Aktuelles....

SAV-Ortsgruppe Gosheim auch auf facebook

Die Ortsgruppe Gosheim des Schwäbischen Albvereins informiert:

 

Die Lemberghütte ist wieder geöffnet!!

 

 

Ab sofort wird die Hütte an jedem 2. Sonntag bei gutem Wetter wieder offen sein.

Einfach auf die Fahne am Turm achten,

wenn diese draußen ist, dann ist die Hütte auch offen.

 

Das Wirteteam  freut sich auf viele Gäste.

 

Einladung zum Rübengeisterschnitzen am Samstag, 20. Oktober 2018

 

Aufgepasst, Geister auf der Gass!!!

 

Am Samstag, 20. Oktober 2018 ist es wieder soweit – die Geister sind los. Jeder kann nach Lust und Laune und Fantasie  einen schaurigen oder auch liebenswerten Gesellen aus einer Zuckerrübe schnitzen. Sind  alle Werke vollendet, tragen wir sie gemeinsam durch die Gassen und sind gespannt, ob wir mutige Zuschauer antreffen. Anschließend lassen wir sie noch ums Lagerfeuer tanzen. Die Rübengeister werden wieder prämiert  - also strengt euch an! Und wer einen Geisterspruch aufsagt, bekommt eine kleine Belohnung – nur Mut!  Wir treffen uns um 17.00 Uhr vor dem Vereinshaus. Bitte meldet euch an bis Mittwoch, 17.Oktober 2018 bei Doris Schrenk, Tel. 3772 oder unter

 

savg-anmeldung@online.de, damit wir genügend Rüben besorgen können.

 

Mitbringen solltet ihr: Messer zum Schnitzen, evtl. etwas zum Verzieren und einen Geisterspruch. Rüben und Kerzen werden gestellt, für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Freuen wir uns auf viele gruselige Rübengeister. Alle, egal ob klein, jung oder älter, Mitglied oder Nichtmitglied  sind herzlich zum Rübengeisterschnitzen eingeladen.

 

 

 

Wir sind die Rübengeister
und haben einen Meister.
Der Meister hat befohlen,
wir sollen Süßes holen!

 

Einladung zur Halbtageswanderung am Sonntag, 21. Oktober 2018

 

„Wohin des Weges?“ steht im Wanderplan für diese Wanderung. Wir treffen uns um 13:00 Uhr am Vereinshaus und fahren in Fahrgemeinschaften etwa 30 km um im „Harzwald“ eine Rundwanderung von etwa 8 km zu starten. Welcher „Harzwald“ ist gemeint und wo liegt er? Hoffentlich kennt unser Wanderführer Andreas Mauch das Ziel und den Weg. Soviel sei verraten: Die Wanderstrecke ist relativ eben und für alle Mitwanderer gut zu bewältigen, auch für Kinder. Wir kommen auch an einer Einkehrmöglichkeit vorbei.

 

Bitte denkt daran: Alle in Gosheim Wahlberechtigten sollten vor der Wanderung ihr Wahlrecht ausüben. Wenn wir zurückkommen sind wir gespannt wer das zukünftige Ortsoberhaupt in Gosheim wird.

 

Bericht zur Landschaftspflege am Samstag, 13. Oktober 2018

 

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Sabine Engl schreibt: Es ist

Samstagmorgen und Hase und Igel sitzen gerade gemütlich zusammen und verdauen ihr Frühstück, da wird es auf einmal laut. Motorengeräusche und Stimmen durchdringen die Ruhe an diesem herrlich sonnigen Herbstmorgen. Da sagt der Hase zum Igel: „Was ist denn jetzt los?“ Der Igel weiß Bescheid und erklärt dem Hase, dass das die Gruppe vom Albverein ist, die jedes Jahr einmal auf Kehlen eine Landschaftspflege durchführt. Dabei wird im 3-jährigen Turnus immer eine andere Fläche gemäht und von Gestrüpp befreit. Die leisten einen ganz wichtigen Beitrag für die Natur, da können die Pflanzen und Gräser echt dankbar sein und den herumliegenden Müll nehmen sie auch gleich mit. Dann sieht es nachher wieder richtig einladend aus. Komm wir schauen ihnen eine Weile zu! Und so wurde die Arbeitstruppe bei ihrem Schaffen und Werken von den Tieren des Waldes beobachtet. Bestens ausgestattet mit Gerätschaften und Fahrzeugen, war die anstrengende Arbeit gut zu bewältigen. Während die Männer mit den Mähgeräten unterwegs waren und ihre Runden machten, konnten die Frauen, Kinder und Jugendlichen alles mit Rechen und Schubkarren einsammeln und auf die großen Hänger laden. Zwischendrin gab es zur Mittagszeit eine Stärkung mit Grillwurst und frischem Brot und als Nachtisch leckeren Zopf mit Kaffee. So konnte die restliche Arbeit frisch gestärkt noch gut bewältigt werden. Irgendwann wurden die Maschinen still und auch das Stimmengewirr wurde weniger und da wussten die Tiere, jetzt sind sie fertig und es kehrt wieder Ruhe ein an dem herrlichen Aussichtplatz „Auf Kehlen“.

