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Hoffnung ist der Atem der Zukunft

 

Sabine Engl schreibt: Vor einigen Tagen erhielt ich von einem treuen und langjährigen Mitglied unseres Albvereins eine nette Kurzgeschichte. Sie hat meine Seele berührt und ich denke, dass so manch einer von uns Albvereinlern dasselbe fühlt und denkt. Der Autor möchte nicht genannt werden, diesen Wunsch respektiere ich, aber einer Veröffentlichung hat er zugestimmt:

 

Der Traum eines Gosheimer Albvereinlers

 

„Wir waren wieder eine schöne Gruppe. Treffpunkt am Haus der Vereine: Viele waren da von meinen Freunden, all die gut bekannten. Wir wanderten miteinander, wir sprachen und erzählten. Der Blick ging über die schöne Landschaft. Die Wegstrecke war vom Wanderführer wieder gut gewählt, halt so wie immer. Und zum Abschluss kehrten wir in unserer Hütte auf dem Lemberg ein. Ist die schön geworden mit der neuen Küche. Höchste Zeit, dass wir mal wieder hier sind. Zuhause angekommen merkte ich eine innere Zufriedenheit, Freude über den schönen Tag. Am kommenden Donnerstag gehe ich wieder zum Offenen Singen, das tut sogar meiner Seele gut und die Woche drauf geh ich mit den Senioren. Gute Aussichten!

 

Welch ein Schreck, ich bin aufgewacht, alles nur ein Traum, ein böses Erwachen. Und nun nach dem Schreck frag ich mich, wie wird es weitergehen?

 

Es wird, es muss weitergehen, trotz Corona, aber die Welt wird eine andere sein. Wir warten geduldig darauf, es wird noch eine schöne Weile dauern. Aber dann……!“

 

Aber dann…, ja dann geht es los! Wir von der Ortsgruppe Gosheim haben selbstverständlich wieder einen schönen und abwechslungsreichen Wanderplan für das kommende Jahr zusammen gestellt. Und wenn es dann wieder los gehen kann, stehen wir in den Startlöchern und freuen uns auf die sehnsüchtig erwarteten gemeinsamen Unternehmungen.

 

Aussetzen des Wanderplans

 

Liebe Albvereinsmitglieder, liebe Freunde und Gönner unseres Vereins, auf Grund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind wir gezwungen unsere Termine für den November komplett auszusetzen. Ob und wie wir im Dezember noch etwas unternehmen können, werden wir erst mitteilen können, wenn uns die entsprechenden Regelungen ab Dezember bekannt sind. Wir wünschen euch eine gute Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

 

 

Hinweis der Seniorengruppe

 

Die Seniorengruppe hat sich entschieden, das restliche Jahr keine gemeinsamen Unternehmungen mehr durchzuführen. Die Gesundheit geht vor! So hoffen alle, sich im nächsten Jahr gesund treffen zu können, wenn es die Bedingungen wieder zulassen.

Seid alle gegrüßt Erwin Wintermantel

 

Bericht zur Wanderung am

Sonntag, 25. Oktober 2020

 

