Aktuelles....

SAV-Ortsgruppe Gosheim auch auf facebook

    Wanderführerausbildung/ Ausbildung zum zert. Natur–
    und Landschaftsführer 2018     Hier X

Die Ortsgruppe Gosheim des Schwäbischen Albvereins informiert:

 

Die Lemberghütte ist wieder geöffnet!!

 

 

Ab sofort wird die Hütte an jedem 2. Sonntag und an Feiertagen, bei gutem Wetter, wieder offen sein.

Einfach auf die Fahne am Turm achten,

wenn diese draußen ist, dann ist die Hütte auch offen.

 

Das Wirteteam  freut sich auf viele Gäste.

 

Einladung zur Hochgebirgstour am Samstag, 25. August 2018

 

Rund ums Zafernhorn!

 

Unsere Bergtour führt uns dieses Jahr nach Faschina-Fontanella im Großen Walsertal

 

in Vorarlberg. Um möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, dabei zu sein, werden wieder zwei Touren angeboten: 

 

Tour 1, „Rund um´s Zafernhorn“,  ist die anspruchsvolle Tour. Hier ist unser Startpunkt in Faschina. Vom Faschinajoch aus geht es zur Bartholomäus Alpe und weiter zum Gumpener Grätle und zum Gumpener Sättele. Weiter zur Furkla und zur Hubertuskapelle auf ca. 1900 m. Hier beginnt dann der Gipfelanstieg zum Zafernhorn. Auf dem Gipfel in Höhe von 2107 m wird man mit einem herrlichen Panoramablick belohnt. Irgendwo unterwegs werden wir an einem geeigneten schönen Plätzchen unser Rucksackvesper verzehren. Auf dem gleichen Weg geht es dann zurück bis zur Kapelle und dann weiter nach Brücke  und Zafernmaisäß. Über die Waldalpe kommen wir zum Sturztobel zurück nach Faschina an der St.-Anna-Kapelle vorbei an´s Faschinajoch. Die Wanderstrecke beträgt etwa 10,25 km. Der Auf- und Abstieg sind etwa 650 hm. Unsere Wanderzeit beträgt ca. 5 Std. Rucksackvesper, gute Wanderschuhe und Stöcke werden empfohlen. Auch Trittsicherheit!! ist gefordert. 

 

Tour  2 geht zum „Blumenlehrpfad“. Hier kann man die Seilbahn benutzen. Die Kosten hierfür wären zusätzlich für Berg-und Talfahrt max.12.50 Euro.

 

Das Große Walsertal ist bekannt für sein Biosphärengebiet und steht unter Naturschutz!

 

Deshalb ist es sicher sehr sehenswert. Die Wanderstrecke beträgt ca. 5,5 km und wäre mit etwa 155 hm hoch und etwa 440 hm runter gut zu bewältigen. Gutes Schuhwerk und Wanderstöcke werden auch hier empfohlen.

 

Die reine Gehzeit beträgt etwa 2 Std. Eine Einkehrmöglichkeit gibt es auf der Staffelalpe die direkt auf der Strecke liegt. Es besteht auch die Möglichkeit nur eine Berg- oder Talfahrt zu machen und einen Weg zu Fuß zu machen. Das kann ganz nach Wunsch dieser Wandergruppe gestaltet werden. 

 

Eine gemeinsame Schlusseinkehr ist geplant. Wanderführerin ist Karin Koch.

 

Abfahrt mit dem Bus um 6:00 Uhr am Haus der Vereine.

 

Anmeldung erforderlich bis spätestens Donnerstag, 23. August 2018 um 18:00 Uhr bei Karin Koch Tel.: 07426/51567 oder E-Mail: savg-anmeldung@online.de

 

Fahrtkosten für Bus: Mitglieder 12.- Euro, Nichtmitglieder 14.- Euro, Kinder sind frei.

 

Wir hoffen auf schönes Wanderwetter.

