Aktuelles....

 

Terminverschiebung Landschaftspflege auf Kehlen

Wegen Terminüberschneidungen wird die Landschaftspflege nicht wie ursprünglich geplant am 08. Oktober stattfinden, sondern etwas später am 29. Oktober 2016. Eine entsprechende Information werden wir zur gegebenen Zeit nochmals veröffentlichen. Wir bedanken uns jetzt schon bei allen, die sich für diesen Termin Zeit nehmen.

Einladung zur Wanderung auf dem HochAlbPfad Felsenquellweg am

Sonntag, 02.10.2016

Start unserer Tour ist der Obere Parkplatz am Oberdigisheimer Stausee. Durch eine albtypische Wachholderheide, vorbei an ehemaligen Fischteichen, geht es entlang des Kohlstattbrunnenbaches. Auf den Höhen des Weilers Geyerbad und am Sommerhaldenfelsen eröffnet sich ein herrlicher Ausblick in Richtung Obernheim. Weiter führt die Tour zum Aussichtspunkt Hohlen Fels, vorbei an ehemaligen Bohnerzlöchern geht es Richtung Steig. Über diese frühere Verbindung zwischen Oberdigisheim und Geyerbad gelangt man wieder hinunter ins Tal und weiter zum Ausgangspunkt am Stausee. Die Wanderstrecke beträgt 8 km mit einem Höhenunterschied von ca. 330 m und einer Gehzeit von etwa 3 Stunden. Unser Wanderführer Hubert Romankewicz empfiehlt gute Wanderschuhe und Wanderstöcke. Eine Schlußeinkehr ist geplant.

Abfahrt in Fahrgemeinschaften am Haus der Vereine ist um 13:00 Uhr.

Bericht zum Kinderferienprogramm und Sonnenuntergang auf dem Lemberg am Samstag, 10. September 2016

Sabine Engl schreibt: Der Albverein hatte zum Kinderferienprogramm geladen und ganz viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern hatten sich angemeldet und waren gekommen. Auch einige Vereinsmitglieder mit ihren Kindern hatten sich der Gruppe angeschlossen. Unser Vorsitzender und Wanderführer Andreas Mauch begrüßte alle und jeder bekam gleich zu Beginn eine kleine Holztafel als Namensschild überreicht. Los ging es den teilweise doch steilen Anstieg auf den Lemberg hinauf. Unterwegs machten wir an verschiedenen Stationen halt und bekamen Wissenswertes über Fauna und Flora erklärt. So gibt es unweit der Aufstiegsstrecke noch einen bewohnten Fuchsbau. Wir erfuhren, dass eigentlich fast jeder Fuchsbau irgendwann von dem viel fleißigeren Dachs gegraben wurde und sich der Fuchs diesen einfach zu Eigen macht, na so ein frecher Kerl. Wir machten einen weiteren Stopp an einem Platz, an dem viele Tannennadeln den Weg bedeckten. Andreas fragte die neugierigen Kinder, wieso das so ist, diese gaben interessante und richtige Antworten. Sie wussten, dass die Bäume wohl krank sein müssen und Andreas erklärte das Ganze noch etwas genauer. An diesem Teil der Wegstrecke gibt es einige Nadelbäume, die von dem gefährlichen Borkenkäfer befallen sind und dieser bringt die Bäume zum Sterben und sie verlieren alle Nadeln. Es ist schon erstaunlich wie ein so kleines Tier von etwa drei Millimeter einem Baum, von 15 Meter oder mehr, so schaden kann. Unser nächster Halt war ein riesiger Ameisenhaufen direkt am Wegesrand. Auch hier konnten wir einiges Interessante über die Lebensweise der Ameisen erfahren und wie sie den Bau gegen die alltäglichen Herausforderungen wie Sonne, Regen, Wärme oder Kälte schützen. Ein fleißiges Volk, diese Ameisen.

