Unternehmungen der Familiengruppe  2018

Bericht zu: “Schaurig wird es im Dorf“ am Samstag, 20. Oktober 2018

 

Doris Schrenk schreibt: Pünktlich um 17.00 Uhr kamen die Kinder erwartungsvoll in den Hof beim Vereinshaus und suchten sich gleich eine passende Rübe aus. Nehme ich lieber eine runde oder längliche, eine kleine oder große, eine mit vielen Wurzeln, eine glatte oder unebene, eine mit Warzen oder ohne….? Es war gar nicht so einfach, die richtige Rübe zu finden. War die Wahl getroffen, wurde die Rübe  mit einem Bohrer grob ausgehöhlt und schon konnte es losgehen.  Erstaunlich mit wie viel Fantasie Augen, Nase und Mund mit den verschiedensten Utensilien hinein geschnitzt wurden. Die mitgebrachten Blätter, Gräser, Schleifen, Blumen und sonstige Sachen  gaben  noch den letzten Schliff. Wirklich bemerkenswert, was sich mancher so ausgedacht hat. Bei Anbruch der Dunkelheit trugen wir die Geister durch die Gassen  und klingelten an Türen – und tatsächlich, mutige Bewohner machten uns auf, so dass wir unsere Geistersprüche aufsagen konnten. Doch auch uns wurde aufgesagt! Und nicht nur die Kinder bekamen Süßes, nein auch wir Erwachsene wurden mit leckeren Hörnchen belohnt, nochmals vielen Dank dafür.

 

Wieder am Vereinshaus angekommen, wärmten wir uns am Feuer auf, während unsere Senioren in bewährter Weise die Rübengeister prämierten. Die Wahl fiel ihnen wirklich nicht leicht, da jeder Rübengeist ein echtes Unikat und jeder auf seine Weise der Schönste war.  Auch nächstes Jahr werden wir die Geister wieder los lassen, denn die alte Tradition des Rübengeisterschnitzens soll nicht in Vergessenheit geraten.

 

Bericht zur Landschaftspflege am Samstag, 13. Oktober 2018

 

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Sabine Engl schreibt: Es ist

Samstagmorgen und Hase und Igel sitzen gerade gemütlich zusammen und verdauen ihr Frühstück, da wird es auf einmal laut. Motorengeräusche und Stimmen durchdringen die Ruhe an diesem herrlich sonnigen Herbstmorgen. Da sagt der Hase zum Igel: „Was ist denn jetzt los?“ Der Igel weiß Bescheid und erklärt dem Hase, dass das die Gruppe vom Albverein ist, die jedes Jahr einmal auf Kehlen eine Landschaftspflege durchführt. Dabei wird im 3-jährigen Turnus immer eine andere Fläche gemäht und von Gestrüpp befreit. Die leisten einen ganz wichtigen Beitrag für die Natur, da können die Pflanzen und Gräser echt dankbar sein und den herumliegenden Müll nehmen sie auch gleich mit. Dann sieht es nachher wieder richtig einladend aus. Komm wir schauen ihnen eine Weile zu! Und so wurde die Arbeitstruppe bei ihrem Schaffen und Werken von den Tieren des Waldes beobachtet. Bestens ausgestattet mit Gerätschaften und Fahrzeugen, war die anstrengende Arbeit gut zu bewältigen. Während die Männer mit den Mähgeräten unterwegs waren und ihre Runden machten, konnten die Frauen, Kinder und Jugendlichen alles mit Rechen und Schubkarren einsammeln und auf die großen Hänger laden. Zwischendrin gab es zur Mittagszeit eine Stärkung mit Grillwurst und frischem Brot und als Nachtisch leckeren Zopf mit Kaffee. So konnte die restliche Arbeit frisch gestärkt noch gut bewältigt werden. Irgendwann wurden die Maschinen still und auch das Stimmengewirr wurde weniger und da wussten die Tiere, jetzt sind sie fertig und es kehrt wieder Ruhe ein an dem herrlichen Aussichtplatz „Auf Kehlen“.