 

Bericht von den Gipfelstürmern

Sabine Engl schreibt: „Ja, ich würd es wieder tun!“, das ist mein Fazit, wenn ich an das Bergwochenende im Montafon denke. Es waren zwei herrliche Tage in bester Gesellschaft und mit viel guter Laune. Los ging es schon sehr früh, denn die 31 angemeldeten Teilnehmer trafen sich am Samstag, 07. Juli 2018 bereits in der Morgendämmerung am Vereinsheim. Der Bus konnte ziemlich pünktlich um 5.45 Uhr abfahren und so ging es in zügiger Fahrt Richtung Bodensee, den ließen wir aber links liegen und fuhren weiter nach Brand in Österreich. Als wir unser Ziel erreichten war es noch recht frisch und die Wolken verdeckten das Bergpanorama. Mit der Lünerseebahn fuhren wir in flotter Fahrt hinauf zur Douglashütte, die direkt am Lünersee liegt.  Jetzt war aber Schluss mit Gemütlichkeit, denn von hier aus begann unsere Wanderung. Ganz praktisch war es, dass wir zuerst den Stausee auf einem schönen ebenen Weg ein Stück weit umrundeten, so konnte man sich warm laufen, für das was anschließend folgte. Denn irgendwann ging es dann doch bergauf, denn wir hatten hohe Ziele vor uns. Je weiter wir nach oben kamen, wurde die Vegetation karger und es gab sogar noch einige kleine Schneefelder, Überreste des letzten Winters. Spannend waren auch die vielen Murmeltiere, die wir immer wieder links und rechts des Weges beobachten konnten. Links des Weges türmte sich das Bergmassiv vor uns auf, die kargen Felsen erhoben sich wie eine hohe Mauer aus dem Boden. Unser Weg führte uns stetig bergauf zum Verajoch auf 2330 m. Dort angekommen hatten wir einen schönen Blick in alle Richtungen. Auf der anderen Seite ging es dann wieder ein Stück bergab und so erreichten wir unser erstes Etappenziel, eine kleine Hütte, die am sogenannten Schweizer Tor steht, diese wurde früher als Zollhütte genutzt. Hier setzten wir uns gemütlich zusammen und erleichterten unseren Rucksack, indem wir einen Teil unseres mitgebrachten Rucksackvespers verzehrten. Gut gestärkt nahmen wir dann den Aufstieg auf der anderen Seite in Angriff, noch einmal ging es hoch hinauf auf 2374 m zum Öfakopf. Die Wolken verzogen sich irgendwann und wir konnten auch die Bergspitzen erkennen. Das Wetter war perfekt, es regnete nicht, aber es war auch nicht zu warm, da die Sonne doch immer wieder von einer Wolke verdeckt wurde. Als wir dem Himmel wieder ein Stück näher waren, sah man auf der anderen Seite schon den Weg hinunter ins Tal und noch ganz weit weg, aber in erreichbarer Nähe konnte man die Lindauer Hütte erkennen. Diese war unser Tagesziel, hier gab es etwas zu Essen und ein Bett zum Schlafen. Also nochmal alle Kraftreserven zusammennehmen und den etwas beschwerlichen Abstieg in Angriff nehmen. Aber die Vegetation lud auch immer wieder ein stehen zu bleiben und zu staunen, welch vielfältige und wunderbare Pflanzen in diesen Höhenlagen wachsen. Auch das Gebirgsbächlein, das plätschernd unseren Weg begleitete, war Meditation pur und die Kühe links und rechts des Weges waren schöne Geschöpfe, denen man ansehen konnte, dass sie ein wunderbares Leben haben. Nur der Lärm eines Helikopters störte die Ruhe etwas und als wir näher kamen, stand der Heli