Aktuelles....

Einladung zur 1. Etappe auf dem HW1 von Tuttlingen nach Gosheim am 26.06.2016

Der Nordrand Wanderweg des Schwäbischen Albvereins wird meistens von Donauwörth nach Tuttlingen erwandert. Das rote Dreieck weist uns den Weg. Wir werden den Albsteig von Tuttlingen nach Donauwörth in umgekehrter Richtung erwandern.

Mit dem Bus und Ringzug fahren wir nach Tuttlingen. Hier starten wir die 1. Etappe des HW1. Immer dem roten Dreieck folgend verlassen wir Tuttlingen. Der Weg führt uns über die Weiler Rußberg und Risiberg und über das Klippeneck nach Gosheim.

Die Strecke ist ca. 27 km lang, Aufstieg 356 m, Abstieg 129 m. Die reine Gehzeit beträgt ca. 7 Stunden auf überwiegend schönen Waldwegen.

Ein Rucksackvesper, genügend zu trinken, sowie gutes Schuhwerk sind erforderlich, Wanderstöcke sind zu empfehlen.

Die Fahrtkosten betragen ca. 3,00 € pro Person.

Treffpunkt am Sonntag, den 26.06.2016 um 7:50 Uhr bei der Haltestelle Kreissparkasse Gosheim, Abfahrt 8:03 Uhr nach Tuttlingen mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Wanderführerin: Franziska Romankewicz

Bericht zur Frühwanderung am Sonntag, 12. Juni 2016

 

Sabine Engl schreibt: Gespannt wartete unser Wanderführer Thomas Weinreich, wer sich wohl zu so nachtschlafender Zeit um 4.45 Uhr schon aus seinem wohlig warmen Bett hangelt um an der angekündigten Frühwanderung teilzunehmen, zudem sich das Wetter auch nicht gerade von seiner besten Seite zeigte. Aber siehe da, es waren 15 Wanderer zum Parkplatz am “Alten Berg“ gekommen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los, und wir machten uns auf den Weg. Vorbei am Böttinger Schützenhaus ging es in den Wald hinein und von da ab waren wir hauptsächlich nur noch auf schönen Wald- und Wiesenwegen unterwegs. Ein Sonnenaufgang war uns leider nicht vergönnt, aber auch die Morgendämmerung bei bedecktem Wetter hat etwas Geheimnisvolles. Zurzeit ist alles in voller Blüte und die Natur zeigt sich in sattem Grün von ihrer besten Seite.

 

Die Wanderstrecke führte uns über den Galgenberg hinunter ins Birnental Richtung Dürbheim und dann am Aggenhauser Skilift  vorbei über das Storchentäle wieder in Richtung „Alter Berg“. Unterwegs sahen wir auch noch eine Schafherde auf der Weide, da kam einem schon der angenehme Gedanke, in welch herrlicher Idylle wir hier doch leben. Ein Abstecher an den Schäferbrunnen war angedacht, doch dann fing es an zu regnen und wir ließen dieses Stück des Weges ausfallen um in Böttingen direkt den Weg zurück zum Parkplatz „Alter Berg“ anzusteuern. Dort wartete unser „Verpflegungsfahrzeug „ mit dem wohl verdienten Frühstück. Es gab selbst gebackenen Hefezopf und Kaffee. Trotz des Regens ließen wir uns diesen Genuss nicht entgehen und frisch gestärkt ging es dann nach Hause in die warme Stube. Das war schon ein besonderer Start in den Tag und wir bedanken uns bei Thomas für die schöne Tour und den leckeren Zopf.

 

Einladung zum FuFaFe (Fuchsfarmfestival)

von Freitag 24. Juni bis Sonntag 26. Juni 2016

Seid ihr mindestens 8 Jahre alt und habt Lust auf ein zauberhaftes Wochenende
ohne Eltern, aber dafür mit vielen anderen jungen Leuten?

Klopft euer Herz begeistert bei Begriffen wie Gryffindor, Ravenclaw, Slytherin oder Hufflepuff? Dann taucht ein in die magische Welt von Harry Potter und die Heiligtümer der Fuchsfarm!