 

Die fleißigen Helfer sind dann noch weitergezogen und haben auch noch den Prachtnelkenstand am Biathlon auf Vordermann gebracht, und somit ihr Tagwerk vollbracht. Ein anstrengender Tag ging zu Ende und alle waren froh, es wurde wieder wunderbar zusammengeschafft. Alt und jung, klein und groß, jeder gab sein Bestes. Dafür sagt der Albverein ein herzliches Dankeschön an alle Helfer! Das nächste Mal sehen Hase und Igel den Albverein wieder beim Wandern in der wunderschönen Landschaft hier bei uns in der Region, dann werden sie sagen die haben auch ein Stück dazu beigetragen.

 

Bericht zur Wanderung in Möggers am Sonntag, 16. September 2018

 

 

 

 

 

Sabine Engl schreibt: Schon in der Morgendämmerung um 7:00 Uhr trafen wir uns zur Busausfahrt nach Möggers in Vorarlberg. Der Bus und auch die Teilnehmer waren sehr pünktlich und so konnten wir planmäßig starten. Thomas Weinreich konnte zu seiner Wanderung 16 interessierte Teilnehmer begrüßen. Die angenehme Busfahrt führte uns auf direktem Weg an den Bodensee und dann weiter durch Bregenz nach Möggers in Vorarlberg. Der Morgennebel hielt sich hier noch fest und so war uns vorerst eine Fernsicht leider verwehrt. Vom Parkplatz aus kamen wir an einem großen Bauernhof vorbei. Hier konnte man eine Vielzahl an Tieren sehen. Neben Hühnern und Pfauen, gab es auch Ziegen, Gänse und Schweine, und das alles von ganz klein bis richtig groß.

 

Wir marschierten den Schildern folgend in den Wald hinein und kamen zum sogenannten Walderlebnispfad. Auf dem Weg gab es schöne Ruheinseln mit kunstvoll aus Holz gestalteten Sitzplätzen, es gab Spielgelegenheiten für Kinder, man konnte Interessantes über die verschiedenen Baumarten erfahren und es gab auch ein paar Hindernisse, die wir überwinden mussten. So konnte man sich mit einer Liane über den Bachlauf schwingen oder über ein Drahtseil in luftiger Höhe ein fast ausgetrocknetes Bachbett überqueren, ganz Mutige balancierten sogar in luftiger Höhe über einen Balken auf die andere Seite des Weges. Das war ein riesengroßer Spaß für alle und es gab viel zu Lachen. Das Geplätscher der vielen kleinen Wasserfälle war eine Wohltat für die Seele. Wir erfuhren aber auch aus einem Geschichtsbuch, warum die Bäume heute nicht mehr sprechen können. Wenn es die Tanne, die Fichte und die Kiefer nicht gäbe, dann wäre heute wohl vieles anders! 

 

Zurück auf dem Bauernhof, konnten wir noch kurz auf dem  angrenzenden Motocross-Gelände den Fahrern zuschauen, wie sie auf dem steilen Gelände ihre Runden drehten. „Ganz schön laut und ganz schön dreckig“, so kann man dieses Hobby in wenigen Worten beschreiben.