geradewegs mitten auf unserem Wanderweg. Da wollten wir doch wissen, was los ist und man erklärte uns, dass hier gerade eine große Jahresübung der Bergwacht stattfindet. Schön dass es solche Menschen gibt, die ihre Freizeit opfern um anderen Menschen zu helfen. Nach und nach erreichten alle die Lindauer Hütte und als wir uns frisch gemacht hatten, trafen wir uns zum Abendessen und gemütlichem Beisammensein in der Gaststube. Das Essen war sehr gut und der Kaiserschmarrn ein wahres Gedicht. Schon bald ging es dann ins Bett, denn für den nächsten Tag war früh aufstehen angesagt. Wir teilten uns an diesem Tag in mehrere Gruppen auf. Die erste Gruppe musste bereits um 6.15 Uhr starten, denn sie hatten das anspruchsvollste Programm vor sich. Sie begaben sich auf den Klettersteig „Gauerblickhöhle“. Die zweite Gruppe startete eine Stunde später und machte eine anspruchsvolle Bergtour mit einigen Höhenmetern zuerst hinunter und dann wieder ganz weit hinauf. Für beide war der Treffpunkt Tilisunahütte. Hier trafen wir fast zeitgleich ein und konnten gemütlich miteinander Mittagessen. Dann ging es weiter an einem schönen kleinen Bergsee vorbei und wir starteten unseren Abstieg zurück in die Zivilisation. Dort oben ist man fernab vom Autolärm und der Hektik des Alltags und Häuser sieht man gar keine, nur hie und da eine Almhütte. Die Weite und Ruhe geben ein Gefühl von Freiheit und innerer Ruhe. Vielleicht ist es dieses Gefühl, das die vielen Wanderer antreibt, immer wieder diese Mühe auf sich zu nehmen und hinauf zu steigen Richtung Himmel. Die dritte Gruppe hatte sich für eine leichtere Tour entschieden und ging so auf einem gemütlichen Weg von der Lindauer Hütte hinunter nach Latschau. Auf ihrem Weg gab es gleich mehrere Almen, auf denen man wunderbar speisen konnte. Zuerst gab es eine Käseverkostung und bei der nächsten Pause dann auch noch einen Apfelstrudel als Nachtisch, so wurde eine echte Gourmetwanderung daraus. Auf ihrem Weg kreuzten sie den Waldrutschenpark Golm und prompt entschieden sich die Männer nicht weiter zu laufen, sondern die Rutsche zu nehmen. Auf sieben Rutschen ging es über 380 m hinunter fast bis zum Lünerseewerk Latschau. Ein riesen Spaß, nicht nur für Kinder, wie wir gehört haben. Das Lünerseewerk Latschau mit dem smaragdgrünen Stausee war das Endziel aller drei Wandergruppen. Hier wartete der Bus auf uns und sammelte alle wieder ein. In gewohnt zügiger Fahrt ging es dann wieder Richtung Heimat. In Kressbronn machten wir unseren Abschluss bei einem leckeren Essen und mit einem tollen Ausblick auf den Bodensee. Nachdem wir auch noch einen herrlichen Sonnenuntergang am See miterleben konnten, ging es heimwärts. Doris Schrenk und Thomas Weinreich hatten für uns ein Programm vom feinsten ausgearbeitet und alles bestens organisiert und geplant. Wenn man eine solch große Gruppe dabei hat, dann ist es eine echte Herausforderung allen gerecht zu werden und jeden Anspruch erfüllen zu können. Sie haben das exzellent gemeistert und wir haben auch schon die Zusage, dass es nächstes Jahr wieder ein Wochenende in den Bergen geben wird. Der Berg ruft, und wir kommen…. bestimmt wieder mit. Danke Doris und Thomas!