Als wir oben auf dem Berg ankamen, erwartete uns Hüttenwirt Anton Hermle mit kühlen Getränken und hatte für all unsere Wünsche ein offenes Ohr. Einige Kinder machten gleich ein Feuer an der Grillstelle. Andere beschäftigten sich mit den vorbereiteten Spielgeräten. So gab es unter anderem Stelzenlaufen, Sackhüpfen und Kräftemessen beim Tauziehen. Auch eine Kreativecke war aufgebaut und unter der Leitung von Bibiana Mauch konnten die Kinder Stöcke, ihr Namensschild oder andere gesammelte Hölzer bemalen. Wieder andere hatten einfach nur Spaß miteinander den Wald in der näheren Umgebung zu erkunden und als das Feuer soweit war, konnte der Hunger gestillt werden. Jeder konnte Würstchen grillen und leckeres Stockbrot machen. Das erforderte zwar etwas Geduld, aber es schmeckte Jung und Alt vorzüglich. Nachdem der größte Hunger gestillt war, gab es noch die Prämierung vom Lufballon-Weitflug-Wettbewerb am Lemberghüttenfest. Der weiteste Ballon ist 190 km weit bis nach Springboden in der Schweiz geflogen. Dieser Luftballon gehörte Franziska Hermle aus Gosheim. Der zweite Platz ging an Sofia Hatzigeorgiadis aus Gosheim, ihr Luftballon schaffte es 167 km weit bis nach Eriz, das liegt ebenfalls in der Schweiz. Und den 3. Platz erreichte Maren Mattes. Mit 122 km schaffte es ihr Ballon bis nach Rogwill/Schweiz. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner. Gleich nach der Siegerehrung war es höchste Zeit für den Gang auf den Turm, denn von dort konnte man den beeindruckenden Untergang der glühend roten Sonne beobachten. Bei netten Gesprächen am Lagerfeuer und viel Spaß in der Natur verging der Abend wie im Flug.

Erst nach Einbruch der Dunkelheit machte sich die Gruppe wieder auf den Weg herunter und jetzt kamen auch die mitgebrachten Taschenlampen zum Einsatz. So ein Marsch durch den dunklen Wald war auch noch einmal ein kleines Erlebnis und brachte diesen Abend zu einem schönen Abschluss. Wir bedanken uns bei allen, die gekommen sind und würden uns freuen, wenn ihr wieder mal an einem unserer Angebote teilnehmen würdet. Unsere Termine stehen immer im Mitteilungsblatt und jeder ist herzlich willkommen.

Link zur Sendung im SWR Schönster Sommerplatz: Weißes Kreuz    O

Bericht zur Gebirgstour Laternser Tal – Hoher Freschen am 27.08.2016

Ulrich Mauch schreibt: Pünktlich um 6.15 Uhr startete der Bus mit 30 Wanderern Richtung Bad Laterns. Obmann Andreas Mauch und Wanderführer Frieder Weber konnten 29 Mit-Wanderer begrüßen, darunter einige Kinder und Jugendliche. In flotter Fahrt ging es entlang des Bodensees der aufgehenden Sonne entgegen. Nach einem kurzen Halt bei Hörbranz erreichten wir schon gegen 9.00 Uhr den Parkplatz bei Bad Laterns. Dort machten sich dann – wie besprochen – zwei Gruppen auf den Weg. Die Gruppe 1 unter Führung von Dr. Matthias Walz wanderte über teilweise recht steile Anstiege über die Alpe Saluver zum Freschenhaus. Nach einer kurzen Rast bewätigten die meisten Teilnehmer den teilweise nochmals steilen Aufstieg zum Hohen Freschen. Wir wurden mit einer traumhaften Aussicht auf die Vorarlberger- und Schweizer Bergwelt belohnt. Wanderführer Dr. Matthias Walz beantwortete geduldig alle Fragen nach den Namen der zahlreichen zu sehenden Gipfel. Verfolgt von fliegenden Ameisen blieben wir allerdings nicht lange auf dem Gipfel, sondern stiegen ab zum Freschenhaus, wo wir dann das mitgebrachte Vesper verzehren konnten. Beim Abstieg nach Gapfohl trafen wir dann den Esel „Max“, der uns ein Stück weit begleitete. Als er allerdings seinen Freund, das Pony „Paris“ sah, verließ er uns dann wieder.