 

Zwischenzeitlich hatte sich der Nebel verzogen und wir hatten strahlenden Sonnenschein und angenehme Temperaturen. So ging es in fröhlicher Runde weiter auf unserem Marsch durch Vorarlberg mit seiner schönen ländlichen Gegend und den Kühen, die immer wieder mal links und rechts des Weges in der Wiese gemütlich den schönen Tag genossen. Nach einer ausgiebigen Vesperpause wanderten wir frisch gestärkt weiter bis zum Kloster Gwiggen in Hohenweiler. Dort konnte jeder noch einen kurzen Besuch in der Klosterkirche machen. Der ganze Weg war größtenteils auf schönen weichen Wald-und Wiesenböden, nur das letzte Stück liefen wir durch das schöne Örtchen Leiblach und weiter nach Hörbranz, wo der Bus auf uns wartete. Da wir so gut unterwegs waren, hatten wir noch Zeit für einen Abstecher nach Lindau auf die Insel. Hier ließ uns der Busfahrer direkt an der Fußgängerzone aussteigen und wir konnten noch ein wenig an der Uferpromenade entlang den Bodensee aus nächster Nähe betrachten. Manch einer genehmigte sich ein leckeres Eis oder trank gemütlich einen Kaffee. Anschließend fuhren wir weiter um im Gasthaus „Max & Moritz“ noch einen schönen gemeinsamen Abschluss zu machen. Gut gestärkt fuhren wir dann auch schon wieder nach Hause. Es war ein abwechslungsreicher Tag in netter Gesellschaft. DANKE dafür an Thomas und Karin!

 

 

 

Bericht zum Kinderferienprogramm am Samstag 08. September 2018

 

Sabine Engl schreibt: Als letzte Veranstaltung im Kalender des Kinderferienprogramms durften wir uns auf viele kleine und große Gäste freuen. Die Anmeldezahlen erfreuten unser Herz und da es ein schöner Spätsommertag mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war, konnten wir auch viele Teilnehmer begrüßen. Die Kinder durften schöne Holztäfelchen mit eingraviertem Lembergturm mit ihrem Namen beschriften und noch kurz den neuen, sehr schönen Spielplatz am Lembergparkplatz erkunden, bis  wir uns auf den Weg Richtung Lemberg machten. In zügigem Marsch erreichten wir schon bald unser Ziel den Lembergturm und die Lemberghütte, die extra für uns auch geöffnet hatte. Hier konnte sich jeder im Laufe des Nachmittags mit Essen und Getränken eindecken. Andreas Mauch erklärte dann die verschiedenen Angebote, die für die Kinder vorbereitet waren. Einen Traumfänger basteln aus Naturmaterialien, das war eine tolle Idee. Mit einem Dreiecks-Gerüst aus dünnen Ästen, wurden echte kleine Kunstwerke gestaltet. Dazu ging es zuerst einmal mit offenen Augen in den Wald um besonders schöne Steine, Moos, Rindenstücke oder auch Holzstücke zu sammeln und diese dann ganz individuell an dem Traumfänger anzubringen. Sind wir gespannt, welche schönen Träume wir damit einfangen werden. Beim Filzen wurden unter der Leitung von Anita Mauch kleine Untersetzer oder Sitzkissen für Kinder hergestellt. Dabei sind auch sehr schöne Exemplare entstanden. Aber auch das Holzscheibensägen und die alten Spiele, wie Sackhüpfen, Seilziehen und Stelzenlaufen wurden von Klein und Groß ausprobiert. Es war ein schöner Spätnachmittag auf dem Lemberg und auch die Eltern und Großeltern, die mitgekommen waren hatten eine kurzweilige Zeit. Ganz großen Andrang gab es an der Feuerstelle, denn beim Stockbrot machen und Würstchen grillen konnte man nebenher gute Gespräche führen und so die Zeit bis das Essen fertig war verkürzen.

 

