Unternehmungen der Familiengruppe  2018

Bericht zum Familienaktionstag am Samstag, 16. Juni 2018

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Sabine Engl schreibt: Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir unseren Familienaktionstag wie geplant auf dem Lemberg durchführen. Pünktlich um halb zwei wurden die 20 angemeldeten Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern am Lembergparkplatz in Empfang genommen. Es wuselte schon überall, herrlich, wie Kinder Leben und Freude schenken können. Nachdem alle einen Lemberganhänger mit ihrem Namen bekommen hatten, ging es auf direktem Weg auf den Lemberg hinauf. Nicht schlecht staunten wir, dass es sogar mit Kinderwagen möglich ist dieses teilweise unwegsame Gelände zu überwinden und den Berg zu erklimmen. Um den Turm und die Hütte herum waren verschiedene Stationen aufgebaut, bei denen die Kinder unterschiedliche Herausforderungen meistern konnten. Es waren Geschicklichkeit, handwerkliches Talent, ein gutes Augenmaß und auch Geduld gefragt. Doch als erstes war es ganz wichtig, dass wir ein Lagerfeuer machten, damit anschließend noch Würstchen gegrillt und Stockbrot gemacht werden konnte. Also ging es für alle in den Wald Holz sammeln und ein schönes Feuer entfachen. Als das Feuer schließlich entzündet war, konnten sich die Kinder an die einzelnen Stationen verteilen und die gestellten Aufgaben meistern. So galt es beim Holzscheiben sägen das Gewicht des vorgegebenen Holzstückes zu erreichen, aber auch der Umgang mit der Bügelsäge, war eine Herausforderung. Alle schafften das wirklich richtig gut. Bei der Station „Nistkasten bauen“ konnten die Kinder unter Anleitung zwei neue Ein-Zimmer-Wohnungen für unsere gefiederten Freunde zusammenbauen. Die vorgefertigten Bauteile wurden verschraubt und nach Muster fertig gestellt. Beim Tannenzapfen werfen war es wichtig die Zapfen von der Abwurflinie bis hinter die Ziellinie zu werfen. Die Herausforderung war es zu berücksichtigen, dass die Zapfen unterschiedlich groß und schwer sind und man nicht jeden mit der gleichen Kraft über die Ziellinie werfen kann. Eine Leonardo-Brücke bauen ist eine echte Knobelaufgabe, denn ohne Schrauben oder sonstige Hilfsmittel wird nur aus Brettern eine Brücke gebaut, die sich selbst trägt. Als Familiengemeinschaftsprojekt klappte das wunderbar, aber auch alleine ist es machbar, man braucht nur Geduld und muss genau arbeiten. Eine Anleitung und eine helfende Hand bei Bedarf machte es für alle möglich diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Dass man aber mit den bereitgestellten Brettern auch noch andere Dinge tun kann, das haben uns die Kinder eindrucksvoll gezeigt. Hier war die Kreativität bewundernswert und wir sind sicher, die Zukunft der Architektur in Gosheim ist gesichert. Beim Filzen konnte unter Anleitung ein kleines Sitzkissen hergestellt werden. Für manche war es eine Pizza Margherita, nur Abbeißen wollte dann doch keiner. Denn zum Essen gab es dann noch Würstchen zum selbst Grillen und Stockbrot frisch gebacken. Das schmeckte allen ganz wunderbar, auch wenn das Stockbrot backen für das ein oder andere aktive und lebendige Energiebündel eine echte Geduldprobe war. Nach dem Essen lud Andreas Mauch die Kinder ein, mit ihm zusammen einen schönen Platz für die gebauten Nistkästen zu suchen. Unweit von der Hütte wurden die Kästen an zwei Bäumen aufgehängt und bieten nun Platz für  zwei Vogelfamilien. Die Kinder hatten viel Spaß und fühlten sich wohl auf dem Lemberg, aber auch wir Erwachsene hatten einen schönen Nachmittag, es war ein ungezwungenes Miteinander und es gab viele nette Gespräche. Da war es für das SWR-Fernsehen einfach ein paar schöne Sequenzen zu drehen. Lassen wir uns überraschen, wen und was wir da nachher im Fernsehen sehen werden. Wir würden uns freuen, wenn wir alle bei einer unserer nächsten Aktionen, wie z. B. dem Johannifeuer am Samstag, 23. Juni 2018 oder dem Kinderferienprogramm am 08. September 2018 begrüßen könnten (die Anmeldung läuft zurzeit über die Gemeinde Gosheim). Aber auch das Rübengeister schnitzen im Herbst lohnt sich. Gerne begrüßen wir die jungen Gäste auch mal bei einer Wanderung hier in der näheren Umgebung.