Der Hogwarts-Express startet am Gleis 9 ¾ und bringt euch sicher auf die Fuchsfarm*. Dort wird euch der sprechende Hut in eure Häuser einteilen. Wer sich traut, kann danach noch den Weg des Schreckens gehen oder sich am Lagerfeuer mit den anderen Zauberlehrlingen bekannt machen. Am Samstag steht Zauberunterricht auf dem Programm, damit ihr in den Kampf gegen „Du-weißt-schon-wen“  treten könnt. Ihr müsst euch zwischen dem richtigen und dem leichten Weg entscheiden und die Heiligtümer der Fuchsfarm finden, was euch hoffentlich gelingen wird. Denn danach geht’s auf den Abschlussball.  Also vergesst euren „Festumhang“ nicht und seid bereit für die Zauberparty des Jahres! Am Sonntag geht es beim Quidditch Turnier heiß her. Wer weicht gekonnt den Klatschern aus und fängt den goldenen Schnatz?

*) Die Fuchsfarm ist das Jugendzentrum des Schwäbischen Albvereins und liegt auf

der Albhochfläche in der Nähe des Raichbergturms bei Onstmettingen.

Anreise ist am Freitag, 24.06.2016 um 16:00 Uhr in Fahrgemeinschaften ab Vereinshaus in Gosheim, Abreise am Sonntagnachmittag, 26.06.2016 ab 14:00 Uhr.

Mit 30 € pro Person seid ihr dabei (Nichtmitglieder 40 €). Im Preis inbegriffen sind Unterkunft im Zelt (eigener Schlafsack und Isomatte), Verpflegung und Programm.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen. Auch wenn du min. 16 Jahre alt bist und es dir zutraust, unsere Gruppe während ihres Aufenthaltes beim FuFaFe zu betreuen, bist du herzlich willkommen. Anmeldungen beim Schwäbischen Albverein – Ortsgruppe Gosheim bis spätestens 10. Juni 2016 bei:

Christoph Amato, Tel.  07426/51867  oder  E-Mail: sowie@kabelbw.de

oder an Annalena Mauch Tel. 07426/1245 oder E-Mail: annalena.mauch@yahoo.de

 

Übrigens hat der Schwäbische Albverein noch weitere Zeltlager anzubieten:

31.07. – 13.08.2016            Ferien-Zeltlager 1 für Kinder von 8 bis 13 Jahren

                                                           im Jugendzentrum Fuchsfarm, Albstadt-Onstmettingen

                                                           Anmeldung bis 06.07.2016:

                                                           zeltlager1@schwaebische-albvereinsjugend.de

14.08. – 27.08.2016            Ferien-Zeltlager 2 für Kinder von 13 bis 17 Jahren

                                                           im Jugendzentrum Fuchsfarm, Albstadt-Onstmettingen

                                                           Anmeldung bis 20.07.2016:

                                                           zeltlager2@schwaebische-albvereinsjugend.de

Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es noch freie Plätze bei folgenden Mehrtageswanderungen:

11.06. – 12.06.2016            „Ab durch die Mitte“ ist eine Wanderung fernab von
Wegen in Luftlinie von Albstadt-Ebingen nach Rottweil für 5 – 15 Personen im Alter von 15 bis 27 Jahren.

                                                           Anmeldung bis 05.06.2016:

                                                           info@schwaebische-albvereinsjugend.de

01.10. – 03.10.2016            „Die Alb ruuuft!“ Unter diesem Motto startet eine anspruchsvolle Etappenwanderung in Jungingen auf den Nordrandweg für 6 – 12 Personen von 16 bis 27 Jahren.

                                                           Anmeldung bis 06.09.2016:

                                                           info@schwaebische-albvereinsjugend.de

Weitere Informationen zu allen vorgenannten Freizeiten und Veranstaltungen findet ihr auf www.schwaebische-albvereinsjugend.de oder www.facebook.de/ albvereinsjugend.