Bei der Preisübergabe für den Luftballonweitflug-Wettbewerb konnte Andreas Mauch gleich zwei erste Preise übergeben. Dem schlechten Wetter am Lemberghüttenfest geschuldet hatten die Luftballons dieses Mal einen schweren Start und so sind nicht viele Karten zurückgekommen und auch die Flugstrecke war nicht so weit wie in den Jahren davor. Trotzdem gab es zwei Luftballons, die gleich weit geflogen sind und deshalb gab es auch zweimal einen 1. Platz. Darüber konnten sich Carlotta Thies und Thorben Baum freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Als die Sonne  langsam als feuerroter Ball ihr Verschwinden am Horizont ankündigte, stiegen einige von uns nochmal auf den Turm und schauten dem beeindruckenden Naturschauspiel zu. Das war der perfekte Abschluss für einen gelungenen Nachmittag. Recht schnell wurde es jetzt finster und wir schafften es gerade noch alles aufzuräumen um dann gemeinsam, mit Stirnlampen ausgerüstet, den Abstieg anzugehen. So ein Marsch in der Dunkelheit hat etwas Spannendes und Abenteuerliches. Wir bedanken uns bei allen Kindern und Familien für den Besuch und würden uns freuen euch wieder bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Als nächstes machen wir eine Busausfahrt nach Möggers (siehe vorne stehende Einladung). Der Wanderweg ist auf jeden Fall auch für Kinder ab 8 Jahre gut zu bewältigen. Ansonsten sehen wir uns vielleicht beim Rübengeister schnitzen am 20. Oktober

Bericht zur Wanderung zur Donauversinkung am 29. Juli 2018

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Priska Messmer schreibt: Nachdem die Donau in unserer Gegend so interessant ist, war es von unserer Wanderführerin Karin Koch eine gute Idee, mit uns am Sonntag über Tuttlingen nach Immendingen zu fahren. Trotz heißer Wettervorhersage interessierten sich 18 Wanderfreunde für das Phänomen Donauversinkung und für das Wandergebiet um den Vulkanberg Höwenegg. Zunächst nicht weit weg vom Parkplatz entfernt waren wir bereits bei der Donauversinkung. Zurzeit ist durch die langanhaltende Trockenheit die Donau fast verschwunden und so konnten wir ohne weiteres durchs steinige Flussbett wandern. Vom nahegelegenen Wanderweg kann man im Winter nämlich beobachten, wie die Donau durch Schlucklöcher abfließt. Durch ein riesiges Höhlen- und Spaltensystem im weißen Juragestein fließt der Fluss dann unterirdisch bis zum Aachtopf.

 

Auf dem Donauwellen-Weg ging es dann Richtung Hattingen. Wir kamen nur am Hattinger Bahnhof mit benachbarten Gasthof vorbei, bevor wir dann auch an der Dachsmühle vorbei bergauf das Naturschutzgebiet Höwenegg erreichten. Oben sahen wir, zu unserer Sicherheit eingezäunt, den ehemaligen Basalt-Steinbruch und weit unten den Höwenegg-Kratersee. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn von diesem  Vulkankomplex Höwenegg hatten wir auch noch eine schöne Aussicht in den Hegau. Auch war es ein schöner Premium-Wanderweg mit  überwiegend weichen Waldböden. Aber nicht nur uns hat der Weg gefallen, denn am Wegrand wuchsen meterhohe Brennnesseln, wohl denen die heute mit langen Hosen unterwegs waren. Auch den Rehen und Schafen gefiel es im Gehege im Schatten der Bäume, denn sie schauten  mitleidig auf die im Sonnenschein vorbeiziehenden Leute. Doch die wussten natürlich nicht, dass unser 13 km langer Wanderweg zu 2/3 angenehm im Wald war. Auf kürzestem Weg waren wir bald wieder unten an der Donau, sodass wir uns nach Belieben am Kiosk süß oder herzhaft stärken konnten. Wieder einmal haben wir in unserer Heimat einen interessanten Abschnitt der Donau Wellen durch unsere Wanderführerin Karin Koch kennen gelernt.

 