Gemeinsam mit der Gruppe 2, die von Frieder Weber geführt wurde und von der Alpe Saluver direkt nach Gapfohl wanderte, fuhren wir dann mit der Sesselbahn hinunter zur Talstation nach Bad Laterns. Dort wartete bereits der Bus auf uns, zügig ging es dann zurück nach Gosheim.

Für alle Teilnehmer ging trotz der großen Hitze ein herrlicher Wandertag zu Ende. Wir bedankten uns bei Organisator Frieder Weber.

Bericht zur Wanderung „Schalflos um Gosheim“ am 01. September 2016

Anika Weinreich schreibt: Wir trafen uns um 01:00 Uhr nachts am Vereinshaus.

Es waren 18 neugierige und gespannte Wandersleute und zwei Hunde.

Unser erstes Ziel war Kehlen dort haben wir durch ein Nachtsichtgerät geschaut und Gosheim von oben betrachtet. Als nächstes mussten wir dann das Knieschnepperle runter laufen, was bei der Dunkelheit nicht ganz einfach war. Oberhalb vom Skilift erklärte uns Andreas das Fledermausortungsgerät, wir konnten sogar ein paar Geräusche von Fledermäusen orten.

Es ging ein Stück durch Wehingen, bis zum Aussichtspunkt  Bürgle. Dort konnten wir das Rucksackvesper genießen, danach haben wir noch kräftig geläutet.

Gestärkt ging es über einen Pfad im dunklen dichten Wald bis auf den Hochberg.

Nächstes Ziel war unser Hausberg, den wir zum Sonnenaufgang um 06:45 Uhr erreichen wollten. Anita Mauch und Hüttenwirt  Anton überraschten uns mit einem super Frühstücksbuffet, angefangen von Käse, Wurst bis zur hausgemachten Marmelade.

Dafür nochmals ein großes Dankeschön, es war sehr lecker. Gestärkt ging es gemütlich wieder zum Vereinshaus zurück. So haben alle die Wanderstrecke von ca. 15 km geschafft. Ein Lob an den Wanderführer Andreas Mauch, wir sind gespannt auf nächstes Jahr.

Unsere Landschaftspflege-Aktion im Oktober 2015 in der Nähe vom Biathlonzentrum
hat sich offensichtlich gelohnt.  Die dort vorkommende, sehr seltene Prachtnelke
(Dianthus superbus) hat sich seit letztem Jahr stark vermehrt und zeigt derzeit stolz ihr
wunderschönes, pinkfarbenes Blütenkleid.

Bericht zur Wanderung in der Baar zum Himmelberg am 07. August 2016

Priska Messmer schreibt: Bei optimalem Wetter war der Schwäbische Albverein Gosheim am Sonntag mit 19 Wanderern in der näheren Umgebung unterwegs. Mit „Wohlauf in Gottes schöne Welt ...“ singend, führte uns Wanderführer Manfred Weber vom Feriendorf in Öfingen bei Bad Dürrheim zum Premiumwanderweg. Diese sogenannte Himmelbergrunde wird auch Genießerpfad genannt. Für den Genuss sorgte Manfred Weber auch immer wieder mit einer kleinen Pause, um die herrliche Aussicht  in die fruchtbare Ebene mit ihren Getreidefeldern überhaupt wahrzunehmen. Auch der gesamte Panoramablick über die ganze Baar mit ihren nächsten Orten Talheim, Donaueschingen, Ippingen und bis zum Schwarzwald konnten wir in Ruhe genießen.

Da Öfingen die höchstgelegene Gemeinde in der Baar ist, war es wirklich keine Schinderei auf schönen Naturwegen den 941 m hohen Himmelberg zu erreichen. Auf der Aussichtsplattform mit ihrer Schutzhütte hatten wir dann zur rechten Zeit mitten im Wald ein ruhiges Plätzchen zum Vespern gefunden. Und im angenehmen Sonnenschein mussten wir nur noch zurücklaufen, um dann wieder auf der Terrasse im Öfinger Landhaus gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen sitzen zu können. Warum wir ein kleines Handtuch zur Wanderung mitnehmen sollten, war dann jetzt klar, weil wir dort im Garten die müden Wanderfüße in der Kneippanlage freiwillig frisch machen konnten.