 

Die fleißigen Helfer sind dann noch weitergezogen und haben auch noch den Prachtnelkenstand am Biathlon auf Vordermann gebracht, und somit ihr Tagwerk vollbracht. Ein anstrengender Tag ging zu Ende und alle waren froh, es wurde wieder wunderbar zusammengeschafft. Alt und jung, klein und groß, jeder gab sein Bestes. Dafür sagt der Albverein ein herzliches Dankeschön an alle Helfer! Das nächste Mal sehen Hase und Igel den Albverein wieder beim Wandern in der wunderschönen Landschaft hier bei uns in der Region, dann werden sie sagen die haben auch ein Stück dazu beigetragen.

 

Bericht zum Kinderferienprogramm am Samstag 08. September 2018

 

Sabine Engl schreibt: Als letzte Veranstaltung im Kalender des Kinderferienprogramms durften wir uns auf viele kleine und große Gäste freuen. Die Anmeldezahlen erfreuten unser Herz und da es ein schöner Spätsommertag mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war, konnten wir auch viele Teilnehmer begrüßen. Die Kinder durften schöne Holztäfelchen mit eingraviertem Lembergturm mit ihrem Namen beschriften und noch kurz den neuen, sehr schönen Spielplatz am Lembergparkplatz erkunden, bis  wir uns auf den Weg Richtung Lemberg machten. In zügigem Marsch erreichten wir schon bald unser Ziel den Lembergturm und die Lemberghütte, die extra für uns auch geöffnet hatte. Hier konnte sich jeder im Laufe des Nachmittags mit Essen und Getränken eindecken. Andreas Mauch erklärte dann die verschiedenen Angebote, die für die Kinder vorbereitet waren. Einen Traumfänger basteln aus Naturmaterialien, das war eine tolle Idee. Mit einem Dreiecks-Gerüst aus dünnen Ästen, wurden echte kleine Kunstwerke gestaltet. Dazu ging es zuerst einmal mit offenen Augen in den Wald um besonders schöne Steine, Moos, Rindenstücke oder auch Holzstücke zu sammeln und diese dann ganz individuell an dem Traumfänger anzubringen. Sind wir gespannt, welche schönen Träume wir damit einfangen werden. Beim Filzen wurden unter der Leitung von Anita Mauch kleine Untersetzer oder Sitzkissen für Kinder hergestellt. Dabei sind auch sehr schöne Exemplare entstanden. Aber auch das Holzscheibensägen und die alten Spiele, wie Sackhüpfen, Seilziehen und Stelzenlaufen wurden von Klein und Groß ausprobiert. Es war ein schöner Spätnachmittag auf dem Lemberg und auch die Eltern und Großeltern, die mitgekommen waren hatten eine kurzweilige Zeit. Ganz großen Andrang gab es an der Feuerstelle, denn beim Stockbrot machen und Würstchen grillen konnte man nebenher gute Gespräche führen und so die Zeit bis das Essen fertig war verkürzen.

 

Bei der Preisübergabe für den Luftballonweitflug-Wettbewerb konnte Andreas Mauch gleich zwei erste Preise übergeben. Dem schlechten Wetter am Lemberghüttenfest geschuldet hatten die Luftballons dieses Mal einen schweren Start und so sind nicht viele Karten zurückgekommen und auch die Flugstrecke war nicht so weit wie in den Jahren davor. Trotzdem gab es zwei Luftballons, die gleich weit geflogen sind und deshalb gab es auch zweimal einen 1. Platz. Darüber konnten sich Carlotta Thies und Thorben Baum freuen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Als die Sonne  langsam als feuerroter Ball ihr Verschwinden am Horizont ankündigte, stiegen einige von uns nochmal auf den Turm und schauten dem beeindruckenden Naturschauspiel zu. Das war der perfekte Abschluss für einen gelungenen Nachmittag. Recht schnell wurde es jetzt finster und wir schafften es gerade noch alles aufzuräumen um dann gemeinsam, mit Stirnlampen ausgerüstet, den Abstieg anzugehen. So ein Marsch in der Dunkelheit hat etwas Spannendes und Abenteuerliches. Wir bedanken uns bei allen Kindern und Familien für den Besuch und würden uns freuen euch wieder bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Als nächstes machen wir eine Busausfahrt nach Möggers (siehe vorne stehende Einladung). Der Wanderweg ist auf jeden Fall auch für Kinder ab 8 Jahre gut zu bewältigen. Ansonsten sehen wir uns vielleicht beim Rübengeister schnitzen am 20. Oktober 2018. Schaut einfach mal wieder rein bei uns. Wir freuen uns auf euch!