Waldolympiade in Obernheim 25 Juni 2016

Flyer Waldolympiade2016.pdf
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Bericht zum Erlebniswochenende vom 27.05.- 29.05.2016 im Kleinwalsertal/Hirschegg

Sabine Engl schreibt: Endlich war es soweit, lange geplant und vorbereitet, startete am Freitag, den 27. Mai unser gemeinsames Wanderwochenende. 26 Teilnehmer, darunter auch zwei Gastfamilien, trafen sich am Freitag um 8.00 Uhr am Haus der Vereine um in Fahrgemeinschaften die Anreise ins Kleinwalsertal anzutreten. Als Erstes stand ein Besuch bei der Firma „Primavera“ in Oy-Mittelberg auf dem Programm. Hier konnten wir vor der geplanten Führung noch den wunderbar angelegten Kräuter – und Rosengarten rund um das schöne Gebäude erkunden. Bei der anschließenden Führung erklärte uns eine freundliche und kompetente Mitarbeiterin wie die Produkte aus ätherischen Ölen hergestellt und verarbeitet werden und welche Wirkung sie auf uns haben können. Wir durften sogar einen Blick in die Produktionsstätte und die Büroräume werfen. So erfuhren wir auch, dass das Betriebsgebäude nach den FengShui-Gesetzen errichtet ist und irgendwie hatte man wirklich das Gefühl diese Harmonie zu spüren. Auch die Mitarbeiterin strahlte eine unglaubliche Ruhe und  Ausgeglichenheit aus. Bei der Erkundungstour im hauseigenen Shop konnte sich jeder noch mit wohligen Düften eindecken, die Namen trugen, wie „Alles Liebe“, „Leichter Lernen“ oder auch „ Gute Laune“, na das hört sich doch vielversprechend an. Nach der Ankunft im Kleinwalsertal/Hirschegg, packten wir erst einmal unsere selbstgebackenen Kuchen aus und machten es uns auf der hauseigenen Terrasse in der Mittagssonne bequem. Unsere Unterkunft, das „Württemberger Haus“, war mal wieder ein echter Glücksgriff. Das Personal war sehr freundlich und zuvorkommend, die Zimmer waren sehr schön, mit einem tollen Blick auf die ländliche Gegend, und das Essen war reichhaltig und lecker. Nach dem Abendessen saßen wir noch eine ganze Weile zusammen, redeten und spielten verschiedene Spiele. So hatten Kinder und Erwachsene viel Spaß miteinander.

