Wanderberichte Aktive 2026
Bericht vom Lemberghüttenfest am Donnerstag,14. Mai 2026
Sabine Engl schreibt: Vatertag ist Wandertag. Aber wenn das Wetter so unlustig ist wie dieses Jahr, dann zieht es nicht alle vor die Tür. Absagen war für uns keine Option, sondern das Beste draus machen. Ein kleines Zeltdorf sorgte dafür, dass unsere Gäste trotz des kurzen Regenschauers am späten Vormittag alle trocken geblieben sind.
Und als sich dann im Laufe des Nachmittags noch die Sonne zeigte, wurden weitere Sitzgelegenheiten im Freien aufgebaut. Nach und nach trudelten die Gäste ein und freuten sich über ein warmes Mittagessen oder einen heißen Kaffee mit einem leckeren Stück Kuchen. Die Stimmung war gut, D‘Lemberger haben zünftig aufgespielt. Dafür sind wir sehr dankbar, hatten sie doch alle eine sehr anstrengende Zeit hinter sich mit dem großen Musikfest, das am Wochenende vorher ganz Gosheim und die umliegenden Gemeinden zusammenführte. Die Familiengruppe traf sich um 11.00 Uhr um gemeinsam den Lemberg zu erklimmen. Für die Kinder war auch einiges geboten. Schon unterwegs konnten die Kugelbahnen erkundet werden. Oben angekommen konnten die Kinder einen Luftballon auf die Reise schicken. Mal schauen, wo der Wind ihn hingetragen hat. Wer Lust hatte konnte sich mit Tatoos verschönern lassen oder im Spielhäuschen Unterschlupf finden. Der Wald ist ein schöner Spielplatz, da braucht es nicht viel Animation. Und da gab es auch noch das Wettnageln, angeboten von unseren jungen Erwachsenen, dem Team U28. Mit wie vielen Schlägen ist der Nagel „versenkt“, nun war Geschicklichkeit und Treffsicherheit gefragt, da gab es viel zu lachen. Für unsere älteren Besucher war wieder das Lembergtaxi im Einsatz und brachte auf Wunsch die Gäste sicher hinauf auf den Berg und auch wieder hinunter. Wir bedanken uns bei allen Besuchern aus nah und fern und freuen uns euch wiederzusehen, wenn es nächste Jahr heißt: „Am Vatertag geht es auf den Lemberg hinauf.“
Bericht zur Wanderung am Sonntag,
26. April 2026 - Marbach Trilogie
Am Sonntagmorgen sind 15 gut gelaunte Gosheimer*innen auf zwei gut gelaunte Reutlingerinnen gestoßen und haben gemeinsam das Umland des Haupt- und Landesgestüts Marbach erwandert. Anders als die Gestütshöfe St. Johann (2024) und Offenhausen (2025) ist Marbach mit seiner 500-jährigen Tradition, das Herzstück der Pferdezucht auf der Schwäbischen Alb und das älteste Gestüt in Deutschland.
Erster Halt war der Geschichtsort Grafeneck. Von einer Burg des 15 Jhd. zum Jagdschloss und zur Sommerresidenz erweitert, war sie bis Mitte des 18. Jhd. Residenz der Herzöge und erlebte dann den Niedergang. Im 19. Jhd. ging der Ort an die Samariterstiftung nach Stuttgart und wurde ein Ort des Verbrechens.
Bis heute gedenkt man an das dunkle Kapitel, denn Grafeneck ist die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland. Heute ist es nicht nur Gedenkstätte, sondern wieder ein sicherer Wohnort für Menschen mit geistiger Behinderung.