 

Bericht zur Wanderung HW1, Etappe 6 von Talheim bei Mössingen auf den Roßberg mit Roßbergturm am 01.07.2018

Zur Galerie

Die Wetterprognose war brillant, heiß und sonnig sollte es werden, ein früher Start in den Wandertag war vereinbart und so fuhr ich am Sonntagmorgen um halb 8 auf den Roßberg bei Gönningen. Im 3. Jahr zu Gast bei den Gosheimern und ihren schönen Wanderungen, hatte ich diesmal Heimspiel und konnte mit Franziska eine gute Transportmöglichkeit vereinbaren. Diese Etappe liegt vor meiner Haustür, so konnte ich das Auto am Ziel lassen und die Fahrer wieder zum Start bringen. Michael Sadowski, dessen Frau die Bewirtung des Wanderheim Rossberghaus leitet, brachte mich nach Talheim zum Treffpunkt. Eine sehr nette und großzügige Geste seitens des Wirtspaares. Die 8-köpfige Wandergruppe war munter und fidel am Start, freuten wir uns doch auf eine Wanderung, die an dem heißen Tag durch große Abschnitte des schönen Buchenwald ging, der uns viel Schatten gespendet hat. Zum Start an der kleinen Talheimer Bergkirche erzählte Franziska Geschichtliches und vieles zum Verbleib der kostbaren Pieta und des Flügelaltars. Die Kirche selbst konnten wir nicht von innen besichtigen, hatten aber nach dem ersten Aufstieg den Blick von hoch oben über Talheim und den Bergrutsch auf den ganzen Ort und das alte Gotteshaus aus dem Jahr 873. Durch den Wald weiter nach oben ging es zum 852m hohen Riedernberg, wo einst eine Heidenburg aus der Hallstattzeit (600-400 v. Chr.) stand, heute aber nur noch eine Schutzhütte existiert. Bei grandiosen Ausblicken und blitzsauberem Himmel weit über das Land, genossen wir eine kurze Pause am Aussichtspunkt und studierten die Hügel, die kleinen Berghöhen und Umrisse am Horizont. Der Weg führte uns am Buchbrünnle vorbei, weiter durch schattiges Waldgelände, rauf zum Bolberg, wo wir die Mittagspause genossen, ein herrlicher Platz der Willmandinger Albvereinshütte mit großer Wiese, schattenspendenden Bäumen, Bänken und einer Feuerstelle. Orientierungspfeiler halfen zur Ortung und über den Baumwipfeln in der Ferne sah man bei exzellenter Fernsicht die Türme der Burg Hohenzollern. Vom Bolberg hatten wir bereits den 869 m hohen Roßberg mit Turm im Blick und gut gestärkt ging es noch einmal bergab - bergauf über die blühenden Roßbergwiesen zum Ziel. Ein guter Plan, liegt doch der Roßbergturm nicht direkt auf dem HW1. Aber wir waren uns einig, dass dieser Abstecher zum Schluss nicht nur ein kühles Getränk in Aussicht stellte, sondern noch einmal von hoch oben auf dem 28m hohen Turm den Blick auf die schwäbische Alb und ihr Vorland an uns vorüberziehen ließ.

 

Danke für diesen schönen gelungenen Wandertag! Monika Böning, Reutlingen

 

Bericht zur Wanderung am 23. Juni 2018

 

Eine kleine Gruppe Unentwegter, die Fußball als das sehen was es sein soll, nämlich „die schönste Nebensache der Welt“, traf sich zur Wanderung am Samstagabend zum Johannisfeuer. Eine zügige Wanderung rund ums „Hörnle“ bot schöne Ausblicke ins Albvorland. Das Johannisfeuer oberhalb der Aumühle loderte bereits als die Wanderer dort eintrafen. Daneben brannte ein kleines Grillfeuer für Grillwürste und Stockbrot. Einige Anmerkungen zum Johanni-Tag, zu Sommer- und Wintersonnwende, einige Bauernregeln und Infos über das „Denkinger Feld“ ließen die Zeit am Feuer schnell vergehen. Gegen Mitternacht erreichten die Wanderer wieder Gosheim. Sie hatten einen ruhigen schönen Abend in der Natur erlebt und freuten sich auch über das von der Fußballnationalmannschaft gewonnene Spiel.

 

 

 

 

 