Der Samstag startete, nach einem Regenguss in den frühen Morgenstunden, mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. So hatten unsere Reiseleiter schon eine Tagesroute für uns zusammengestellt und wir machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg. Da die zuerst geplante Tour in einer Höhe von fast 2000 m wegen Schnee nicht gelaufen werden konnte, gab es eine Alternative in niedrigen Lagen. Trotzdem hatten wir auch hier einige Höhenmeter zu bewältigen, um dann mit einem herrlichen Blick ins Tal und auf die noch verschneiten Berge belohnt zu werden. Der Spruch: „S‘ isch fascht älleweil ebba“, passte zwar nicht ganz, aber es motivierte den ein oder anderen zum Weiterlaufen, wenn es dann mal kurz etwas steiler wurde. Die Fahrt mit dem Sessellift ins Tal zurück, war für die Kinder und Jugendlichen ein richtiger Spaß und es gab nochmal einen herrlichen  Blick auf den Ort unter uns frei. Zum  Abschluss des Wandertages machten wir einen Abstecher und fuhren mit der Gondel auf die Kanzelwand Bergstation in Höhe von 1950 m. Das war für manche eine ganz schöne Herausforderung, wenn man eigentlich Höhenangst hat. Aber es ist keiner unten geblieben, „Gemeinschaft macht eben stark!“ Oben bot sich nochmal eine geniale Aussicht in die Umgebung der Allgäuer Alpen, sowie ins Kleinwalsertal und wir wurden tatsächlich noch vom Schnee empfangen. Zurück in unserer Unterkunft gab es nach der wohlverdienten Dusche und einem guten Abendessen noch einen netten Abschluss in geselliger Runde. Auch der Sonntag startete mit einem guten Frühstück um gestärkt in den Tag zu gehen. Wir räumten unsere Zimmer und machten uns auf den Weg zu einem weiteren Naturspektakel. Wir fuhren zur Breitachklamm. Das ist eine Schlucht, in der sich die Breitach, ein Fluss, seinen Weg durch gebahnt hat. Beim Einstieg in die Schlucht hat man das Gefühl, man geht in die „Unterwelt“. Links und rechts türmen sich die Felsen bis zu 100 Meter in die Höhe und zwischendurch drängen sich riesige Wassermassen mit einem tosenden Rauschen. So wandert man auf gut befestigten Wegen in gesichertem Abstand an den stürmischen Wassermassen entlang und staunt darüber welche Kraft das Wasser hat, wenn man ganze Baumstämme sieht, die an manchen Stellen angeschwemmt worden sind, oder wenn man die Ausbuchtungen in den Felsen betrachtet, die vom Wasser über Jahrhunderte ausgespült wurden. Ein echtes Wunder der Natur. Wir erwanderten dann noch die nähere Umgebung und wollten eigentlich zum Abschluss noch mit der Bahn auf das Walmendinger Horn fahren. Leider fing es aber ziemlich plötzlich an zu regnen und so beendeten wir unseren Ausflug und machten uns schon etwas früher wieder auf den Heimweg, der für manche ein fast so großes Erlebnis war, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Rückblickend können wir sagen, es war ein gelungener Ausflug mit vielen schönen Eindrücken, netten Leuten und ganz viel Spaß. Auch unsere Gastfamilien haben sich wohl gefühlt und wir hoffen, dass sie und vielleicht auch andere, die Spaß am Wandern in netter Gesellschaft haben, mal zu uns dazukommen. Abschließend möchten wir Familie Amato und allen, die sonst noch mitgeholfen haben, für die fabelhafte Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung herzlich danken.

 

Bericht :

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt am 05. Mai 2016

 

Bei bestem Wanderwetter war der Besuch beim traditionellen Lemberghüttenfest für viele ein beliebtes Wanderziel. Der Albverein hat zwar auch mit überdachten Sitzgelegenheiten für alle Wettereventualitäten vorgesorgt,  aber in der schönen Frühlingssonne konnte man den ganzen Tag verweilen. Die Musikkapelle „D’Lemberger“ sorgte wieder mit ihrer flotten Art für die Unterhaltung der vielen Gäste. Nach dem Motto „heute bleibt die Küche kalt, wir machen auf dem Lemberg halt“, hatten die Helfer des Albvereins mit Grillfleisch, Würstchen und Schupfnudeln ein leckeres Essenangebot vorbereitet, was auch bestens angenommen wurden. Und auch am Kuchenbuffet war es wirklich schwierig unter den vielen schönen Kuchen auszuwählen. Am Himmel konnte man den bunten Luftballons nachschauen, die unsere kleinen Gäste auf dem Lembergturm steigen ließen, in der Hoffnung, dass der eigene Luftballon am Weitesten fliegt und auch gefunden wird. Es war wieder ein rundum gelungenes Fest mit vielen netten Gästen und einer tollen Stimmung.

 

 

 

Lemberghüttenfest an Christi Himmelfahrt – DANKE-

Begeistert blicken wir zurück auf ein gelungenes Fest. Es waren viele fleißige Helferinnen und Helfer zur Stelle, die uns dieses aufwändige Fest auf dem Lemberg überhaupt ermöglichten. Herzlichen Dank an Alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen und zum Erfolg beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt auch an die vielen Kuchenspenderinnen, die ein so vielfältiges Kuchenbuffet ermöglicht haben. Lobenswert war auch die Mithilfe der Kinder und Jugendlichen. Danke auch an D`Lemberger für Ihre gelungene musikalische Umrahmung und natürlich den vielen Gästen, die uns besucht haben. Nur so und deshalb wurde es ein schönes Fest. Danke!  

Zu Gast bei der Wanderwoche in der Cinque Terre

Gesucht habe ich im Sommer 2015 eine Wanderung in die schönen Berge der Region. Die 10 Tausender waren mir bereits ein Begriff, ist das Wandern in dieser Region doch besonders reizvoll, und Google half mir dabei.

