Unternehmungen der Familiengruppe  2018

Bericht zur Karfreitagswanderung nach Beuron am 30. März 2018

 

Sabine Engl schreibt: Es war noch stockfinster, nur der Mond schimmerte zwischen den Wolken hindurch, als sich früh morgens um 6.00 Uhr, die Wanderfreude vom Albverein an der Quirinskapelle trafen, um gemeinsam nach Beuron zu wandern. Die Wetterprognosen für diesen Tag waren gut, und so konnte Wanderführer Andreas Mauch 34 Mitwanderer begrüßen. Die Glocken der Quirinskapelle läuteten uns zum Aufbruch und so marschierten wir los, querfeldein durch Wälder und über Wiesen, in einen wunderschönen Sonnenaufgang hinein. Es war ein schönes Gefühl mitten drin zu sein, wenn der Tag anbricht und die Natur erwacht. Unser erster Halt war die Zenokapelle, hier machten wir eine kurze Pause und Andreas brachte uns in einem geistlichen Impuls die Erkenntnis näher, dass wir alle ein Segen füreinander sein können. Nach dem Vaterunser ging es dann weiter Richtung Renquishausen, wo wir auf dem Spielplatz beim Sportheim unsere

 

Vesperpause machten. Jeder packte sein mitgebrachtes Rucksackvesper aus, denn nach der zurückgelegten Strecke hatten alle einen guten Appetit. Frisch gestärkt ging es nun, bei strahlendem Sonnenschein, weiter Richtung Bärenthal. Jetzt kam das anstrengendste Stück unseres Weges, denn von Bärenthal aus hatten wir einen ziemlich steilen Aufstieg zu bewältigen. Aber oben angekommen, freute man sich, auch dieses Stück des Weges geschafft zu haben und irgendwie kann man hier gedanklich auch ein Stück weit den Kreuzweg mitgehen. Beim  Rest des Weges hatten wir schon das Ziel vor Augen und außer einem kleinen Hürdenlauf über umgefallene Bäume und herumliegende Äste gab es keine nennenswerten Anstrengungen mehr. In Beuron angekommen machten wir noch einen Besuch in der Klosterkirche, die an diesem Tag Anlaufstelle für viele Menschen ist.

Jeder konnte die Zeit auf seine Art nutzen und in der Stille oder im Gebet eine Stärkung für die Seele und den Geist mitnehmen. Für das leibliche Wohl machten wir dann noch eine Schlusseinkehr im Gasthaus Löwen in Fridingen. Dort wurden wir wieder auf das Beste versorgt und so kehrten wir nach einem anstrengenden Tag etwas müde, aber frisch gestärkt an Leib und Seele, glücklich und zufrieden, wieder nach Hause zurück.

„Querfeldein mit Wanderschuhen“ Bericht vom Sonntag, 21. Januar 2018

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Priska Meßmer schreibt: Alle 21 Teilnehmer, darunter auch 5 Jugendliche freuten sich, dass Wanderführerin Doris Schrenk für Sonntag ideales Winter-Wanderwetter bestellt hatte. Es wäre schade gewesen, in der warmen Stube zu bleiben, denn es war nämlich eine gemütliche Rundwanderstrecke in der Nähe von Obernheim. Wir hatten Glück, der Wanderweg war am Sonntag schon schneefrei gemacht. So kamen wir dann gut mit unseren Wanderschuhen am abgelegenen Weiler Heidenhof vorbei zum Albtraufweg mit herrlicher Aussicht ins Schlichemtal. Weit unten lag das Dorf Hausen am Tann und gegenüber waren die Balinger Berge Lochen, Plettenberg und Schafberg in greifbarer Nähe. Auf der  Albtraufkante entlang marschierten wir wohl eine Zeit lang durch den Schnee, aber dafür war das Panorama immer sehenswert. Den „Schuhmachersessel“, direkt am Abgrund wollte wirklich niemand von uns ausprobieren. Der Sage nach erhielt ein Schuhmacher im Mittelalter die Chance, hier sein Leben zu retten, wenn er auf dem Felsen sitzend, Schuhe besohlen könne ohne dass ihm sein Werkzeug und die Nägel herunterfallen. Das war mit Sicherheit keine nachahmenswerte  Angelegenheit, die der Schuhmacher der Sage nach jedoch meisterte. Wir wollten da lieber die Aussicht auf die nächsten Orte Ratshausen, Weilen u.d.R. und Schömberg genießen. Und über ein weitläufiges Naturschutzgebiet, das bestimmt im Sommer mit seiner Pflanzenvielfalt sehr interessant ist, erreichten wir bald wieder unsere Autos. Danach fuhren wir noch zum gemütlichen Abschluss unserer Wanderung zur warmen „Hütte am Turm“ oberhalb von Deilingen.