Bericht von den Gipfelstürmern

Sabine Engl schreibt: „Ja, ich würd es wieder tun!“, das ist mein Fazit, wenn ich an das Bergwochenende im Montafon denke. Es waren zwei herrliche Tage in bester Gesellschaft und mit viel guter Laune. Los ging es schon sehr früh, denn die 31 angemeldeten Teilnehmer trafen sich am Samstag, 07. Juli 2018 bereits in der Morgendämmerung am Vereinsheim. Der Bus konnte ziemlich pünktlich um 5.45 Uhr abfahren und so ging es in zügiger Fahrt Richtung Bodensee, den ließen wir aber links liegen und fuhren weiter nach Brand in Österreich. Als wir unser Ziel erreichten war es noch recht frisch und die Wolken verdeckten das Bergpanorama. Mit der Lünerseebahn fuhren wir in flotter Fahrt hinauf zur Douglashütte, die direkt am Lünersee liegt.  Jetzt war aber Schluss mit Gemütlichkeit, denn von hier aus begann unsere Wanderung. Ganz praktisch war es, dass wir zuerst den Stausee auf einem schönen ebenen Weg ein Stück weit umrundeten, so konnte man sich warm laufen, für das was anschließend folgte. Denn irgendwann ging es dann doch bergauf, denn wir hatten hohe Ziele vor uns. Je weiter wir nach oben kamen, wurde die Vegetation karger und es gab sogar noch einige kleine Schneefelder, Überreste des letzten Winters. Spannend waren auch die vielen Murmeltiere, die wir immer wieder links und rechts des Weges beobachten konnten. Links des Weges türmte sich das Bergmassiv vor uns auf, die kargen Felsen erhoben sich wie eine hohe Mauer aus dem Boden. Unser Weg führte uns stetig bergauf zum Verajoch auf 2330 m. Dort angekommen hatten wir einen schönen Blick in alle Richtungen. Auf der anderen Seite ging es dann wieder ein Stück bergab und so erreichten wir unser erstes Etappenziel, eine kleine Hütte, die am sogenannten Schweizer Tor steht, diese wurde früher als Zollhütte genutzt. Hier setzten wir uns gemütlich zusammen und erleichterten unseren Rucksack, indem wir einen Teil unseres mitgebrachten Rucksackvespers verzehrten. Gut gestärkt nahmen wir dann den Aufstieg auf der anderen Seite in Angriff, noch einmal ging es hoch hinauf auf 2374 m zum Öfakopf. Die Wolken verzogen sich irgendwann und wir konnten auch die Bergspitzen erkennen. Das Wetter war perfekt, es regnete nicht, aber es war auch nicht zu warm, da die Sonne doch immer wieder von einer Wolke verdeckt wurde. Als wir dem Himmel wieder ein Stück näher waren, sah man auf der anderen Seite schon den Weg hinunter ins Tal und noch ganz weit weg, aber in erreichbarer Nähe konnte man die Lindauer Hütte erkennen. Diese war unser Tagesziel, hier gab es etwas zu Essen und ein Bett zum Schlafen. Also nochmal alle Kraftreserven zusammennehmen und den etwas beschwerlichen Abstieg in Angriff nehmen. Aber die Vegetation lud auch immer wieder ein stehen zu bleiben und zu staunen, welch vielfältige und wunderbare Pflanzen in diesen Höhenlagen wachsen. Auch das Gebirgsbächlein, das plätschernd unseren Weg begleitete, war Meditation pur und die Kühe links und rechts des Weges waren schöne Geschöpfe, denen man ansehen konnte, dass sie ein wunderbares Leben haben. Nur der Lärm eines Helikopters störte die Ruhe etwas und als wir näher kamen, stand der Heli geradewegs mitten auf unserem Wanderweg. Da wollten wir doch wissen, was los ist und man erklärte uns, dass hier gerade eine große Jahresübung der Bergwacht stattfindet. Schön dass es solche Menschen gibt, die ihre Freizeit opfern um anderen Menschen zu helfen. Nach und nach erreichten alle die Lindauer Hütte und als wir uns frisch gemacht hatten, trafen wir uns zum Abendessen und gemütlichem Beisammensein in der Gaststube. Das Essen war sehr gut und der Kaiserschmarrn ein wahres Gedicht. Schon bald ging es dann ins Bett, denn für den nächsten Tag war früh aufstehen angesagt. Wir teilten uns an diesem Tag in mehrere Gruppen auf. Die erste Gruppe musste bereits um 6.15 Uhr starten, denn sie hatten das anspruchsvollste Programm vor sich. Sie begaben sich auf den Klettersteig „Gauerblickhöhle“. Die zweite Gruppe startete eine Stunde später und machte eine anspruchsvolle Bergtour mit einigen Höhenmetern zuerst hinunter und dann wieder ganz weit hinauf. Für beide war der Treffpunkt Tilisunahütte. Hier trafen wir fast zeitgleich ein und konnten gemütlich miteinander Mittagessen. Dann ging es weiter an einem schönen kleinen Bergsee vorbei und wir starteten unseren Abstieg zurück in die Zivilisation. Dort oben ist man fernab vom Autolärm und der Hektik des Alltags und Häuser sieht man gar keine, nur hie und da eine Almhütte. Die Weite und Ruhe geben ein Gefühl von Freiheit und innerer Ruhe. Vielleicht ist es dieses Gefühl, das die vielen Wanderer antreibt, immer wieder diese Mühe auf sich zu nehmen und hinauf zu steigen Richtung Himmel. Die dritte Gruppe hatte sich für eine leichtere Tour entschieden und ging so auf einem gemütlichen Weg von der Lindauer Hütte hinunter nach Latschau. Auf ihrem Weg gab es gleich mehrere Almen, auf denen man wunderbar speisen konnte. Zuerst gab es eine Käseverkostung und bei der nächsten Pause dann auch noch einen Apfelstrudel als Nachtisch, so wurde eine echte Gourmetwanderung daraus. Auf ihrem Weg kreuzten sie den Waldrutschenpark Golm und prompt entschieden sich die Männer nicht weiter zu laufen, sondern die Rutsche zu nehmen. Auf sieben Rutschen ging es über 380 m hinunter fast bis zum Lünerseewerk Latschau. Ein riesen Spaß, nicht nur für Kinder, wie wir gehört haben. Das Lünerseewerk Latschau mit dem smaragdgrünen Stausee war das Endziel aller drei Wandergruppen. Hier wartete der Bus auf uns und sammelte alle wieder ein. In gewohnt zügiger Fahrt ging es dann wieder Richtung Heimat. In Kressbronn machten wir unseren Abschluss bei einem leckeren Essen und mit einem tollen Ausblick auf den Bodensee. Nachdem wir auch noch einen herrlichen Sonnenuntergang am See miterleben konnten, ging es heimwärts. Doris Schrenk und Thomas Weinreich hatten für uns ein Programm vom feinsten ausgearbeitet und alles bestens organisiert und geplant. Wenn man eine solch große Gruppe dabei hat, dann ist es eine echte Herausforderung allen gerecht zu werden und jeden Anspruch erfüllen zu können. Sie haben das exzellent gemeistert und wir haben auch schon die Zusage, dass es nächstes Jahr wieder ein Wochenende in den Bergen geben wird. Der Berg ruft, und wir kommen…. bestimmt wieder mit. Danke Doris und Thomas!

