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Tag des Baumes“ am Samstag, 27. April 2019

 

Traditionell werden wir am „Tag des Baumes“ gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbau-Verein einen Obstbaum auf der Streuobstwiese vor dem Autunnel pflanzen. Es gibt wie immer viele nützliche Tipps, so z. B. wie tief sollte das Pflanzloch sein, muss ich die Wurzeln und Zweige an- bzw. zurückschneiden, sollte der Stamm gestützt werden ….? Eine fachgerechte Pflanzung ist Voraussetzung für ein gutes Gedeihen des Baumes. Da können wir auch gleich schauen, wie sich die Jungbäume vom letzten Jahr entwickelt haben. Für „Verpflegung“ ist gesorgt. Wir vom Albverein treffen uns um 13.45 Uhr an der Kreuzung Albstraße / Schönblickweg. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Baumpflanzaktion eingeladen.

 

 

Bericht zur Etappe 7 des HW 1- Vom Roßberg bis zum Schloss Lichtenstein am 7.  April 2019

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Monika Böning schreibt: Am Sonntagmorgen war Auftakt zur nächsten Etappe des HW 1 des Schwäbischen Albvereins. 19 gut gelaunte Gosheimer kamen wie Sardinen in der Büchse in vier Autos gepackt pünktlich auf halb 10 zum Treffpunkt am Schloss Lichtenstein, wo wir den Transferbetrieb für den Abend vereinbart hatten.

Franziska konnte noch auf die Schnelle die verdiente Einkehr für den Mittag in der Schlossschenke bestätigen lassen, es war reserviert, wir konnten starten.

Zurück am Roßberg (869 m) und endlich in Freiheit stiefelten wir los und liefen über das Rossfeld, den sogenannten Sporn am Trauf der schwäbischen Alb, in Richtung Rinderberg nach Genkingen, ein Teilort der Gemeinde Sonnenbühl.

Die Rossfeldwiesen ließen uns schon erahnen, welche Pracht hier im Frühsommer an Orchideen und anderen schönen Pflänzchen zu erwarten ist. Der Frühling hatte überall schon seine Zeichen gesetzt und rechts und links vom Wegesrand waren viele bunte Blumenteppiche zu sehen. Das Gestein der Region ist Weißer Jura und landschaftlich ist die Region von Trockentälern, Dolinen und Höhlen geprägt.

Gegen halb 12 erreichten wir, bei wohligem Sonnenschein, bereits die bekannteste aller Höhlen, die Nebelhöhle. Hier trafen wir erstmals auf die Spuren von Wilhelm Hauff, der diese Region im wahrsten Sinn märchenhaft beschrieben hat. Nach seinem Roman Lichtenstein, wurde Herzog Wilhelm von Urach inspiriert das Gebiet um das heutige Schloss Lichtenstein zu erwerben und dies nach dem Vorbild des Romans hoch über dem Echaztal errichten zu lassen. So wurde auch die Höhle, einstmals im Jahr 1486 als Nebelloch erwähnt, bekannt. Die Höhle ist eine Tropfsteinhöhle aus typischem Karstgestein und mit beeindruckenden Stalagmiten, Stalagtiten und Stalagnaten, deshalb auch heute touristischer Anziehungspunkt mit vielen Attraktionen. Sie ist die älteste, längste und schönste Schauhöhle der schwäbischen Alb.

Wir ließen uns das Vesper schmecken und liefen nach der Mittagspause einen Abstecher zum Naturschutzgebiet Won, um einen ersten großartigen Blick zum Lichtenstein und in das Albvorland zu bekommen. Gegenüberliegend sahen wir bereits den Gießstein, das nächste Ziel auf unserem Weg zum Schloss. Eine weitere Gruppe erfüllte den Aussichtspunkt mit Gesang und auch die Gosheimer zückten ihre Notenblätter und stimmten mit ein. Weiter auf dem schönen Weg sollten wir den Erbsenberg erreichen, was kurzfristig zu Irritationen führte, ist er doch bekannt als Stadion des VfR Kaiserslautern und im Fußballroman  „Teufelsangst vorm Erbsenberg „ bekannt. Über die Hülsenfrucht rätselnd, stellte sich unser Erbsenberg als Linsenbühl raus, ein weiterer großartiger Aussichtspunkt. Der Name steht tatsächlich im Zusammenhang mit der auf der schwäbischen Alb angebauten ‚Alblaisa‘, die seit 2001 wieder kultiviert wird.

Vom Gießstein ging es weiter zum Alten Forsthaus und zum Schloss, mit Rundgang durch den Park bis zum Wilhelm Hauff Denkmal und einem grandiosen Blick auf Unter- und Oberhausen sowie Honau den Traifelberg und Holzelfingen. Die geologische Pyramide, die die verschiedenen Gesteine veranschaulichen sollte, war noch abgedeckt, aber ohne Laub auf den Bäumen konnten wir an den umliegenden Felsformationen auch so erahnen auf welchen Gesteinsformationen wir standen.