Bericht zum Familienaktionstag am Samstag, 16. Juni 2018

Zur Galerie

Sabine Engl schreibt: Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir unseren Familienaktionstag wie geplant auf dem Lemberg durchführen. Pünktlich um halb zwei wurden die 20 angemeldeten Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern am Lembergparkplatz in Empfang genommen. Es wuselte schon überall, herrlich, wie Kinder Leben und Freude schenken können. Nachdem alle einen Lemberganhänger mit ihrem Namen bekommen hatten, ging es auf direktem Weg auf den Lemberg hinauf. Nicht schlecht staunten wir, dass es sogar mit Kinderwagen möglich ist dieses teilweise unwegsame Gelände zu überwinden und den Berg zu erklimmen. Um den Turm und die Hütte herum waren verschiedene Stationen aufgebaut, bei denen die Kinder unterschiedliche Herausforderungen meistern konnten. Es waren Geschicklichkeit, handwerkliches Talent, ein gutes Augenmaß und auch Geduld gefragt. Doch als erstes war es ganz wichtig, dass wir ein Lagerfeuer machten, damit anschließend noch Würstchen gegrillt und Stockbrot gemacht werden konnte. Also ging es für alle in den Wald Holz sammeln und ein schönes Feuer entfachen. Als das Feuer schließlich entzündet war, konnten sich die Kinder an die einzelnen Stationen verteilen und die gestellten Aufgaben meistern. So galt es beim Holzscheiben sägen das Gewicht des vorgegebenen Holzstückes zu erreichen, aber auch der Umgang mit der Bügelsäge, war eine Herausforderung. Alle schafften das wirklich richtig gut. Bei der Station „Nistkasten bauen“ konnten die Kinder unter Anleitung zwei neue Ein-Zimmer-Wohnungen für unsere gefiederten Freunde zusammenbauen. Die vorgefertigten Bauteile wurden verschraubt und nach Muster fertig gestellt. Beim Tannenzapfen werfen war es wichtig die Zapfen von der Abwurflinie bis hinter die Ziellinie zu werfen. Die Herausforderung war es zu berücksichtigen, dass die Zapfen unterschiedlich groß und schwer sind und man nicht jeden mit der gleichen Kraft über die Ziellinie werfen kann. Eine Leonardo-Brücke bauen ist eine echte Knobelaufgabe, denn ohne Schrauben oder sonstige Hilfsmittel wird nur aus Brettern eine Brücke gebaut, die sich selbst trägt. Als Familiengemeinschaftsprojekt klappte das wunderbar, aber auch alleine ist es machbar, man braucht nur Geduld und muss genau arbeiten. Eine Anleitung und eine helfende Hand bei Bedarf machte es für alle möglich diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Dass man aber mit den bereitgestellten Brettern auch noch andere Dinge tun kann, das haben uns die Kinder eindrucksvoll gezeigt. Hier war die Kreativität bewundernswert und wir sind sicher, die Zukunft der Architektur in Gosheim ist gesichert. Beim Filzen konnte unter Anleitung ein kleines Sitzkissen hergestellt werden. Für manche war es eine Pizza Margherita, nur Abbeißen wollte dann doch keiner. Denn zum Essen gab es dann noch Würstchen zum selbst Grillen und Stockbrot frisch gebacken. Das schmeckte allen ganz wunderbar, auch wenn das Stockbrot backen für das ein oder andere aktive und lebendige Energiebündel eine echte Geduldprobe war. Nach dem Essen lud Andreas Mauch die Kinder ein, mit ihm zusammen einen schönen Platz für die gebauten Nistkästen zu suchen. Unweit von der Hütte wurden die Kästen an zwei Bäumen aufgehängt und bieten nun Platz für  zwei Vogelfamilien. Die Kinder hatten viel Spaß und fühlten sich wohl auf dem Lemberg, aber auch wir Erwachsene hatten einen schönen Nachmittag, es war ein ungezwungenes Miteinander und es gab viele nette Gespräche. Da war es für das SWR-Fernsehen einfach ein paar schöne Sequenzen zu drehen. Lassen wir uns überraschen, wen und was wir da nachher im Fernsehen sehen werden. Wir würden uns freuen, wenn wir alle bei einer unserer nächsten Aktionen, wie z. B. dem Johannifeuer am Samstag, 23. Juni 2018 oder dem Kinderferienprogramm am 08. September 2018 begrüßen könnten (die Anmeldung läuft zurzeit über die Gemeinde Gosheim). Aber auch das Rübengeister schnitzen im Herbst lohnt sich. Gerne begrüßen wir die jungen Gäste auch mal bei einer Wanderung hier in der näheren Umgebung.

