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Bericht zur Wanderung am Sonntag,

18. September 2022

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Monika Böning schreibt: Unterwegs auf dem Schramberger Burgenpfad

Am Sonntag, den 18.09.22 trafen sich, trotz regnerischer Wetterlage, 10 hochmotivierte Wanderinnen und Wanderer auf dem Parkplatz in Schramberg, dem Startpunkt des Schwarzwälder Genießerpfades Dreiburgenblick. Nach einem kurzen Schlenker durch die schöne Altstadt mit Querung der Schiltach, vorbei an der St. Maria Kirche, ging es hoch hinauf über viele schöne Aussichtspunkte zur Burgruine Hohenschramberg. Die wehrhafte Festung steht auf einem steilen Felsvorsprung mit einem herrlichen Talblick auf Schramberg und den gegenüberliegenden Höhen und umliegenden Tälern des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Über das Felsenmeer ging es zum Lauterbach Wasserfall, ein kurzer Weggang durch den Wald vorbei am Arthur Junghans Denkmal, dem berühmten Uhrenhersteller, das seine MitarbeiterInnen in Gedenken an ihn mitten im Grün errichten ließen. Die weitere Strecke bis zum ‚Casa de los Amigos‘, einer kleinen Holzhütte, wo wir eine schöne Mittagspause machten, entpuppte sich als unbeschreibliches Pilzparadies auf typischen Schwarzwaldwegen inmitten üppiger Vegetation aus Wald, Farnen, Moosen und Flechten. Katja und Gerald hüpfte das Herz. Die beiden sind Experten und Kenner und scheuten keine Mühe uns zu erklären, was essbar ist, zeigten uns bei jedem Fund wesentliche Unterschiede und Merkmale und wussten so einiges über die Verwendung. Dann gab es kein Halten mehr und es wurde gesammelt, bis jede verfügbare Tüte mit essbaren Waldpilzen aller Größen, Namen und Farben gefüllt war. Weiter ging es vorbei an Bächen und Felsen hinauf zur Burg Falkenstein, die älteste Burg der Gemarkung Schramberg. Ein lohnenswerter steiler Weg führt hinauf in den begehbaren Teil der Oberen Burg, die A. Junghans kaufte und renovieren ließ. Der untere Teil von Falkenstein, lässt nur noch eine Ruine erkennen. Bei Sonnenschein, ging es dann über das Tal auf der anderen Seite über die Falkensteiner Kapelle noch einmal steil hinauf auf einen wunderschönen Waldweg und über Auf- und Ab zum Rastplatz mit Getränkestation, ein schöner Halt vor der letzten Etappe zurück nach Schramberg, das wir alle wohlbehalten am späteren Nachmittag wieder erreichten.

Wunderschön war’s für alle und wir danken Petra fürs Organisieren und dem ganzen Verein fürs Dabeisein können, Monika und Petra aus Reutlingen.

 

Bericht zum Kinderferienprogramm am Samstag, 10. September 2022

Sabine Engl schreibt: Es waren 24 Kinder mit ihren erwachsenen Begleitpersonen zum Kinderferienprogramm angemeldet. Das Wetter war an diesem Samstag jedoch alles andere als einladend.  Zum Glück hatte es sich bis zu unserem Treffpunkt um 16.00 Uhr etwas gebessert und  so freuten wir uns über die 15 Kinder, die gekommen waren und denen Wind und Wetter mit entsprechender Kleidung  nichts ausmachte. Wie heißt es so schön „ es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Andreas Mauch begrüßte die Teilnehmer und gab gleich zu Beginn bekannt, dass wir auf Grund der Wetterlage den Ablauf etwas ändern mussten. Die geplante Wanderung ins Autunnel und weiter dann Richtung „Weißes Kreuz“  wurde etwas abgekürzt und wir blieben beim Autunnel. Auf dem Weg dorthin gab es schon ein paar Aktionen, unter anderem ein kleines  Reaktionsspiel im großen Kreis, bei dem es auf die Schnelligkeit ankam. Nachdem nun alle aufgewärmt waren, ging es weiter Richtung Streuobstwiese. Dort erklärte uns Andreas Mauch, was die Streuobstwiese ist und wer sie hegt und pflegt. Wir mussten feststellen, dass sich die Mühe und Arbeit vom Obst- und Gartenbauverein dieses Jahr sehr gelohnt hat, denn die Apfelbäume tragen größtenteils viele schöne und große Äpfel, die bestimmt lecker schmecken. Kurz bevor wir in den Autunnel kamen, entdeckten wir auf einem Baum ein kleines Tier mit einem buschigen Schwanz. Was kann das wohl sein, fragte da unser Wanderführer. Die Kinder wussten es natürlich gleich, es war ein Eichhörnchen. Wie still es da saß wunderten sich manche zuerst vielleicht, aber schnell wurde klar, dass es sich um ein Tierpräparat handelte. Dieses und noch einige andere solcher „ausgestopften“ Tiere (z. B. Eule, Marder, Auerhahn) hat die Ortgruppe Gosheim von einem naturverbundenen Mann vererbt bekommen. Dieser hat Fundtiere, die überfahren oder sonst irgendwie gestorben sind, präparieren lassen und ihnen so ein „neues, anderes Leben“ geschenkt.