Gefunden habe ich schließlich das Programm einer Ortsgruppe des schwäbischen Albvereins, wie sie netter nicht sein kann. Ein kurzer Anruf genügte und mit Sonne im Herzen und Wanderlust im Rucksack brachen wir damals zu einer Tagestour ins Montafon mit Frieder Weber auf, bei der ich herzlich aufgenommen wurde. Es wurde begeistert von vergangenen Touren und voll Vorfreude von der Reise in die Cinque Terre erzählt. Die Teilnahme erschien zunächst aussichtslos, da die Fahrt restlos ausgebucht war.

Im Januar kam dann die Nachricht von Manfred Weber, der federführend die Tour organsierte, dass ein Platz frei werden würde, er mich zwar nicht kenne, aber durchaus die Information hätte, dass es passen könnte – und ich sagte zu.

So brachen 26 Albvereinsmitglieder mit mir als Gast aus dem fernen Reutlingen am 31.3.2016 in sternenklarer Nacht nach Italien auf. Flott ging es über Zürich, Mailand und einem kurzen Abstecher nach Genua ins schöne Marina di Pietrasanta wo wir das Hotel Nuova Sabrina bezogen.

Wohl wissend aus vergangenen Wanderreisen, wie eine Wandergruppe in einer neuen Wanderumgebung sich zunächst finden muss, war dies Dank Heidi und Inge, unseren beiden Wanderführerinnen vor Ort, ganz schnell getan.

Sie führten uns über Wege und Stufen, hinauf und hinab, warteten bis auch der letzte Wanderer sich wieder angeschlossen hatte, erzählten kompetent von Flora und Fauna, ließen Zeit für Ausblicke und Pausen für die wunderbaren Foccacias, einem brotartigen Gebäck der Region in allerlei leckeren Varianten. Müde Füße konnten sich erholen, Trinkflaschen wurden aufgefüllt und nie fehlte es an Zeit für eine Pause den leckeren Espresso oder ein Eis zu genießen. Sie führten uns mit Freude durch ihre Wahlheimat und brachten uns in Etappen diese wunderbare Landschaft nahe.

Unser Busfahrer Coni vom Busunternehmen Echle kutschierte morgens eine Gruppe gut gelaunter Wanderer in die Höhen und Täler und war am Abend pünktlich zur Stelle um uns wieder sicher nach Hause zu bringen. Levanto und Bonassola, die 5 Cinque Terre Dörfer entlang der Küste, mit dem Schiff bis Portovenere in den Golf von la Spezia, das schöne Portofino im Naturpark, auf die Insel Palmeria und vom Magratal bis ins Seebad Lerici, wir wurden nicht müde die Schönheiten zu entdecken. Und die Gosheimer wurden auch nicht müde ihre vielen schönen Stimmen an ganz besonderen Orten einzusetzen und ein Lied anzustimmen, ob an Mühlenbächen, auf Wanderpfaden und in wunderschönen Kirchen.

Einige tauchten die müden Füße am Abend noch ins Meer oder gingen ins nahegelegene kleine Stadtzentrum zum Abendbummel bis es um 19 Uhr das wohlverdiente Essen gab, auch hier blieben keine Wünsche offen. Mit täglich 4 Gängen verwöhnte uns der Chef in der Küche meist selbst und so fielen alle satt und zufrieden ins Hotelbett.

Dies verließen wir dann ein letztes Mal am 07. April,  denn die Heimreise stand bevor. Auch das meisterte Coni mit uns an Bord mit Bravour. Eine letzte Einkehr im Löwen im Brigachtal, ein letztes Lied und schneller als ich meinen Koffer ins Auto hieven konnte befand ich mich wieder auf der B27 in Richtung Reutlingen.

Als Gast bei den Gosheimern – ein Dank an alle 26 lieben Menschen, die mir eine unvergessliche Zeit beschert haben. Bis zum nächsten Mal! Monika Böning.