Über die Fauserhöhe, ein Weiler Richtung Münsingen ging es durch Wälder und Frühlingslandschaften durch das Tiefental zur Lauter. Dort haben beeindruckende Baumfällarbeiten des Bibers die Landschaft der Lauter geprägt und verwandelt. Der Ort lud zum Rasten ein und ging entlang der Lauter weiter zum Höhenweg oberhalb von Wasserstetten und Dapfen. Hier trifft der Planetenweg Gomadingen auf den HW5 und Burgenweg und in gemütlichem Tempo sind wir zurück nach Marbach gewandert. Abschluss war das Restaurant Sonne im Albgold Areal, das nicht nur zum Nudelschlemmen sondern auch zum Shoppen im Marktladen einlud. So landet unsere Alblinse auch auf dem Gosheimer Teller und wird die eine oder den anderen an den wunderschönen Tag in und rund um Marbach erinnern. Wir, Monika Böning und Petra Henger, haben uns sehr über den Besuch aus Gosheim gefreut.
Wir Gosheimer bedanken uns bei den Wanderführerinnen Monika und Petra für den tollen Wandertag, den sie uns beschert haben.
Bericht zur Karfreitagwanderung am
03 April 2026
Sabine Engl schreibt: Eine bunt gemischte Gruppe, vom Teenageralter bis zum rüstigen Senior über 80 Jahren, traf sich am frühen Morgen um 6.00 Uhr an der Quirinskapelle um gemeinsam nach Beuron zu laufen.
Nach dem Glockengeläut und einem Vaterunser starteten wir in zügigem Tempo unsere Tour. Die ersten Kilometer waren sehr beschwerlich, da die Wiesen noch mit Schnee bedeckt waren und man bei jedem Schritt einige Zentimeter eingesunken ist. So zog sich das Teilnehmerfeld ziemlich weit auseinander, bis wir alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten und spätestens an der Zenokapelle waren alle wieder beieinander. Von da an war der Weg angenehmer zu gehen und bis wir in Renquishausen ankamen zeigte sich sogar die Sonne. Die obligatorische Vesperpause machten wir an dem Bildstöckle vor dem Eingang in die Mariengrotte. Zum einen waren dort die Bänke abgebaut und zum anderen hatten wir so ein schönes Plätzchen in der wärmenden Sonne. Nachdem alle wieder gut gestärkt waren, ging es weiter des Weges. Viele von uns kennen die 20 Kilometer lange Strecke zwischenzeitlich schon auswendig und so ist allen bekannt, dass es nach dem Abstieg nach Bärenthal auf der anderen Seite wieder hinaufgeht.
Für manche war in Bärenthal nach knapp 15 Kilometer die Tour zu Ende. Sie hatten ihr angepeiltes Tagesziel erreicht. Nach einer kurzen Pause ging es für den Rest weiter. Die letzten Kilometer lagen vor uns. Nach dem Aufstieg ging es noch eine Weile auf ebenen Wegen weiter, bevor wir in die „Fitnessmeile von Beuron“ einstiegen. Hier mussten wir mal mit großen Schritten über einen umgefallenen Baum steigen, die Füße stets hochheben, damit man nicht in den Brombeerhecken hängenbleibt und sich zwischendurch auch mal unter einem Baum durchhangeln. So wurden zum Schluss nochmal alle Muskeln beansprucht. Schon bald nach diesem Hindernislauf sah man das Ziel vor Augen, das Kloster in Beuron. Hurra, wieder geschafft. Und diese Freude teilten wir mit vielen anderen, die an diesem Tag auch nach Beuron pilgerten. Ist es doch zwischendrin immer wieder auch der persönliche Kreuzweg, den man auf sich genommen hat und in der Natur können sich die Gedanken frei entfalten. Auch das ein oder andere tiefsinnige Gespräch unterwegs ist Balsam für die Seele. Ein Besuch in der Klosterkirche beendete für die meisten diesen mittlerweile schon traditionellen Wandertag mit dem Albverein. Für einige ging es zum Abschluss noch in den Berggasthof Knopfmacher. Das Wetter war optimal und so nahm ein
kleiner Teil der Gruppe auch noch den Weg zurück in Angriff. Für diese war dann in Böttingen der Weg zu Ende und sie machten eine Schlusseinkehr im Schützenhaus. Einmal mehr zeigte sich, der Albverein ist eine tolle Gemeinschaft, keiner bleibt allein und für jeden ist etwas dabei.