 

Bericht von den Gipfelstürmern

Sabine Engl schreibt: „Ja, ich würd es wieder tun!“, das ist mein Fazit, wenn ich an das Bergwochenende im Montafon denke. Es waren zwei herrliche Tage in bester Gesellschaft und mit viel guter Laune. Los ging es schon sehr früh, denn die 31 angemeldeten Teilnehmer trafen sich am Samstag, 07. Juli 2018 bereits in der Morgendämmerung am Vereinsheim. Der Bus konnte ziemlich pünktlich um 5.45 Uhr abfahren und so ging es in zügiger Fahrt Richtung Bodensee, den ließen wir aber links liegen und fuhren weiter nach Brand in Österreich. Als wir unser Ziel erreichten war es noch recht frisch und die Wolken verdeckten das Bergpanorama. Mit der Lünerseebahn fuhren wir in flotter Fahrt hinauf zur Douglashütte, die direkt am Lünersee liegt.  Jetzt war aber Schluss mit Gemütlichkeit, denn von hier aus begann unsere Wanderung. Ganz praktisch war es, dass wir zuerst den Stausee auf einem schönen ebenen Weg ein Stück weit umrundeten, so konnte man sich warm laufen, für das was anschließend folgte. Denn irgendwann ging es dann doch bergauf, denn wir hatten hohe Ziele vor uns. Je weiter wir nach oben kamen, wurde die Vegetation karger und es gab sogar noch einige kleine Schneefelder, Überreste des letzten Winters. Spannend waren auch die vielen Murmeltiere, die wir immer wieder links und rechts des Weges beobachten konnten. Links des Weges türmte sich das Bergmassiv vor uns auf, die kargen Felsen erhoben sich wie eine hohe Mauer aus dem Boden. Unser Weg führte uns stetig bergauf zum Verajoch auf 2330 m. Dort angekommen hatten wir einen schönen Blick in alle Richtungen. Auf der anderen Seite ging es dann wieder ein Stück bergab und so erreichten wir unser erstes Etappenziel, eine kleine Hütte, die am sogenannten Schweizer Tor steht, diese wurde früher als Zollhütte genutzt. Hier setzten wir uns gemütlich zusammen und erleichterten unseren Rucksack, indem wir einen Teil unseres mitgebrachten Rucksackvespers verzehrten. Gut gestärkt nahmen wir dann den Aufstieg auf der anderen Seite in Angriff, noch einmal ging es hoch hinauf auf 2374 m zum Öfakopf. Die Wolken verzogen sich irgendwann und wir konnten auch die Bergspitzen erkennen. Das Wetter war perfekt, es regnete nicht, aber es war auch nicht zu warm, da die Sonne doch immer wieder von einer Wolke verdeckt wurde. Als wir dem Himmel wieder ein Stück näher waren, sah man auf der anderen Seite schon den Weg hinunter ins Tal und noch ganz weit weg, aber in erreichbarer Nähe konnte man die Lindauer Hütte erkennen. Diese war unser Tagesziel, hier gab es etwas zu Essen und ein Bett zum Schlafen. Also nochmal alle Kraftreserven zusammennehmen und den etwas beschwerlichen Abstieg in Angriff nehmen. Aber die Vegetation lud auch immer wieder ein stehen zu bleiben und zu staunen, welch vielfältige und wunderbare Pflanzen in diesen Höhenlagen wachsen. Auch das Gebirgsbächlein, das plätschernd unseren Weg begleitete, war Meditation pur und die Kühe links und rechts des Weges waren schöne Geschöpfe, denen man ansehen konnte, dass sie ein wunderbares Leben haben. Nur der Lärm eines Helikopters störte die Ruhe etwas und als wir näher kamen, stand der Heli