Zum Abschluss kehrten wir in der Schlossschenke ein, ließen es uns schmecken und traten den Rückweg an. Ein wunderbarer Wandertag nahm sein Ende und eine herrliche Etappe liegt hinter uns!

 

Einladung zur Gau-Jugend-Freizeit 2019 vom 31. Mai bis 02. Juni 2019

 

Die diesjährige Gau-Jugend-Freizeit findet von Freitag, 31.05. bis Sonntag, 02.06.2019 in Menzenschwand im Schwarzwald statt. Unser Standquartier und Schlafplatz ist die Jugendherberge in Menzenschwand.

 

Tagsüber ist ein abwechslungsreiches und interessantes Programm vorbereitet. Am Abend stehen Lagerfeuer, Spiele und eine Nachtwanderung auf dem Programm.

 

Für das Wochenende müsst ihr mit Unkosten von knapp 100 € pro Person rechnen.

 

Hast Du Lust auf ein Wochenende ohne Eltern in der Natur und bist Du mindestens zehn Jahre alt? Dann melde Dich bei Annalena.mauch@yahoo.de bis spätestens 07. Mai 2019 an.  Als verbindliche Anmeldung bitte ich um Überweisung einer Anzahlung von 80 € auf das Konto des Schwäbischen-Albverein-OG-Gosheim IBAN: DE90 6435 0070 0000 6064 04 bei der KSK Tuttlingen BIC SOLADES1TUT

 

Verwendungszweck: Freizeit 2019 + Name des Kindes

 

Bericht zur Wanderung vom Sonntag, 24. März 2019

Sabine Engl schreibt: Wahrlich ein „Spaziergang in der Märzensonne“, das passte gestern sehr gut zu unserer Wanderung in und um Denkingen. Die 14 Wanderfreunde hatten sich auf eine gemütliche Tour ohne nennenswerte Anstrengungen eingestellt. In Fahrgemeinschaften ging es nach Denkingen. Dort parkten wir in der Nähe des Bauhofes und begannen unsere Rundwanderung mit einer Besichtigung des Denkinger Industriegebietes, das nicht nur viele kleine und mittlere Industrieunternehmen, sondern auch Privatgebäude, teilweise mit Tierhaltung, beherbergt, ein interessantes Mischgebiet. Nicht lange, dann verließen wir den Ort und waren auf dem freien Feld. Der Blick zurück Richtung Gosheim zeigte wie weit sich der Ort auf der Hochfläche schon ausgebreitet hat, eine stattliche Gemeinde. Aber wir sahen auch das Panorama vom Dreifaltigkeitsberg über das Primtal, den Zundelberg, den Hohenkarpfen bis zum Lupfen. Wanderführer Andreas Mauch konnte uns all die Örtchen und Gehöfte benennen, die wir auf unserem Weg sehen konnten. Die Sonne strahlte und der Himmel war leuchtend blau, Vögel waren am Himmel unterwegs und die ersten Frühlingsboten blühen schon. So langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Am Tiefental entlang, den Wettbach zur Linken und dann querfeldein kamen wir an den Angelsee der Angelfreunde Trossingen. Ein herrlich gelegener Fischweiher in absoluter Abgeschiedenheit. Nach einem kurzen Anstieg sahen wir von der Anhöhe aus das Örtchen Frittlingen. Dieses ließen wir links liegen und wanderten fröhlich zurück zu unserem Ausgangpunkt. Uns wurde wieder einmal mehr bewusst, in welch schöner Gegend wir hier leben. Dankbar für diesen schönen Nachmittag in der Natur machten wir uns auf den Heimweg.

Ehrungen für 60 und 40 Jahre Treue zum Verein

V. l. 1. Vorsitzender Andreas Mauch, Paul Koller (40), Werner Dieterle(40), Elisabeth Wenzler(60) und Gauvorsitzender Klaus Butschle

 

 

 

 

 

Bericht zur Generalversammlung am Donnerstag, 10. Januar 2019

Sabine Engl schreibt: Stimmgewaltig und unter der Begleitung von Klaus Butschle mit dem Akkordeon wurde die diesjährige Generalversammlung mit dem Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt…“ eröffnet.

