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Einladung zur Hockete auf dem Lemberg am Samstag, 30. September 2017

 

An diesem Samstag gehen wir nochmals auf den höchsten Berg der Schwäbischen Alb, zu unserer traditionellen Hockete auf den Lemberg. In gemütlichem Tempo geht es aufwärts. Ob Jung, ob Alt, alle sind herzlich willkommen zum gemütlichen Beisammensein. Wir treffen uns um 14:00 Uhr auf dem Lembergparkplatz.

 

Bericht zur Wanderung am Bodensee am Sonntag, 17. September 2017

 

Priska Messmer schreibt: Am Bodensee war es wieder schee. Glücklich und recht zufrieden kamen 20 Wanderfreunde nach einem wunderschönen Spätsommertag auf den Heuberg zurück. Immer mit Blick auf den Bodensee, wanderten wir von Friedrichshafen an der Promenade entlang zum Eriskircher Ried. Das ist ein großes Naturschutzgebiet mit hohen Schilfbereichen und Riedflächen mit einer artenreichen Vegetation. Einen besonders schönen Blick auf den Bodensee hatten wir dann auf langen Beobachtungsplattformen im Uferbereich, und auf Informationstafeln erfuhren wir viel über Landschafts-, Tier- und Pflanzenwelt. Zudem scheuten wir in Langenargen die Mühe nicht, den Turm von Schloss Montfort zu besteigen. Wir hatten dann eine Aussicht bis weit ins Hinterland und auf der anderen Bodenseeseite war die Schweiz mit ihren Bergen ganz nah. Zum gemütlichen Wandern gehört auch eine Kaffeepause. Unsere beiden Wanderführerinnen Karin und Anika Weinreich waren dabei recht großzügig und wussten auch gleich ein passendes Strandcafe. Frisch gestärkt war es danach wieder sehr interessant, als wir am großen Campingplatz Gohren zwischen Langenargen und Kressbronn vorbeikamen. So nebenbei hatten wir nämlich von unseren Wanderführerinnen viel über den Camping-Alltag erfahren. Und schon nach den Orten Schnait und Tunau durften wir dann mit dem Bus nach Wasserburg fahren. Hier mitten in den Weinbergen warteten wir auf unsere Gruppe 1.

 

Obwohl wir den gleichen Wanderweg hatten, trennten wir uns bereits in Friedrichshafen. Es war  immer eine Freude, wenn wir uns zufällig in der Verschnaufpause wieder trafen. Nur von der Blockade unseres vorgesehenen Versperplatzes waren wir nicht begeistert. Mit ihren beiden Wanderführern Thomas und Maria Weinreich marschierte die Gruppe 1 von Tunau aus noch weiter über Kressbronn zum Ottenberg mit Blick über den Bodensee,  in die Schweiz und auf die schöne Bergkette. In der Nähe auf einem kleinen Moränenhügel, lag mitten in den Weinbergen auch die schöne Antoniuskapelle. Diese Kapelle diente früher Eremiten als Einsiedelei,  mit großartiger Aussicht über den Bodensee und auf die Berge Pfänder, Diedamskopf und sogar zur Schesaplana. Sie hatten genügend Zeit diese einmalige Aussicht zu genießen, bevor sie nach Wasserburg zum Bus kamen.

 

Es war ein großer Vorteil, dass unsere Wanderführerfamilie gute Bodensee-Kenner sind. Auf unserer Wanderung spürten wir Gelassenheit pur und es war auch gar nicht anstrengend. Der Clou war noch zum Schluss das Event-Gasthaus „Max und Moritz“ in Kressbronn-Berg mitten in den Weinbergen. Auch hier hatten wir eine hervorragende Aussicht. Zudem wurden unsere Gerichte schnell und lecker serviert. 