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Sabine Engl schreibt: Dieser Sonntag hat seinem Namen alle Ehre gemacht, denn es war nach ein paar trüben Tagen wirklich ein wunderbar sonniger Tag. So konnten Sigi und Gerd Grewin auch eine stattliche Gruppe hochmotivierter Wanderer und drei lauffreudige Hunde am Vereinsheim begrüßen. Selbstverständlich wurde auf die Abstandsregelungen und die aktuell gültigen Corona-Bestimmungen hingewiesen. Deshalb wurde auf das Bilden von Fahrgemeinschaften verzichtet und ein ganzer Autocorso bewegte sich von Gosheim in Richtung Obernheim. Alles geht wohl nicht, Gesundheit und Umweltschutz stehen sich momentan leider etwas im Weg. Als alle mit Rucksack, Wanderschuhen und Stöcken bereit waren, ging es frohes Fußes zu unserer ersten Anlaufstelle, der Wolfgangkapelle direkt auf dem Scheibenbühl. Unsere Wanderführer konnten uns auch gleich eine beeindruckende Geschichte zu dieser Kapelle erzählen. Die couragierten Obernheimer hatten die Glocke dieser Kapelle in einer mutigen Nacht- und Nebelaktion vor dem Einschmelzen im 1. Weltkrieg gerettet. Nachdem sie sie zehn Jahre versteckt hatten, kam sie wieder an ihren alten Platz. Leider hat sie dann den 2. Weltkrieg nicht mehr überstanden. Aber zwischenzeitlich hat die Kapelle wieder eine Glocke. Bereits von hier hatte man einen schönen Blick auf Obernheim und die umliegenden Wälder und Wiesen. Gemütlich auf schönen Feld- Wiesen und Waldwegen waren wir nun unterwegs und konnten das prächtige Farbspiel der Bäume im Herbst in vollen Zügen genießen. Als wir nach einiger Zeit aus dem Wald herauskamen, lag er vor uns wie ein leuchtender Diamant, der Stausee bei Oberdigisheim. Die prächtigen bunten Farben der umliegenden Bäume spiegelten sich im Wasser wieder, ein herrlicher Anblick. Doch dieses Kleinod ist nicht nur schön, sondern auch zweckmäßig. So erfuhren wir, dass dieser See ursprünglich als Hochwasserschutz angelegt wurde um die Oberdigisheimer vor den Überflutungen des Kohlstattbrunnenbachs zu schützen. Zwischenzeitlich ist er ein Paradies für Angler und Badegäste und im Sommer ein stark frequentierter Freizeitort. Ein sehr gelungenes Projekt, bei dem sich Nützliches mit dem Einklang der Natur verbunden hat. Um den See herum ging es anschließend stetig bergauf. Naja, irgendwo müssen die 700 Höhenmeter ja versteckt sein. Von nun an waren wir eine ganze Weile auf dem Felsquellweg unterwegs, einer der sogenannten HochAlbPfade. Wir kamen an dem Örtchen Geyerbad vorbei, wo uns Sigi und Gerd Grewin das urige Gasthaus „Glöckle“ wärmstens empfohlen haben. Da wir aber mit Rucksackvesper ausgerüstet waren, war unsere Pause ziemlich pünktlich zur Mittagszeit auf dem „Hohlen Felsen“. Diesen Ort hatten die Wanderführer wunderbar ausgewählt. Es war ein sonniges Plätzchen und der Ausblick war gigantisch bei strahlend blauem Himmel. So weit in die Ferne konnte man schauen, während man genüsslich sein Vesper verzehrte und sich von den herbstlichen Sonnenstrahlen wärmen ließ. Es war so eine tolle Gruppe, die da gemeinsam unterwegs war. Und nach der Stärkung waren wir gerüstet für die letzte Etappe, durch das Kohlstattbrunnenbachtal und Richtung Obernheim zurück, wo wir dann noch nach einer kleinen Ortsrunde zurück an unsere Autos kamen. Die ganze Gruppe war begeistert von diesem herrlichen herbstlichen Wandertag. Sigi und Gerd Grewin bekamen Worte des Lobes für diesen Tag und wir konnten ihnen die Zusage entlocken auch nächstes Jahr wieder für uns eine Wanderung zu planen und zu organisieren. Wir bedanken uns für diesen Bilderbuchtag und können bestimmt noch eine Weile davon zehren, wenn jetzt die Tage wieder dunkler und trüber werden.

 

Rübengeister schnitzen am 24. Oktober 2020 – Mal ganz anders

 

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Ja es war anders. Aber anders kann auch schön sein. Diese Erfahrung mussten wir dieses Jahr schon einige Male machen und uns von alt bewährten und lieb gewonnen Traditionen

 

verabschieden. Deshalb, und weil es immer so schön war, haben wir alle, die Spaß daran haben einen Rübengeist zu gestalten die Möglichkeit geboten am Samstagnachmittag am Vereinsheim eine Rübe zu holen. Und die Resonanz war groß. Es wurden so viele Rüben abgeholt, dass Gosheim zwischenzeitlich beim Dunkelwerden hell aufleuchten muss, von den vielen Geistern, die da vor den Häusern und in den Gärten strahlen. Wir hatten euch gebeten uns an euren Meisterwerken teilhaben zu lassen, und so sind auch tatsächlich einige Bilder bei uns eingegangen. Wie jedes Jahr habt ihr kreative und witzige Gestalten erschaffen. Wir freuen uns über jeden gruseligen Gesellen, denn er zeigt uns, wie viel Freude ihr an unserer alljährlichen Aktion habt. Und wir hoffen und wünschen uns, dass wir nächstes Jahr alle zusammen wieder kreativ sein können. DANKE für die schönen Bilder!!!