 

Bericht zur Albvereinsweihnacht und Wanderabschluss am 15. Dezember 2018

 

Priska Messmer: Das ruhige Plätzchen draußen am Längenberg war dieses Jahr wie geschaffen für eine schöne Waldweihnachtsstimmung. Alles war hier im Einklang mit der Natur; die einsame Kapelle, sogar verschneite Tannen, sternenklarer Himmel und ein Bilderbuchpanorama drunten im Tal. Außerdem warteten ein schöner Christbaum und die großen Krippenfiguren des Albvereins im warmen Fackellicht bereits auf uns. Für diese Idylle sorgten fleißige Hände schon im Voraus. In dieser Idylle stimmten wir gerne Advents- und Weihnachtslieder an. Sabine Engl erzählte uns die Geschichte vom Weihnachtslicht. Das Christkind ist nämlich auf der Erde gelandet und war entsetzt über den Geschenke-Kaufrausch, plärrende Weihnachtslieder aus den Lautsprechern, schnell, schnell in die Kirche, ist doch Weihnachten, quengelnde Kinder, die endlich die Geschenke auspacken wollen. Da standen dem Christkind die Tränen in den Augen. Da kam ihm die Idee Weihnachtslichter in jedes Haus zu verstreuen. Und auf einmal war es überall still. Die Alten lächelten still. Ja, Weihnachten hatte seinen Zauber wieder, der im Laufe der Zeit verloren gegangen war. Das Christkind hat eine ganze Menge Kerzen auf der Erde zurückgelassen, sodass Sabine sogar eines an uns verteilen konnte. Wir haben es in die Kapelle getragen. Dieses besondere Licht brennt nämlich in jeder Kerze und bringt Frieden und Zuneigung, aber auch Ruhe und Nachdenklichkeit in die Häuser und Herzen der Menschen. Für diesen festlich gestimmten Abend war es ein Wink, ein Zeichen. Machen wir uns bereit für den Zauber von Weihnachten. Für diese Geschichte waren wir am richtigen Ort und hatten  die passende Stimmung.

 

Doch auf dem Rückweg zum Wanderabschluss in der Krone war der Ostwind recht kalt, da waren wir froh, dass wir warmes Essen bestellen konnten. Im gemütlichen Teil erfuhren wir in der Begrüßungsrede von Vorstand Andreas Mauch, dass wir in diesem Jahr ein Wanderjahr mit viel Sonnenschein und heißen Temperaturen hinter uns haben und nur eine Wanderung ausfallen musste. Hubert Romankewicz konnte dies bestätigen, denn er hatte die Wanderjahre 2017 und 2018 in einem Film für uns zusammengestellt. Wie immer, wurde dann unser Erinnerungsvermögen von unserer Wanderwartin Karin Koch anschließend überprüft. Doch wir mussten staunen, wie viel aufmerksame Wanderer unter uns waren. Auch konnten 13 Wanderkönige und 6 Jugendliche für fleißiges Wandern ein Geschenk entgegennehmen. So hofft die Vereinsleitung auch im Jahr 2019 mit vielen Wanderern unterwegs zu sein. Für das neue Jahr wurde wieder ein interessanter Wanderplan erarbeitet. Sogar zwei Gebirgstouren und Wochenendtouren werden 2019 angeboten. Außerdem erfuhren wir, dass mit Christoph Götz und Simon Hermle zwei neue Wanderführer sich zur Verfügung stellen. So beendeten wir wieder unser altes Wanderjahr mit dem Lied „Wer recht in Freuden wandern will, der geh` der Sonn entgegen“ und hoffen, dass wir weiterhin ein Wandervolk, ein einig Volk bleiben. Für unser Kommen durften wir auch wieder einen süßen Weckenmann mit nach Hause nehmen.

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Leider war uns dieses Mal der Wettergott nicht so wohl gesonnen, trotzdem waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns bei diesem aufwändigen Fest auf dem Lemberg unterstützt haben. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, die trotz dem schlechten Wetter gekommen sind und für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die sich durch das schlechte Wetter nicht abhalten ließen, und uns trotzdem besucht haben. Danke!  

 

Bericht zum Lemberghüttenfest am 10. Mai 2018

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Priska Meßmer schreibt: Auch dieses Jahr wollten wieder viele fleißige Albvereinshände am Vatertag für ein schönes Lemberghüttenfest sorgen. Leider kam der langersehnte Regen bereits am Vatertag und nicht erst am Freitag. Weil wir dies durch die schlechten Wetterprognosen geahnt hatten, stellten die Helfer schon im Voraus mehrere Zelte für ihre Gäste auf und auch für Speis und Trank wurde reichlich vorgesorgt. Und wie immer konnten wir durch unsere vielen Kuchenspenderinnen ein vielfältiges und leckeres Kuchenbuffet bereitstellen. Schon deshalb hätte sich am Nachmittag ein Besuch auf dem Lemberg gelohnt, aber der Regen war einfach nicht einladend für einen Aufstieg auf den Berg. Schade auch für unsere Musikanten, denn D`Lemberger waren trotzdem wieder mit flotter Musik zum Mitsingen zur Stelle. Sogar für unsere kleinen Gäste fiel der Luftballonwettbewerb buchstäblich ins Wasser. Aber wir freuten uns über jeden unerschrockenen Wanderer, der uns besucht hatte und so blieb doch die Gelegenheit für die ein oder andere nette und gemütliche Unterhaltung. Eine besondere Freude für uns, war der Besuch unserer beiden Stuttgarter Freunde und Wanderführer.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.