Bericht zur Wanderung am Sonntag,
22. März 2026
Wandergenuss im Landschaftsnaturschutzgebiet Schwarzenbachtal geführt von Petra Weber
Das Wetter war noch etwas verhalten, als sich die Wandergruppe des Albvereins am Sonntagmorgen am Vereinsheim traf.
Ich hatte eine gemütliche Wanderung in meiner Heimat, dem Schwarzwald, ausgesucht und habe mich sehr gefreut, dass so viele Wanderlustige neugierig auf meine Tour
waren. Sogar unser vierbeiniger treuer Begleiter Maylo war mit dabei. In Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Schönwald und gleich zu Anfang mussten ein paar Höhenmeter zum Waldrand bewältigt
werden. Oben angekommen hatten sich alle warmgelaufen und so wanderten wir gemütlich durch den Zinswald, wo an einigen Stellen noch immer Schnee lag, in Richtung des Naturschutzgebietes
Briglirain.
Die Sonne zeigte sich zwischenzeitlich am Himmel und wir genossen ihre wärmende Kraft, da an einigen Stellen noch eine frische Brise wehte. Mit schönen Ausblicken
bestückt führte uns der Weg über die Höhen des Schwarzwaldes zum Blindensee. Über einen Bohlensteg gelangten wir zu diesem idyllisch gelegenen Hochmoorsee, der weder einen Zulauf noch einen
Ablauf hat. Da er mitten im Hochmoorgebiet liegt wird er auch „Moorauge“ genannt. Es gab einige aus unserer Wandergruppe, die diesen wunderschönen Ort noch nicht kannten und Informationstafeln
gaben uns interessante Einblicke rund um die Entstehung des Sees. Bänke luden uns zum Verweilen ein und so packten wir unsere mitgebrachten Vesper aus und genossen den Blick in diese schöne
Natur. Dabei hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Platz an der Sonne. Ein Entenpaar hatte wohl die Hoffnung etwas von uns abzubekommen. Die Fütterung der Tiere ist allerdings verboten,
sollen sie sich doch nur kurz in diesem Biotop aufhalten, da Entenkot und Futterreste den See verschmutzen und auf Dauer den beheimateten Tieren ihren Lebensraum nehmen. Das Wasser des Sees ist
‚krachsauer‘, fast so wie Küchenessig und äußerst nährstoffarm, sodass nur wenige Tier- und Pflanzenarten in diesem Lebensraum existieren können. Alle waren von diesem „Plätzli“ begeistert und
nach einem gemeinsamen Gruppenbild ging es über den Blindenhof weiter wieder in Richtung Schönwald. Manfred Mayer hatte die Idee, noch ein paar Lieder zu singen und so verweilten wir an einem
kleinen Bachlauf mitten im Wald und sangen zusammen zwei Lieder, bevor wir den Wald verließen und die letzte kurze Steigung in Angriff nahmen. Auf Schönwalds hochgelegenem Wohngebiet konnten wir
dann noch einen Blick auf die Skisprungschanze werfen. Wieder am Parkplatz angekommen, freute es mich sehr, wie gut es allen gefallen hat. Zum Abschluss fuhren wir zum Reinertonishof. Alle waren
sich einig, dass dieser denkmalgeschützte Hof mit seinen Tieren, hausgemachten Kuchen und schmackhafter Hausmannskost für Groß und Klein auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Bericht zur Wanderung am
Sonntag, 08. März 2026