 

Bericht zum Kinderferienprogramm am Samstag, 09. September 2017

 

Sabine Engl schreibt: Schon den ganzen Tag war das Wetter nicht sehr einladend und so war es nicht verwunderlich, dass letztendlich von den angemeldeten 27 Kindern nur noch sieben zu unserem Kinderferienprogramm gekommen sind. Nachdem die Kinder ein schönes neu gestaltetes Namenstäfelchen erhalten haben, begrüßte Andreas Mauch die

 

überschaubare Anzahl Kinder und Erwachsene. Die Nebelschwaden hingen über Gosheim, als wir uns auf den Weg machten, um den Lemberg zu erklimmen. Anfangs war es noch trocken und so konnten wir nicht nur viel Interessantes von dem schrecklichen Übeltäter Borkenkäfer erfahren, sondern dessen Larven in einem umgesägten Baumstamm bei ihrem zerstörerischen Wirken sogar beobachten. Kaum vorstellbar, dass

 

ein wenige Millimeter großes Lebewesen einen Baum von gewaltiger Größe zum Absterben bringt. Leider ist das jedoch eine weit verbreitete Tatsache. Da es im weiteren Verlauf unserer Wegstrecke immer stärker zu regnen begann, waren wir froh, als wir oben angekommen unter der Hütte Schutz finden konnten. Die Kinder hatten unterwegs ein paar Äste gesammelt. Diese und die mitgebrachten Holztäfelchen wurden unter der Leitung von Bibiana Mauch mit Farben bemalt. Als die Kinder ihr kreatives Tun beendet hatten, gab es etwas zum Trinken und selbst gebackenen Kuchen zur Stärkung. Obwohl es mittlerweile in Strömen regnete, hatten die Kinder viel Spaß vor der Hütte und ließen sich von dem Wetter die gute Laune nicht verderben. Auch den Ausführungen über die Unterschiede von Laub- und Nadelbäumen lauschten die Kinder interessiert und konnten durch ihr fundiertes Wissen überzeugen. In der warmen Hütte erfolgte dann die Preisübergabe von dem Luftballon-Weitflugwettbewerb. Hier konnten wir folgende Preise übergeben: 1. Platz Samuel Weber, dessen Luftballon ist 220 km geflogen. Den 2. Platz belegte Anna-Lena Mauch, ihr Luftballon schaffte 175 km. Und der 3. Platz ging an Anna Drobny mit 171 km. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Alle Luftballone flogen in Richtung Schweiz, bzw. sogar bis in die Schweiz. Nachdem sich die meisten noch mit einer leckeren Lemberg-Wurst von Hüttenwirt Anton gestärkt hatten, traten wir bei Regenwetter wieder den Heimweg an. Einen Sonnenuntergang auf dem Lembergturm gab es dieses Jahr leider nicht zu sehen. Wir bedanken uns bei allen, die dem schlechten Wetter getrotzt haben und gekommen sind und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder besseres Wetter haben dürfen.

 

Bericht zur Gebirgstour auf dem Golmer Höhenweg im Montafon am 26. August 2017

 

Priska Messmer schreibt: Es hat sich gelohnt, am Samstag früh aufzustehen, denn unsere Wanderführer Frieder und Gisela Weber und Matthias Walz hatten uns nicht zu viel versprochen. Wir hatten auf dem Golmer Höhenweg im Montafon ein herrliches Bergwetter und deshalb einen schönen Panoramablick auf die umliegenden Berge.

 

Am Bodensee entlang waren wir in 3 Stunden in Latschau, einer Teilgemeinde von Tschagguns, direkt an der Talstation, um uns dann in Gondeln fast 900 m hoch fahren zu lassen. Hier mussten sich dann die 40 Teilnehmer für die entsprechenden Schwierigkeitsgrade ihrer Wanderung entscheiden. Die kleinste Gruppe wanderte gemütlich mit Gisela Weber auf schmalen und manchmal auch auf steinigen Fußwegen zuerst zur Latschätzalpe und dann zur Lindauer Hütte. Auch wir hatten natürlich eine schöne Aussicht auf die Berge ringsum und auch auf die drei felsigen Türme; sie sind nämlich leicht zu erkennen. Wir hatten den Eindruck, dass der Bergsommer vorbei ist, denn die meisten Pflanzen sind hier kleinwüchsig und schon verblüht, auch der Enzian. Die auf dem Boden liegenden Kühe hätten wir mit ihrer grauen Tarnfarbe fast übersehen. Sie waren zu träge, um mit uns zu kommunizieren. Rechtzeitig zur Mittagszeit waren wir auf der bewirtschafteten Lindauer Hütte. In unserer Vesperpause spielten sogar alpenländische Musikanten auf. Immer bergab ging es dann auf Fahrwegen zurück zur Talstation, wo wir natürlich als erste Gruppe wieder eintrafen.