So war dieser Sonntag für uns überwiegend ältere Teilnehmer wieder wunderbar. Wir haben ein Stück unserer schönen Heimat ohne viel Mühe entdecken können.

Schlaflos um Gosheim

Eine seltsame Überschrift für die Einladung zu einer Wanderung. Ja, wir laden zu einer Nachtwanderung in den Morgen ein und sparen uns ausnahmsweise die Nachtruhe. Um 01:00 Uhr (richtig Ein Uhr, Ende der „Geisterstunde“) treffen wir uns am Sonntag, 04.09.2016 am Vereinshaus. Unerschrocken und nicht Nachtblind sollten die Teilnehmer schon sein, wenn wir in die Dunkelheit zu unserer Wanderung um Gosheim starten, vielleicht ist das ja auch für unsere Jugendlichen interessant!  So um die 15 km werden wir zurücklegen und einige Male geht es bergauf und bergab. Eine Taschenlampe oder Stirnlampe und gutes Schuhwerk sind dabei selbstverständlich, auch wenn wir das künstliche Licht nur im Notfall benutzen wollen. Vielleicht gibt es in der höchstgelegenen Einkehrmöglichkeit auf der Schwäbischen Alb für uns noch ein Frühstück. Ein kleines Rucksackvesper und etwas zu Trinken sollte jeder nach seinen Bedürfnissen auf jeden Fall mitnehmen. Mit frohem Wandergruß Andreas Mauch.

Bericht zur Wanderung im Donautal am Sonntag, 24. Juli 2016

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Karin Koch schreibt: Am Sonntagmorgen trafen sich 14 wanderwillige Albvereinler am Vereinsheim. Von dort aus fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Neidingen. Ab hier wanderten wir zuerst einen Dobel hinauf und gingen dann in Richtung Naturfreundehaus bei Stetten a.k.M. weiter. Auf einem Naturlehrpfad ging es weiter bis zum Schaufelsen, wo wir die schöne Aussicht bewunderten. Nun kam der erste Abstieg, bevor es dann wieder hinauf ging zur Ruine Falkenstein. Hier machten wir eine ausgiebige Pause, damit auch die Ruine besichtigt werden konnte. Jetzt kam der steilste Abstieg hinunter zur Neumühle. Wer wollte konnte ab hier über den Radweg abkürzen. Der Rest ging ein weiteres Mal einen Aufstieg hinauf zum Lenzenfelsen. Hier konnte die Aussicht auf den Schaufelsen bewundert werden. Von hier ging es wieder hinab in Richtung Neidingen, wo wir uns unten am Bach etwas erfrischen konnten. Dann waren wir auch gleich am Parkplatz. Es war eine schöne Wanderung an einem schwülen Tag mit kurzer Nieseleinlage.

Bericht von der Wanderung zum Bussen, dem Heiligen Berg von Oberschwaben am 10. Juli 2016 Zur Galerie

Priska Messmer schreibt: Mit dem Bus waren wir bereits in anderthalb Stunden in Offingen, direkt unter dem Wallfahrtsort Bussen. Eigentlich hätten wir dann in kurzer Zeit die Wallfahrtskirche erreicht, aber unsere Wanderführer Franz und Hilde Herberg wollten uns mehr zeigen. Sie führten uns zunächst auf Rundwegen, einem Waldlehrpfad und dem Schöpfungsweg rund um den Heiligen Berg. Wir konnten die herrliche Morgenluft im Wald genießen und uns nebenbei an mehreren Stationen mit sonntäglichen Gedanken zu Zitaten aus der Heiligen Schrift beschäftigen.

 

Von der Wallfahrtskirche waren wir überrascht, sie ist ein Kleinod ohne viel Prunk. Sie wurde das letzte Mal vor ca. 50 Jahren renoviert und ist heute noch mit ihrer schlichten Holzdecke in sehr gutem Zustand. Wir haben dort gerne zum Dank für den schönen Sonntagmorgen zur Ehre Gottes miteinander gesungen. Wir können nur schwärmen von der Ruhe auf diesem Berg und von der Aussicht auf das landwirtschaftlich geprägte Oberschwaben mit seinen verschiedenen Anbauflächen. Das Wetter war dunstig und trotzdem hatten wir auch auf der Aussichtsplattform des Bergfrieds einen überwältigenden Panoramablick über das gesamte Oberland.