Sabine Engl schreibt: Schöner hätte der Tag nicht sein können. Der Frühling zeigte sich von seiner besten Seite und die Sonne strahlte, als die Wanderfreunde aus allen Richtungen am Vereinsheim eintrafen. Gewählt hatten alle schon, das war an diesem Tag auch wichtig. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Wanderführer Simon und Ingrid Hermle ging es in Fahrgemeinschaften nach Spaichingen. Dort parkten wir unweit vom Ortsausgang Richtung Hausen o. V. und machten uns auf den Weg. Den erste Anstieg hatten wir gleich zu bewältigen, mussten wir doch von Spaichingen hinauf nach Hausen o. V. Aber wir hatten alle ganz viel Energie und bewältigten den Weg ohne Probleme. Durch das Wohngebiet von Hausen o. V. ging es nochmals bergauf bis in den Wald hinein. Jetzt hatten wir die meisten Höhenmeter für diesen Tag schon geschafft. Den Hohenkarpfen mit dem darunterliegenden Hofgut Hohenkarpfen und dem Ziegenhof hatten wir schon längst erspäht, aber auch noch viele andere Dinge, so z. B. Gosheim, den Dreifaltigkeitsberg und den Testturm von Rottweil. Der Weitblick war sehr beeindruckend. Die Natur erwacht so langsam aus dem Winterschlaf und hie und da konnte man schon die ersten Frühjahrsblüher entdecken. Die Bäume waren noch kahl und man konnte nur erahnen, wie schön es werden wird, wenn mal alles grünt und blüht. Als wir an eine Lichtung kamen, zeigte sich vor uns ein schöner Grillplatz mit einer Hütte und vielen Sitzgelegenheiten alle von der Sonne angestrahlt. PAUSE – so lautete das Zauberwort von den Wanderführern, Hurra, besser hätten sie es nicht aussuchen können. Der Hunger war da und ein Platz an der Sonne, was will man mehr. Da schmeckte das mitgebrachte Rucksackvesper doppelt lecker. Auf schönen Wald- und Wiesenwegen ging es weiter Richtung Hohenkarpfen, der sich nach einiger Zeit vor uns „aufbaute“, den galt es nun zu bezwingen. Auf dem schmalen Pfad ging es noch einmal einige Höhenmeter hinauf, bevor wir von oben einen wunderschönen Blick in verschiedene Richtungen genießen konnten. Das Wetter war so gut, wie unsere Laune, es wurde viel gelacht. Nur ein Gemälde an einem Baum weist darauf hin, dass auf diesem „Zeugenberg“ einmal eine Burg stand. Nach dem Abstieg ging es am Hofgut Hohenkarpfen vorbei wieder zurück nach Hausen o. V. Jetzt stand nur noch der Abstieg nach Spaichingen vor uns, den bewältigten wir ohne Probleme. Die Schlusseinkehr machten wir im Gasthaus Blume in Hausen o. V., bei netten Gesprächen und einem leckeren Essen. Zum Weltfrauentag erhielten die mitgewanderten Frauen von den Wanderführern eine nette Überraschung. Es war ein gelungener Wandertag in nächster Nähe mit einem genussvollen Abschluss. Vielen Dank an Ingrid und Simon Hermle mit ihren Hunden Jay und Luna.
Bericht zur Wanderung am Sonntag,
22. Februar 2026
Sabine Engl schreibt: Das Wetter lud nicht unbedingt ein, um vor die Tür zu gehen, aber die Einladung von Wanderführerin Rita Schüller hörte sich so interessant an, dass es doch einige Wanderfreunde hinter dem Kamin hervorlockte. So waren es dann doch zwölf Wandersleut, die sich um 10.00 Uhr am Vereinsheim trafen, um gemeinsam nach Königsfeld zu fahren. Dort angekommen staunten wir über die schönen und liebevoll restaurierten Gebäude und den großzügigen Ortskern. Dadurch, dass es ein Heilkurort ist, hat man auch das touristische Flair gespürt. Dennoch kann man direkt vom Ortszentrum eintauchen in eine wundervolle Landschaft bestehend aus großflächigem Grünland und historischen Gehöften. Wir waren unterwegs auf dem Mühlen- und Höfeweg. Da gibt es Jahrhunderte alte landwirtschaftliche Gebäude, die allesamt den Charme des hohen Alters verströmten, aber trotzdem jung geblieben sind, dadurch, dass sie bewohnt sind und so keineswegs vom Verfall bedroht sind. Erstaunlich, wie lange ein Haus Menschen ein Dach über dem Kopf geben kann, wenn es gepflegt wird.