 

Die anderen Teilnehmer wanderten zunächst gemeinsam auf dem Golmer Höhenweg über das Golmer Joch und dem Latschätzkopf zum Kreuzjoch. Schon auf dieser gemeinsamen Wanderung mussten sie 370 Höhenmeter überwinden. Hier trennte sich die hochalpine Gruppe mit WF Matthias Walz, um noch den anspruchsvollen Anstieg über den „Wilden Mann“ bis zur Geispitze 2334 m zu bewältigen. Der schmale Gratweg wurde von allen souverän gemeistert und dafür hatten sie eine herrliche Rundsicht auf die ganze Gebirgskette. Die „Drei Türme“ 2830 m, den Drusenfluh 2827 m und die Sulzfluh 2818 m waren direkt vor ihnen. In der Ferne erkannten sie sogar die Schesaplana 2966 m. Es war ein Erlebnis bei diesem herrlichen Wetter diese Aussicht zu genießen, bevor sie dann auch den  steinigen und steilen Abstieg zur Lindauer Hütte 1744 m geschafft hatten. Die letzte Etappe zur Talstation war dann für diese Gruppe nur noch ein Spaziergang. WF Frieder Weber hatte mit seiner Gruppe vom Kreuzjoch aus eine Rundwanderung über die Latschätzalpe bis zur Gondelstation unternommen. Auch sie konnten an diesem herrlichen Bergsommertag wie alle anderen Gruppen die gesamte Bergkulisse bestaunen. Mit den Gondeln kamen sie dann rechtzeitig zu uns an die Talstation zurück. So war auch der Busfahrer mit uns zufrieden, weil wir alle pünktlich zurück kamen.

 

Wir fühlten uns alle gut umsorgt und das herrliche Bilderbuchwetter in den Bergen hat unsere Wanderung wieder zu einem Erlebnis gemacht. Das verdanken wir der guten Vorarbeit von WF Frieder und Gisela Weber und der guten Zusammenarbeit mit WF Matthias Walz aus Wehingen.  Wir freuten uns auch darüber, dass ein paar Wanderfreunde vom AV Wehingen mit dabei waren.

 

 

Bericht zur Wanderung am Sonntag 6. August 2017 am Titisee und Umgebung

Priska und Sabine schreiben:

Eine schöne Wanderung am Titisee hatte Wanderführer Manfred Weber  für 33 interessierte Teilnehmer gut vorbereitet. Als alter Wanderhase wurden von ihm nämlich verschiedeneSchwierigkeitsgrade detailliert im Voraus ausgearbeitet.

 

Nach einer starken Stunde waren wir mit dem Bus bereits im Fremdenverkehrsort Titisee. Wer Lust hatte, konnte schon am Morgen in aller Ruhe das Touristenflair am See genießen und viele schöne Häuser bestaunen. Anschließend wurde diese Gruppe mit dem Bus zum fast höchstgelegenen Bahnhof „Feldberg-Bärental“ gefahren. Sie hatten dann mit WF Weber Festbänke aufgestellt und die Würste heiß gemacht, damit die  hungrigen Wanderer sich zum Picknick an die gedeckten Tische setzen konnten.