Durch den dunklen Autunnel hindurch erwartete uns auf der anderen Seite eine Überraschung. Da standen im Schutz des Tunnels Biertischgarnituren und draußen brannte bereits ein Feuer in einer Feuerschale. Bevor es ans Grillen ging, hatten wir noch ein paar Aufgaben für die Kinder parat, so konnte sich jeder einen schönen Stock aussuchen und diesen zum persönlichen Wanderstock anpassen lassen. Zuerst wurde der Stock mit einem Loch versehen und dann auf die Größe des Kindes abgesägt. Zum Schluss gab es noch ein Lederband als Schlaufe für den Stock. Die Kinder waren dann noch sehr kreativ und haben ihre Namen in die Rinde des frischen Stocks eingeritzt. So wurde er zum persönlichen Unikat. Wer wollte, konnte noch bei einem Nagelspiel seine Geschicklichkeit testen und beim Tannenzapfen-Weitwurf war Sportlichkeit angesagt. Jedes Kind bekam ein Getränk vom Verein spendiert und es kamen die mitgebrachten Würstchen  auf den Grill. Dieses Jahr hatten wir auch wieder Stockbrot im Angebot. Mmmhhh, lecker wie immer, auch wenn man etwas Geduld und Fingerspitzengefühl braucht, bis es schön durchgebacken und außen nicht total verkohlt ist.

Nach der wohl verdienten Stärkung gab es noch die Preisverleihung vom Luftballon-Weitflug-Wettbewerb vom Lemberghüttenfest. Da alle drei Gewinner anwesend waren, konnte Andreas Mauch die Preise jedem Sieger persönlich überreichen.

Der 3. Preis ein Taschenmesser ging an Frida Thiess. Ihr Ballon war 132 km weit ins Bayrische Richtung Österreich geflogen. Der  2. Preis eine 0,5 ltr. Thermosflasche ging an Luise Speck. Ihr Luftballon war 162 km weit in die gleiche Richtung geflogen. Und der

1. Preis, eine 0,75 ltr. Thermosflasche und ein Gutschein für eine Busausfahrt mit dem Albverein, ging an Jona Heinz aus Wehingen. Sein Luftballon schaffte unglaubliche 278 km bis nach Österreich. Alle Preise sind mit dem persönlichen Namen versehen und somit ein ganz individuelles Geschenk. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Nach der Siegerehrung war es dann auch schon Abend geworden und unsere Gäste machten sich auf den Nachhauseweg. Im Schutz des Autunnel verbrachten wir einen netten und kurzweiligen Nachmittag.  Wider Erwarten blieb es doch trocken, was uns und alle Teilnehmer sehr gefreut hat. Wir bedanken uns bei allen, die an diesem Nachmittag da waren und freuen uns auf ein Wiedersehen bei einer unserer nächsten Veranstaltungen, so z. B. das Rübengeisterschnitzen im Oktober.

 

Bericht zur Wanderung am

Sonntag, 04. September 2022

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Priska Messmer schreibt: Mit Wanderführer Hubert Romankewicz waren wir bei idealem Wanderwetter auf einem Panorama Rundwanderweg unterwegs. Nur eine kurze Anfahrt hatten wir bis zum Donaustadion von Tuttlingen. Und von dort nahmen wir das Schwerste, 100 Höhenmeter waren zu überwinden, gleich als erstes in Angriff. In Serpentinen schafften wir den Weg am Klinikum und Bürgerheim vorbei und schließlich über einen Wiesenpfad bis zum Philosophenweg über Tuttlingen. Das Wetter war am Sonntag dunstig, sonst hätten wir auf diesem Waldweg über dem Brunnental sogar den Säntis sehen können. Die Wohngebiete Mattsteig und Holderstöckle streiften wir und erst später spürten wir das Tuttlinger Stadtleben auf der Neuhauser Straße und auf der Bodenseestraße. Doch gleich nach dem Seniorenwohnheim St. Anna waren wir wieder im Naherholungsgebiet auf dem langen Honbergrücken unterwegs. In der Honbergruine erzählte uns Hubert Geschichtliches, z.B., dass die Ruine einmal als Steinbruch genutzt wurde und erst Ende des 19. Jahrhunderts vom Verschönerungsverein Tuttlingen wieder zugänglich gemacht wurde und die zwei Turmreste als Zinnen- und Haubenturm wieder aufgebaut wurden. Weil die Ruine mitten in der Stadt ist, waren wir nach dem steilen Abstieg auch gleich im nächsten Park von Tuttlingen. Mitten in der Stadt wurde aus dem alten Friedhof ein Bürgerpark als grüne Oase mit alten Bäumen und überwachsenen Gräbern gemacht. So haben wir Tuttlingen ganz gemütlich neu entdeckt, weil Stadt und Naherholung eng verbunden sind. Aber hungrig gingen wir nicht nach Hause, wir stärkten uns erst auf der Terrasse der Gosheimer Skihütte. Wir danken Hubert und Franziska für den interessanten Spaziergang in Tuttlingen.