Rita hatte mit ihrer Freundin Heidi eine schöne Tour herausgesucht und sich auf Grund des Wetters für eine Runde mit größtenteils geteerten Wanderwegen entschieden, trotzdem sahen wir viel von dieser schönen Region. Auch das Wetter meinte es gut mit uns. Die Vesperpause stärkte uns für den weiteren Weg und war eine gute Gelegenheit für eine nette Sangeseinlage. Manfred hatte seine Liederbüchle im Gepäck. Erst als wir wieder unterwegs waren, ging ein kurzer Nieselregen auf uns herunter.
Schon kurze Zeit später konnten wir bei trockenem Wetter die Ruine Waldau besichtigen. Ein beeindruckendes massives Bauwerk mit einem hohen Turm, den man schon von Weitem sehen konnte. Das letzte Stück des Weges ging durch den Doniswald und ein Villenviertel von Königsfeld zurück zu unseren Autos. Die gemütliche Einkehr zum Abschluss machten wir in dem örtlichen Cafe Sapel. Zum Schluss gab es noch eine Hausaufgabe von unserer „Lehrerin“ Rita. Wer diese gemacht hat, der kennt jetzt auch die spannende Geschichte der Entstehung von Königsfeld und was es mit den Einflüssen der Herrnhuter Brüdergemeine auf sich hat. Die sind nämlich größtenteils die Eigentümer dieser wunderbar restaurierten Gebäude, die uns bereits bei der Ankunft in Königsfeld aufgefallen sind. Rita und ihre Freundin Heidi haben uns einen schönen Wandertag beschert, vielen Dank dafür.
Bericht zur Schneeschuh-Wanderung am Sonntag, 01. Februar 2026
Maria Fischer schreibt:
Gemeinsam trafen wir uns am Sonntagmorgen um 5:45 Uhr am Vereinsheim, um in das wunderschöne Montafon in Österreich zu fahren. Nachdem sich die 14 Wanderleute verteilt haben, fuhren wir mit drei Autos los. Auf der Strecke machten wir bei der Raststätte Hörbranz eine Pause mit leckeren Brezeln, danach ging es in zügiger Fahrt ins Silbertal zu der Kristbergbahn. Dort wurden die Schneeschuhe verteilt und es ging zuerst mit der Bergbahn bis zur Bergstation von der Kristbergbahn. Oben angekommen teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe ging mit drei Personen los, um den schönen Panoramaweg zu erkunden. Dort kamen sie an einem historischen Sägewerk vorbei und nach etwa zwei Stunden kamen sie zum Hochmoor Wildried, das ist das höchstgelegene Hochmoor Europas. Von hier aus kann man eine Panorama-Aussicht auf das umliegende Montafon genießen. Anschließend ging es auf dem gleichen Weg wieder in zwei Stunden zurück zum Panoramarestaurant Kristberg. Die andere Gruppe, mit elf Personen und einer Hündin, schnallte sich die Grödel an, um dann den Weg durch den Wald hinauf Richtung zum Muttjöchle zu besteigen. Auf dem Weg blickten wir, nachdem wir den Wald verlassen hatten, auf ein schönes Bergpanorama. Zwischendurch machten wir eine kleine Trinkpause und kamen nach etwa 2,5 Stunden oben beim Gipfelkreuz des Muttjöchle an. Dort erwartete uns ein tolles Bergpanorama, in jede Richtung des Montafons. Nun packte jeder sein leckeres Vesper aus und genoss den Ausblick. Nach etwa 30 Minuten machten wir uns für den Abstieg bereit und zogen die Schneeschuhe an. Auf dem gleichen Weg, erst über das Schneefeld und dann durch den Wald, führte uns der schneereiche Weg in etwa zwei Stunden zurück in Richtung Bergstation. Am Ende führte uns der Weg überraschenderweise noch über eine Skipiste quer Feld ein bis zum Panoramarestaurant Kristberg, wo die anderen bereits warteten. Gemeinsam machten wir dort unsere wohlverdiente Schlusseinkehr. Gut gestärkt liefen wir gemeinsam wieder zurück und fuhren mit der Bergbahn hinab zu den Autos. Dort endete unser schöner Tag in den Bergen. Wir bedanken uns für den tollen Tag bei den Wanderführern Peter Wolf und Sabine Nann-Wolf.