 

Unterdessen war die Wandergruppe mit  Wanderführerin Johanna auf dem Qualitätswanderweg „Westweg“ des Schwarzwaldvereins unterwegs. Lange Zeit konnten wir am Ufer entlang laufen. Dass der Schwarzwald ein Touristenmagnet ist, haben wir an den vielen Wohnwagen- und Zeltplätzen  gesehen. Zum Greifen nah war die Hochfläche des Feldbergs.  Mit angenehmen Temperaturen im Wald und nur langsam ansteigend, hatten wir nach 6 km unser erstes Ziel den Bahnhof von Bärental in 967 m Höhe erreicht. Die Freude über den gedeckten Tisch war dann groß. Nach dem gemütlichen Essen im Freien hat sich die Gruppe wieder neu geteilt, denn die Gemütlicheren sind den gleichen Weg wieder zurück gegangen. Wer noch genug Energie für einen anspruchsvolleren Weitermarsch hatte, der konnte sich der zweiten Gruppe unter der Führung von Doris Schrenk anschließen, diese musste doch noch einige Höhenmeter überwinden um  über den Hirschleweiher und übers Bankenhansenkreuz auf der anderen Uferseite in der  Kurstadt  Titisee anzukommen. Somit kamen alle durch die gute Planung auf ihre Kosten. 

 

Am Nachmittag staunten wir über den großen Besucheransturm im Kneippkurort und über die vielen Boote auf dem See. Da war es ein guter Gedanke von unserem Wanderführer zum Ausklang der schönen Wanderung zur Öventhütte beim Golfplatz Aasen in der Nähe von Pfohren zu fahren. Von dem authentisch-gemütlichen Charme und dem alpenländischen Hüttenflair waren wir begeistert. Ein richtiger Hingucker und ein neuer Gasthaus Geheimtipp. Glücklich und zufrieden kamen wir dann zeitig nach Gosheim zurück.

 

Bericht zur Wanderung auf den Donauwellen am Sonntag, 30. Juli 2017

 

Anna-Lena Mauch schreibt: Zu Fuß auf den „Donauwellen“

 

In Fahrgemeinschaften erreichten am Sonntag, den 30. Juli 2017 zwölf Wanderlustige den „Talhof“ bei Hausen im Tal. Dort starteten wir zur „Werenwag-Runde“. Immer wieder grüßte uns auf diesem Rundweg beiderseits der Donau die Fahne der „Fürstenberger“ von der „Werenwag“ her. Anstrengend war der Aufstieg zur „Werenwag“. Vom „Echofelsen“ hatten wir eine tolle Aussicht ins Donautal. Nach dem Abstieg ins Tal rasteten wir bei dem Grillplatz in der Nähe des Kanustartplatzes. Vom „Bischofsfelsen“ und „Hohlen-Felsen“ aus hatten wir immer wieder die Burganlage „Werenwag“ und das herrliche Donautal mit seinen vielen bizarren Felsen vor Augen. Interessant war nebenbei noch, dass ein Felsen wegen Wanderfalkenbrut gesperrt war. Nach etwa 12 km abwechslungsreicher Wanderstrecke erreichten wir den Ausgangspunkt beim „Talhof“. Unsere Wanderwartin Karin Koch hatte für uns wieder eine wunderschöne Wanderung vorbereitet und bei „Petrus“ im Himmel tolles Wanderwetter bestellt.

 

Bericht über die Bergtour am 15. - 16. Juli 2017

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Luana Steyerer schreibt: Am Samstagmorgen um 7.30 Uhr waren alle 25 Teilnehmer, jung und alt, pünktlich am Vereinsheim. Für viele das erste Mal, eine Bergtour mit Hüttenübernachtung im Massenlager. Schon das Packen des Rucksacks war eine Herausforderung: Was ist wirklich wichtig? Zumal jeder wusste, dass dieser selbst getragen werden musste.