 

Am Nachmittag machten wir einen Abstecher nach Aderzhofen, weil wir von einem netten Ehepaar zur Einkehr auf ihrem gepflegten Bauernhof erwartet wurden. Wir waren froh, dass wir hier im Schatten trinken konnten, soviel wir wollten. Das war nötig, um den recht sonnigen Aufstieg zum Ausgangspunkt Öffingen zu bewältigen. In einem angenehmen Ambiente eines Gasthauses in Öffingen konnten wir uns auch noch mit Kaffee und Kuchen oder mit einem Vesper gut und schnell bedienen lassen.

 

Für den Schatten am Morgen, für die Ruhe auf dem Wallfahrtsberg Bussen und für den Sonnenschein in diesem Wanderjahr danken 25 Teilnehmer im Nachhinein ihrem Wanderführerehepaar. Es war recht gemütlich und schee.

 

Bericht zum FuchsFarmFestival

vom 24.-26. Juni 2016

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Die jugendlichen Teilnehmer schreiben: Am Wochenende vom 24.—26.06.2016 fand auf der Fuchsfarm, dem Jugendzentrum des Schwäbischen Albvereins auf dem Raichberg bei Onstmettingen, das Zeltlager „FuFaFe“ statt. Es stand unter dem Motto „Harry Potter und die Heiligtümer der Fuchsfarm“. Auch wir von der OG Gosheim nahmen mit einer Gruppe Jugendlicher teil. Gleich am ersten Abendessen gab es „Zauberstäbe“ zu essen. Lecker!!! Doch die Rache von Harry Potter für die verzehrten „Zauberstäbe“ folgte prompt. Ein furchtbares Gewitter entlud sich, gefühlt, genau über unserem Zeltlager. Blitze erhellten die Zelte immer wieder taghell. Irgendwann schliefen wir trotzdem ein und wurden wie von Zauberhand am Morgen wohlbehalten geweckt. Zur Weckmelodie gab es in unserem Zelt schon eine Tanzeinlage.

Anschließend starteten wir zur „Harry Potter Rally“. Bei der galt es verschiedene Aufgaben zu lösen unter anderem die „Heiligtümer der Fuchsfarm“ im Wald zu finden, was uns auch bestens gelang. Abends ging beim „Harry Potter Abschlussball“ der Punk ab. Mit den am Tag von uns gebastelten Verkleidungen traten wir auf. Am Sonntagmorgen unterstützte uns die „Spülmaschine Carmen“ beim Geschirrabwasch. Nebenher mussten wir natürlich noch unsere anderen Lagerdienste erledigen, wie das Reinigen der Toiletten. Viel zu schnell war es Sonntagmittag und wir verließen die Fuchsfarm bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: FuFaFe 2017!!

Bericht zur Wanderung auf dem HW1 am Sonntag, 26. Juni 2016

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Erwin Wintermantel schreibt: Unser Gosheimer Schwäbischer Albverein möchte in den nächsten Jahren den Nordrand der Schwäbischen Alb von Tuttlingen bis Donauwörth -das ist der sog. HW1-Weg -  in Etappen von 15 bis 25 km! erwandern. Gutes Wetter begleitete unsere 1. Etappe von Tuttlingen nach Gosheim (ca 27 km). Mit Bus und Ringzug erreichten wir Tuttlingen und folgten am Donausteg der Beschilderung über den Schildrain zum Tuttlinger und Wurmlinger Kapf- unserer ersten Pause. Wir erlebten den "Wurmlinger Alpenblick", heute nur bis zu den Hegaubergen, die sogenannte "Nonnenhöhle",in Not ein Versteck für gefährdete Menschen, den "Bettelmannskeller", eine weitere Karsthöhle unter unserem Wanderweg. Wir kamen vorbei an der "Burgstelle Fürstenstein" von 1211, von der nur noch ein Burggrabenteil sichtbar ist und am "Steigkreuz", heute ein Rastplatz mit Feuerstelle, früher eine Bohnerzgrube für die erste Tuttlinger Metallindustrie!