 

Bericht zum Jugendwochenende am Feldberg

Die Jugend berichtet: Am Freitagmorgen, 01.06.2018 starteten sieben Jugendliche und junge Erwachsene am Vereinshaus in Richtung Schwarzwald. Nach einem Stopp am Titisee bestiegen wir den „Hochfirstturm“. Nach einer kleinen Wanderung zu einem Aussichtsfelsen ging es zur Jugendherberge „Hebelhof“ auf dem Feldberg. In der Jugenherberge durften wir im 4. Stock übernachten. Allerdings gab es vorher noch ein leckeres Abendessen und eine kleine Wanderung aufs „Grafenmättle“. Am Samstag war der Feldberggipfel mit „Bismarkdenkmal“ auf dem „Seebuck“ unser erstes Ziel. Weiter ging es auf dem „Feldbergsteig“ über den Feldberggipfel zur „St. Wilhelmer-Hütte“, das „Zastler-Loch“ bis zum Naturfreundehaus. Nach einer längeren Pause ging es weiter zum „Raimartihof“. Dort gab es Eis und Kuchen. Am Feldsee vorbei begann der Aufstieg zur Passhöhe. Bei der Jugendherberge gingen die Jungs sofort in den nahen Wald um Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend zu sammeln. Am Lagerfeuer konnten wir Stockbrot und Marshmallows grillen. Am Sonntag packten wir unsere Sachen und räumten die Zimmer auf. Wir besuchten anschließend das Schaubergwerk am „Schauinsland“. Dort erfuhren wir, dass die Heilige Barbara die Schutzheilige der Bergleute ist. Interessant war auch, dass früher die Hebamme und die Schulkinder die Stollen benutzen durften um von „Kappel“ nach „Hofsgrund“ oder „Storen“ und zurück zu kommen. Der „Barbarastollen“ am „Schauinsland“ wird heute als Archiv für Mikrofilme von der Bundesrepublik genutzt. Von einem Aussichtspunkt am „Schauinsland“ konnten wir noch den Blick auf Freiburg genießen. Nach einem Besuch der „Todtnauer Wasserfälle“ fuhren wir wieder auf den Heuberg zurück. Schön war das

Bericht zur Karfreitagswanderung nach Beuron am 30. März 2018

 

Sabine Engl schreibt: Es war noch stockfinster, nur der Mond schimmerte zwischen den Wolken hindurch, als sich früh morgens um 6.00 Uhr, die Wanderfreude vom Albverein an der Quirinskapelle trafen, um gemeinsam nach Beuron zu wandern. Die Wetterprognosen für diesen Tag waren gut, und so konnte Wanderführer Andreas Mauch 34 Mitwanderer begrüßen. Die Glocken der Quirinskapelle läuteten uns zum Aufbruch und so marschierten wir los, querfeldein durch Wälder und über Wiesen, in einen wunderschönen Sonnenaufgang hinein. Es war ein schönes Gefühl mitten drin zu sein, wenn der Tag anbricht und die Natur erwacht. Unser erster Halt war die Zenokapelle, hier machten wir eine kurze Pause und Andreas brachte uns in einem geistlichen Impuls die Erkenntnis näher, dass wir alle ein Segen füreinander sein können. Nach dem Vaterunser ging es dann weiter Richtung Renquishausen, wo wir auf dem Spielplatz beim Sportheim unsere