geradewegs mitten auf unserem Wanderweg. Da wollten wir doch wissen, was los ist und man erklärte uns, dass hier gerade eine große Jahresübung der Bergwacht stattfindet. Schön dass es solche Menschen gibt, die ihre Freizeit opfern um anderen Menschen zu helfen. Nach und nach erreichten alle die Lindauer Hütte und als wir uns frisch gemacht hatten, trafen wir uns zum Abendessen und gemütlichem Beisammensein in der Gaststube. Das Essen war sehr gut und der Kaiserschmarrn ein wahres Gedicht. Schon bald ging es dann ins Bett, denn für den nächsten Tag war früh aufstehen angesagt. Wir teilten uns an diesem Tag in mehrere Gruppen auf. Die erste Gruppe musste bereits um 6.15 Uhr starten, denn sie hatten das anspruchsvollste Programm vor sich. Sie begaben sich auf den Klettersteig „Gauerblickhöhle“. Die zweite Gruppe startete eine Stunde später und machte eine anspruchsvolle Bergtour mit einigen Höhenmetern zuerst hinunter und dann wieder ganz weit hinauf. Für beide war der Treffpunkt Tilisunahütte. Hier trafen wir fast zeitgleich ein und konnten gemütlich miteinander Mittagessen. Dann ging es weiter an einem schönen kleinen Bergsee vorbei und wir starteten unseren Abstieg zurück in die Zivilisation. Dort oben ist man fernab vom Autolärm und der Hektik des Alltags und Häuser sieht man gar keine, nur hie und da eine Almhütte. Die Weite und Ruhe geben ein Gefühl von Freiheit und innerer Ruhe. Vielleicht ist es dieses Gefühl, das die vielen Wanderer antreibt, immer wieder diese Mühe auf sich zu nehmen und hinauf zu steigen Richtung Himmel. Die dritte Gruppe hatte sich für eine leichtere Tour entschieden und ging so auf einem gemütlichen Weg von der Lindauer Hütte hinunter nach Latschau. Auf ihrem Weg gab es gleich mehrere Almen, auf denen man wunderbar speisen konnte. Zuerst gab es eine Käseverkostung und bei der nächsten Pause dann auch noch einen Apfelstrudel als Nachtisch, so wurde eine echte Gourmetwanderung daraus. Auf ihrem Weg kreuzten sie den Waldrutschenpark Golm und prompt entschieden sich die Männer nicht weiter zu laufen, sondern die Rutsche zu nehmen. Auf sieben Rutschen ging es über 380 m hinunter fast bis zum Lünerseewerk Latschau. Ein riesen Spaß, nicht nur für Kinder, wie wir gehört haben. Das Lünerseewerk Latschau mit dem smaragdgrünen Stausee war das Endziel aller drei Wandergruppen. Hier wartete der Bus auf uns und sammelte alle wieder ein. In gewohnt zügiger Fahrt ging es dann wieder Richtung Heimat. In Kressbronn machten wir unseren Abschluss bei einem leckeren Essen und mit einem tollen Ausblick auf den Bodensee. Nachdem wir auch noch einen herrlichen Sonnenuntergang am See miterleben konnten, ging es heimwärts. Doris Schrenk und Thomas Weinreich hatten für uns ein Programm vom feinsten ausgearbeitet und alles bestens organisiert und geplant. Wenn man eine solch große Gruppe dabei hat, dann ist es eine echte Herausforderung allen gerecht zu werden und jeden Anspruch erfüllen zu können. Sie haben das exzellent gemeistert und wir haben auch schon die Zusage, dass es nächstes Jahr wieder ein Wochenende in den Bergen geben wird. Der Berg ruft, und wir kommen…. bestimmt wieder mit. Danke Doris und Thomas!