Über Rußberg kamen wir nach Risiberg, erfreuten uns an den Kleintiergehegen und der schmucken Kapelle und erlaubten uns eine zweite Rast!

Am Dürbheimer Steinbruch und dem Hirnbühl vorbei erreichten wir den schönen Randweg zum Klippeneck mit den bekannten herrlichen Ausblicken in unsere herausragende Landschaft! Auf dem Klippeneck genehmigten sich manche eine weitere Rast, die  anderen  zogen Wandern und Fußballspiel vor!

Wir danken Franziska für die gute Organisation. Im Oktober ist die nächste Etappe des anspruchsvollen Wanderweges geplant.

Bericht :

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt am 05. Mai 2016

 

Bei bestem Wanderwetter war der Besuch beim traditionellen Lemberghüttenfest für viele ein beliebtes Wanderziel. Der Albverein hat zwar auch mit überdachten Sitzgelegenheiten für alle Wettereventualitäten vorgesorgt,  aber in der schönen Frühlingssonne konnte man den ganzen Tag verweilen. Die Musikkapelle „D’Lemberger“ sorgte wieder mit ihrer flotten Art für die Unterhaltung der vielen Gäste. Nach dem Motto „heute bleibt die Küche kalt, wir machen auf dem Lemberg halt“, hatten die Helfer des Albvereins mit Grillfleisch, Würstchen und Schupfnudeln ein leckeres Essenangebot vorbereitet, was auch bestens angenommen wurden. Und auch am Kuchenbuffet war es wirklich schwierig unter den vielen schönen Kuchen auszuwählen. Am Himmel konnte man den bunten Luftballons nachschauen, die unsere kleinen Gäste auf dem Lembergturm steigen ließen, in der Hoffnung, dass der eigene Luftballon am Weitesten fliegt und auch gefunden wird. Es war wieder ein rundum gelungenes Fest mit vielen netten Gästen und einer tollen Stimmung.

 

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

Begeistert blicken wir zurück auf ein gelungenes Fest. Es waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns dieses aufwändige Fest auf dem Lemberg überhaupt ermöglichten. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen und zum Erfolg beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt auch an die vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Danke auch an D`Lemberger für Ihre gelungene musikalische Umrahmung und natürlich den vielen Gästen, die uns besucht haben. Nur so und deshalb wurde es ein schönes Fest. Danke!  

Bericht zur Generalversammlung am Donnerstag, 14. Januar 2016

Sabine Engl schreibt: Nach einer musikalischen Einstimmung begrüßte der 1. Vorsitzende Andreas Mauch die anwesenden Gäste, unter anderem auch unser Ehrenmitglied Werner Dieterle, Herrn Bürgermeister Haller und den 1. Vorsitzenden vom Heuberg-Baar-Gau Klaus Butschle. Andreas Mauch blickte in seiner Ansprache auf sein erstes Jahr als 1. Vorsitzender zurück und konnte nur positive Erfahrungen erwähnen. Er bedankte sich für die wertvolle Unterstützung seiner Familie und der Ausschussmitglieder. Auch Manfred Weber ist immer noch eine wichtige Stütze im Verein, er organisiert komplett eigenständig die Seniorennachmittage und bisher auch die mehrtägigen Ausfahrten. Helmut Birgel betreut das Offene Singen und Paul Koller kümmert sich um unseren Vereinsraum. Erwähnenswert war auch die angenehme Zusammenarbeit mit Herrn Bürgermeister Haller und der Gemeinde. Unter dem Motto „Wandern ist in“ konnte Andreas Mauch