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Herzlichen Dank an  Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Festes  beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, die für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die uns besucht haben. Danke!  

 

 

Der Ausschuss war unterwegs

Sabine Engl schreibt: Trotz oder gerade wegen Corona gab es für das Team vom Ausschuss einiges zu tun. Wir waren in den letzten zwei Jahren nicht untätig und haben mit viel Engagement und teilweise auch ungewöhnlichen Aktionen versucht das Vereinsleben irgendwie attraktiv und sinnvoll zu gestalten. Es war eine schwere Zeit, denn es gab lange Phasen, in denen keine gemeinsamen Wanderungen und Veranstaltungen möglich waren, obwohl wir vorsorglich natürlich geplant hatten, in der Hoffnung etwas machen zu können. Auch wir vom Ausschuss hatten in dieser Zeit keine Möglichkeit  in gemütlicher Runde zusammen zu kommen. Das haben wir nun nachgeholt. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir zusammen mit unseren Partnern für ein Wochenende ins Kleinwalsertal. Schon die Fahrt war ein Erlebnis. Am Bodensee entlang konnte man sehen, wie die ersten Frühlingsboten, wie Osterglocken und Forsythien in voller Pracht erstrahlten. Bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel machten wir eine Vesperpause. Mit einem rustikalen Bauernvesper mit Brot, Wurst, Käse und allerlei Gemüsesnacks, war Bestens für uns gesorgt.  Als Nachtisch dann noch etwas Süßes, was will man mehr. Vom blühenden Bodensee ging es ins verschneite Kleinwalsertal, nach Riezlern. Dort angekommen starteten wir an der Talstation der Ifenbahn unsere Schneeschuhwanderung. Nach ca. 6 km und 350 hm Aufstieg erreichten wir die Schwarzwasserhütte auf 1651 m, unser Tagesziel. Da gab es erst einmal etwas zu trinken und einen leckeren Kuchen. Nach dem Bezug der Nachtlager  trafen wir uns zum Abendessen in der gemütlichen Gaststube. Lecker war das Essen, nach einem Tag an der frischen Luft und mit viel Bewegung schmeckte es allen wunderbar. Bei einem lustigen Wissensspiel gab es viel zu lachen und alle hatten Spaß. Schon vor der Nachtruhe um  22.00 Uhr zog es manche in ihr Schlaflager. Am nächsten Morgen hatten sich einige vorgenommen den Sonnenaufgang um  6.30 Uhr zu bestaunen. Was sich auch wirklich gelohnt hat. Der Himmel leuchtete in schönen Rottönen, schon lange bevor sich der glühend rote Ball hinter den Berggipfeln zeigte. Ein großartiges Naturschauspiel. Und dann war sie wieder da, die Sonne und dazu der strahlend blaue Himmel. Nach einem gemeinsamen Frühstück genossen wir noch eine ganze Weile die wärmende Sonne und die Ruhe auf dem Berg, bevor wir wieder gemütlich ins Tal hinab gestiegen sind. Passend zur Mittagszeit kamen wir in Riezlern an, wo es in einer schönen Gastwirtschaft noch ein leckeres Mittagessen gab. Danach traten wir die Heimfahrt an. In diesen zwei Tagen nutzten wir mehrfach die Gelegenheit um in verschiedenen Gesprächsrunden über die vielfältigen Themen unserer Vereinsarbeit zu diskutieren und arbeiteten einige Vorschläge und Ideen für die Zukunft aus. Wir hatten viel Spaß, gute Gespräche und eine wunderbare Gemeinschaft. Danke an Doris und Thomas für die Organisation. Alle waren sich einig, es hätte nicht schöner sein können!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Wechsel in der Vorstandschaft der OG Gosheim

1. Vorstand Doris Schrenk, 2. Vorstand Andreas Mauch

Aktion „Schickt uns eure Wandertipps“ läuft !