 

Bericht zum Jugendwochenende am Feldberg

Die Jugend berichtet: Am Freitagmorgen, 01.06.2018 starteten sieben Jugendliche und junge Erwachsene am Vereinshaus in Richtung Schwarzwald. Nach einem Stopp am Titisee bestiegen wir den „Hochfirstturm“. Nach einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtsfelsen ging es zur Jugendherberge „Hebelhof“ auf dem Feldberg. In der Jugenherberge durften wir im 4. Stock übernachten. Allerdings gab es vorher noch ein leckeres Abendessen und eine kleine Wanderung aufs „Grafenmättle“. Am Samstag war der Feldberggipfel mit „Bismarkdenkmal“ auf dem „Seebuck“ unser erstes Ziel. Weiter ging es auf dem „Feldbergsteig“ über den Feldberggipfel zur „St. Wilhelmer-Hütte“, das „Zastler-Loch“ bis zum Naturfreundehaus. Nach einer längeren Pause ging es weiter zum „Raimartihof“. Dort gab es Eis und Kuchen. Am Feldsee vorbei begann der Aufstieg zur Passhöhe. Bei der Jugendherberge gingen die Jungs sofort in den nahen Wald um Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend zu sammeln. Am Lagerfeuer konnten wir Stockbrot und Marshmallows grillen. Am Sonntag packten wir unsere Sachen und räumten die Zimmer auf. Wir besuchten anschließend das Schaubergwerk am „Schauinsland“. Dort erfuhren wir, dass die Heilige Barbara die Schutzheilige der Bergleute ist. Interessant war auch, dass früher die Hebamme und die Schulkinder die Stollen benutzen durften um von „Kappel“ nach „Hofsgrund“ oder „Storen“ und zurück zu kommen. Der „Barbarastollen“ am „Schauinsland“ wird heute als Archiv für Mikrofilme von der Bundesrepublik genutzt. Von einem Aussichtspunkt am „Schauinsland“ konnten wir noch den Blick auf Freiburg genießen. Nach einem Besuch der „Todtnauer Wasserfälle“ fuhren wir wieder auf den Heuberg zurück. Schön war das

Bericht zur Schluchtensteigwanderung am Sonntag, 10. Juni 2018

 Zur Galerie

Priska Messmer schreibt: Mit einem 20-Sitzer Bus, der bis auf den letzten Platz besetzt war, fuhren wir mit unserem Wanderführer Helmut Birgel Richtung Schwarzwald. Am Feldberg mit seinen recht nassen Wandererinnerungen vorbei, ging unsere Fahrt bis Todtmoos im Südschwarzwald. Für den Wandereinstieg war der Erlebnispfad an der Wehra entlang gemütlich eben und fremdenverkehrsfreundlich gut ausgeschildert. Außerdem war es im Wald schattig und am Fluss entlang recht angenehm mit den Temperaturen. Schon in Au, einem Teilort von Todtmoos hatten wir dann bereits zur Mittagszeit die Hälfte unserer Wanderstrecke zurückgelegt und schon bald brachte der Busfahrer unser Vesper und Ruhebänke zum Verweilen.

 

Recht froh waren wir, dass wir bei den sommerlichen Temperaturen auch auf unserer zweiten Etappe im Wald unterwegs waren, denn der Schluchtensteig im Wehratal war mit seinen 200 m Höhenunterschied oftmals anspruchsvoll. Trittsicher und schwindelfrei mussten wir auf den schmalen Pfaden durch enorm steile Bergflanken und an felsigen Bannwaldhängen sein. Da staunten wir auf mehreren Aussichtspunkten über die Tiefe der gerade durchwanderten Schlucht. Auch waren wir zum richtigen Zeitpunkt im Schwarzwald unterwegs, denn die vielfältigen Pflanzen standen in voller Blüte, es war eine Augenweide. In Serpentinen ging es dann schwitzend bergab zum Parkplatz „Steinerne Brücke“, den wir nach insgesamt 13 km erreichten. Anschließend machten wir mit dem Bus einen Abstecher zur Wehratalsperre, bevor wir in St. Blasien den wunderschönen Dom besichtigten. Schon von außen ist diese Kuppelkirche beeindruckend und erst der Innenraum dieser Kirche mit der dominierend hellen Farbe ist sagenhaft schön. Die Innensäulen, die Innenkuppel, der Fußboden und die weiß lackierte Bestuhlung tragen zu einem vornehmen Gesamtbild bei. Ganz beeindruckt vom Dom hatten wir anschließend noch Zeit für die sprichwörtliche Schwarzwälder Kirschtorte bevor wir dann, an Schluchsee und Titisee vorbei, unseren Heimweg antraten. Wir waren am Sonntag mit unserem langjährigen und erfahrenen Wanderführer Helmut Birgel bei einer hochinteressanten Wanderung wieder dabei. Es hat sich gelohnt, mit dem Albverein unterwegs zu sein.