von interessanten Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung berichten.  Manfred Weber wird dieses Jahr leider das letzte Mal eine mehrtägige Ausfahrt organisieren. Hier wird dringend ein Nachfolger gesucht. Wandern in Gemeinschaft ist anders als allein, man hat die Möglichkeit zum Austausch und wenn der Wanderführer auch noch den Weg zeigt, dann kann man die Umgebung unbeschwert genießen. Aber der Albverein hat auch noch andere Aufgaben, so kümmern wir uns auch um den Erhalt der Natur mit der Landschaftspflege und der Instandhaltung der Wanderwege. Auch versuchen wir mit unseren Angeboten Kindern und Jugendlichen die Natur  näher zu bringen. Unsere Kassiererin Franziska Romankewicz konnte uns von einem ordentlichen Plus in der Kasse berichten. Thilo Kornacz und Markus Kümmerle hatten die Kassenprüfung übernommen und Thilo Kornacz konnte eine einwandfreie Kassenführung bestätigen. Die Schriftführerin Sabine Engl blickte in ihrem Bericht nochmal auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück, ebenso Wanderwartin Karin Koch. Von ihr erfuhren wir, dass alle geplanten Wanderungen durchgeführt werden konnten. Neu war im letzten Jahr der gemeinsame Wanderplan von Jung und Alt. Bei den 34 Veranstaltungen hatten wir stolze 977 Teilnehmer. Manfred Weber freute sich in seinem Bericht zuerst einmal über den nahtlosen Übergang nach seinen Rückzug im letzen Jahr. Er betreut jetzt noch die Senioren, die sich einmal im Monat treffen und immer eine passende Aktivität entsprechend der Teilnehmer machen. Dabei liegt der Schwerpunkt sicher im Bereich der Geselligkeit. Die Wanderwoche in Gran Canaria war ein Highlight im Wanderplan und wurde auch von ihm organisiert und durchgeführt. Ebenso kümmerte er sich um den Dreitagesausflug, der mit einem schönen Angebot an Aktivitäten und ebenso schönem Wetter in guter Erinnerung bleibt. Zum Schluss gab er noch einen Ausblick auf die Wanderwoche in diesem Jahr, bei der es in die Cinque Terre geht. Es wird der letzte Ausflug sein, den Manfred Weber organisiert hat. Auch er möchte, dass dieses Angebot weiterleben kann und hofft auf einen tatkräftigen Nachfolger. Für die Familiengruppe gab Christoph Amato seinen Bericht ab. Es gab in diesem Bereich 14 Aktionen, die für Familien besonders geeignet waren und auch entsprechend gut angenommen wurden. Ganz besonders stolz sind wir auf die vereinseigene kleine Musikgruppe, die sich extra an der Waldweihnacht zusammen formiert. Die Familiengruppe ist bemüht mit ihrem Programm speziell Kinder und Jugendliche anzusprechen. Was auch dieses Jahr durch einige Angebote im Wanderplan umgesetzt wird. Herr Bürgermeister Haller hatte in seinem Grußwort lobende Worte für den fließenden Übergang beim Vorstandswechsel. Auch er  freute sich über die gute Zusammenarbeit und sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Somit stand einer Entlastung der Vorstandschaft nichts im Wege und diese erfolgte dann auch einstimmig. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung, unser Hüttenwirt  Anton Hermle und unsere Pressewartin Priska Meßmer erklärten sich bereit Ihr Amt für weitere zwei Jahre auszuüben. Karin Koch als Wanderwartin wird ihr Amt für weitere vier Jahre übernehmen. Alle drei wurden in einer offenen Wahl einstimmig wieder gewählt. Nun ging das Wort an den 1. Vorsitzenden vom Heuberg-Baar Gau Klaus Butschle. Er bewertete die Ortsgruppe Gosheim  in seiner Ansprache mit einem „ausgezeichnet“. „Ausgezeichnet“ deshalb, weil hier die ganze Vielfalt an Angeboten zur Verfügung steht, von der Jugend bis zu den Senioren, von Wandern in der Umgebung aber auch in der Ferne, vom Gesang über Geselligkeit und natürlich auch die Pflege und der Erhalt unserer Landschaft, es ist für jeden etwas dabei. Ebenso ist die Ortsgruppe offen für die Angebote des Heuberg-Baar –Gau und nimmt auch über die Ortsgrenzen hinaus  aktiv am Geschehen teil. Herrn Butschle war es eine Freude die Ehrungen für unsere langjährigen treuen Mitglieder zu übernehmen. So konnte dieses Jahr Liebharda Welte für sage und schreibe 50 Jahre geehrt werden. Bereits seit 40 Jahren sind Bruno Weber, Franz Nann, Gerhard Englisch, Helmut Huber und Herbert Weber im Verein. Allen Anwesenden konnte Herr Butschle die Ehrennadel mit Urkunde überreichen, dazu gab es noch ein Präsent von Andreas Mauch. Solch langjährige, treue Mitglieder sind ein wertvolles Gut für unseren Verein. Nach einer kurzen Schlussansprache vom 1. Vorsitzenden Andreas Mauch wurde der offizielle Teil mit einem Wanderlied beendet und man saß noch bei netten Gesprächen gemütlich beisammen.