Bericht zur Gaulehrwanderung am 10. April 2016

Karin Koch schreibt: Zusammen mit elf Gosheimern fuhren wir zur Gaulehrwanderung nach Beuron. Ausgehend vom Parkplatz am Kloster ging es über die Holzbrücke auf einem alten Fahrweg hinauf in Richtung Irndorf, mit einem Abstecher auf den Spaltfelsen. Dort erklärte man uns was es mit dem Naturschutz im Donautal auf sich hat. Weiter ging es zum Rauhen Stein. Nach der Mittagspause im Wanderheim machten wir uns auf den Weg zum Felsengarten und zum Eichfelsen. Nach dem Abstieg ging es an der Donau entlang und an der Maurushöhle vorbei. Ein Stück den Berg hinauf kamen wir an die Petershöle. Diese wurde besichtigt und dann wanderten wir gemütlich wieder zurück nach Beuron, wo es noch einen gemeinsamen Abschluss gab. Es war ein schöner Wandertag.

Bericht vom Tag des Baumes am Samstag, 09. April 2016

 

Am Samstag, 09.04.2016 folgte eine Gruppe vom Schwäbischen Albverein der Einladung des Obst- und Gartenbauvereins zum Tag des Baumes. Auf der Streuobstwiese pflanzten wir gemeinsam einen Apfelbaum der Sorte „Alkmene“. Sachkundig wurden die Wurzeln geschnitten, der Kronenschnitt durchgeführt, ein Schutzdraht gegen Wühlmäuse um die Wurzeln angebracht und ein Pflanzpfahl eingeschlagen. Schnell waren die Wurzeln mit einem Pflanzerde-Gemisch umhüllt und gut angegossen. Nun galt es noch den Apfelbaum vom Vorjahr zu ersetzen. Er war dem Wühlmausfraß zum Opfer gefallen. Nebenbei gab es einige nützliche Tipps rund um die Baumpflege. Nach getaner Arbeit ließen wir im Vereinsheim des Obst- und Gartenbauvereins den interessanten Nachmittag gemütlich ausklingen.

 

Bericht zur Generalversammlung am Donnerstag, 14. Januar 2016

Sabine Engl schreibt: Nach einer musikalischen Einstimmung begrüßte der 1. Vorsitzende Andreas Mauch die anwesenden Gäste, unter anderem auch unser Ehrenmitglied Werner Dieterle, Herrn Bürgermeister Haller und den 1. Vorsitzenden vom Heuberg-Baar-Gau Klaus Butschle. Andreas Mauch blickte in seiner Ansprache auf sein erstes Jahr als 1. Vorsitzender zurück und konnte nur positive Erfahrungen erwähnen. Er bedankte sich für die wertvolle Unterstützung seiner Familie und der Ausschussmitglieder. Auch Manfred Weber ist immer noch eine wichtige Stütze im Verein, er organisiert komplett eigenständig die Seniorennachmittage und bisher auch die mehrtägigen Ausfahrten. Helmut Birgel betreut das Offene Singen und Paul Koller kümmert sich um unseren Vereinsraum. Erwähnenswert war auch die angenehme Zusammenarbeit mit Herrn Bürgermeister Haller und der Gemeinde. Unter dem Motto „Wandern ist in“ konnte Andreas Mauch