Einfach zum Nachwandern

Leider können wir  in dieser Zeit nur auf diese Weise mit euch wandern gehen.  Vielleicht hat der eine oder andere nun Lust bekommen, diese schöne Tour selbst zu erleben. Wenn ja,  seid ihr  herzlich zum Nachwandern eingeladen. Wer möchte, kann uns dann an dieser oder auch an einer anderen Wanderung  gerne teilhaben lassen, entweder in Schrift oder Bild. Gerne veröffentlichen wir eure Zeilen oder Fotos dann auf unserer Homepage oder auch im Blättle. Wäre doch schön, wenn wir während dieser Zeit wenigstens  auf diese Art und Weise zusammen auf Wandertour gehen.  Bitte schickt die Beiträge und/oder Fotos an unsere  E-Mail-Adresse: savg-anmeldung@online.de

 

 

Vorstellung unserer Kinder- und Jugendabteilung

 

Hallo, wir sind Maria und Bibiana von den „Albverein Abenteuer Kids“ der Albvereinsortsgruppe Gosheim. Maria macht eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und Bibiana ist staatlich anerkannte Erzieherin. Außerdem haben wir beide die „Juleika“ (Jugendleiterkarte).

 

Wir bieten für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren einmal im Monat eine Gruppenstunde an. Unsere Gruppe gibt es seit November 2019. Und dann kam Corona. Wir konnten leider jetzt schon längere Zeit keine Gruppenstunde mehr anbieten. Vor kurzem haben wir im Gemeindeblatt ein „Wanderspiel“ für Familien mit Kindern angeboten.

 

Wir hoffen, dass Corona bald vorbei ist und wir wieder Gruppenstunden anbieten können. Wenn es das Wetter zulässt, sind wir dann draußen um Gosheim herum unterwegs. Im derzeitigen „Digitalen Zeitalter“ kommt die Natur leider zu kurz. Wir wollen den Kindern unsere schöne Natur, den Wald, unsere Wanderwege… und auch das, was drum herum wächst zeigen, damit dies nicht ganz in Vergessenheit gerät. Dabei darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.

 

Außerdem bieten wir Aktionstage an. Hierbei dürfen auch ältere Kinder mit machen. Durch Corona ist dieses Jahr bis jetzt der einzige Aktionstag das „FuFaFe“, das dieses Jahr nur als eintägige Veranstaltung angeboten werden kann. Dort gehen wir schon seit einigen Jahren hin und die Kinder und Jugendlichen freuen sich immer darauf. Dieses „Fuchsfarmfestival“ wird von der Schwäbischen Albvereinsjugend organisiert und mit einem abwechslungsreichen Programm durchgeführt. Am kommenden Wochenende werden wir mit 6 Kindern/Jugendlichen daran teilnehmen. Wir freuen uns schon sehr darauf. Auch wäre es schön, wenn wir euch Kids bald mal wieder ein Angebot für eine gemeinsame Aktivität machen könnten. Wir melden uns, sobald Corona es zulässt!

 

Anmerkung der Vorstandschaft:

 

Wir freuen uns sehr, zwei so engagierte junge Damen in unserem Verein zu haben und wissen ihr Engagement sehr zu schätzen.

 

 

Auch die Alten träumen noch!

 

Wir sind wieder gewandert. So wie wir Älteren noch wandern, sagen wir spazieren. Das war wieder mal ein schöner Donnerstag mit den Anderen zusammen. Ganz ohne Masken oder Larven. Es war doch so als hätten wir Larven. Hab ich jemand getroffen und wurde ich angesprochen, musste ich doch öfters sagen, „lupf die Maske, damit ich weiß mit wem ich rede“. Aber jetzt sind wir ja alle geimpft. „Das ist gut so“, hat mal einer gesagt. Erwin Wintermantel bringt uns jetzt in Schwung. Und nach dem Spazierengehen sind wir wieder zusammengesessen bei Kaffee und Kuchen. In Gemeinschaft schmeckt doch alles besser.

 

Dann war ich auch wieder beim Singen. Mit Sing und Sang…usw. beim Singen sind wir noch flott, wir Alten. Wolfgang Hermle hat wie früher den Takt vorgegeben. Ja, wie früher - durften wir doch „ewig“ lang nicht mehr miteinander singen. So langsam war doch alles wie fast im Ghetto. Aber jetzt haben Manfred und Berta Mayer mal wieder eingeladen und wir haben wieder gesungen, freudig und froh. Die Wanderlieder singen wir auch noch gerne, mit Betonung auf „Singen“. Neidvoll haben wir die Einladung zur Bergtour gelesen. Da können wir nicht mehr dabei sein. Wir singen: S ´ist Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht…….. Wir haben doch so viele schöne Lieder.