Bericht zur Landschaftspflege in Gosheim auf Kehlen am Samstag, 10. Oktober 2015

An einem schönen Herbsttag trafen sich über 30 gut gelaunte Helfer zur Landschaftspflegemaßnahme auf Kehlen, an der Albtraufkante bei Gosheim im Landkreis Tuttlingen. Andreas Mauch, Vorsitzender und Naturschutzwart der Ortsgruppe Gosheim des Schwäbischen Albvereins, sowie Renate Market, Naturbeauftragte für den Bezirk Heuberg-Baar (Süd) begrüßten die Gruppe. Fachlich begleitete Renate Market die Pflegemaßnahmen auf der Wacholderheide am Weißen Kreuz. An der Aktion beteiligten sich auch einige Wanderführer. Für sie war dies ein Teil ihrer Fortbildung, die zum Erhalt ihres BANU-Zertifikats führte. Auch Helfer aus den Nachbargemeinden waren dabei.

Mit allerlei Gerätschaften machte sich die Gruppe an die Arbeit. Andreas Mauch hatte das für die Pflege vorgesehene Gebiet gekennzeichnet. Gras mähen, mit Rechen und Gabel Gestrüpp abräumen und auf riesige Hänger laden, waren die zentralen Aufgaben. Die Hänger standen für den Abtransport zur Grünschnittanlage bereit. Zur rechten Zeit hatten die Jugendlichen an der Grillstelle in der Nähe ein Lagerfeuer vorbereitet. Alle ließen sich in der Pause eine leckere Grillwurst schmecken. Renate Market hatte in der Zwischenzeit Pflanzen der Magerrasenvegetation vorbereitet und erklärte die Ziele der jährlichen Pflegemahd. Auf den mageren Böden auf Kehlen leben Pflanzen, deren Vorkommen gefährdet ist. Beispiele sind der Gelbe Enzian, das Gewöhnliche Sonnenröschen, die Heilwurz, Bergleinkraut oder der kräftig blau blühende Fransige Enzian.

Die Mahd zum jetzigen Zeitpunkt - nach der Blüte und dem Aussamen der Pflanzen – befreit die Flächen von Gehölzaufwuchs und verfilztem Grasbestand. So finden im kommenden Jahr die wertvollen, bedrohten Pflanzenarten genügend Licht und erhalten eine Chance zum Wachsen und Blühen. Früher haben Schafe die Albflächen beweidet und die Arbeit unserer Gruppe auf natürliche Weise erledigt. Von den ehemaligen Schafweiden zeugen noch Disteln, Wacholder sowie der Enzian.

Am zweiten Einsatzort, in der Nähe des Biathlonzentrums, kommt die ganz seltene, im Sommer hellrosa blühende Prachtnelke vor. Die Pflanzenart ist im Landkreis Tuttlingen nur noch an zwei Standorten vertreten.

Auch hier gingen die Helfer und Albvereinsmitglieder mit großem Einsatz an die Arbeit und so kann man nur sagen: „Viele Hände, ein schnelles Ende.“ Am Schluss waren alle zufrieden über das gelungene Ergebnis und das Wissen, welch wertvollen Dienst sie für den Erhalt der Wacholderheiden und seltenen Pflanzen geleistet haben. Alle, insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen, erhielten von Renate Market und dem Vorsitzenden, Andreas Mauch, ein großes Lob und herzlichen Dank ausgesprochen.

Bericht: Sabine Engl

Wir gratulieren

 

Karin Koch, Franziska Romankewicz, Doris Schrenk, Thomas Weinrich!

 

 

Sie haben nach der umfangreichen und zeitraubenden Ausbildung bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg die Prüfung zum Wanderführer mit Erfolg bestanden.