 

Bericht zur Wanderung mit den Wehinger Nachbarn am Sonntag, 18. Oktober 2020

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Priska Meßmer schreibt:

Eine kleine Corona-Gruppe von 6 Personen aus Gosheim und 3 Personen aus Wehingen haben sich am Sonntagnachmittag direkt am Ausgangspunkt der Wanderung getroffen. So war es für unseren Wanderführer Hubert Romankewicz ein Katzensprung vom Parkplatz bis zum ersten Highlight dem Weißen Kreuz. Wir hatten alle Zeit der Welt um Gosheim von diesem schönen Aussichtspunkt zu betrachten, bevor wir uns auf den Randweg Richtung Klippeneck machten. Bis zum 1001 m hohen Hummelsberg waren wir meistens im Wald unterwegs. Wir schauten durch Lichtungen   zurück und sahen dabei das Ausmaß des Steinbruchs direkt unter dem Weißen Kreuz. Außerdem war der Lemberg zum Greifen nahe. Auch wenn wir die freie Aussicht vom Hummelsberg Richtung Rottweil usw. bereits kennen, so ist die abwechslungsreiche Landschaft zu jeder Jahreszeit interessant. Der anschließend übliche Weg zum Klippeneck ist eintönig, aber unser WF hatte einen Geheimtipp parat. Er führte uns direkt an der Absperrung des Fluggeländes, mit erneut schöner Fernsicht, entlang. Wir können stolz sein, dass wir in unserer Gegend viele Fernsichtmöglichkeiten haben. Zudem liegt die Umgebung uns buchstäblich zu Füßen. Auch den Randweg des Klippenecks benutzten wir noch für die schönen Aussichten und steuerten dann das  nächste Ziel, die Steinenbergkapelle, an. Hier konnten wir dann gemütlich auf der Bank im Sonnenschein ausruhen, bevor wir uns auf den Rückweg zur Quirinskapelle machten. Es ist Herbst auf dem Klippeneck, denn wir konnten leider nur noch wenige Starts und Landungen von Segelflugzeugen und Motorfliegern beobachten. Trotzdem war es mit den Wanderfreunden aus Wehingen eine schöne, gemütliche und gesellige Wanderung. Kaffee und Kuchen haben wir uns dann zum Abschluss gemeinsam in Gosheim gegönnt.

 

Bericht zur Landschaftspflege am Samstag, 10. Oktober 2020

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Sabine Engl schreibt: So manch einer dachte am Samstag in den frühen Morgenstunden, „Na das wird heute wohl nichts mit der Landschaftspflege“. Aber dann hat sich der Regen beruhigt und so fanden doch einige fleißige und wetterresistente Helfer den Weg zum Weißen Kreuz. Nach einer kurzen Begrüßung und der Einweisung durch Andreas Mauch, machten wir uns auch gleich an das Tagwerk, denn wir wussten ja nicht, wie lange wir vom Regen verschont bleiben würden. Dieses Jahr war die Fläche auf Kehlen bereits durch die Beweidung mit Schafen schon ziemlich „abgegrast“. Die Schafe sind richtige Leckermäuler und alles was ihnen nicht schmeckt, lassen sie einfach stehen, deshalb mähten wir die gesamte Fläche nochmal sauber ab. Es gab bei weitem aber nicht die Menge an Grünschnitt, wie wir es die Jahre vorher sonst immer hatten. So war die Arbeit mit Rechen und Schubkarren schneller fertig als sonst. Aber wir hatten ja wie seit einigen Jahren schon noch einen zweiten Platz zu bearbeiten, den Prachtnelkenstand am Biathlonzentrum. Da waren die Schafe nicht und so gab es dort einiges mehr zu tun.

 

Aber wie heißt es so schön, „Viele Hände ein schnelles Ende“. So ging es zügig voran, denn wir wollten fertig werden, bevor es wieder zu regnen begann.

 

Nur eine wohl verdiente Mittagspause unterbrach das flinke Schaffen für eine kurze Zeit.