Bericht zum Familienaktionstag am Samstag, 16. Juni 2018

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Sabine Engl schreibt: Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir unseren Familienaktionstag wie geplant auf dem Lemberg durchführen. Pünktlich um halb zwei wurden die 20 angemeldeten Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern am Lembergparkplatz in Empfang genommen. Es wuselte schon überall, herrlich, wie Kinder Leben und Freude schenken können. Nachdem alle einen Lemberganhänger mit ihrem Namen bekommen hatten, ging es auf direktem Weg auf den Lemberg hinauf. Nicht schlecht staunten wir, dass es sogar mit Kinderwagen möglich ist dieses teilweise unwegsame Gelände zu überwinden und den Berg zu erklimmen. Um den Turm und die Hütte herum waren verschiedene Stationen aufgebaut, bei denen die Kinder unterschiedliche Herausforderungen meistern konnten. Es waren Geschicklichkeit, handwerkliches Talent, ein gutes Augenmaß und auch Geduld gefragt. Doch als erstes war es ganz wichtig, dass wir ein Lagerfeuer machten, damit anschließend noch Würstchen gegrillt und Stockbrot gemacht werden konnte. Also ging es für alle in den Wald Holz sammeln und ein schönes Feuer entfachen. Als das Feuer schließlich entzündet war, konnten sich die Kinder an die einzelnen Stationen verteilen und die gestellten Aufgaben meistern. So galt es beim Holzscheiben sägen das Gewicht des vorgegebenen Holzstückes zu erreichen, aber auch der Umgang mit der Bügelsäge, war eine Herausforderung. Alle schafften das wirklich richtig gut. Bei der Station „Nistkasten bauen“ konnten die Kinder unter Anleitung zwei neue Ein-Zimmer-Wohnungen für unsere gefiederten Freunde zusammenbauen. Die vorgefertigten Bauteile wurden verschraubt und nach Muster fertig gestellt. Beim Tannenzapfen werfen war es wichtig die Zapfen von der Abwurflinie bis hinter die Ziellinie zu werfen. Die Herausforderung war es zu berücksichtigen, dass die Zapfen unterschiedlich groß und schwer sind und man nicht jeden mit der gleichen Kraft über die Ziellinie werfen kann. Eine Leonardo-Brücke bauen ist eine echte Knobelaufgabe, denn ohne Schrauben oder sonstige Hilfsmittel wird nur aus Brettern eine Brücke gebaut, die sich selbst trägt. Als Familiengemeinschaftsprojekt klappte das wunderbar, aber auch alleine ist es machbar, man braucht nur Geduld und muss genau arbeiten. Eine Anleitung und eine helfende Hand bei Bedarf machte es für alle möglich diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Dass man aber mit den bereitgestellten Brettern auch noch andere Dinge tun kann, das haben uns die Kinder eindrucksvoll gezeigt. Hier war die Kreativität bewundernswert und wir sind sicher, die Zukunft der Architektur in Gosheim ist gesichert. Beim Filzen konnte unter Anleitung ein kleines Sitzkissen hergestellt werden. Für manche war es eine Pizza Margherita, nur Abbeißen wollte dann doch keiner. Denn zum Essen gab es dann noch Würstchen zum selbst Grillen und Stockbrot frisch gebacken. Das schmeckte allen ganz wunderbar, auch wenn das Stockbrot backen für das ein oder andere aktive und lebendige Energiebündel eine echte Geduldprobe war. Nach dem Essen lud Andreas Mauch die Kinder ein, mit ihm zusammen einen schönen Platz für die gebauten Nistkästen zu suchen. Unweit von der Hütte wurden die Kästen an zwei Bäumen aufgehängt und bieten nun Platz für  zwei Vogelfamilien. Die Kinder hatten viel Spaß und fühlten sich wohl auf dem Lemberg, aber auch wir Erwachsene hatten einen schönen Nachmittag, es war ein ungezwungenes Miteinander und es gab viele nette Gespräche. Da war es für das SWR-Fernsehen einfach ein paar schöne Sequenzen zu drehen. Lassen wir uns überraschen, wen und was wir da nachher im Fernsehen sehen werden. Wir würden uns freuen, wenn wir alle bei einer unserer nächsten Aktionen, wie z. B. dem Johannifeuer am Samstag, 23. Juni 2018 oder dem Kinderferienprogramm am 08. September 2018 begrüßen könnten (die Anmeldung läuft zurzeit über die Gemeinde Gosheim). Aber auch das Rübengeister schnitzen im Herbst lohnt sich. Gerne begrüßen wir die jungen Gäste auch mal bei einer Wanderung hier in der näheren Umgebung.