 

In vorher gebildeten Fahrgemeinschaften fuhren wir ins Kleinwalsertal. Gut gelaunt und bei gutem Wanderwetter ging es vom „Schwendle“, Mittelberg (1178m) aus bergauf zur „Fiderepasshütte“ (2067m), ein Höhenanstieg von knapp 890 m war zu bewältigen!  Dies gelang allen gut, zumal immer wieder auf einander gewartet wurde. Außerdem war unterwegs so viel Schönes, Interessantes und teilweise Unbekanntes zu entdecken. In der grandiosen Bergwelt zeigten sich die zierlichen Alpenblumen in ihrer ganzen Artenvielfalt.  Durch Weiden mit ihren friedlich grasenden Kühen, untermalt durch Glockenklang, vorbei an Ziegenherden ging es immer weiter bergauf. Wir legten auf der „Inneren Kuhgehrenalpe“ (1673m) eine ausgiebige Rast ein. Gegen 17.00 Uhr waren wir froh, unser Tagesziel erreicht zu haben. Wir hatten ca. 11 km zurückgelegt. Belohnt wurden wir durch wunderbare weite Aussichten. Bergreihen tauchten ins Abendlicht, Nebel stieg langsam auf. Teilweise lag sogar noch etwas Schnee. Während viele ihr Nachtlager herrichteten, waren einige auf der Terrasse und konnten dank eines mitgebrachten Fernglases ausgiebig Steinböcke(! !)  bestaunen. Abends genossen wir das sehr gute Essen und ließen den Tag bei netten Gesprächen ausklingen.

 

Nach der ungewohnten Nacht auf dem Matratzenlager, mit mehr oder weniger Schlaf, trafen wir uns um 6.30 Uhr zu einem guten und ausgiebigen Frühstück. Gestärkt und ausgeruht machten wir uns zu unserem nächsten Ziel auf. Dazu teilte sich die Gruppe: 9 Teilnehmer wagten den „Mindelheimer Klettersteig“, für einige das erste Mal(!), begleitet  durch einen erfahrenen Bergsteiger. Die restlichen Teilnehmer wanderten über den

 

“Krumbacher Höhenweg“ zur „Mindelheimer Hütte“ (2013m). Auch hier schlängelte sich der Weg malerisch durch Höhen und Tiefen der wunderschönen  Alpenlandschaft. Mittlerweile war der Himmel strahlend blau. Mehrmals war kurz Zeit, um zu plaudern oder die Naturschönheiten zu bewundern. An der Hütte angekommen, stärkten wir uns um die Mittagszeit mit einem sehr guten hausgemachtem Essen. Geplant war, dass sich die beiden Gruppen hier wieder treffen sollten. Hier warteten wir eine ganze Weile. Aus Zeitgründen wurde kurzfristig umdisponiert. Die „Klettersteigler“ wanderten  direkt zum nächsten Ziel, der „Fluchtalpe“ (1390m).  Wir mussten wegen der schon fortgeschrittenen Zeit  über die „Kemptner Scharte“. Diese war ein hoher, steilabfallender Fels! Das war für einige eine große Herausforderung. Teilweise war zwar ein Drahtseil zur Sicherung gespannt, aber der Untergrund war bröselig, Geröll löste sich. Das machte größere Schwierigkeiten, zumal nicht alle schwindelfrei waren. Hier zeigte sich, warum Trittsicherheit gefordert war. Umso mehr freuten sich alle, dass auch die Letzten langsam aber sicher den Abstieg schafften! Hier zeigte sich wieder Mal die Hilfsbereitschaft der Wanderkameraden.  Unten angekommen bestaunten wir den Felsen und waren stolz, diesen bewältigt zu haben. Nach einer kurzen Rast durchquerten wir das „Wildental“, was im Gegensatz zur vorherigen Anstrengung wie ein Spaziergang war. Hier sahen wir ein paar Murmeltiere, die immer wieder neugierig aus ihren Höhlen kamen. Alpenveilchen blühten in ihrer vollen Pracht. Auch einen Wasserfall konnten wir im Vorbeiwandern bewundern. Der anspruchsvolle Abstieg machte keine größeren Schwierigkeiten, aber er forderte die Oberschenkelmuskulatur (knapp 630m Höhenunterschied am Stück) und die Kniegelenke. An der Fluchtalpe angekommen, begrüßten uns die warteten „Klettersteigler“. Nach einer kurzen Rast und dem Gruppenfoto (das eigentlich auf dem Gipfelkreuz hätte sein sollen) wanderten wir gemeinsam zurück zum Ausgangspunkt, es war mittlerweile fast 18.00 Uhr. Wir hatten ca. 18 km zurückgelegt, waren müde aber glücklich und höchst zufrieden es geschafft zu haben! Bereichert durch viele neue Erfahrungen und beeindruckt durch die imposante Bergwelt mit ihrer besonderen Flora und Fauna, wurde die Heimfahrt wieder angetreten.