 

Bericht zur Wanderung im Allgäu am Sonntag, 27. Mai 2018

 

Franz Herberg konnte angesichts der guten Wetteraussichten  32 Allgäu-Fans, darunter fünf Kinder und Jugendliche, zu seiner Wanderung im Allgäu begrüßen. Frohgelaunt bestiegen sie alle den Bus am Vereinsheim und in flotter Fahrt ging es, wie gewohnt wenn es ins Allgäu geht,  am Bodensee entlang durchs Voralpenland nach Stiefenhofen.

 

Dort angekommen ging es sogleich aus dem schön gelegenen Ort hinaus, auf Kies- und Wiesenwegen, Richtung dem Weiler Rutzhofen. Vorbei an einer kleinen Dorfkäserei, die leider geschlossen hatte, ging es weiter in Richtung „ Balzer Berg“. Auf schattigen Waldwegen  erreichten wir kurz vor 12 Uhr unseren Pausenplatz.

 

Bei wunderbarem Wanderwetter und herrlicher Rundumsicht  auf die Nagelfluhberge verzehrten wir unser Vesper. Weiter ging es leicht bergab in Richtung Ellhofer Tobelbach. Auf einem schmalen schattigen Waldpfad ging es auf und ab immer an diesem wunderbaren kleinen Bach entlang. Nach dem Überqueren einer Landstraße führte uns die Route weiter über Wiesen- und Waldpfade zurück. Kurz vor Stiefenhofen, auf einer Anhöhe, besuchten wir noch die Pestkapelle und genossen einen herrlichen Blick auf die Allgäuer Berge und die Schweizer Alpen, bevor wir wieder in den Bus stiegen und die Heimfahrt antraten. Danke an Franz und Hilde Herberg für diesen schönen Wandertag.

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Leider war uns dieses Mal der Wettergott nicht so wohl gesonnen, trotzdem waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns bei diesem aufwändigen Fest auf dem Lemberg unterstützt haben. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, die trotz dem schlechten Wetter gekommen sind und für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die sich durch das schlechte Wetter nicht abhalten ließen, und uns trotzdem besucht haben. Danke!  

 

Bericht zum Lemberghüttenfest am 10. Mai 2018

Zur Galerie

Priska Meßmer schreibt: Auch dieses Jahr wollten wieder viele fleißige Albvereinshände am Vatertag für ein schönes Lemberghüttenfest sorgen. Leider kam der langersehnte Regen bereits am Vatertag und nicht erst am Freitag. Weil wir dies durch die schlechten Wetterprognosen geahnt hatten, stellten die Helfer schon im Voraus mehrere Zelte für ihre Gäste auf und auch für Speis und Trank wurde reichlich vorgesorgt. Und wie immer konnten wir durch unsere vielen Kuchenspenderinnen ein vielfältiges und leckeres Kuchenbuffet bereitstellen. Schon deshalb hätte sich am Nachmittag ein Besuch auf dem Lemberg gelohnt, aber der Regen war einfach nicht einladend für einen Aufstieg auf den Berg. Schade auch für unsere Musikanten, denn D`Lemberger waren trotzdem wieder mit flotter Musik zum Mitsingen zur Stelle. Sogar für unsere kleinen Gäste fiel der Luftballonwettbewerb buchstäblich ins Wasser. Aber wir freuten uns über jeden unerschrockenen Wanderer, der uns besucht hatte und so blieb doch die Gelegenheit für die ein oder andere nette und gemütliche Unterhaltung. Eine besondere Freude für uns, war der Besuch unserer beiden Stuttgarter Freunde und Wanderführer.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.