Bericht zur Wanderung an Dreikönig, 06. Januar 2026
Sabine Engl schreibt: Hubert und Franziska Romankewicz freuten sich über die Wanderfreunde, die sich trotz des kalten und unlustigen Wetters am Vereinsheim eingefunden haben. In Fahrgemeinschaften ging es nach Böttingen. Von dort aus starteten wir unsere Wanderung zum Dreikönigstreffen auf dem Dreifaltigkeitsberg. Schön warm eingepackt konnte man die kalte frische Luft in vollen Zügen genießen.
Nett war es auch wieder gemeinsam unterwegs zu sein. Als wir im großen Pilgersaal ankamen, freuten wir uns auf die warme Stube und ein leckeres Essen. Freundlich und nett wurden wir bewirtet und fühlten uns sehr willkommen. Leider blieben einige Plätze leer. Trotzdem gab es das ein oder andere nette Gespräch mit den Wanderfreunden von anderen Ortsgruppen. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da platzte der Saal aus allen Nähten, aber vielleicht sind es nächstes Jahr wieder mehr Besucher. Bei der Begrüßung ging der 1. Vorsitzende der OG Spaichingen Stefan Schrode auf die Geschichte dieses Treffens ein. Ursprünglich fand es am Stephanstag statt und wurde später dann auf Dreikönig verschoben. Er freute sich, dass es nach zwei Jahren Pause wieder stattfinden konnte auf dem Dreifaltigkeitsberg. Im Anschluss kamen die Sternsinger. Mit ihrem Gesang verkündeten sie die Geburt Jesu.
Im anschließenden Grußwort von Superior Pater Alfons Schmid ging er auf den Spruch von Leonardo Da Vinci „Binde deinen Karren an einen Stern“ ein. Mit guten Impulsen und dem Wunsch, dass unser ganzes Leben unter einem guten Stern stehen soll, hat er uns bestärkt für das neue Jahr.
Spaichingens Bürgermeister Markus Hugger stellte die Herausforderungen, denen wir uns zurzeit stellen müssen, in den Mittelpunkt. Nur Veränderung bedeutet Weiterentwicklung. Jeder hat seinen Rucksack zu tragen. Er wünschte uns allen Mut und Optimismus.
Mit der ersten Strophe des Liedes „Von guten Mächten wunderbar getragen“ eröffnete der Gauvorsitzende Klaus Butschle seine Ansprache.
Gottvertrauen und Dankbarkeit sind für ihn wichtige Werte. Er berichtete uns von seinen Erlebnissen und Fügungen beim Pilgern. Das war sehr beeindruckend. Auch er freute sich, dass wir wieder hier im Pilgersaal zusammenkommen konnten.
Zwischen den verschiedenen Ansprachen spielte Franz Samson mit dem Akkordeon und es wurden traditionelle Wanderlieder und Weihnachtslieder gesungen.
Nach einem Besuch in der Kirche traten wir am späten Nachmittag wieder unseren Heimweg an und pünktlich dazu zeigte sich nochmal die Sonne.
Schön war es dabei gewesen zu sein. Danke an Franziska und Hubert, für ein paar Stunden Tradition.
Schwäbischer Albverein
Ortsgruppe Gosheim