 

Vielen Dank an die Planer im Vorder- und Hintergrund für dieses gelungene Wochenende! Wir freuen uns schon aufs nächste Mal!

 

Bericht zum FuFaFe Fuchsfarmfestival von Freitag, 30.06. – Sonntag, 02.07.2017

 

Die Teilis beim FuFaFe schreiben: Nach der Ankunft am Freitagnachmittag auf der Fuchsfarm steckten wir unsere Nasen überall rein um das Gelände und die Gebäude zu erkunden. Wir genossen ein tolles Abendessen und verbrachten die Zeit bis zur Nachtwanderung mit verschiedenen Spielen. Die Nachtwanderung führte uns zum „Trauffelsen“ und zum „Zeller Horn“. Von dort aus hatten wir einen tollen Blick auf das Lichtermeer der Region Stuttgart. Hundemüde fielen wir anschließend auf unsere Lager im Zelt bzw. krochen in die Schlafsäcke. Dem Motto „Wild Wild Fuchsfarm“ entsprechend fand am Samstagmorgen eine „Schnitzeljagd“ unter dem Motto „Cowboys fangen Indianer“ statt. Wir von der OG Gosheim waren Indianer. Wir führten die Cowboys, die uns fangen wollten an der Nase herum, so dass ihnen dies nicht gelang. Am Nachmittag kamen beim Bemalen des Marterpfahls und beim Gestalten von Indianerschmuck unsere kreativen Seiten zum Vorschein. Bei der traditionellen Samstagabend-Party konnten wir bei Westernmusik die „Sau rauslassen“.

 

Am Sonntagmorgen sollte unsere Bibiana einen Müsliriegel ohne die Hände, nur mit dem Mund, aufmachen. Sie scheiterte an dieser Aufgabe und wurde freundlich ausgelacht. Das abschließende Mittagessen war wieder voll lecker.

 

Wie bei einem Zeltlager üblich stand zwischendurch auch Spüldienst und Reinigen der Anlagen auf dem Programm. Unsere Spülmaschine, die auf den Namen „Carmen“ getauft war, wollte nicht so wie wir. Da war Handarbeit beim Spülen gefragt. Es waren richtig coole Tage. Die Teilnehmer freuen sich schon auf das FuFaFe 2018.

 

PS: Anika und Jasmin wurden zu Delegierten der Jugendmitgliederversammlung gewählt.

 

Bericht von der Waldolympiade in Obernheim am Samstag, 24. Juni 2017

 

Maria Weinreich schreibt: Wir trafen uns um 9:30 Uhr am Haus der Vereine in Gosheim und fuhren mit 4 Erwachsenen und 4 Kindern nach Obernheim zur Waldolympiade. Die Erwachsenen bauten dann unsere Station mit Sackhüpfen, Seilziehen und Stelzen laufen auf. Außerdem gab es noch 4 weitere Stationen wie z. B. Bogenschießen/Speerwurf und Katapultschießen...  Man durfte sich auch als Römer verkleiden. Am Vormittag konnte man auch Kutsche fahren. Leckeres Essen und kühle Getränke gab es reichlich. Am Nachmittag kam ein Falkner mit seinen Eulen und Greifvögeln. Er erklärte uns was die Vögel können und wer sie sind, auch zeigten die Tiere, was sie trainiert haben. Am Ende bekam jeder Teilnehmer noch eine Urkunde. Es war ein toller Samstag.