 

Bericht zur Wanderung HW1, Etappe 6 von Talheim bei Mössingen auf den Roßberg mit Roßbergturm am 01.07.2018

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Die Wetterprognose war brillant, heiß und sonnig sollte es werden, ein früher Start in den Wandertag war vereinbart und so fuhr ich am Sonntagmorgen um halb 8 auf den Roßberg bei Gönningen. Im 3. Jahr zu Gast bei den Gosheimern und ihren schönen Wanderungen, hatte ich diesmal Heimspiel und konnte mit Franziska eine gute Transportmöglichkeit vereinbaren. Diese Etappe liegt vor meiner Haustür, so konnte ich das Auto am Ziel lassen und die Fahrer wieder zum Start bringen. Michael Sadowski, dessen Frau die Bewirtung des Wanderheim Rossberghaus leitet, brachte mich nach Talheim zum Treffpunkt. Eine sehr nette und großzügige Geste seitens des Wirtspaares. Die 8-köpfige Wandergruppe war munter und fidel am Start, freuten wir uns doch auf eine Wanderung, die an dem heißen Tag durch große Abschnitte des schönen Buchenwald ging, der uns viel Schatten gespendet hat. Zum Start an der kleinen Talheimer Bergkirche erzählte Franziska Geschichtliches und vieles zum Verbleib der kostbaren Pieta und des Flügelaltars. Die Kirche selbst konnten wir nicht von innen besichtigen, hatten aber nach dem ersten Aufstieg den Blick von hoch oben über Talheim und den Bergrutsch auf den ganzen Ort und das alte Gotteshaus aus dem Jahr 873. Durch den Wald weiter nach oben ging es zum 852m hohen Riedernberg, wo einst eine Heidenburg aus der Hallstattzeit (600-400 v. Chr.) stand, heute aber nur noch eine Schutzhütte existiert. Bei grandiosen Ausblicken und blitzsauberem Himmel weit über das Land, genossen wir eine kurze Pause am Aussichtspunkt und studierten die Hügel, die kleinen Berghöhen und Umrisse am Horizont. Der Weg führte uns am Buchbrünnle vorbei, weiter durch schattiges Waldgelände, rauf zum Bolberg, wo wir die Mittagspause genossen, ein herrlicher Platz der Willmandinger Albvereinshütte mit großer Wiese, schattenspendenden Bäumen, Bänken und einer Feuerstelle. Orientierungspfeiler halfen zur Ortung und über den Baumwipfeln in der Ferne sah man bei exzellenter Fernsicht die Türme der Burg Hohenzollern. Vom Bolberg hatten wir bereits den 869 m hohen Roßberg mit Turm im Blick und gut gestärkt ging es noch einmal bergab - bergauf über die blühenden Roßbergwiesen zum Ziel. Ein guter Plan, liegt doch der Roßbergturm nicht direkt auf dem HW1. Aber wir waren uns einig, dass dieser Abstecher zum Schluss nicht nur ein kühles Getränk in Aussicht stellte, sondern noch einmal von hoch oben auf dem 28m hohen Turm den Blick auf die schwäbische Alb und ihr Vorland an uns vorüberziehen ließ.