von interessanten Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung berichten.  Manfred Weber wird dieses Jahr leider das letzte Mal eine mehrtägige Ausfahrt organisieren. Hier wird dringend ein Nachfolger gesucht. Wandern in Gemeinschaft ist anders als allein, man hat die Möglichkeit zum Austausch und wenn der Wanderführer auch noch den Weg zeigt, dann kann man die Umgebung unbeschwert genießen. Aber der Albverein hat auch noch andere Aufgaben, so kümmern wir uns auch um den Erhalt der Natur mit der Landschaftspflege und der Instandhaltung der Wanderwege. Auch versuchen wir mit unseren Angeboten Kindern und Jugendlichen die Natur  näher zu bringen. Unsere Kassiererin Franziska Romankewicz konnte uns von einem ordentlichen Plus in der Kasse berichten. Thilo Kornacz und Markus Kümmerle hatten die Kassenprüfung übernommen und Thilo Kornacz konnte eine einwandfreie Kassenführung bestätigen. Die Schriftführerin Sabine Engl blickte in ihrem Bericht nochmal auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück, ebenso Wanderwartin Karin Koch. Von ihr erfuhren wir, dass alle geplanten Wanderungen durchgeführt werden konnten. Neu war im letzten Jahr der gemeinsame Wanderplan von Jung und Alt. Bei den 34 Veranstaltungen hatten wir stolze 977 Teilnehmer. Manfred Weber freute sich in seinem Bericht zuerst einmal über den nahtlosen Übergang nach seinen Rückzug im letzen Jahr. Er betreut jetzt noch die Senioren, die sich einmal im Monat treffen und immer eine passende Aktivität entsprechend der Teilnehmer machen. Dabei liegt der Schwerpunkt sicher im Bereich der Geselligkeit. Die Wanderwoche in Gran Canaria war ein Highlight im Wanderplan und wurde auch von ihm organisiert und durchgeführt. Ebenso kümmerte er sich um den Dreitagesausflug, der mit einem schönen Angebot an Aktivitäten und ebenso schönem Wetter in guter Erinnerung bleibt. Zum Schluss gab er noch einen Ausblick auf die Wanderwoche in diesem Jahr, bei der es in die Cinque Terre geht. Es wird der letzte Ausflug sein, den Manfred Weber organisiert hat. Auch er möchte, dass dieses Angebot weiterleben kann und hofft auf einen tatkräftigen Nachfolger. Für die Familiengruppe gab Christoph Amato seinen Bericht ab. Es gab in diesem Bereich 14 Aktionen, die für Familien besonders geeignet waren und auch entsprechend gut angenommen wurden. Ganz besonders stolz sind wir auf die vereinseigene kleine Musikgruppe, die sich extra an der Waldweihnacht zusammen formiert. Die Familiengruppe ist bemüht mit ihrem Programm speziell Kinder und Jugendliche anzusprechen. Was auch dieses Jahr durch einige Angebote im Wanderplan umgesetzt wird. Herr Bürgermeister Haller hatte in seinem Grußwort lobende Worte für den fließenden Übergang beim Vorstandswechsel. Auch er  freute sich über die gute Zusammenarbeit und sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Somit stand einer Entlastung der Vorstandschaft nichts im Wege und diese erfolgte dann auch einstimmig. Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung, unser Hüttenwirt  Anton Hermle und unsere Pressewartin Priska Meßmer erklärten sich bereit Ihr Amt für weitere zwei Jahre auszuüben. Karin Koch als Wanderwartin wird ihr Amt für weitere vier Jahre übernehmen. Alle drei wurden in einer offenen Wahl einstimmig wieder gewählt. Nun ging das Wort an den 1. Vorsitzenden vom Heuberg-Baar Gau Klaus Butschle. Er bewertete die Ortsgruppe Gosheim  in seiner Ansprache mit einem „ausgezeichnet“. „Ausgezeichnet“ deshalb, weil hier die ganze Vielfalt an Angeboten zur Verfügung steht, von der Jugend bis zu den Senioren, von Wandern in der Umgebung aber auch in der Ferne, vom Gesang über Geselligkeit und natürlich auch die Pflege und der Erhalt unserer Landschaft, es ist für jeden etwas dabei. Ebenso ist die Ortsgruppe offen für die Angebote des Heuberg-Baar –Gau und nimmt auch über die Ortsgrenzen hinaus  aktiv am Geschehen teil. Herrn Butschle war es eine Freude die Ehrungen für unsere langjährigen treuen Mitglieder zu übernehmen. So konnte dieses Jahr Liebharda Welte für sage und schreibe 50 Jahre geehrt werden. Bereits seit 40 Jahren sind Bruno Weber, Franz Nann, Gerhard Englisch, Helmut Huber und Herbert Weber im Verein. Allen Anwesenden konnte Herr Butschle die Ehrennadel mit Urkunde überreichen, dazu gab es noch ein Präsent von Andreas Mauch. Solch langjährige, treue Mitglieder sind ein wertvolles Gut für unseren Verein. Nach einer kurzen Schlussansprache vom 1. Vorsitzenden Andreas Mauch wurde der offizielle Teil mit einem Wanderlied beendet und man saß noch bei netten Gesprächen gemütlich beisammen.

