Aktivitäten Famielienwandern 2022

19.03.2022 Schnitzeljagd mit Tom Hermle

 

Bericht zur Schatzsuche am Samstag,

19. März 2022

Zur Galerie

Sabine Engl schreibt: Wow, die Resonanz war überwältigend, das war der erste Eindruck,

den man hatte, wenn man kurz vor 13.00 Uhr am Lembergparkplatz ankam und die vielen

Kinder sah, die sich bereits auf dem Spielplatz tummelten und gespannt darauf warteten,

dass die angekündigte Schnitzeljagd los ging.Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere

1. Vorsitzende Doris Schrenk übernahm nun der Organisator Tom Hermle mit seiner Familie das Wort. Er zeigte sich auch sehr erfreut über die Teilnahme und erklärte kurz den Ablauf des geplanten Nachmittags. Dann wurden die Laufzettel verteilt und schon ging es mit einem Wegweiser zur ersten Station, an der erst einmal Fragen beantwortet werden mussten. Aber dann war es ganz besonders wichtig auch noch den nächsten Hinweis zu finden, um zu wissen, wie es nun weiter des Weges geht, denn es heißt ja nicht umsonst „viele Wege führen nach Rom“, und so war es auch auf unserer Tour. Es ging nicht immer geradeaus auf dem normalen Fußweg. Nein, denn wer nicht genau den schön und hilfreich gestalteten Hinweiszetteln folgte, der konnte schon mal an einer Abzweigung falsch laufen und machte so den ein oder anderen Extra-Kilometer. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, denn die Kinder waren voller Energie und Spaß dabei. Immer wieder mussten wir feststellen, dass es viele unscheinbare Waldwege gibt, die einem auf den ersten Blick gar nicht ins Auge fallen. Wir kamen an der Wunderfichte vorbei, die keinem Gosheimer Kind unbekannt ist. Wir entdeckten ein kleines Hexenhäuschen und im Hexenwald ging es dann ziemlich steil bergauf zum sogenannten „Schänzle“. Oben angekommen, gab es eine Stärkung für die Schatzsucher und ihre Begleiter. So ging es nochmal frisch ans Werk, die nächsten Kilometer bis zum Hochberg. Hier hatten die Trolle in einem Felsspalt auch nochmal einen Hinweis für die Schatzsucher versteckt. Dieser zeigte uns nun den Weg zum „Dreibannigen Grenzstein“ und weiter hinauf Richtung Lemberg. Aber bitte nicht zu schnell, denn auf der Strecke hinauf gab es noch einen Abzweig zum sogenannten „Jungfrauenloch“. Wer also den Weg nicht kannte tat gut daran auf die Gruppe zu warten, sonst musste er den steilen Aufstieg nochmal ein Stück zurück gehen. Aber es haben alle den Weg gefunden und so traf sich die ganze Schar Kinder und Erwachsene an diesem verwunschenen Ort. Laut Organisator Tom Hermle wird dieser Ort von Hexen bewacht, nämlich den Gosheimer Hexen. Nur an Fasnacht nicht, da sind sie ja im Ort unterwegs, aber die ist ja schon wieder vorbei, also Vorsicht! Die Kinder waren schon ganz aufgeregt und als sie dann alle zusammen in die Vertiefung vom Jungfrauenloch geschickt wurden um den Schatz endlich zu bergen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt angekommen. Und da war er, DER SCHATZ! Die Kinder brachten eine Holzkiste aus der „Versenkung“ und unter Hochspannung wurde die Truhe nun geöffnet. Heraus kamen viele Süßigkeiten als Belohnung und eine kleine Hexenlarve als Erinnerung für jedes Kind, das mitgeholfen hat den Schatz zu finden. Nach einem Gruppenfoto mit den Schatzsuchern gab der letzte Hinweis nun den Weg frei zur Lemberghütte. Dort bekam jedes Kind ein Getränk und eine Wurst vom Albverein spendiert. Es wurde schnell Holz gesammelt und ein Feuer gemacht  um die Würste zu grillen. Jeder hatte nun Hunger und Durst und die Müdigkeit stellte sich bei dem ein oder anderen Kind auch ein. Ein wohliges Gefühl, einen tollen Nachmittag erlebt zu haben. Das Wetter hat wunderbar mitgemacht und die Kinder hatten so viel Spaß, dass es auch für die Erwachsenen eine wahre Freude war. Alle waren sich einig, so eine Aktion sollte es auf jeden Fall wieder mal geben. Tom Hermle und seine Familie hatten sich viel Mühe und Arbeit gemacht um diesen Nachmittag zu gestalten, das hat man gemerkt und dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön.