Wanderberichte Aktive 2024

Bericht zur Wanderung am Konzenberg am Sonntag, 18. Februar 2024

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Sabine Engl schreibt: Es war ein sonniger Vormittag, der einige Wanderfreunde aus dem Haus lockte, um in geselliger Runde unterwegs zu sein. So konnten Simon und Ingrid Hermle mit ihren beiden Hunden eine stattliche Anzahl Mitwanderer am Vereinsheim begrüßen. In Fahrgemeinschaften ging es auf den Wanderparkplatz Konzenberg zwischen Seitingen-Oberflacht und Möhringen. Gleich zu Beginn hatten wir die angekündigten Höhenmeter zu bewältigen und waren bei der Ankunft an der Ruine Konzenberg bereits warm gelaufen. Der massive Turm ist sehr schön restauriert und ist Zeitzeuge einer längst vergangenen Zeit, als hier im Jahr 1200 noch eine stattliche Burganlage stand. Um ihn besteigen zu können, hätte uns Rapunzel ihr Haar aus dem weit obenliegenden Fenster herunterlassen müssen, aber trotz rufen, zeigte sich niemand. Wahrscheinlich hatte sie keine Lust auf Besuch. Naja, und so zogen wir von Dannen und wanderten auf schönen Waldwegen dahin und genossen den herrlichen Tag. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir am Möhringer Wildgehege an. Ein schöner Ort zum Verweilen und Vespern. Die Hütte bot viele Sitzplätze ringsum und lenkte den Blick auf die Tiere im Gehege und den gegenüber-liegenden Witthoh mit seinem Sendemast. Nachdem wir im Anschluss noch einen näheren Blick auf die zutraulichen Tiere wagten, ging es frisch gestärkt weiter des Weges. In Möhringen durchquerten wir ein Stück weit den Ort, bevor es am Stausee in Möhringen nochmals eine kleine Pause mit Fototermin gab. Die Natur ist noch größtenteils im Winterschlaf, aber hie und da konnte man schon einige Frühblüher in Feld, Wald und Wiese bewundern. Man bedenke, es ist doch erst Mitte Februar und eigentlich dachte unser Wanderführer, wir gehen mit Steigeisen und Pickel über Schneefelder und suchen im Tiefschnee unseren Weg. Aber so war es auch schön, die Luft war frisch und die Temperaturen sehr angenehm. Das letzte Stück zurück zu unseren Autos folgten wir dem Krähenbach. Ein Teilstück, der Auwald, wurde ganz naturbelassen und ist ein wertvolles Biotop für viele Vögel. Auch der Biber hat sich hier angesiedelt, was an hölzernen Staumauern und den gefällten Bäumen gut zu erkennen war. Bei den Autos angekommen, bedankten wir uns bei Simon und Ingrid Hermle für diese schöne Wanderung in einer Gegend in der wir noch nicht so oft unterwegs waren. Es gab viel Interessantes und Neues zu sehen. Da können wir schon gespannt sein, wo es im nächsten Jahr hingeht. Ein Teil der Wandergruppe machte noch eine Schlusseinkehr in der Gosheimer Skihütte, wo wir auf das Beste bewirtet wurden und bei leckerem Kaffee und Kuchen oder einer heißen Wurst den Nachmittag ausklingen ließen.

Bericht zur Winterwanderung am Samstag, 27. Januar 2024

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Sabine Engl schreibt: Frau Holle hat keinen Schnee geschickt, aber dafür einen strahlend blauen Himmel. Wanderführer Peter Wolf, mit seiner Hündin Roana, hatte sich eine schöne Strecke ausgesucht. In Fahrgemeinschaften ging es nach Reichenbach an die Grundschule. Von dort aus folgten wir einem Fahrweg und kamen an der Wendelinus-kapelle und an der Quelle des Reichenbach vorbei. An dessen Bachlauf sind wir einige Zeit entlang gelaufen, immer das beruhigende Plätschern im Ohr. Die kleine Gruppe war mit viel Freude unterwegs, denn Peter hatte uns an verschiedenen Stationen einiges Interessantes zu erzählen und am Klingelfelsen wurden wir mit einer traumhaften Fernsicht bis zu den Alpen belohnt. Nach ca. 5 km kamen wir bei unserem

 

1. Etappenziel, der Lauhütte an. Dort wurden wir herzlich empfangen und vorzüglich bewirtet. In der warmen Stube verweilten wir, bis es draußen dunkel wurde. Denn im

 

2. Teil machten wir eine Nachtwanderung bei sternenklarem Himmel. Wir lauschten der Stille der Nacht und hörten sogar einen Kauz rufen. Nach weiteren 5 km kamen wir, auf teilweise neuen Wegen, wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt. Schöne Wege, herrliches Wetter, eine gemütliche Einkehr und nette Weggefährten. Danke Peter für deine Einladung, alles hat wunderbar gepasst.

 

 

Bericht zur Dreikönigswanderung am Samstag, 06. Januar 2024

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Sabine Engl schreibt: Im Wanderplan und in der ersten Ausschreibung hatten wir diesen Tag für das traditionelle Dreikönigstreffen der Ortsgruppen des Heuberg-Baar-Gau auf dem Dreifaltigkeitsberg reserviert. Aber manchmal kommt es anders, als man denkt. Diese Veranstaltung wurde vom Gau kurzfristig, noch vor Weihnachten, abgesagt und so war es für unseren Wanderführer Hubert selbstverständlich, dass er sich eine Alternative für uns einfallen lässt. Denn Dreikönig steht bei vielen Ortsgruppen, so auch bei den Gosheimern, als Termin für die Eröffnung der neuen Wandersaison, im Wanderplan. Das Wetter war nicht winterlich, sondern eher herbstlich, trüb und irgendwie nicht so einladend, deshalb war es wohl auch nur ein kleines Grüppchen, das sich am Vereinsheim traf, um gemeinsam nach Wellendingen zu fahren und dort von der Skihütte aus den Weihnachtsweg von Wellendingen zu laufen. Der Weg war mit vielen weihnachtlichen Stationen geschmückt. Die Schöpfer der kreativen Kunstwerke hatten sich wirklich viel Arbeit, Mühe und Gedanken gemacht, so wurde man nochmal in die zu Ende gehende Weihnachtszeit zurückversetzt. Der Weg war leicht zu gehen, da wir so gut wie keine Steigungen hatten. Unterwegs kamen wir noch zu einer Bewirtungsstation, an der man bei Glühwein und Punsch verweilen konnte. Es herrschte reger Andrang und wir gingen alsbald weiter, da es zwischenzeitlich angefangen hatte zu nieseln und wir uns auf die angekündigte Einkehr in der Wellendinger Skihütte freuten. Nicht nur der Weihnachtsweg war sehenswert, sondern auch der Weg durch die verschiedenen Wohngebiete von Wellendingen, ein schöner Ort mit vielen Gesichtern. Die Schlusseinkehr in der gemütlichen Hütte war ein schöner Abschluss. Bei Kaffee und Kuchen oder einer leckeren griechischen Spezialität und netten Gesprächen, verweilten wir bis es draußen schon dunkel war. Danke Hubert für diesen gelungenen Auftakt in ein hoffentlich schönes Wanderjahr mit der Ortsgruppe Gosheim des Schwäbischen Albvereins.