick, den wir hatten, war wunderbar. Die Berglandschaft ist faszinierend und schier endlos. Als wir uns dann auch noch in das Gipfelbuch eingetragen hatten ging es wieder hinab und auf direktem Weg kamen wir wieder zum Gimpelhaus. Hier warteten die anderen schon auf uns. Nach dem Zimmerbezug und einer erholsamen Dusche warteten wir auf das Abendessen bei netten Gesprächen auf der herrlich gelegenen Terrasse. Nach dem Essen konnten wir noch hautnah miterleben, wie schnell ein Wetterumschwung in den Bergen vor sich geht. Innerhalb kürzester Zeit zog ein Gewitter mit Blitz und Donner über das Gimplhaus und nur zehn Minuten später kündigte ein riesiger Regenbogen wieder besseres Wetter an. Es wurde nicht allzu spät an diesem Abend, denn die meisten waren hundemüde und freuten sich auf ihr Bett. Auch wollten wir am Sonntag gleich nach dem Frühstück um 8.00 Uhr wieder starten. Das Wetter meinte es am zweiten Tag leider nicht so gut mit uns und wir bekamen die ganzen Widrigkeiten der Natur zu spüren. Es begann schon gleich nachdem wir losgelaufen waren zu regnen und dieser Regen begleitete uns auch den ganzen Vormittag. Auch am zweiten Tag teilten wir uns auf. Die eine Gruppe ging auf direktem Weg zur Schneetalalpe und die zweite Gruppe machte noch einen Abstecher über das Sabajoch und das Gehrenjoch an der Latschauer Alpe vorbei, zur Schneetalalpe. Dieser Weg war eine echte Herausforderung, denn durch den Regen war der lehmige Boden rutschig und trotz bester Wanderschuhe war es nicht immer leicht die Balance zu halten. Aber wir waren eben in den Bergen und nicht auf einem Premium-Wanderweg hier bei uns in der Gegend. Da kam der ein oder andere schon an seine Grenzen, aber da wir eine tolle Gruppe waren, gab es immer wieder eine helfende Hand, wenn der Weg zu steil war oder es auf einmal nicht mehr weiterging. So sind wir alle heil an der Schneetalalpe angekommen. Drinnen in der Stube warteten die anderen schon auf uns, es brannte ein Feuer im Ofen und es war wohlig warm. Nach einer zünftigen Stärkung war die Gruppe nun wieder gemeinsam unterwegs und nachdem es aufgehört hatte zu regnen, machten wir uns auf den Weg ins Tal. Dort wartete der Bus schon auf uns und wir konnten uns umziehen und die Heimfahrt antreten. In Hausen im Tal machten wir noch die Schlusseinkehr und verzehrten im schönen Biergarten der Bahnhofsgaststätte eine leckere Mahlzeit, bevor uns der Bus wohlbehalten und müde, aber hoch zufrieden, in Gosheim ablieferte. Vielen Dank an Doris und Thomas, dass sie uns wieder etwas so Schönes gezeigt haben und für die Zeit und die Mühe, die sie in die Planung und Vorbereitung gesteckt haben. Freuen wir uns auf das nächste Jahr und sind gespannt, wo es dann hingeht, wenn es wieder heißt, “Schnallt den Rucksack auf, es geht den Berg hinauf…“

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Herzlichen Dank an  Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Festes  beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die uns besucht haben. Danke!  

 

Ehrungen für 60 und 40 Jahre Treue zum Verein

V. l. 1. Vorsitzender Andreas Mauch, Paul Koller (40), Werner Dieterle(40), Elisabeth Wenzler(60) und Gauvorsitzender Klaus Butschle

 

 

 

 

 

Bericht zur Generalversammlung am Donnerstag, 10. Januar 2019

Sabine Engl schreibt: Stimmgewaltig und unter der Begleitung von Klaus Butschle mit dem Akkordeon wurde die diesjährige Generalversammlung mit dem Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt…“ eröffnet.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.