 

Dann bin ich aufgewacht. O Schreck, alles nur Träume! Träume??

 

Ich schau ins nächste Gemeindeblatt, da muss doch was drin stehen, das die Träume wahr macht. Da bin ich fast sicher, das hoff ich doch!

 

 

Sehnsucht: (eines Albvereinlers)

 

Ein wunderschöner Platz hier oben beim Weißen Kreuz. Der weite Blick ins Land bis zu den Schwarzwaldbergen, der Feldberg, der Blick über Gosheim.

 

Es ist ruhig geworden im Ort, leider  - Corona!

 

Wie war das schön, wenn die Musikkapelle spielte, bei Festen, an Fasnacht, an Prozessionen, Tagwacht, an Weihnachten.

 

Alles ist stumm, auch der Gesangverein, der Kirchenchor. Könnten sie doch bald wieder spielen, singen und wir wieder fröhlich sein, beisammen sein.

 

Die Abendsonne geht langsam unter, hinter dem Schwarzwald.

 

Wir wissen, sie geht auch wieder auf.  Nach der Nacht kommt sicher der Morgen und dann auch die Sonne.  Sie wird wieder strahlen, auch über und für Gosheim.

 

Und was wir jetzt nicht können, auch aus Rücksicht auf die Nächsten, das holen wir nach ….ganz bestimmt!

 

 

 

Ja ganz bestimmt… sind wir vom Albverein für euch da, sobald es die Bestimmungen zulassen. Und auch jeder andere Verein wartet schon sehnsüchtig darauf „seine Leute“ wieder zusammen zu trommeln und voll durchzustarten mit all dem, was momentan „auf Eis liegt“. Jetzt in der Adventszeit werden die Häuser geschmückt und beleuchtet um Hoffnung auszusenden und die dunkle Jahreszeit zu erhellen. Denken wir daran, wie schön es war letztes Jahr bei der Albvereinsweihnacht mit Kerzenschein und Musik an der Längenbergkapelle und das gemütliche Beisammensein beim anschließenden Wanderabschluss. Diesen Samstag hätten wir uns wieder gemeinsam auf den Weg gemacht… Schade!

 

Hoffnung ist der Atem der Zukunft

 

Sabine Engl schreibt: Vor einigen Tagen erhielt ich von einem treuen und langjährigen Mitglied unseres Albvereins eine nette Kurzgeschichte. Sie hat meine Seele berührt und ich denke, dass so manch einer von uns Albvereinlern dasselbe fühlt und denkt. Der Autor möchte nicht genannt werden, diesen Wunsch respektiere ich, aber einer Veröffentlichung hat er zugestimmt:

 

Der Traum eines Gosheimer Albvereinlers

 

„Wir waren wieder eine schöne Gruppe. Treffpunkt am Haus der Vereine: Viele waren da von meinen Freunden, all die gut bekannten. Wir wanderten miteinander, wir sprachen und erzählten. Der Blick ging über die schöne Landschaft. Die Wegstrecke war vom Wanderführer wieder gut gewählt, halt so wie immer. Und zum Abschluss kehrten wir in unserer Hütte auf dem Lemberg ein. Ist die schön geworden mit der neuen Küche. Höchste Zeit, dass wir mal wieder hier sind. Zuhause angekommen merkte ich eine innere Zufriedenheit, Freude über den schönen Tag. Am kommenden Donnerstag gehe ich wieder zum Offenen Singen, das tut sogar meiner Seele gut und die Woche drauf geh ich mit den Senioren. Gute Aussichten!

 

Welch ein Schreck, ich bin aufgewacht, alles nur ein Traum, ein böses Erwachen. Und nun nach dem Schreck frag ich mich, wie wird es weitergehen?

 

Es wird, es muss weitergehen, trotz Corona, aber die Welt wird eine andere sein. Wir warten geduldig darauf, es wird noch eine schöne Weile dauern. Aber dann……!“

 

Aber dann…, ja dann geht es los! Wir von der Ortsgruppe Gosheim haben selbstverständlich wieder einen schönen und abwechslungsreichen Wanderplan für das kommende Jahr zusammen gestellt. Und wenn es dann wieder los gehen kann, stehen wir in den Startlöchern und freuen uns auf die sehnsüchtig erwarteten gemeinsamen Unternehmungen.