Bericht zur Landschaftspflege in Gosheim auf Kehlen am Samstag, 10. Oktober 2015

An einem schönen Herbsttag trafen sich über 30 gut gelaunte Helfer zur Landschaftspflegemaßnahme auf Kehlen, an der Albtraufkante bei Gosheim im Landkreis Tuttlingen. Andreas Mauch, Vorsitzender und Naturschutzwart der Ortsgruppe Gosheim des Schwäbischen Albvereins, sowie Renate Market, Naturbeauftragte für den Bezirk Heuberg-Baar (Süd) begrüßten die Gruppe. Fachlich begleitete Renate Market die Pflegemaßnahmen auf der Wacholderheide am Weißen Kreuz. An der Aktion beteiligten sich auch einige Wanderführer. Für sie war dies ein Teil ihrer Fortbildung, die zum Erhalt ihres BANU-Zertifikats führte. Auch Helfer aus den Nachbargemeinden waren dabei.

Mit allerlei Gerätschaften machte sich die Gruppe an die Arbeit. Andreas Mauch hatte das für die Pflege vorgesehene Gebiet gekennzeichnet. Gras mähen, mit Rechen und Gabel Gestrüpp abräumen und auf riesige Hänger laden, waren die zentralen Aufgaben. Die Hänger standen für den Abtransport zur Grünschnittanlage bereit. Zur rechten Zeit hatten die Jugendlichen an der Grillstelle in der Nähe ein Lagerfeuer vorbereitet. Alle ließen sich in der Pause eine leckere Grillwurst schmecken. Renate Market hatte in der Zwischenzeit Pflanzen der Magerrasenvegetation vorbereitet und erklärte die Ziele der jährlichen Pflegemahd. Auf den mageren Böden auf Kehlen leben Pflanzen, deren Vorkommen gefährdet ist. Beispiele sind der Gelbe Enzian, das Gewöhnliche Sonnenröschen, die Heilwurz, Bergleinkraut oder der kräftig blau blühende Fransige Enzian.

Die Mahd zum jetzigen Zeitpunkt - nach der Blüte und dem Aussamen der Pflanzen – befreit die Flächen von Gehölzaufwuchs und verfilztem Grasbestand. So finden im kommenden Jahr die wertvollen, bedrohten Pflanzenarten genügend Licht und erhalten eine Chance zum Wachsen und Blühen. Früher haben Schafe die Albflächen beweidet und die Arbeit unserer Gruppe auf natürliche Weise erledigt. Von den ehemaligen Schafweiden zeugen noch Disteln, Wacholder sowie der Enzian.

Am zweiten Einsatzort, in der Nähe des Biathlonzentrums, kommt die ganz seltene, im Sommer hellrosa blühende Prachtnelke vor. Die Pflanzenart ist im Landkreis Tuttlingen nur noch an zwei Standorten vertreten.

Auch hier gingen die Helfer und Albvereinsmitglieder mit großem Einsatz an die Arbeit und so kann man nur sagen: „Viele Hände, ein schnelles Ende.“ Am Schluss waren alle zufrieden über das gelungene Ergebnis und das Wissen, welch wertvollen Dienst sie für den Erhalt der Wacholderheiden und seltenen Pflanzen geleistet haben. Alle, insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen, erhielten von Renate Market und dem Vorsitzenden, Andreas Mauch, ein großes Lob und herzlichen Dank ausgesprochen.

Bericht: Sabine Engl

Wir gratulieren

 

Karin Koch, Franziska Romankewicz, Doris Schrenk, Thomas Weinrich!

 

 

Sie haben nach der umfangreichen und zeitraubenden Ausbildung bei der Heimat- und Wanderakademie Baden-Württemberg die Prüfung zum Wanderführer mit Erfolg bestanden.