 

Bericht zur  4. Etappe des HW 1 von Albstadt-Pfeffingen nach Jungingen am 25. Juni 2017

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Rita Schüller schreibt:

Luftige Tour mit herrlichen Ausblicken

 

Um 8.30 trafen sich 11 Wanderfreunde um die 19 Kilometer der 4. Etappe des HW 1 anzugehen. Von Pfeffingen ging es gleich bergauf über die Hochfläche des Wünschberges, am Zitterhof vorbei, wieder hinunter durch ein schattiges Bachtal nach Stich. Immer dem roten Dreieck folgend kam der zweite längere Anstieg und schöne Traufwege über den Heiligenkopf zum Raichberg mit Nägelehaus und Aussichtsturm.

 

Dort machten wir eine ausgiebige Mittagsrast und anschließend die Turmbesteigung mit Rundblick in luftiger Höhe.

 

Der zweite Teil der Wanderung folgte mit noch vielfältigeren Ausblicken auf die Burg Hohenzollern, vorbei an besonderen Felsformationen wie „Hangender Stein“ und Zollerngraben. Nach der letzten Rast auf dem Himberg ging es steil bergab nach Jungingen im Killertal, das 2008 von einem verheerenden Hochwasser der Starzel heimgesucht wurde. Die dortige Wallfahrtskirche mit schwarzer Madonna gefiel allen durch ihre besondere Ausstattung.

 

Im Hof des gemütlichen Gasthofes „Post“ bei Kaffee und Kuchen ging ein wunderschöner Wandertag mit bestem Wetter und perfekter Organisation durch Franziska und Hubert Romankewicz zu Ende. Wir freuen uns auf die nächste Etappe im kommenden Jahr bei hoffentlich ähnlich schönem Wetter.

 

 

Lemberghüttenfest am Donnerstag, 25. Mai 2017

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Priska Messmer schreibt: Der SAV Gosheim möchte schon traditionell am Vatertag vielen Familien auf dem Lemberg etwas Besonderes bieten und das ist den vielen Helfern auch dieses Jahr wieder gut gelungen. Wir hatten Glück, denn das ideale Wanderwetter lockte zahlreiche Wanderer zu unserem Lemberghüttenfest.

 

Wer sich den beschwerlichen Anstieg sparen wollte, forderte ganz bequem per Handy den eigens eingerichteten Lemberg-Taxi-Service an und wurde dann umgehend mit dem Auto abgeholt. Denn wir hatten für unsere Gäste im Sonnenschein oder im Schatten der Pavillons ein  reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot bereit und zudem sorgten wieder den ganzen Tag D`Lemberger Musikanten in dankenswerter Weise für gute Stimmung. Auch der Luftballon-Weitflugwettbewerb war für die vielen Kinder ein Anreiz zum Hüttenfest zu kommen. Nach dem Sprichwort: „Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen“, wurde diese Arbeit professionell und begeistert von unserer Albervereinsjugend übernommen. So konnten bei dieser Gelegenheit viele kleine und große Gäste mit ihrem Luftballon auf 152 Stufen den 33 m hohen Lembergturm besteigen. Über den Baumwipfeln durften sie ihrem Ballon mit freiem Blick ins Land noch lange nachschauen.

 

Deshalb war das Lemberghüttenfest mit Sonne, den richtigen Temperaturen und allem drum und dran für jung und alt wieder ein gelungenes Fest. Zufrieden war auch das fleißige Helferteam über den Ansturm von Gästen. Gelassen und harmonisch wurde die viele Arbeit miteinander bewältigt.

 

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt

– DANKE-

 

Freudig blicken wir zurück auf ein gelungenes Fest. Es waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns bei diesem aufwändigen Fest auf dem Lemberg unterstützt haben. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen und zum Erfolg beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger für Ihre gelungene musikalische Umrahmung und natürlich den vielen Gästen, die uns besucht haben. Nur so und deshalb wurde es ein schönes Fest. Danke!  