 

Bericht zum Jugendwochenende am Feldberg

Die Jugend berichtet: Am Freitagmorgen, 01.06.2018 starteten sieben Jugendliche und junge Erwachsene am Vereinshaus in Richtung Schwarzwald. Nach einem Stopp am Titisee bestiegen wir den „Hochfirstturm“. Nach einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtsfelsen ging es zur Jugendherberge „Hebelhof“ auf dem Feldberg. In der Jugenherberge durften wir im 4. Stock übernachten. Allerdings gab es vorher noch ein leckeres Abendessen und eine kleine Wanderung aufs „Grafenmättle“. Am Samstag war der Feldberggipfel mit „Bismarkdenkmal“ auf dem „Seebuck“ unser erstes Ziel. Weiter ging es auf dem „Feldbergsteig“ über den Feldberggipfel zur „St. Wilhelmer-Hütte“, das „Zastler-Loch“ bis zum Naturfreundehaus. Nach einer längeren Pause ging es weiter zum „Raimartihof“. Dort gab es Eis und Kuchen. Am Feldsee vorbei begann der Aufstieg zur Passhöhe. Bei der Jugendherberge gingen die Jungs sofort in den nahen Wald um Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend zu sammeln. Am Lagerfeuer konnten wir Stockbrot und Marshmallows grillen. Am Sonntag packten wir unsere Sachen und räumten die Zimmer auf. Wir besuchten anschließend das Schaubergwerk am „Schauinsland“. Dort erfuhren wir, dass die Heilige Barbara die Schutzheilige der Bergleute ist. Interessant war auch, dass früher die Hebamme und die Schulkinder die Stollen benutzen durften um von „Kappel“ nach „Hofsgrund“ oder „Storen“ und zurück zu kommen. Der „Barbarastollen“ am „Schauinsland“ wird heute als Archiv für Mikrofilme von der Bundesrepublik genutzt. Von einem Aussichtspunkt am „Schauinsland“ konnten wir noch den Blick auf Freiburg genießen. Nach einem Besuch der „Todtnauer Wasserfälle“ fuhren wir wieder auf den Heuberg zurück. Schön war das

Bericht zur Karfreitagswanderung nach Beuron am 30. März 2018

 

Sabine Engl schreibt: Es war noch stockfinster, nur der Mond schimmerte zwischen den Wolken hindurch, als sich früh morgens um 6.00 Uhr, die Wanderfreude vom Albverein an der Quirinskapelle trafen, um gemeinsam nach Beuron zu wandern. Die Wetterprognosen für diesen Tag waren gut, und so konnte Wanderführer Andreas Mauch 34 Mitwanderer begrüßen. Die Glocken der Quirinskapelle läuteten uns zum Aufbruch und so marschierten wir los, querfeldein durch Wälder und über Wiesen, in einen wunderschönen Sonnenaufgang hinein. Es war ein schönes Gefühl mitten drin zu sein, wenn der Tag anbricht und die Natur erwacht. Unser erster Halt war die Zenokapelle, hier machten wir eine kurze Pause und Andreas brachte uns in einem geistlichen Impuls die Erkenntnis näher, dass wir alle ein Segen füreinander sein können. Nach dem Vaterunser ging es dann weiter Richtung Renquishausen, wo wir auf dem Spielplatz beim Sportheim unsere