 

Aber dann ging es auch gleich weiter und so schafften wir es noch trockenen Fußes fertig zu werden. Danke an das Helferteam, an die Frauen und Männer und besonders auch an die Jugendlichen,  die dem trüben und kühlen Wetter getrotzt haben und an den Wettergott, der uns vor Regen verschont hat. So konnten wir unseren wertvollen Beitrag zur Landschaftspflege erfolgreich abschließen und nächstes Jahr können dort wieder die vielen seltenen Pflanzen, die es zu erhalten gilt, wachsen.

 

 

Bericht zur Wanderung am Sonntag, 20. September 2020

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„Aus Schwarzwaldwanderung wird Schwarzwald-Ausblick-Wanderung“

 

Doris Schrenk schreibt: Eigentlich hatte unser Wanderführer Simon Hermle ja die Wanderung „Wir Schwaben im Schwarzwald“ geplant - aufgrund der aktuellen Corona-Situation entschied er bei uns im Ländle zu bleiben, so dass uns eine längere Autofahrt erspart blieb – das war sicherlich eine gute Entscheidung.

 

Zahlreiche Wanderlustige, darunter erfreulicher Weise auch Jugendliche und der Vierbeiner Luna trafen sich bei herrlichem Herbstwetter beim Vereinshaus. Nach der Begrüßung ging es auch gleich los und  schon nach kurzer  Zeit tauchten wir über dem unteren Kehlenweg in den schönen Buchenwald ein – unterwegs kamen wir an der ehemaligen Müllkippe vorbei und tauschten kleine Kindheitserinnerungen an die „Hohle Buch“ aus, die eigentlich eine Ulme war. Leider hat sich zwischenzeitlich die Natur diese  Sehenswürdigkeit ganz und gar zurückgeholt. Nach einem kurzen  Anstieg genossen wir dann die wunderbare Aussicht vom Weißen Kreuz aus   – Gosheim, die Baar und der Schwarzwald lagen uns zu Füßen. Einfach ein wunderbares Plätzchen!

 

Weiter ging es auf  dem Donauberglandweg, das Nackwegle runter, den Tannweg entlang und schon waren wir bei unseren Nachbarn in Wehingen.  Am Bürgle war dann  erst mal Mittagsrast. Hier packten  wir unseren Rucksack aus und verzehrten unser wohlverdientes  Vesper.  Ganz schön steil ging es dann hoch zum Schänzle – aber wir waren alle ja gut gestärkt, also war dies für uns kein Problem.  Von dort oben blickten wir auf Wehingen und ins Bäratal. Immer weiter auf schattigen Waldwegen erreichten wir bald das  Ziel    den höchsten Punkt der Schwäbischen Alb – unseren Lemberg.

 

Die Lemberghütte war geöffnet – wir stillten unseren  Durst mit kühlen Getränken und unseren Hunger mit einer leckeren Wurst – das tat gut! Schön war es ums Feuer zu sitzen, zu schwätzen und lachen und sich die warme Herbstsonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Gegen später konnten wir uns noch auf der neuen Holz-Sitzgruppe niederlassen, ein richtig gemütliches Plätzchen. Auf weichen Fellen gebettet, genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen, bevor wir zusammen den Berg runter gingen.

 

Gemeinsam durften wir einen wunderbaren, sonnigen Wandertag verbringen, erfuhren manches Wissenswerte in Heimat- und Sachkunde und stellten fest, dass wir, für einige von uns, auf ganz unbekannten oder  in Vergessenheit geratenen Wegen unterwegs waren, obwohl sie eigentlich vor unserer Haustür liegen. Einmal mehr wurde uns bewusst in welch schöner Gegend wir leben. Wir bedanken uns bei Simon Hermle, der für uns an diesem Tag alles bestens vorbereitet hat. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Im neuen Jahr startet er einen neuen Versuch im Schwarzwald – Vorfreude ist die schönste  Freude.

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Herzlichen Dank an  Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieses Festes  beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die uns besucht haben. Danke!  

 

Ehrungen für 60 und 40 Jahre Treue zum Verein

V. l. 1. Vorsitzender Andreas Mauch, Paul Koller (40), Werner Dieterle(40), Elisabeth Wenzler(60) und Gauvorsitzender Klaus Butschle

 

 

 

 

 

Bericht zur Generalversammlung am Donnerstag, 10. Januar 2019

Sabine Engl schreibt: Stimmgewaltig und unter der Begleitung von Klaus Butschle mit dem Akkordeon wurde die diesjährige Generalversammlung mit dem Lied „Wohlauf in Gottes schöne Welt…“ eröffnet.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.