 

Vesperpause machten. Jeder packte sein mitgebrachtes Rucksackvesper aus, denn nach der zurückgelegten Strecke hatten alle einen guten Appetit. Frisch gestärkt ging es nun, bei strahlendem Sonnenschein, weiter Richtung Bärenthal. Jetzt kam das anstrengendste Stück unseres Weges, denn von Bärenthal aus hatten wir einen ziemlich steilen Aufstieg zu bewältigen. Aber oben angekommen, freute man sich, auch dieses Stück des Weges geschafft zu haben und irgendwie kann man hier gedanklich auch ein Stück weit den Kreuzweg mitgehen. Beim  Rest des Weges hatten wir schon das Ziel vor Augen und außer einem kleinen Hürdenlauf über umgefallene Bäume und herumliegende Äste gab es keine nennenswerten Anstrengungen mehr. In Beuron angekommen machten wir noch einen Besuch in der Klosterkirche, die an diesem Tag Anlaufstelle für viele Menschen ist.

Jeder konnte die Zeit auf seine Art nutzen und in der Stille oder im Gebet eine Stärkung für die Seele und den Geist mitnehmen. Für das leibliche Wohl machten wir dann noch eine Schlusseinkehr im Gasthaus Löwen in Fridingen. Dort wurden wir wieder auf das Beste versorgt und so kehrten wir nach einem anstrengenden Tag etwas müde, aber frisch gestärkt an Leib und Seele, glücklich und zufrieden, wieder nach Hause zurück.

„Querfeldein mit Wanderschuhen“ Bericht vom Sonntag, 21. Januar 2018

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Priska Meßmer schreibt: Alle 21 Teilnehmer, darunter auch 5 Jugendliche freuten sich, dass Wanderführerin Doris Schrenk für Sonntag ideales Winter-Wanderwetter bestellt hatte. Es wäre schade gewesen, in der warmen Stube zu bleiben, denn es war nämlich eine gemütliche Rundwanderstrecke in der Nähe von Obernheim. Wir hatten Glück, der Wanderweg war am Sonntag schon schneefrei gemacht. So kamen wir dann gut mit unseren Wanderschuhen am abgelegenen Weiler Heidenhof vorbei zum Albtraufweg mit herrlicher Aussicht ins Schlichemtal. Weit unten lag das Dorf Hausen am Tann und gegenüber waren die Balinger Berge Lochen, Plettenberg und Schafberg in greifbarer Nähe. Auf der  Albtraufkante entlang marschierten wir wohl eine Zeit lang durch den Schnee, aber dafür war das Panorama immer sehenswert. Den „Schuhmachersessel“, direkt am Abgrund wollte wirklich niemand von uns ausprobieren. Der Sage nach erhielt ein Schuhmacher im Mittelalter die Chance, hier sein Leben zu retten, wenn er auf dem Felsen sitzend, Schuhe besohlen könne ohne dass ihm sein Werkzeug und die Nägel herunterfallen. Das war mit Sicherheit keine nachahmenswerte  Angelegenheit, die der Schuhmacher der Sage nach jedoch meisterte. Wir wollten da lieber die Aussicht auf die nächsten Orte Ratshausen, Weilen u.d.R. und Schömberg genießen. Und über ein weitläufiges Naturschutzgebiet, das bestimmt im Sommer mit seiner Pflanzenvielfalt sehr interessant ist, erreichten wir bald wieder unsere Autos. Danach fuhren wir noch zum gemütlichen Abschluss unserer Wanderung zur warmen „Hütte am Turm“ oberhalb von Deilingen.