 

Vesperpause machten. Jeder packte sein mitgebrachtes Rucksackvesper aus, denn nach der zurückgelegten Strecke hatten alle einen guten Appetit. Frisch gestärkt ging es nun, bei strahlendem Sonnenschein, weiter Richtung Bärenthal. Jetzt kam das anstrengendste Stück unseres Weges, denn von Bärenthal aus hatten wir einen ziemlich steilen Aufstieg zu bewältigen. Aber oben angekommen, freute man sich, auch dieses Stück des Weges geschafft zu haben und irgendwie kann man hier gedanklich auch ein Stück weit den Kreuzweg mitgehen. Beim  Rest des Weges hatten wir schon das Ziel vor Augen und außer einem kleinen Hürdenlauf über umgefallene Bäume und herumliegende Äste gab es keine nennenswerten Anstrengungen mehr. In Beuron angekommen machten wir noch einen Besuch in der Klosterkirche, die an diesem Tag Anlaufstelle für viele Menschen ist.

Jeder konnte die Zeit auf seine Art nutzen und in der Stille oder im Gebet eine Stärkung für die Seele und den Geist mitnehmen. Für das leibliche Wohl machten wir dann noch eine Schlusseinkehr im Gasthaus Löwen in Fridingen. Dort wurden wir wieder auf das Beste versorgt und so kehrten wir nach einem anstrengenden Tag etwas müde, aber frisch gestärkt an Leib und Seele, glücklich und zufrieden, wieder nach Hause zurück.

„Querfeldein mit Wanderschuhen“ Bericht vom Sonntag, 21. Januar 2018

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Priska Meßmer schreibt: Alle 21 Teilnehmer, darunter auch 5 Jugendliche freuten sich, dass Wanderführerin Doris Schrenk für Sonntag ideales Winter-Wanderwetter bestellt hatte. Es wäre schade gewesen, in der warmen Stube zu bleiben, denn es war nämlich eine gemütliche Rundwanderstrecke in der Nähe von Obernheim. Wir hatten Glück, der Wanderweg war am Sonntag schon schneefrei gemacht. So kamen wir dann gut mit unseren Wanderschuhen am abgelegenen Weiler Heidenhof vorbei zum Albtraufweg mit herrlicher Aussicht ins Schlichemtal. Weit unten lag das Dorf Hausen am Tann und gegenüber waren die Balinger Berge Lochen, Plettenberg und Schafberg in greifbarer Nähe. Auf der  Albtraufkante entlang marschierten wir wohl eine Zeit lang durch den Schnee, aber dafür war das Panorama immer sehenswert. Den „Schuhmachersessel“, direkt am Abgrund wollte wirklich niemand von uns ausprobieren. Der Sage nach erhielt ein Schuhmacher im Mittelalter die Chance, hier sein Leben zu retten, wenn er auf dem Felsen sitzend, Schuhe besohlen könne ohne dass ihm sein Werkzeug und die Nägel herunterfallen. Das war mit Sicherheit keine nachahmenswerte  Angelegenheit, die der Schuhmacher der Sage nach jedoch meisterte. Wir wollten da lieber die Aussicht auf die nächsten Orte Ratshausen, Weilen u.d.R. und Schömberg genießen. Und über ein weitläufiges Naturschutzgebiet, das bestimmt im Sommer mit seiner Pflanzenvielfalt sehr interessant ist, erreichten wir bald wieder unsere Autos. Danach fuhren wir noch zum gemütlichen Abschluss unserer Wanderung zur warmen „Hütte am Turm“ oberhalb von Deilingen.