 

Danke für diesen schönen gelungenen Wandertag! Monika Böning, Reutlingen

 

Bericht zur Wanderung am 23. Juni 2018

 

Eine kleine Gruppe Unentwegter, die Fußball als das sehen was es sein soll, nämlich „die schönste Nebensache der Welt“, traf sich zur Wanderung am Samstagabend zum Johannisfeuer. Eine zügige Wanderung rund ums „Hörnle“ bot schöne Ausblicke ins Albvorland. Das Johannisfeuer oberhalb der Aumühle loderte bereits als die Wanderer dort eintrafen. Daneben brannte ein kleines Grillfeuer für Grillwürste und Stockbrot. Einige Anmerkungen zum Johanni-Tag, zu Sommer- und Wintersonnwende, einige Bauernregeln und Infos über das „Denkinger Feld“ ließen die Zeit am Feuer schnell vergehen. Gegen Mitternacht erreichten die Wanderer wieder Gosheim. Sie hatten einen ruhigen schönen Abend in der Natur erlebt und freuten sich auch über das von der Fußballnationalmannschaft gewonnene Spiel.

 

 

 

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

 

Leider war uns dieses Mal der Wettergott nicht so wohl gesonnen, trotzdem waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns bei diesem aufwändigen Fest auf dem Lemberg unterstützt haben. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt ebenso den vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges, leckeres Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Ein großes Dankeschön an D`Lemberger, die trotz dem schlechten Wetter gekommen sind und für gute musikalische Unterhaltung gesorgt haben, und natürlich den Gästen, die sich durch das schlechte Wetter nicht abhalten ließen, und uns trotzdem besucht haben. Danke!  

 

Bericht zum Lemberghüttenfest am 10. Mai 2018

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Priska Meßmer schreibt: Auch dieses Jahr wollten wieder viele fleißige Albvereinshände am Vatertag für ein schönes Lemberghüttenfest sorgen. Leider kam der langersehnte Regen bereits am Vatertag und nicht erst am Freitag. Weil wir dies durch die schlechten Wetterprognosen geahnt hatten, stellten die Helfer schon im Voraus mehrere Zelte für ihre Gäste auf und auch für Speis und Trank wurde reichlich vorgesorgt. Und wie immer konnten wir durch unsere vielen Kuchenspenderinnen ein vielfältiges und leckeres Kuchenbuffet bereitstellen. Schon deshalb hätte sich am Nachmittag ein Besuch auf dem Lemberg gelohnt, aber der Regen war einfach nicht einladend für einen Aufstieg auf den Berg. Schade auch für unsere Musikanten, denn D`Lemberger waren trotzdem wieder mit flotter Musik zum Mitsingen zur Stelle. Sogar für unsere kleinen Gäste fiel der Luftballonwettbewerb buchstäblich ins Wasser. Aber wir freuten uns über jeden unerschrockenen Wanderer, der uns besucht hatte und so blieb doch die Gelegenheit für die ein oder andere nette und gemütliche Unterhaltung. Eine besondere Freude für uns, war der Besuch unserer beiden Stuttgarter Freunde und Wanderführer.

 

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.