 



 

Bericht zur Wanderung im Allgäu am Sonntag, 21. Mai 2017

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Sabine Engl schreibt: Bereits am frühen Morgen konnte man sehen, dass es ein schöner, sonniger Tag werden wird. So konnten Wanderführer Franz Herberg und seine Frau Hilde 26 gutgelaunte Wanderer zu dem Ausflug ins Allgäu begrüßen. Nach einem Buswechsel in Böttingen ging es direkt weiter Richtung Bodensee. Die Fahrt am See entlang war schon ein schöner Einstieg in den geplanten Wandertag. Die Vegetation war hier schon wesentlich weiter fortgeschritten, als bei uns auf dem Heuberg. Angekommen an unserem Ausgangspunkt Scheidegg machten wir uns sogleich auf den Weg. Wir kamen vorbei an dem Baumwipfelpfad „Skywalk“, der einigen von uns schon bekannt war.

 

Kaum bemerkbar überschritten wir die Landesgrenze nach Österreich und waren von nun an auf Vorarlberger Gebiet unterwegs. Wir wanderten auf schönen Naturwegen durch den Wald und über Wiesen, immer begleitet von dem herrlichen Grün der Natur und dem strahlenden Blau des Himmels. Auch das Plätschern von kleinen Bächlein war immer wieder zu hören. So kamen wir schon bald an eine sehr alte Kapelle hoch oben mitten im Wald. Hier konnten es sich die Sänger und Sängerinnen des Offenen Singens nicht nehmen lassen in wohlklingender Weise ein Marienlied ertönen zu lassen. Die Steigungen waren sehr moderat und gut zu bewältigen, so dass wir gut vorankamen. Unterwegs hatten wir immer wieder einen schönen Blick auf die Alpen. Hier konnte man sehen, welche Kapriolen das Wetter dieses Jahr veranstaltet hat, denn auf Teilen der Berggipfel war noch richtig viel Schnee zu erkennen. Unsere Vesperpause kam genau zur richtigen Zeit.

 

Wir pausierten an einem Infohäuschen mitten im Wald und ließen uns das mitgebrachte Rucksackvesper schmecken. Frisch gestärkt ging es weiter auf unserer Rundwanderung. Da wir teilweise auf dem Käsewanderweg unterwegs waren, kamen wir  an einigen schön gelegenen Bauernhöfen vorbei und die ein oder andere Kuh war auch am Wegesrand zu sehen. Auf den Anhöhen im freien Gelände blies der Wind ziemlich heftig, aber das Wetter war sonnig, und so musste man schon nicht schwitzen. Als wir an einer Stelle aus dem Wald herauskamen, offenbarte sich uns der Bodensee in seiner ganzen Pracht. Wir sahen auf Lindau mit seiner vorgelagerten Insel und  den Zufluss des Rheins in den Bodensee. Da mussten wir eine Weile stehen bleiben und schauen, bis wir alles ausgekundschaftet hatten. Nach einer Weile kamen wir an einem einladenden kleinen Cafe vorbei, mitten im Grünen gelegen und mit einer schönen Sonnenterasse. Leider hatte es Ruhetag, so blieb uns der Genuss von Kaffee und Kuchen leider verwehrt. Was der Stimmung in der Gruppe aber nicht schadete. Wir bedauerten nur den Wirt, der mit uns sicher ein gutes Geschäft gemacht hätte. Wieder zurück in Scheidegg wartete unser Bus und wir fuhren zurück bis nach Stockach. Hier machten wir im Gasthof Hindelwanger Adler unsere Schlusseinkehr. Es war alles bestens organisiert und so bekamen wir schon bald ein leckeres Essen. Gut gesättigt und zufrieden konnten wir uns auf den Heimweg machen. Der Bus brachte uns sicher und gut wieder nach Gosheim zurück. Wir bedanken uns bei Franz Herberg für diesen schönen Wandertag im Allgäu. Auch nächstes Jahr folgen wir gerne wieder dem Ruf, wenn es heißt  „Auf, auf ins Allgäu!!“.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.

Wir gratulieren

 

Karin Koch, Franziska Romankewicz, Doris Schrenk, Thomas Weinrich!

 

 

Sie haben nach der umfangreichen und zeitraubenden Ausbildung bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg die Prüfung zum Wanderführer mit Erfolg bestanden.